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Leonie Schöler

1. Beklaute Frauen

Beklaute Frauen Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte

Gesprochen von
62
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1338

Gesprochen von

Felicity Grist

Spieldauer

10 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

151

Verlag

Lagato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783955672560

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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1338

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Felicity Grist

Spieldauer

10 Stunden und 1 Minute

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Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

151

Verlag

Lagato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783955672560

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  • Cara

    aus Marburg

    5/5

    16.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Große Gefühle

    Ein super wichtiges Buch aber echt nicht leicht zu Verdauen. Ich musste zwischendurch immer wieder Pausen beim Hören einlegen. Weil meine Wut zu groß geworden ist. Wut auf diese Welt, Wut auf die Menschheit, Wut auf das Patriarchat und Wut auf Männer die denken sie seien etwas besseres. Es ist wirklich nicht leid die Schicksale der Frauen zu hören die beklaut, unterschätzt, herrabgewürdigt, verfolgt, sexuell Belästigt, ermorderdet oder in den Selbstmord getrieben wurden. Ich kann das Buch nur empfehlen aber man muss sich darauf gefasst machen danach sehr viele Emotionen zu haben.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wichtiges Thema

    Es fällt mir schwer in Worte zu fassen wie viel mir dieses Sachbuch beigebracht hat. Leonie Schöler zeigt auf wie früher und auch heute Frauen beklaut, klein geredet und missachtet werden. Und nicht nur wir Frauen sondern alle anderen die der Norm also dem weissen Mann nicht entsprechen. Die Sprecherin hat ihre Arbeit ganz fantastisch gemacht, mit einer Portion Sarkasmus (wenn es angebracht ist) führt sie einen durch die Kapitel, von Kunst zur Forschung, über den Sport bis zu unserer Zeit. Für alle Menschen ein muss dieses Buch zu lesen/hören. Wir brauchen viel mehr solcher Bücher!

  • seitenmusik

    5/5

    09.03.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Leonie Schöler holt vergessenen Heldinnen der Geschichte vor den Vorhang.

    Hast du schon einmal etwas von Mileva Marić, Lise Meitner, Clara Immerwahr, Marie-Thérèse Walter oder May Ayim gehört? Nicht? Mir ging es vor dem Lesen dieses Buches nämlich genauso. Es ist verrückt, wie die Geschichte Frauen systematisch (!) ausradiert, vergessen, oder einfach ignoriert hat. Umso wichtiger und schöner ist es, dass Leoni Schöler ihnen nun eine Bühne bietet. Leonie Schöler beleuchtet in ihrem Debüt-(Hör-)Sachbuch "Beklaute Frauen. Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte " die Schatten, in denen die Namen von Frauen verschwanden, während Männer die Lorbeeren für die Arbeit der Frauen ernteten. Als Historikerin und Journalistin wirft sie einen fesselnden Blick auf diejenigen, deren Beiträge in den Annalen der Geschichte unsichtbar gemacht wurden. Ich habe das Buch als Hörbuch "gelesen". Gesprochen von Felicity Grist, entfaltet das Hörbuch eine kraftvolle Erzählung, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Die sechs Kapitel des Buches spannen einen Bogen über verschiedene Bereiche – von Wissenschaft über Kunst bis hin zu Politik und Widerstand. Dabei gelingt es Schöler, komplexe historische Zusammenhänge verständlich und packend zu präsentieren. Insbesondere die Einblicke in den feministischen Aktivismus und die kritische Betrachtung gesellschaftlicher Systeme machen das Werk zeitgemäß und relevant. Viele im und für den Feminismus wichtige Konzepte und Werthaltungen wie bspw. die Intersektionalität werden leicht verständlich und auf den Punkt gebracht erläutert. Außerdem stellt die Autorin auch immer mal wieder einen Bezug zu ihrer eigenen Person und Geschichte als weiße, homosexuelle cis-Frau. Ein wichtiger Aspekt da es einen Unterschied macht, aus welcher Perspektive heraus wir uns einem Thema annähern. Die Auswahl der Frauen, die Schöler vorstellt, ist sorgfältig getroffen. Persönlich berührt haben mich die Geschichten von Frauen wie Rosalind Franklin, deren Beitrag zur Entschlüsselung der DNA im Schatten blieb oder auch von Clara Immerwahr, der ersten deutschen Chemikerin, die nach ihrer Heirat (fast) nur noch als Hausfrau und Mutter arbeitete und aufgrund der Schuldgefühle in Bezug auf ihren Ehemann, der maßgeblich für den Einsatz von Giftgasen im 1. Weltkrieg verantwortlich war, sich schlussendlich im Alter von 45 Jahren das Leben nahm. Ich war außerdem erschüttert wie viele berühmte Männer, die teilweise auch heute in den Schulen und im gesamtgesellschaftlichen Kontext in den Himmel gelobt und als erfolgreichen Mann dargestellt werden. Während sie die Ideen zu ihren Erfolgen entweder nicht selbst hatten, Frauen aus ihrer Familie und Geliebte maßgeblich zum Erfolg beitrugen, die Ergebnisse von Frauen geklaut hatten oder im Privatleben ganz furchtbar waren (physische, psychische und/oder sexuelle Gewalt). Leonie Schölers kluge Analyse der gesellschaftlichen Mechanismen hinter diesen Unsichtbarmachungen macht das Werk zu einer eindringlichen Anklage und vehilft den Frauen zu später Sichtbarkeit. Die Stimme von Felicity Grist trägt maßgeblich dazu bei, dass die Geschichten lebendig werden. Ihre gelungene Betonung und emotionale Intonation verstärken die Wirkung der Erzählung. Die Freude an ihrer Stimme machte das Hörerlebnis umso angenehmer. Vor allem da ich sonst keine Sachbücher als Hörbuch hören kann. Hier war das 0 Problem. "Beklaute Frauen" hat mich emotional bewegt und nachdenklich gestimmt. Die Wut darüber, wie Frauen ihrer Anerkennung beraubt wurden und gleichzeitig die Bewunderung für ihre Leistungen in Zeiten, die noch düsterer als heute waren. Auch wenn ich mich grundsätzlich viel mit feministischen Themen auseinandersetze, hat mich das Buch weiter für die anhaltende Relevanz dieser Themen in der Gegenwart sensibilisiert. In einer Zeit, in der die Diskussionen um Gleichberechtigung und Sichtbarkeit wieder an Fahrt gewinnt und gleichzeitig der Feminismus wieder stark kritisiert wird, liefert "Beklaute Frauen" einen bedeutenden Beitrag. Leonie Schöler gibt den Unsichtbaren ihre Stimme zurück und ermutigt dazu, die Geschichtsbücher genauer zu hinterfragen. Definitiv und das kann ich jetzt schon sagen eines meiner – wenn nicht sogar DAS Sachbuch-Highlights 2024. Daher kann ich nicht anders als diesem feministischen Meisterwerk 5 Sterne zu geben.

