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Janes Roman Roman | »Temporeich, listig, doppelbödig.« ELLE - französisch elegant

10

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/3 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le problème avec Jane

Übersetzt von

Annette Meyer-Prien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-190-4

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman im Roman, spannend bis zum Schluss!« ("Meins")
»Raffiniert erzählt Catherine Cusset ein Frauenleben als spannendes Puzzle.« ("Donna")
»Der Frage nach dem ungebetenen Voyeur geht Catherine Cusset in „Janes Roman“ so mitreißend nach, dass die Leserinnen von ELLE Frankreich ihr den „Grand Prix des Lectrices“ verliehen.« ("Elle")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/3 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le problème avec Jane

Übersetzt von

Annette Meyer-Prien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-190-4

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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  • Jürg K.

    4/5

    06.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Durchsichtig aber gut

    Der Professorin für französische Literatur, Jane Cook, wird ein Päckchen ohne Absender zugestellt. Darin ist ein Manuskript das detailreich und mit grösstem Wissen ihr Innerstes bisheriges Leben beschreibt. Der unbekannte Biograf scheint genau über ihre Liebesbeziehungen Bescheid zu wissen. Wer hat einen solchen Zugriff auf ihr Leben? Bei jedem Kapitel kommt der Verfasser, nicht nur im Manuskript, sondern auch im wahren Leben näher. Für den Leser dieser Geschichte beginnt bereits zu Anfang eine spannende Suche nach dem Verfasser. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, welche ihre Gefühle nicht so recht im Griff hat. Der Leser wird detailliert über ihren beruflichen Ehrgeiz, ihren akademischen Erfolg und ihre Karriere, aber auch über ihre zahlreichen Liebhaber und über ihr Sexleben, über das sie alle ihre Freundinnen und Freunde gerne und ausführlich berichtet, informiert. Der Schluss ist geschickt konstruiert und von mir nicht so erwartet worden. Es ist ein Buch mit einer durchdachten Handlung, die mich bestens unterhalten hat. Empfehlenswertes Buch.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    27.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Janes Buch

    Von der Autorin Catherine Cusset habe ich den vorigen Roman, Die Definition von Glück gerne gelesen. Bei ihrem Roman,Janes Roman, habe ich Probleme mit der Protagonistin Jane. Mit ihr kann ich einfach nicht warm werden und ihre Probleme interessieren mich so gar nicht. Die Autorin schreibt mit bekannter Raffinesse. Es ist vielleicht das französische Flair, das mich nicht erreicht. Jane bekommt ein Manuskript zugeschickt, in dem ihr Leben beschrieben ist. Ganz schön makaber. Das Ende ist gut getroffen. Ich gebe diesem Roman 3,5 von 5 Sterne.

  • SimoneF

    4/5

    22.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    spannend konstruiert, aber inhaltlich etwas antiquiert

