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Beklaute Frauen Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte - DER SPIEGEL- & BOOKTOK-BESTSELLER

59

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11421

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22/14/4,2 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Terracotta / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60323-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch, das ob der himmelschreienden Ungerechtigkeit in dieser Welt extrem wütend macht – und das ist gut so.« ("Denis Scheck, Potsdamer Neueste Nachrichten")
»Ein ausgesprochen interessantes Buch, bei dessen Lektüre man sich fragen kann, warum die eine oder andere Fehlentscheidung der Vergangenheit nicht längst gerade gerückt wurde.« ("NDR Kultur")
»Ein unterhaltsames Buch, das den Blick auf Geschichte verändert.« ("Table.Media, Constanze Baumann")
»Ein großer Wurf. Ein Kompendium, das zu weiteren Debatten einlädt.« ("nd.DerTag")
»Lesenswert.« ("Welt am Sonntag")
»Ein gut leserlicher Einstieg für alle, die eine feministisch aufgeklärte Lesart unserer Geschichte kennenlernen wollen und definitiv empfehlenswert.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

11421

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22/14/4,2 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Terracotta / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60323-8

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Man möchte schreien

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.03.2026

Bewertungsnummer: 3081985

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leonie Schölers Buch über beklaute Frauen ist nun als Taschenbuch erschienen und damit günstiger und besser zugänglich. Sie schreibt darin nicht über Taschendiebstähle, sondern geht ein viel brisanteres Thema in unserer Gesellschaft an. Frauen kommen in der Geschichte jahrhundertelang kaum vor. Ihre Leistungen in Kunst und Wissenschaft werden nicht gewürdigt, sondern sogar explizit von Männern gestohlen und als ihre eigenen Erkenntnisse ausgegeben. Besonders gravierend fand ich den Fall von Rosalind Franklin, die die Struktur der DNS entschlüsselte, aber Watson/Krick stahlen ihre Erkenntnisse aus ihrem Labor und heimsten Preise und Ruhm und den Nobelpreis ein, ohne sie mit einem Wort zu würdigen. Aber auch Namen wie Lise Meitner oder Clara Immerwahr sind heute fast vergessen, in der Literatur gehen sie als “Assistentinnen” berühmter weißer Männer durch, obwohl sie einen großen Teil der Forschungen erledigten. In der Kunst sollen Frauen die gutaussehende “Muse” spielen, aber nicht eigenständig künstlerisch arbeiten. Zum Glück entdeckt man heute - zwar langsam - die Frauen, die im Schatten standen, aber viele sind weitestgehend unbekannt. Es ist ein Verdienst von Schöler, dass sie einige dieser Frauen ans Licht holt. Dabei gibt es noch viel mehr davon, z.B. in der Musik Klara Schumann oder Florence Price, die als erste farbige Komponistin gilt und deren Qualität man erst jetzt lange nach ihrem Tod entdeckt. Das Buch gibt viele neue Erkenntnisse und wichtige Denkanstöße und lädt zur Diskussion ein. Ein wichtiges Buch nicht nur für Frauen!

Man möchte schreien

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.03.2026
Bewertungsnummer: 3081985
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leonie Schölers Buch über beklaute Frauen ist nun als Taschenbuch erschienen und damit günstiger und besser zugänglich. Sie schreibt darin nicht über Taschendiebstähle, sondern geht ein viel brisanteres Thema in unserer Gesellschaft an. Frauen kommen in der Geschichte jahrhundertelang kaum vor. Ihre Leistungen in Kunst und Wissenschaft werden nicht gewürdigt, sondern sogar explizit von Männern gestohlen und als ihre eigenen Erkenntnisse ausgegeben. Besonders gravierend fand ich den Fall von Rosalind Franklin, die die Struktur der DNS entschlüsselte, aber Watson/Krick stahlen ihre Erkenntnisse aus ihrem Labor und heimsten Preise und Ruhm und den Nobelpreis ein, ohne sie mit einem Wort zu würdigen. Aber auch Namen wie Lise Meitner oder Clara Immerwahr sind heute fast vergessen, in der Literatur gehen sie als “Assistentinnen” berühmter weißer Männer durch, obwohl sie einen großen Teil der Forschungen erledigten. In der Kunst sollen Frauen die gutaussehende “Muse” spielen, aber nicht eigenständig künstlerisch arbeiten. Zum Glück entdeckt man heute - zwar langsam - die Frauen, die im Schatten standen, aber viele sind weitestgehend unbekannt. Es ist ein Verdienst von Schöler, dass sie einige dieser Frauen ans Licht holt. Dabei gibt es noch viel mehr davon, z.B. in der Musik Klara Schumann oder Florence Price, die als erste farbige Komponistin gilt und deren Qualität man erst jetzt lange nach ihrem Tod entdeckt. Das Buch gibt viele neue Erkenntnisse und wichtige Denkanstöße und lädt zur Diskussion ein. Ein wichtiges Buch nicht nur für Frauen!