  • Katrin

    aus Leverkusen

    5/5

    03.03.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Beeindruckend recherchiert, toll aufbereitet und gut erzählt.

    Beeindruckend recherchiert, toll aufbereitet und gut erzählt. Bei vielen Dingen muss man aus heutiger Sicht den Kopf schütteln und sich fragen, wie das möglich wird. Die Autorin belässt es aber nicht bei der Aneinanderreihung beeindruckender Frauen, die aus der Bedeutung der Geschichte ausradiert wurden, sondern verwebt die Geschehnisse, unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse und Entwicklungen zu einem Gesamtbild, das die heutigen Generationen mehr als aufrütteln sollte. Man kann nur hoffen, dass dieses Buch viele (junge) Menschen lesen und die kommenden Generationen entsprechend erziehen. Ich persönlich habe ein kleines Kind, dem ich versuche, vorzuleben, dass Mann, Frau, queere Menschen, Menschen mit Behinderung und alles, was ich gerade vergesse, aufzuzählen, gleich viel wert sind. Es ist an uns, die patriarchalischen Strukturen zu durchbrechen. Das kann nur mithilfe von Bildung und entsprechenden Vorbildern gelingen. Danke an die Autorin für dieses wichtige Buch, das sicherlich noch in physischer Form bei mir einziehen wird. Die Sprecherin finde ich ebenfalls großartig. Genau die richtige Betonung. Endlich mal ein Sach-Hörbuch, das nicht monoton klingt.

  • AnnaLovesBooks23

    4/5

    11.05.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein unglaublich spannendes und wichtiges Hörbuch, das wütend macht und den Blick auf Geschichte verändert.

    Beklaute Frauen hat mich beim Hören wirklich oft sprachlos gemacht. Nicht, weil die Geschichten so unbekannt sind, sondern eher, weil man irgendwann merkt, wie systematisch Frauen über Jahrhunderte aus der Geschichte verschwunden sind. Ich mochte das Hörbuch richtig gerne. Vor allem, weil es sich überhaupt nicht wie ein trockenes Sachbuch angefühlt hat. Alles ist sehr verständlich, locker und fast schon wie ein Gespräch erzählt. Dadurch konnte ich stundenlang zuhören, ohne dass es anstrengend wurde. Ich glaube auch, dass Leonie Schöler selbst spricht und genau das hat für mich richtig gut funktioniert. Besonders spannend fand ich, dass es nicht nur um einzelne Frauen geht, sondern darum, wie sich diese Strukturen über Jahrzehnte und Jahrhunderte entwickelt haben. Frauen haben geforscht, geschrieben, entdeckt, erschaffen und trotzdem standen am Ende oft Männer im Mittelpunkt. Manche Geschichten machen einfach nur wütend. Gerade die Beispiele aus Wissenschaft und Kunst sind bei mir extrem hängen geblieben. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, hier einfach nur ein Männerhassbuch zu hören. Darum geht es überhaupt nicht. Eher darum zu verstehen, warum Frauen heute noch immer um Sichtbarkeit kämpfen müssen und wie lange dieses System schon existiert. Und genau deshalb finde ich das Buch so wichtig. Nicht nur für Frauen. Eigentlich für alle. Weil es den Blick auf Geschichte komplett verändert. Irgendwann fragt man sich automatisch, wie viele Frauen wir bis heute gar nicht kennen, obwohl sie unsere Welt genauso geprägt haben wie die Männer, deren Namen überall stehen. Für mich definitiv ein Hörbuch, das hängen bleibt und über das man noch lange nachdenkt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (62)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lillian-Fay Götz

