Produktbild: Das Jahr ohne Sommer

Das Jahr ohne Sommer Ein Mädchen in Transit: Wo ist die Heimat, wo ist das Glück?

101

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

36180

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2536 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731713

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Verkaufsrang

36180

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2536 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731713

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  • Bewertung

    5/5

    07.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Heimatverlust

    Die Autorin Constanze Neumann schreibt in ihrem neuen autobiografisch geprägten Roman „Das Jahr ohne Sommer“ sachlich über ihre Kindheit. Das Cover passt hervorragend - ihr Leben steht Kopf. Sachlich und ohne Selbstmitleid beschreibt sie ihr Leben. Die Flucht aus Leipzig als Sechsjährige mit ihren hochbegabten Eltern ist misslungen. Constanze kommt erstmal in ein Waisenhaus, dann für ein paar Jahre zu ihren Großeltern. Nach dem Gefängnisaufenthalt der Eltern dürfen die drei nach Aachen ausreisen. Nach allem, was passiert ist soll nun ein besseres Leben im Westen beginnen. Das „neue“ Leben ist nicht leicht. Constanze vermisst vor allem ihre Großmutter, die sich liebevoll um sie gekümmert hat. Der Vater findet Arbeit und kommt einigermaßen zurecht, die Mutter wird durch den Gefängnisaufenthalt krank und depressiv. Die Zerrissenheit kam in dem Buch sehr gut rüber. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann das starke Buch sehr empfehlen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    16.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Hat mir gut gefallen

    Zum Inhalt: Nachdem ein Fluchtversuch gescheitert ist und einige Jahre vergangen sind, darf das sechsjährige Mädchen mit ihrer Familie in der BRD ein neues Leben starten. Der Vater muss sich quasi neu erfinden, die Mutter mit ihrer Erkrankung klar kommen, das Mädchen vermisst ihre Oma in Leipzig während sie selbst jetzt in Aachen lebt. Auch als die Mauer fällt fühlt sich das Mädchen, inzwischen eine junge Frau, hin und her gerissen zwischen den Welten. Meine Meinung: Ich habe mich während der gesamten Lektüre gefragt, ob das Buch aus der eigenen Erfahrung entstanden ist und werde jetzt auch nicht verraten, ob das Buch rein fiktiv oder auch nicht fiktiv ist, denn am Ende ist das auch nicht das entscheidende Kriterium, was das Buch ausmacht. Ich fand das Buch richtig gut, denn die Art der Erzählung war wirklich, als ob ein Kind das Buch geschrieben hat, dass sich aber auch nach und nach mit zunehmendem Alter anders ausdrückt. Das muss man als Autorin auch erstmal hinkriegen. Das Gefühl zwischen den Welten ein wenig hin und her gerissen zu sein, kam für mich sehr gut rüber, auch so eine Art Unruhe habe ich gespürt. Ich fand das Buch sehr gut. Fazit: Hat mir gut gefallen

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    12.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine Kindheit zwischen Ost und West

    Die Eltern von der Ich Erzählerin unternehmen einen missglückten Fluchtversuch und landen dafür zunächst im Gefängnis. Ihre kleine Tochter kommt zunächst für kurze Zeit ins Kinderheim, ehe sie zu ihrer Großmutter nach Leipzig kommt. Als ihre Eltern vom Westen freigekauft werden und in den Westen ausreisen dürfen, wird die kleine Tochter aus ihrem gewohnten Lebensumfeld gerissen. Sie muss sich zunächst in einer für sie fremden Welt zurecht finden und auch die Eltern müssen sich in der neuen Situation erst noch zurecht finden. Doch nicht nur die fremde Umgebung sondern auch das komplett andere Lebensgefühl und politische System führen zu Spannungen. Die Mutter hat außerdem noch körperlich und seelisch sehr lange unter der Gefängniszeit zu leiden und kann ihren vorherigen Beruf nicht mehr ausüben. Dies führt alles dazu, dass die Familie auch unter finanziellen Sorgen zu kämpfen hat. Außerdem fällt es der Tochter schwer, auf die geliebte Großmutter verzichten zu müssen, die nicht in die neue Heimat im Westen reisen darf. Constanze Neuman erzählt im "Das Jahr ohne Sommer" eindrucksvoll von einer Kindheit zwischen Ost- und Westdeutschland zu einer Zeit, als die Wiedervereinigung noch in ferner Zukunft lag. Sie beschreibt eindrucksvoll von der Zerrissenheit die so ein krasser Umzug mit sich bringen kann. Ein echt lesenswerter Bericht einer deutsch-deutsch Kindheit und trägt vielleicht ein wenig zum besseren Verständnis zwischen Ost und West der "mittleren" Generation bei.