Eine leidenschaftliche Empfehlung für dieses starke Buch!

Bewertung am 24.01.2026

Bewertungsnummer: 3023731

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Buch „Beklaute Frauen“ nimmt uns die Historikerin Leonie Schöler mit auf eine Reise durch die letzten zwei Jahrhunderte europäischer Geschichte und rückt all jene Frauen ins Licht, deren Leistungen und Erkenntnisse allzu oft ignoriert, ausgelöscht oder Männern zugeschrieben wurden. Anhand zahlreicher Biografien zeigt Schöler, wie Denkerinnen, Forscherinnen, Künstlerinnen und Autorinnen Einfluss auf Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft genommen haben – und wie ihnen trotz aller Errungenschaften Anerkennung und Sichtbarkeit verwehrt blieben. Dabei wird schnell klar, dass sich diese strukturelle Benachteiligung quer durch alle Bereiche zieht: Wissenschaftlerinnen, deren Entdeckungen von männlichen Kollegen beansprucht wurden, Autorinnen hinter Pseudonymen und Künstlerinnen im Schatten ihrer Ehemänner. Viele der einzelnen Schicksale waren mir bereits bekannt. Was dieses Buch jedoch auszeichnet, ist, dass Schöler innerhalb der vielgestaltigen Einzelschicksale das Verbindende sucht – den roten Faden, der aus dem persönlichen Leben beklauter Frauen eine Systemfrage macht. Denn es ist eben keine Randdiskussion oder bloße „Frauengeschichte“, die hier behandelt wird, sondern eine Thematik, die uns alle betrifft. Im Schlusswort wirft die Autorin einen mutigen Blick auf Gegenwart und Zukunft und fragt, wie viele beklaute Frauen wir noch entdecken werden. Sehr gut gefallen hat mir die persönliche Note. Das Buch ist trotz umfangreicher Recherche und großen Tiefgangs keine nüchterne wissenschaftliche Abhandlung. Wir lernen Schölers Motivation und ihren persönlichen Blick auf Geschichte kennen. Das spiegelt sich auch in einer verständlichen, lockeren und oftmals unterhaltsamen Sprache wider. So verbindet das Buch, ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen und informativen Infokästen, auf 416 Seiten wissenschaftliche Tiefe mit erzählerischer Kraft.

Eine leidenschaftliche Empfehlung für dieses starke Buch!