    Lillian-Fay Götz

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der wichtigsten Sachbücher für Geschichte

    Die Überschrift der Rezension sagt es bereits: "Beklaute Frauen" ist eines der wichtigsten Sachbücher für Geschichte. Was steht hinter diesem Satz. Eine Lektüre die mich berührt hat, die mich erstaunt hat, mich zu Tränen gerührt hat und die mich vor allem wütend gemacht hat! Wütend, weil so viel Geschichte, so viele Schicksale unter den Teppich gekehrt worden ist. Weil in Schulen und in extra dafür ausgerichteten Studiengängen nicht mal ansatzweise die halbe Wahrheit und Menschheitsgeschichte behandelt oder gar erwähnt wird. Leonie Schöler zeigt anhand von vielen diversen Beispielen, das es eine Menschheitsgeschichte außerhalb von heterosexuellen weißen cis-Männern gegeben hat und gibt. Ein Buch das ein Standartwerk im Schulunterricht als Lektüre bzw. begleitendes Lehrwerk sein sollte und das viel mehr Beachtung auch in der akademischen Welt verdient und Universitäten und Hochschulen als Anstoß gelten sollte sich zu engagieren und endlich flächendeckend eine vollständigere Geschichtsschreibung einzuführen. Ich würde allen Frauen empfehlen es den Männern in ihrem Leben zu schenken/kaufen/leihen und es selbst natürlich auch zu lesen! Es ist aufwühlend und brilliant geschrieben. Ein wichtiges feministisches Sachbuch und darüber hinaus ein Pageturner, der lange in Erinnerung bleiben wird und von mir auf jeden Fall noch mehr als einmal erneut gelesen werden wird!
  • Zum Bewerterprofil von Lena Bruns

    Lena Bruns

    Thalia Dorsten

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Frauen wurden beklaut, und wir werden noch immer beklaut"

    Die Historikerin Leonie Schöler gibt in diesem tollen Buch nicht nur von der Geschichte beklauten und vergessenen Frauen eine Stimme, sondern sie zeigt auch auf, weshalb es überhaupt erst soweit gekommen ist. Auch wenn die Thematik uns schon länger begleitet, wird uns hier nochmal aufgezeigt, warum sie immer noch relevant ist und uns beschäftigen sollte!
  • Zum Bewerterprofil von A. Boschen

    A. Boschen

    Thalia Köln-Weiden – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch über Historie, aber nie relevanter als jetzt

    Leonie Schöler erzählt in „Beklaute Frauen“ von Frauen denen eben genau dies passiert ist, sie wurden ihrer Erfolge und Geschichte beraubt. Dabei zählt sie mehrere Beispiele (keine Einzelfälle!) auf und baut eine Brücke zur aktuellen Situation. Auf unglaublich fesselnde und leicht verständliche Art und Weise werden in diesem Werk aktuelle Problematiken geschildert und was sich alles noch verändern muss. Unglaublich erschreckend, informativ und feministisch. Ja, es macht einen wütend, aber das soll es auch und genau das braucht es auch um etwas zu verbessern. Auch für Personen die sich sonst mit Sachbüchern schwer tun eine absolute Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von T. Hartung

    T. Hartung

    Thalia Köln-Weiden – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sisters are doing it for themselves

    Leonie Schöler schafft es hier sehr gut aufzuzeigen, wie die Erfolge von circa 50% der Weltbevölkerung in den letzten 200 Jahren unter den Teppich gekehrt wurden. Gleichermaßen schockierend als auch informativ. Kann die positiven Bewertungen so absolut nachvollziehen und das Buch unbedingt weiterempfehlen! PS: falls jemanden die Story hinter der Schwägerin von Van Gogh als Roman interessiert: Simone Meier - Die Entflammten!
  • Zum Bewerterprofil von A. Hanzlik

    A. Hanzlik

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hasse ich Männer jetzt nochmehr? Wahrscheinlich

    „Beklaute Frauen“ von Leonie Schöler ist ein sehr eindrucksvolles Sachbuch, das zeigt, wie viele Frauen in der Geschichte systematisch übergangen oder vergessen wurden. Beim Lesen wird deutlich, dass weibliche Leistungen nicht fehlten, sondern oft bewusst unsichtbar gemacht oder Männern zugeschrieben wurden. Besonders spannend ist der historische Blick auf verschiedene Epochen, der klar macht, dass diese Ungleichbehandlung kein Zufall war, sondern ein festes gesellschaftliches Muster. Schöler schreibt verständlich und anschaulich, sodass das Buch trotz seines ernsten Themas gut zugänglich bleibt. Insgesamt regt „Beklaute Frauen“ stark zum Nachdenken darüber an, wie Geschichte erzählt wird – und wessen Leistungen wir bis heute übersehen. Must read für alle!

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