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Alex Capus

1. Das kleine Haus am Sonnenhang

Das kleine Haus am Sonnenhang

Gesprochen von
23

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

3 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551303

Beschreibung

Rezension

»Alex Capus bricht auf – und wir freuen uns auf weitere Geschichten von ihm.« ("WRD3")
»Überraschend amüsant, charmant gelesen von Capus selbst.« ("Hörzu")
»Der Autor liest sein schmales Buch sehr stimmig. Dieser persönliche Ton und die Begeisterung für diesen Lebensabschnitt machen das Hörbuch besonders. Eine schöne Bestandsergänzung.« ("Felix Stenert in Buchprofile, medienprofile")

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

3 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551303

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Reflexion über das »Warum« des Schreibens

Bewertung aus Oldenburg am 17.10.2024

Bewertungsnummer: 2318676

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kühles Quellwasser, meterdicke Wände in unverbaubarer Lage: ein Rückzugsort. Hier schreibt Capus auf seiner lindgrünen Schreibmaschine. Ist erst zufrieden, wenn alles fließt. Still, unaufgeregt, klug, hat er mich teilhaben an seinen Gedanken über das Schreiben und seinen Beobachtungen der kauzigen Dorfbewohner. »Eine inspirierende sonnenwarme Auszeit«

Reflexion über das »Warum« des Schreibens

Bewertung aus Oldenburg am 17.10.2024
Bewertungsnummer: 2318676
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kühles Quellwasser, meterdicke Wände in unverbaubarer Lage: ein Rückzugsort. Hier schreibt Capus auf seiner lindgrünen Schreibmaschine. Ist erst zufrieden, wenn alles fließt. Still, unaufgeregt, klug, hat er mich teilhaben an seinen Gedanken über das Schreiben und seinen Beobachtungen der kauzigen Dorfbewohner. »Eine inspirierende sonnenwarme Auszeit«

Wie ein Sommerurlaub in Italien

MarieOn am 02.08.2024

Bewertungsnummer: 2258371

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der namenlose Journalist hatte seinen Job in der Schweiz gekündigt und ein extrem günstiges kleines Steinhaus in Piemont gekauft. Hierhin zog er sich zurück, um sein erstes Buch zu schreiben. Das Häuschen stand am Fuß eines Hangs, das nächste Dorf war in Sichtweite, aber doch einen Kilometer entfernt, die Menschen mehr erahnbar als sichtbar. Seine Freundin studierte, verbrachte jedoch die Semesterferien bei ihm in der Stille. Auch Freunde kamen zu Besuch, schlugen ihre Zelte auf der hinteren Wiese auf oder schliefen im Schlafsack im Ziegenstall. An den Abenden rauchten sie, tranken und sangen. Sobald sich das neue Semester ankündigte, verschwanden alle und er blieb allein. Wenn ihm nichts einfiel, was er schreiben konnte, werkelte er am Haus oder am Stall. Er sorgte sich nicht um seine Ideen, die Furcht vor dem weißen Blatt kannte er nicht. Einmal die Woche musste er unter die Leute. Er ging über die Felder, überquerte den Fluss, der im Sommer wenig Wasser trug, bog nicht links ins Dorf ab, sondern nahm den rechten Weg, ins drei Kilometer entfernte Städtchen. Auf der Piazza Garibaldi kehrte er in die Bar Da Pierluigi ein und traf Giuseppe, Mauro, Sergio und Roberto zum Rauchen, Weintrinken und für kleine Unterhaltungen. Ich suche nie nach literarischem Stoff; nicht in der Kneipe und auch sonst nirgendwo. Ich bin froh, wenn der Stoff mich in Ruhe lässt. S. 38 Beim Schreiben ist ihm Plausibilität wichtig. Er selbst hat ja im Laufe seines Lebens fünf Söhne großgezogen, aber die Realität taugt nicht für einen Roman. Der Leser würde bei einer Geschichte mit fünf Söhnen die Stirn runzeln und diese Stirnrunzler verderben alles, sie stecken andere an. Fazit: Alex Capus hat eine Idylle entstehen lassen. Seine Geschichte liest sich, wie ein Sommerurlaub in Italien. Er schreibt über das, was er wahrnimmt, beschenkt meine Sinne mit Landschaftsbeschreibungen, Klängen und Gerüchen, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Es scheint, als teilte er ein Stück seines Lebensweges mit mir. Und er erzählt übers Schreiben, zeigt mir, wie er seine Figuren formt, worauf es ihm ankommt und wie er eigene Erfahrungen aus Erlebnissen einfließen lässt. Und genauso, wie ich als Autor nur schreiben kann, was ich in mir vorfinde, vermag sich auch den Leserinnen und Lesern nur zu erschließen, was in ihrer Seele schon geschrieben steht. S. 91 Eine Erkenntnis, die ich teile. Eine wirklich ganz und gar charmante Erzählung wie eine Gutenachtgeschichte. Schön.