    Janet Cook, Professorin für Französische Literatur an der (fiktiven, an Yale angelehnten) Devayne University in Old Newport, findet eines Tages im Eingang ihres Hauses ein Paket ohne Absender, das ein Manuskript eines Romans über ihr Leben beinhaltet. Der Autor oder die Autorin des Manuskripts weiß erstaunlich detailliert über Janes Alltag und ihr Liebesleben Bescheid. Jane ist während der Lektüre gleichermaßen fasziniert wie beunruhigt und verdächtigt abwechselnd bald alle Personen ihres Umfelds, der/die anonyme Verfasser/in des Manuskripts zu sein… Der Roman wurde bereits 2001 erstmals auf Deutsch veröffentlicht und erscheint nun in einer Neuausgabe im Eisele Verlag. Die Handlung spielt in den Jahren 1991 bis 2000. Die erste Textebene um Jane, die mit einem Mix aus Neugier, Unbehagen, Scham und Faszination den anonym verfassten Text liest und herauszufinden versucht, wer diesen geschrieben haben könnte, umrahmt die Binnenerzählung des Manuskripts, die Janes Leben in den letzten neun Jahren akribisch und bis ins Intimste beschreibt. Diese sich abwechselnden Textebenen sind geschickt konstruiert und miteinander verwoben, wobei die Rahmenhandlung wesentlich weniger Raum einnimmt. Hier hätte mich an einigen Stellen eine noch detailliertere Reflexion des Manuskripttextes durch Jane interessiert, die hier mit einer Interpretation ihrer Gefühlswelt durch einen geheimnisvollen Dritten konfrontiert wird. Jane bleibt für mich eine schwer zu fassende Figur. An vielen Stellen fühlte ich mit ihr, an anderen wollte ich sie einfach nur wachrütteln oder ihr ins Gewissen reden. Im realen Leben wäre ich mit ihr wohl nicht warm geworden. Ihre Verlustängste, ihre Bindungsunfähigkeit und ihr selbstzerstörerisches Verhalten, gepaart mit der Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, und einer übersteigerten emotionalen Sensibilität, sind auf die Dauer sehr frustrierend und anstrengend. An vielen Stellen wirkt der Roman aus heutiger Sicht etwas antiquiert, insbesondere was die Rolle der Frau, die Bewertung sexueller Übergriffigkeit und die Sorglosigkeit bezüglich ungeschützten Verkehrs angeht. Hier hat sich das Bewusstsein in den letzten Jahrzehnten glücklicherweise deutlich verändert, und Janes Einstellung wäre heute wohl eine andere. Schockiert war ich, dass im Roman an zwei Stellen noch das N-Wort verwendet wird, wenn auch in literaturwissenschaftlichem Kontext. Einen anderen Begriff hätte ich hier wünschenswert gefunden. Auch andere Ausdrücke, wie das nur in Teilen Süddeutschlands bekannte „sapschig“ irritieren (zumal es im Dialekt nicht mit „p“ sondern „b“ geschrieben wird) und werfen ein etwas unglückliches Licht auf die Übersetzung, ebenso wie einige Flüchtigkeitsfehler in Grammatik und Inhalt. Mit Fortschreiten des Romans wächst die Spannung, wer denn nun hinter dem Ganzen steckt, und das Ende ist überraschend konstruiert, auch wenn ich auch hier wieder Janes Einstellung nur teilweise nachvollziehen kann und einige ihrer Gedanken kritisch sehe. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer, spannender und geschickt konstruierter Beziehungsroman, der viele Ansätze für Diskussionen bietet, aber teilweise etwas aus der Zeit gefallen wirkt.

  • Renas Wortwelt

    3/5

    15.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas altertümlich anmutende Lebensgeschichte einer Frau in mittleren Jahren

    Es klingt nach einer interessanten Story, nach einem spannenden Geheimnis, entwickelt sich aber leider zu einer eher drögen und zähen Geschichte. Jane ist Professorin für französische Literatur, geschieden und lebt allein. Eines Tages liegt vor ihrer Tür ein Paket, darin das Manuskript eines Romans. Sein Titel: Janes Roman, der Inhalt: ihre Lebensgeschichte, oder vielmehr all ihre Liebesgeschichten. Unverzüglich vertieft sich Jane in die Lektüre, liest Seite um Seite und rätselt, wer der Absender, der Verfasser dieser Seiten ist. Ständig geraten andere Menschen aus ihrem Leben, ihrer Vergangenheit in Verdacht, immer wieder ändert sie ihre Meinung. Währenddessen lesen auch wir natürlich in diesem Roman, nur immer mal wieder unterbrochen von der Rahmenhandlung, wenn Jane wieder grübelt, wer so viele Details aus ihre Vergangenheit kennen kann. Dieser Roman, den sie und wir nun lesen, schildert jede einzelne Beziehung, die Jane mit verschiedenen Männern hatte, wie sie damit umging, wie sie anfingen und endeten und warum. Dabei dreht sich sehr viel, um nicht zu sagen das meiste, um ihre Sexualität. Sehr detailliert werden die verschiedenen Geschlechtsakte beschrieben, wird ausformuliert, was sie beim Sex mag und was nicht, wo der Mann sie berühren darf und wo nicht. Das Ganze spielt in der Zeit vom Ende der 80er bis in 90er Jahre, im Original erschien „Janes Roman“ bereits 1999. Die Erzählweise in dem Roman ist sehr antiquiert, das Frauenbild ebenso, eigentlich auch für die Zeit, in der die Geschichten sich zutragen, zu antiquiert. Und auch das Bild, das Jane von Männern hat, ist eher altertümlich, dafür, dass sie eine selbständige Frau ist, gibt sie sich sehr gerne in Abhängigkeit von einem Mann. Dazu kommt, dass dieser Roman, den ja, so die Rahmenhandlung, jemand über Jane geschrieben hat, tief in ihre Gefühle und Gedanken eindringt, diese aufführt, erzählt, beschreibt. Etwas, was meiner Meinung nach diesen ganzen Rahmen eher unglaubwürdig macht. Und leider, anders als der Klappentext verheißt, ist dieser Roman insgesamt eher nicht temporeich, sondern im Gegenteil sehr langsam, langatmig, um nicht zu sagen langweilig. So dass es irgendwann nicht mehr wichtig ist, wer denn nun dieses Buch über Jane schrieb, so wendungsreich es erzählt sein mag. Ich wurde auch mit der Protagonistin nicht warm, fand nie einen richtigen Zugang zu ihr, konnte nicht mit ihr mitempfinden, nachfühlen, was sie fühlte. Und das, obwohl der Schreibstil an sich durchaus gefällig ist, es werden viele Dinge sehr anschaulich und plastisch beschrieben, viele Details dargestellt und die Figuren, insbesondere die Männer, sind recht spitzfindig beschrieben. Aber leider rettet hier der gute Stil die Story nicht. Catherine Cusset - Janes Roman aus dem Französischen von Annette Meyer-Prien Eisele, Juni 2024 Taschenbuch, 379 Seiten, 16,00 €