  • Lesemone

    4/5

    15.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen zwei Welten

    Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht eines kleinen Mädchens, bis hin zur erwachsenen Frau. Sie beschreibt, wie es für sie war, als ihre Eltern beschlossen haben, aus der DDR zu flüchten und erwischt wurden und ins Gefängnis kamen. Sie selbst kam ins Heim und dann zur Großmutter. Nach der Haftentlassung der Eltern wurden sie in Aachen ansässig. Sehr bildhaft beschreibt das Kind, wie es war, zwischen zwei Welten zu leben und nirgendwo richtig dazu zu gehören. Die Eltern schwelgten in der Vergangenheit und verglichen alles mit Leipzig. Die Mutter wurde immer stiller und kränker. Der Vater redet sich ein, alles ist gut. Die politischen Ereignisse werden eingeflochten, bis hin zum Mauerfall. Aber auch danach kommt für das Mädchen die Ernüchterung. Das Buch liest sich zwar etwas sachlich und mit wenig Emotionen. Aber mir hat gut gefallen, dass man den Einblick bekam, wie ein Kind das alles empfunden hat und was es emotional mit ihm gemacht hat. Man kann es fast als Biografie bezeichnen!

  • kat24

    4/5

    25.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen zwei Welten Die…

    Zwischen zwei Welten Die Eltern träumen von einem freien Leben im Westen. Reisen, wohin man möchte und vor allem sagen dürfen, was man denkt. Als sie vier Jahre alt ist, planen ihre Eltern die Flucht in die BRD. Die Flucht scheitert, Mutter und Vater kommen ins Gefängnis, das Mädchen zunächst in ein Waisenhaus, dann darf sie bei den Großeltern leben. Fast zwei Jahre nach der Festnahme werden ihre Eltern von der Bundesrepublik freigekauft, sie selber darf erst etwas später in den Westen. Aber ist das Leben dort so, wie sie es sich vorgestellt haben? „Das Jahr ohne Sommer“ von Constanze Neumann ist ein Roman mit viel emotionalem Tiefgang. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin, aber am Ende hat sie mich total überzeugt. Der Schreibstil ist etwas außergewöhnlich, es wird aus der Sicht des Kindes erzählt. Aber auch gerade das ist sehr spannend. Mich hat der Roman um eine Familie, die die Heimat verlässt und in der neuen nicht so wirklich ankommen kann, sehr berührt und begeistert. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (101)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein deutsch-deutsches Leben von...

    Ein deutsch-deutsches Leben von 1977 bis 1989. Gescheiterter Fluchtversuch. Gefängnis und Kinderheim. Freikauf und Umsiedlung in die BRD. Und die Suche nach Identität. Aus Sicht der Tochter erzählt. Anrührend. Nachdenklich stimmend. Verständnis erzeugend. Stilles, tolles Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr ohne Sommer“ ist ein...

    Das Jahr ohne Sommer“ ist ein lesenswerter Roman über die deutsch-deutsche Geschichte und eine bewegende Reise durch Verlust, Einsamkeit und Neuanfang.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit 6 Jahren aus Deutschland Ost...

    Mit 6 Jahren aus Deutschland Ost nach Deutschland West. Für ein Kind weniger ein politischer Systemwechsel als vielmehr ein Herausreissen aus einem Stück Kindheit. Und als die Mauer fällt, gelingt nicht ohne weiteres eine Rückkehr. Irgendwo dazwischen soll oder ist Heimat?!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ****toll erzählt!

    Constanze Neumann: "Als ich klein war, lebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt..." So der Anfang von dem wunderbar erzählten autobiografischen Roman. Ein Hauch von Heimat in Ost und West. Sie beschreibt den gescheiterten Fluchtversuch ihrer Eltern aus der DDR und die daraus resultierende Konsequenz für die ganze Familie.

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