Wie ein Sommerurlaub in Italien

MarieOn am 02.08.2024
Bewertungsnummer: 2258371
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der namenlose Journalist hatte seinen Job in der Schweiz gekündigt und ein extrem günstiges kleines Steinhaus in Piemont gekauft. Hierhin zog er sich zurück, um sein erstes Buch zu schreiben. Das Häuschen stand am Fuß eines Hangs, das nächste Dorf war in Sichtweite, aber doch einen Kilometer entfernt, die Menschen mehr erahnbar als sichtbar. Seine Freundin studierte, verbrachte jedoch die Semesterferien bei ihm in der Stille. Auch Freunde kamen zu Besuch, schlugen ihre Zelte auf der hinteren Wiese auf oder schliefen im Schlafsack im Ziegenstall. An den Abenden rauchten sie, tranken und sangen. Sobald sich das neue Semester ankündigte, verschwanden alle und er blieb allein. Wenn ihm nichts einfiel, was er schreiben konnte, werkelte er am Haus oder am Stall. Er sorgte sich nicht um seine Ideen, die Furcht vor dem weißen Blatt kannte er nicht. Einmal die Woche musste er unter die Leute. Er ging über die Felder, überquerte den Fluss, der im Sommer wenig Wasser trug, bog nicht links ins Dorf ab, sondern nahm den rechten Weg, ins drei Kilometer entfernte Städtchen. Auf der Piazza Garibaldi kehrte er in die Bar Da Pierluigi ein und traf Giuseppe, Mauro, Sergio und Roberto zum Rauchen, Weintrinken und für kleine Unterhaltungen. Ich suche nie nach literarischem Stoff; nicht in der Kneipe und auch sonst nirgendwo. Ich bin froh, wenn der Stoff mich in Ruhe lässt. S. 38 Beim Schreiben ist ihm Plausibilität wichtig. Er selbst hat ja im Laufe seines Lebens fünf Söhne großgezogen, aber die Realität taugt nicht für einen Roman. Der Leser würde bei einer Geschichte mit fünf Söhnen die Stirn runzeln und diese Stirnrunzler verderben alles, sie stecken andere an. Fazit: Alex Capus hat eine Idylle entstehen lassen. Seine Geschichte liest sich, wie ein Sommerurlaub in Italien. Er schreibt über das, was er wahrnimmt, beschenkt meine Sinne mit Landschaftsbeschreibungen, Klängen und Gerüchen, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Es scheint, als teilte er ein Stück seines Lebensweges mit mir. Und er erzählt übers Schreiben, zeigt mir, wie er seine Figuren formt, worauf es ihm ankommt und wie er eigene Erfahrungen aus Erlebnissen einfließen lässt. Und genauso, wie ich als Autor nur schreiben kann, was ich in mir vorfinde, vermag sich auch den Leserinnen und Lesern nur zu erschließen, was in ihrer Seele schon geschrieben steht. S. 91 Eine Erkenntnis, die ich teile. Eine wirklich ganz und gar charmante Erzählung wie eine Gutenachtgeschichte. Schön.

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Jolina Merkle

Thalia Sankt Augustin

Zum Portrait

5/5

,,Es waren die neunziger Jahre, wie erwähnt, damals rauchte man noch.”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alex Capus hat eine kleine Ode auf die neunziger Jahre und sein kleines Häuschen in Italien geschrieben. Als junger Mann brauchte er nicht viel und erlebte die vielleicht schönsten Sommer in dieser renovierungsbedürftigen Unterkunft. Aber um schöne Momente zu erleben braucht es nicht viel. Manchmal eigentlich gar nichts außer ein bisschen Ruhe und den Moment als solchen. Ein Text der Lust macht zu verreisen und das Dolce Vita ohne viel Klimbim zu genießen. Große Leseempfehlung!
  • Jolina Merkle
  • Buchhändler/-in

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5/5

,,Es waren die neunziger Jahre, wie erwähnt, damals rauchte man noch.”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alex Capus hat eine kleine Ode auf die neunziger Jahre und sein kleines Häuschen in Italien geschrieben. Als junger Mann brauchte er nicht viel und erlebte die vielleicht schönsten Sommer in dieser renovierungsbedürftigen Unterkunft. Aber um schöne Momente zu erleben braucht es nicht viel. Manchmal eigentlich gar nichts außer ein bisschen Ruhe und den Moment als solchen. Ein Text der Lust macht zu verreisen und das Dolce Vita ohne viel Klimbim zu genießen. Große Leseempfehlung!

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Melanie Winkler

Thalia Norderstedt – Herold-Center

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5/5

Ein atmosphärisches kleines Buch,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein atmosphärisches kleines Buch, in dem der Autor uns an seinem Leben teilhaben lässt und das unseren Fokus auf das Wichtigste in turbulenten Zeiten lenkt: innehalten, durchatmen, leise werden. Eine wirklich schöne Lektüre.
  • Melanie Winkler
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein atmosphärisches kleines Buch,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein atmosphärisches kleines Buch, in dem der Autor uns an seinem Leben teilhaben lässt und das unseren Fokus auf das Wichtigste in turbulenten Zeiten lenkt: innehalten, durchatmen, leise werden. Eine wirklich schöne Lektüre.

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