Produktbild: Georgine - Der lange Weg zu mir selbst

Georgine - Der lange Weg zu mir selbst Meine Befreiung als trans Frau nach über 60 Jahren | Eine bewegende Lebensgeschichte, die gesellschaftlich wie politisch alle Menschen ermutigen will, das Leben zu leben, das jeder leben möchte.

7

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

8911 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731874

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

8911 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731874

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  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    13.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich nicht ganz überzeugt

    Klappentext: „Sie machte als Georg Kellermann beim WDR Karriere, war als Korrespondent in Paris und Washington und wurde schließlich Studioleiter in Bonn, Duisburg und Essen. Und sie führte beruflich über vier Jahrzehnte ein Doppelleben, denn privat lebte Georgine Kellermann schon lange als Frau: Sie fuhr in Pumps mit dem Auto bis in die Tiefgarage und war im Büro dann wieder Georg. Das Coming-out plante sie erst für den Tag ihrer Pensionierung. Zu groß war die Angst, man würde sie in der Branche nicht mehr ernst nehmen. 2019, auf dem Weg in den Urlaub, hat sie von einer Minute auf die andere Schluss gemacht mit dem Versteckspiel. Sie outete sich als Frau. Als trans Frau. Seitdem kämpft sie für mehr Toleranz, Sichtbarkeit und Normalität in unserer Gesellschaft.“ Der Klappentext liest sich interessant, doch leider hat mich diese Autobiografie anschließend nicht erreichen können. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil sich der Sohn meiner Freundin vor einigen Jahren entschlossen hat, eine Tochter zu sein. Daher wollte ich ein bisschen mehr zum Thema wissen. Ich kannte den Journalisten Georg Kellermann bislang nicht, da ich nur wenig Deutsches Fernsehen konsumiere. Die Schilderung von Georgs Kindheit kommt mit bekannt vor. Die Krankheit seiner Mutter ist die meines Vaters. Dieser Teil hat mir, weil ähnliche Lebensgeschichten verbinden, noch gefallen. Doch je länger die Biografie dauert, desto weniger konnte sie mich fesseln. Es ist kaum zu glauben, dass Kellermann im Journalismus tätig war. Der Schreibstil ist für mein Empfinden einfach und manchmal holprig. Die eine oder andere Schilderung aus dem Berufsleben, in dem sie ja Georg ist, ist sehr detailliert beschrieben, hat aber mit Georgine wenig zu tun. Dieser Bereich hätte durchaus wenig gestrafft werden können. Über vierzig Jahre so ein Doppelleben zu führen, muss sehr anstrengend gewesen sein. Allerdings kann ich gut verstehen, dass Georgine Angst vor beruflichen Konsequenzen gehabt hat und deshalb bis zu ihrem Pensionsantritt mit dem Outing gewartet hat. Gut gefällt mir, dass Georgine in Schulen geht und Aufklärungsarbeit leistet. Allerdings hätte ich davon und wo Betroffene Hilfe erhalten können, mehr erwartet. Ich habe zuvor schon Nora Dahms Biografie „Endlich Nora!“ gelesen, deren Schreibstil wesentlich mitreißender ist. Fazit: Leider hat mich Georgine Kellermanns Biografie nicht so wirklich mitreißen können, daher gibt es 3 Sterne. Einer davon ist für den Mut, nach vierzig Jahren mit dem Versteckspiel aufzuhören.

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannendes (auch) zeitgeschichtliches Dokument

    Das Buch war sehr spannend - vor allem auch wegen der zeitgeschichtlichen Hintergründe. In einem solchen Berufsleben ist man doch oft auch Zeitzeuge! Eine schöne, sehr berührende Biographie, die zeigt, dass man sich selbst finden muss, bevor man wirklich glücklich sein kann.

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das vielen Menschen helfen kann!

    Georgine Kellermann hat ihre Erinnerung vorgelegt. Szenen aus ihrem Leben, die mich tief bewegt haben. Auf vielen Seite fragte ich mich: Warum sind Menschen so, dass sie anderen ihr Glück nicht gönnen? Tans* Menschen nehmen doch niemandem etwas weg und tun niemandem weh. Der Einblick, den Frau Kellermann gewährt, hat meinen Horizont enorm erweitert. Ein Buch, das für alle gut lesbar ist. Ich empfehle es allen, die sich über trans* Personen einfach mal informieren möchten, die einfach Interesse an Biographien haben, die so ganz anders sind als die eigene, und allen, die eintauchen möchten in eine ganz spezielle Sicht auf die Geschichte der vergangenen sechs Jahrzehnte! Unbedingt lesen!

  • Sabine

    aus Bonn

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von diesem Buch werden alle…

    Von diesem Buch werden alle enttäuscht sein, die sich voyeuristische Details erhofft hatten: es geht um das Werden eines Menschen und um den Spiegel, in den wir als Gesellschaft schauen sollten. Wer sich fragt, wie man glücklich wird - so glücklich, dass man sich nicht mehr über die Diffamierung Anderer definiert - der ist hier genau richtig. Eine interessante Zeitreise gibt es gratis dazu!