  • dracoma

    aus LANDAU

    3/5

    07.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Teufelskreis aus Zurückweisun…

    „Teufelskreis aus Zurückweisung ... und Misstrauen“ Der Roman fängt seine Leser ein mit einer Situation, die aus einem Krimi stammen könnte: eine junge Frau, Jane, erhält ein geheimnisvolles Paket, eine Absenderangabe fehlt. Was enthält das Paket? Ein Manuskript, und in diesem Manuskript erkennt Jane mit wachsender Bestürzung und Beunruhigung die genaue Beschreibung ihres Lebens. Das Rätselraten beginnt: wer ist der Verfasser oder die Verfasserin? Wer kennt die Details ihres Lebens so genau? Die Handlung spielt sich nun auf zwei Zeitebenen ab. Die Vergangenheit des Manuskripts wird immer wieder unterbrochen durch die Erzählung der Gegenwart. Die Erzählerin greift aus der Gegenwart schlaglichtartig einzelne Szenen heraus, von denen aus sie in die Vergangenheit zurückgreift oder aber diesen Rückgriff dem Leser überlässt. So entsteht allmählich ein Bild der Protagonistin. Sie hat wenig Empathie, und daher lacht sie über die falschen Dinge und kränkt ihre Freunde mit Taktlosigkeiten. Zunächst ist sie offensichtlich Anhängerin der Libertinage und wünscht keine feste Bindung, und hier bietet der Roman Gespräche über einige Sexszenen an, deren Genauigkeit nicht notwendig gewesen wäre; ein Erzähler kann der Phantasie seines Lesers getrost vertrauen. Auf der anderen Seite leidet Jane aber heftig unter der Trennung von ihrem Mann, einem überirdisch schönen Menschen. Sie klammert, kann nicht loslassen und kann sich auch nach Jahren nicht auf die neue Situation einstellen. Ihre Liebesdinge werden ergänzt mit der Schilderung ihrer akademischen Karriere; ein interessanter Einblick in die gänzlich andere Welt des US-amerikanischen Universitätsbetriebes. Jane erlebt sie als stark konkurrenzorientiert, sie misstraut ihren Kollegen und erkennt zu spät die Notwendigkeit einer guten Vernetzung. Hat man die Schilderung des Liebeslebens überstanden, baut das Buch kontinuierlich Spannung auf, dem man sich als Leser nicht mehr entziehen kann – bis hin zu einem unerwarteten und witzig konstruiertem Ende. 3,5/5*

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    Andrea Hofmann

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

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    4/5

    25.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das eigene Leben als Roman

    Auch wenn mich der Roman Anfangs nicht direkt gepackt hat, konnte er nach den ersten Kapiteln wirklich fesseln und einen immer weiterlesen, da man wissen wollte: wer steckt denn nun hinter dem mysteriösen Verfasser von Janes Roman? Immer wieder tippt man zusammen mit Jane auf verschiedene Protagonisten des Buches, aber auf die Auflösung wäre ich jetzt auch nicht gekommen (obwohl es zum Ende hin eigentlich logisch ist). Der Roman, der Janes (Liebes-)Leben wiedergibt, ist interessant und Janes Art zu denken und handeln nur zu sehr nachvollziehbar. Ein tolles Buch, dass mich wirklich überzeugen konnte!

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