Produktbild: Lass uns noch mal los

Lass uns noch mal los Roman | Susanne Matthiessen erzählt von den Frauen ihrer Generation - rasant, rebellisch und tiefschwarz komisch.

6

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24172

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

24765 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731690

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

24172

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

24765 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731690

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    06.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauen in Rage

    Ein toller Roman über eine Zeit in West-Berlin, in der eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung herrschte und vor allem auch die Frauen mehr Rechte einforderten. Unsere Protagonistinnen reflektieren über diese Epoche und sehen sich in der Gegenwart mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert, die mit der allgemeinen schlechten wirtschaftlichen Situation zu tun haben. Eine schöne Lektüre für alle, die die Vergangenheit wieder aufleben wollen oder sich mit dieser Zeit beschäftigen möchten. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig, traurig, draufgängerisch und kraftvoll

    Stell Dir vor, Du liest ein Buch in Deinem Jahresurlaub und es lässt Dich nicht mehr los. Ein feministischer Blick auf Altersarmut, Versagen der Ämter in Berlin, Wohnungsnot und Gewalt gegen Frauen in Deutschland verwoben in eine Geschichte, die zugleich spannend, traurig, witzig und draufgängerisch ist, dass man das Buch nicht mehr zur Seite legen kann. Die Autorin Susanne Matthiessen blickt auf 30 Jahre Frauenbewegung zurück und kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis. Matthiessens Erzählung beginnt in den 80er Jahren. Und heute immer noch: "Nur jede zehnte Frau verdient netto mehr als 2.000 Euro. 20 Prozent der Frauen über 65 Jahre sind armutsgefährdet." Das Buch von Susanne Matthiessen hat mich vielleicht auch deswegen so berührt, weil es die Realität vieler Frauen in Deutschland abbildet. Lange ein Buch nicht mehr so verschlungen.

  • Bewertung

    4/5

    24.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Feministinnen ziehen noch mal los

    Lass uns noch mal los - Susanne Matthiessen „Immer war irgendwas zu viel. Ich war zu laut, zu selbstbewusst, zu anstrengend, zu fordernd, zu emotional, zu frech, zu anspruchsvoll. Immer war irgendetwas falsch.“ Susanne Matthiessen nimmt uns in ihrem autobiographisch geprägten Roman mit auf eine Zeitreise, als die 24-Jährige 1987 nach Berlin fährt. Sie möchte Radiojournalistin beim NDR werden und scheitert beim Bewerbungsverfahren. „Sie treten hier sehr burschikos auf, junge Dame. Als Hobby geben Sie Motorradfahren an. Tragen Sie eigentlich auch mal Kleider und Röcke? Sie haben doch eine ganz passable Figur. Nagellack? Lippenstift?“ Es ist ein Blick auf eine Zeit, in der Herren in Anzügen wie selbstverständlich und selbstherrlich mit einer jungen Frau umgehen. Und auch die Frage: „Wo müssen wir Sie politisch einordnen?“ klingt absurd, ist aber angesichts der drohenden RAF-Gefahr in der verunsicherten Bundesrepublik anscheinend legitim. Die junge Frau erhält eine letzte Chance, um in Berlin über eine Hundezüchterausstellung zu berichten. Sie gerät in die berüchtigte Straßenschlacht am 1.5.1987 und lernt Frauen aus einem „Frauenkollektiv“ kennen. Und sie entscheidet sich, dort zu bleiben. Berlin ist ein „wilder Abenteuerspielplatz“, Punks, Hausbesetzer, Feministinnen sowie Menschen aller Kulturen prägen die Kreuzberger Szene. Die Autorin gründet mit anderen Frauen ein feministisches Wohnprojekt. Mittlerweile sind die Frauen in „die Jahre gekommen“ und erfahren am eigenen Leib, wie sich Wohnungsnot, steigende Inflation, Arbeitslosigkeit, Altersarmut auf ihr Leben auswirken. Und auch die Kraft für gute feministische Aktionen fehlt. „Wir haben aufgegeben“, beklagt die Autorin und resümiert über die geplatzten Träume des Feminismus. Aber irgendwie sind diese gealterten sympathischen Frauen auch in den 80er Jahren hängen geblieben. Es kommt jedoch immer wieder neues „Leben“ in das Wohnprojekt, Aufgaben müssen gemeinsam bewältigt werden und neue kreative Ideen werden geboren, um z.B. auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Die Charaktere der Frauen sind sensibel und humorvoll beschrieben, für mich ein bisschen unverständlich, warum der Prozess des Alterns und die damit verbundenen körperlichen Veränderungen so negativ bewertet werden. Susanne Matthiessen beschreibt auf humorvolle Weise das Leben in dem Kreuzberger Frauen-Wohnprojekt. Das Lachen wird jedoch überlagert von der bitteren Erkenntnis, dass noch viel zu tun ist. Die Probleme der Altersarmut von Frauen, dem teilweise tiefgreifenden Hass gegen Feministinnen, der Gewalt gegen Frauen, zeigen, dass es wirklich noch ein langer Weg sein wird, bis Frauen gleichwertig zur Gesellschaft gehören. Aber es gibt sie noch! Die Feministinnen. Und sie machen weiter. Also: „Lass uns noch mal los.“ Ullstein Verlag 2024

  • Jürg K.