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    17.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine faszinierende Person

    Worum geht es? Georgine, erzogen worden als Junge, erzählt von ihrer Identitätsfindung, den Menschen um sich herum und ihrer langjährigen Arbeit beim WDR. Worum geht es wirklich? Freude, Selbstfindung und dass es nie zu spät ist. Lesenswert? Ja, ein wirklich interessantes Buch. Bisher wusste ich wenig über Frau Kellermann, kannte sie nur vom Namen und ihre Geschichte nur ganz grob. Das späte Outing, die Offenbarung, erregte dabei vermutlich recht viel Aufmerksamkeit, vor allem im Zusammenspiel mit dem Job als Studioleitung beim WDR. Sehr offen und gefühlvoll berichtet die Autorin davon, dass sie selbst sich schon viel länger ihrer Identität bewusst ist und auch nicht wenige Menschen eingeweiht waren. Trotzdem spielt die lange Jahre Georg, den Reporter, weil sie ihren Beruf nicht gefährden möchte und in dieser Rolle auch eine tolle Karriere hinlegte. Zum einen ist es berührend zu sehen, wie lange Georgine sich schon gefunden hat, mit welchen Punkten sie hadert und zeitgleich natürlich auch traurig, dass sie nicht früher der Welt verkünden konnte, wer sie ist. Hierbei zeigt sie sich recht verletzlich und offenbart sehr viel von sich, was sie unglaublich sympathisch in ihrer ganzen Art macht. Gerade älteren Menschen unterstellen wir ja vielleicht, dass sie nicht plötzlich eine andere Identität / Sexualität / … (das betrifft ja viele Bereiche) haben können oder ihre Entscheidung im Alter lächerlich sei. Dabei übersehen wir als Gesellschaft wohl leider oft, dass wir diese Menschen Jahrzehnte zu Lügen nötigen, weil wir sie nicht akzeptieren würden. Man erfährt viel über die Reportagen und den beruflichen Werdegang, was ich aus geschichtlichen Gründen super interessant fand. Gerade Ereignisse in den letzten zwanzig Jahren werden einem beim Lesen nochmal sehr präsent. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Man merkt, dass der Aufbau der Geschichte gut durchdacht ist. An ein paar Sollen hätte ich mir vielleicht ein kritischeres Bild gewünscht oder die Erkenntnis, dass andere Personen durchaus an Hürden stoßen, die Georgine so nicht kennt. (Beispielsweise schildert sie sehr wohlwollen und positiv die Kommunikation mit der Polizei, was vermutlich vielen trans Menschen nicht so geht und für Menschen of Colour erst recht nicht gilt.) Wohlwollend und berührend sind all die positiven Szenen, die Georgine im Laufe ihres Lebens erlebt, die sympathischen Mitmenschen und wie sehr man ihre Freude spürt, dass sie nun endlich der Welt verkünden konnte, wer sie wirklich ist. Das Buch ist vermutlich nicht die richtige Wahl, wenn man viel über Transidentität erfahren möchte, aber eine super Lektüre, wenn man sich mit dem Leben von älteren queeren Menschen befassen möchte.

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Bewertungen (7)

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  • Zum Bewerterprofil von Christina Zimmer

    Christina Zimmer

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kenn' ich diese Frau nicht? Als Mann?

    Vielleicht haben Sie das gedacht als Sie sich das Cover des Buches angesehen haben und früher Reportagen von "Georg" Kellermann im Fernsehen gesehen haben. Aber lassen Sie sich gesagt sein, Georgine Kellermann war schon immer eine Frau, die allerdings von ihrer Umwelt als Mann wahrgenommen wurde. Sie beschreibt in ihrem Buch die Höhepunkte ihrer Journalistinnenarbeit, die sie in einem männlichen Körper geleistet hat. Sie schreibt über spannende Reportagen, die ich mir gerne (noch) einmal ansehen würde. Ganz nebenbei, so scheint es mir, erzählt sie uns aber auch ihre Geschichte. Wie sie über Jahrzehnte zwei parallele Leben führte. Als Georgine in ihrem privaten Umfeld und als bekannter Journalist Georg Kellermann in der Redaktion und im Fernsehen, bis sie sich mit über sechzig traut sich als trans Frau zu erkennen zu geben. Am Ende der Lektüre denke ich: Ich wünsche mir, dass wir einander als Menschen akzeptiren, ganz gleich, ob männlich, weiblich, divers, schwarz, weiß oder rotkariert. Die Arbeit, die Georgine Kellermann als Georg Kellermann geleistet hat, steht für sich und hat sicher vielen Menschen Inspiration gegeben.

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