Bewertung am 24.01.2026
Bewertungsnummer: 3023731
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Buch „Beklaute Frauen“ nimmt uns die Historikerin Leonie Schöler mit auf eine Reise durch die letzten zwei Jahrhunderte europäischer Geschichte und rückt all jene Frauen ins Licht, deren Leistungen und Erkenntnisse allzu oft ignoriert, ausgelöscht oder Männern zugeschrieben wurden. Anhand zahlreicher Biografien zeigt Schöler, wie Denkerinnen, Forscherinnen, Künstlerinnen und Autorinnen Einfluss auf Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft genommen haben – und wie ihnen trotz aller Errungenschaften Anerkennung und Sichtbarkeit verwehrt blieben. Dabei wird schnell klar, dass sich diese strukturelle Benachteiligung quer durch alle Bereiche zieht: Wissenschaftlerinnen, deren Entdeckungen von männlichen Kollegen beansprucht wurden, Autorinnen hinter Pseudonymen und Künstlerinnen im Schatten ihrer Ehemänner. Viele der einzelnen Schicksale waren mir bereits bekannt. Was dieses Buch jedoch auszeichnet, ist, dass Schöler innerhalb der vielgestaltigen Einzelschicksale das Verbindende sucht – den roten Faden, der aus dem persönlichen Leben beklauter Frauen eine Systemfrage macht. Denn es ist eben keine Randdiskussion oder bloße „Frauengeschichte“, die hier behandelt wird, sondern eine Thematik, die uns alle betrifft. Im Schlusswort wirft die Autorin einen mutigen Blick auf Gegenwart und Zukunft und fragt, wie viele beklaute Frauen wir noch entdecken werden. Sehr gut gefallen hat mir die persönliche Note. Das Buch ist trotz umfangreicher Recherche und großen Tiefgangs keine nüchterne wissenschaftliche Abhandlung. Wir lernen Schölers Motivation und ihren persönlichen Blick auf Geschichte kennen. Das spiegelt sich auch in einer verständlichen, lockeren und oftmals unterhaltsamen Sprache wider. So verbindet das Buch, ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen und informativen Infokästen, auf 416 Seiten wissenschaftliche Tiefe mit erzählerischer Kraft.

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Beklaute Frauen

von Leonie Schöler

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Lena Bruns

Thalia Dorsten

Zum Portrait

5/5

"Frauen wurden beklaut, und wir werden noch immer beklaut"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Historikerin Leonie Schöler gibt in diesem tollen Buch nicht nur von der Geschichte beklauten und vergessenen Frauen eine Stimme, sondern sie zeigt auch auf, weshalb es überhaupt erst soweit gekommen ist. Auch wenn die Thematik uns schon länger begleitet, wird uns hier nochmal aufgezeigt, warum sie immer noch relevant ist und uns beschäftigen sollte!
  • Lena Bruns
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Frauen wurden beklaut, und wir werden noch immer beklaut"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Historikerin Leonie Schöler gibt in diesem tollen Buch nicht nur von der Geschichte beklauten und vergessenen Frauen eine Stimme, sondern sie zeigt auch auf, weshalb es überhaupt erst soweit gekommen ist. Auch wenn die Thematik uns schon länger begleitet, wird uns hier nochmal aufgezeigt, warum sie immer noch relevant ist und uns beschäftigen sollte!

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A. Boschen

Thalia Köln – Rhein-Center

Zum Portrait

5/5

Ein Buch über Historie, aber nie relevanter als jetzt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leonie Schöler erzählt in „Beklaute Frauen“ von Frauen denen eben genau dies passiert ist, sie wurden ihrer Erfolge und Geschichte beraubt. Dabei zählt sie mehrere Beispiele (keine Einzelfälle!) auf und baut eine Brücke zur aktuellen Situation. Auf unglaublich fesselnde und leicht verständliche Art und Weise werden in diesem Werk aktuelle Problematiken geschildert und was sich alles noch verändern muss. Unglaublich erschreckend, informativ und feministisch. Ja, es macht einen wütend, aber das soll es auch und genau das braucht es auch um etwas zu verbessern. Auch für Personen die sich sonst mit Sachbüchern schwer tun eine absolute Empfehlung!
  • A. Boschen
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch über Historie, aber nie relevanter als jetzt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leonie Schöler erzählt in „Beklaute Frauen“ von Frauen denen eben genau dies passiert ist, sie wurden ihrer Erfolge und Geschichte beraubt. Dabei zählt sie mehrere Beispiele (keine Einzelfälle!) auf und baut eine Brücke zur aktuellen Situation. Auf unglaublich fesselnde und leicht verständliche Art und Weise werden in diesem Werk aktuelle Problematiken geschildert und was sich alles noch verändern muss. Unglaublich erschreckend, informativ und feministisch. Ja, es macht einen wütend, aber das soll es auch und genau das braucht es auch um etwas zu verbessern. Auch für Personen die sich sonst mit Sachbüchern schwer tun eine absolute Empfehlung!

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