    4/5

    08.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensfrage wird gestellt

    Die Autorin schildert von Frauen der Boomer-Generation, die sich genommen hat, was ihnen zustand. Das sind mehr Geld, mehr macht, mehr Einfluss und alle wollten ein unabhängiges Leben nach ihrem Geschmack. Alle wollten die totale Freiheit, zusammen wohnen, zusammen leben, zusammen feiern. Jetzt sind sie alt geworden und fragen sich, hat dies alles funktioniert? Die Geschichte ist in Kreuzberg angesiedelt welches schon immer wilder, anarchischer, frauenbewegter. Zu dieser Zeit kämpften Susanne und ihre Freundinnen für ein anderes Leben. Das spiessige war ihnen Zuwenig. Ich fand beim Lesen dieses Buches, dass es ein wichtiges Zeitdokument ist. Es ist eine fesselnde Auseinandersetzung mit Freundschaft, Belastbarkeit und dem Streben nach Unabhängigkeit. Das Buch ist für Leser die Interesse an Humor, Rebellion der Achtzigerjahren haben. Man wird auf eine Reise durch das unkonventionelle Kreuzberg mitgenommen. Das fand ich sehr gut umschrieben und habe mir vieles bildlich vorstellen können. Das Buch ist eine Empfehlung wert.

  • Bewertung

    2/5

    07.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    nochmal los?

    Beim Lesen versank ich mehr und mehr im Siff des Kellergewölbes der alternativen Kreuzberger Lebensphilosophie hinab. Ich bin ausgestiegen, als ein Sofa angezündet wird, weil die Feuerwehr gründlicher entsorgt, als die Müllabfuhr. Mich hat die Geschichte nicht eingefangen.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Isabel Schlachter

    Isabel Schlachter

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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    4/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenpower

    Berlin Kreuzberg damals und heute! Wieviel ist geblieben von vierzig Jahren Frauenbewegung? Hat sie ihre Ziele erreicht, kann sie in Würde altern oder soll sie nochmal raus und was Neues starten? Vorbild sein und kämpfen für Gleichberechtigung und Freiheit! Aus dem Leben einer Bande mutiger Frauen! Komisch, politisch, rührend! Von der ersten bis zur letzten Seite ein großartiges Leseerlebnis!
  • Zum Bewerterprofil von Charlotte Schilbach

    Charlotte Schilbach

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman voller Leben der sich...

    Ein Roman voller Leben der sich mit Freundschaft und und dem Streben nach Unabhängigkeit auseinandersetzt. Mit viel Humor und Rebellion der 80er Jahre verfolgen wir die Geschichte mehrerer Frauen der Boomer-Generation in Kreutzberg.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Mebs

    Monika Mebs

    Thalia Mayersche Witten

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor Jahrzehnten gründeten sie...

    Vor Jahrzehnten gründeten sie ein Frauenwohnhaus. Die Wohnungsnot stellt die Bewohnerinnen nun vor ein großes Problem. Dies zwingt sie, sich selbst und bisher Erreichtes zu hinterfragen. Sie entwerfen einen Plan.. Tolle Frauen, sehr unterhaltsam!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

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    4/5

    01.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage auf und Abgesang des Feminismus....

    Hommage auf und Abgesang des Feminismus. Die frauenbewegte Leserin, auch ein Kind der 70er und 80er, wechselt von leisem Amüsement - vermischt mit der Melancholie des Mann-ist-das-lange-her - zu selbstgerechtem Zorn und unterschwellig frustriertem Achselzucken . Sehr gelungen.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Leben so spielt

    Ich lese Susanne Matthiessen wirklich gerne, aber der neue Roman hat mich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr abgeholt. Gutes Setting, tiefgründige Charaktere und es bleibt authentisch in der Erzählweise. Wir befinden uns in Berlin, es geht ums Leben,das Alter, um Feminismus. Aber wir erleben Matthiessen nachdenklicher als in den letzten Romanen.

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