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Band 2

Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit Roman

Aus der Reihe Morgenstern Reihe
6

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Verkaufsrang

26091

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

1056

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,5 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Rosé / Schwarz

Originaltitel

Ulvene fra evighetens skog

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77436-4

Produktdetails

Verkaufsrang

26091

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

1056

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,5 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Rosé / Schwarz

Originaltitel

Ulvene fra evighetens skog

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77436-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    09.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe den zweiten Band von…

    Ich habe den zweiten Band von Knausgårds Trilogie nach dem dritten Band gelesen. Aber das ist kein Problem, da er hauptsächlich in den 1980er Jahre in Bergen spielt. Der knapp zwanzigjährige Syvert entdeckt, dass sein Vater vor seinem Tod ein Verhältnis mit einer Russin hatte. Wieder schafft es Knausgård den Alltag eines suchenden Jugendlichen so zu beschreiben, dass man selbst die Zubereitung eines Spiegeleis mit Spannung liest. Die zweite Hälfte des Romans erzählt die Geschichte von Alevtina, Syverts Stiefschwester, von deren Existenz er nichts wusste und ihrem Treffen in Moskau 30 Jahre später, als der ominöse Morgenstern auftaucht. Spannend ist, wie diese beiden grundverschiedenen Menschen zueinander finden und Knausgårds Dialogkunst ist so groß, man merkt fast nicht, dass die beiden sich auf Englisch unterhalten. Nur Vasilisas Essay über die russisch-sowjetische Forschung den Tod zu besiegen, fällt meiner Ansicht ab. Wollte der Autor damit sein mystisches Thema von der Unsterblichkeit wissenschaftlich untermauern?

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    24.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes, beeindruck…

    Ein faszinierendes, beeindruckendes Leseerlebnis „Denn es fällt leicht zu glauben, Sehnsucht wäre, was nicht ist, wäre was fehlt, aber das stimmt nicht, die Sehnsucht ist etwas in sich, und auch das ist wertvoll.“ (Zitat Seite 964) Inhalt Syvert Løyning, neunzehn Jahre alt, hat gerade seinen Militärdienst beendet und fühlt sich irgendwie antriebslos, unschlüssig, wie sein Leben nun weitergehen soll, ein Studium wäre eine Möglichkeit. Obwohl es schon neun Jahre her ist, dass Syverts Vater bei einem Autounfall gestorben ist, sucht Syvert innerlich immer noch nach ihm, er weiß viel zu wenig über seinen Vater, und seine Mutter weicht allen Fragen aus. Die erste Antwort erhält er daher nicht von seiner Mutter, doch damit beginnt seine Suche. „Er hatte mir seine Version von Vaters Leben präsentiert. Ich selbst hatte eine andere Version.“ (Zitat Seite 192) Er findet in den Sachen seines Vaters Briefe in russischer Sprache, geschrieben von einer Frau namens Asja. Er lässt die Briefe übersetzen, liest sie und schreibt schließlich selbst einen Brief, der eines Tages bei der Wissenschaftlerin Alevtina in Moskau landet und auch für sie einige Überraschungen bereithält. Thema und Genre In diesem Roman geht es um Familie, zwischenmenschliche Beziehungen, Konflikte, Schicksal, um die Themen Endlichkeit und Unendlichkeit, die Frage nach Vergangenheit, und Zukunft, vor allem jedoch um die philosophischen Fragen nach der Bedeutung und dem Sinn des Lebens in allen Facetten. Charaktere Der unsichere, junge Syvert mit seinen vielen Gedanken und Fragen über die Zusammenhänge des Lebens verändert sich, als er beginnt, Antworten zu suchen. Lisa und sein etwas ungewöhnlicher Sommerjob tragen zu dieser Entwicklung bei. Alevtina und Vasilisa studieren Literaturwissenschaft, doch während Alevtina anschließend Biologie studiert, weil sie die grundsätzlichen Zusammenhänge in der Natur faszinieren, wird Vasilisa Schriftstellerin. Sie hätte ein Vorwort schreiben sollen, doch aus dem Text entsteht die Idee für einen Roman. „Der Gedanke ist, dass die Ewigkeit begonnen hat. Das ist es, was sich verändert hat. Die Zukunft ist verschwunden, und die Ewigkeit hat begonnen.“ (Zitat Seite 625) Handlung und Schreibstil Es sind Syvert, Vasilisa und Alevtina, die ihre Geschichte erzählen. Sie tun dies in langen Abschnitten, jeder beinahe schon ein Roman. Daraus ergibt sich eine immer fließende, aber niemals hektisch geschilderte Handlung, die uns von der ersten bis zur letzten Seite in ihrem Bann zieht und ohne Längen durch die Geschichte führt. Der Autor ist ein wunderbarer Erzähler, die Gedanken, die sich jede seiner Figuren über das Leben und die Fragen des Lebens macht, fügen sich nahtlos in den Handlungsbogen ein, nehmen uns mit auf weite Gedankenreisen und führen uns doch immer wieder zurück in die Gegenwart der Figuren, zu ihrer Geschichte. Zwei weitere Erzählfiguren fügen sich mit kurzen Abschnitten in die Handlung ein, spontane Entscheidungen, die Leben verändern. Fazit Ein vielseitiger, beeindruckender, faszinierender Roman, der mich begeistert hat.

  • Ruthild Maria Görschen

    aus Potsdam

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Gier nach Unsterblichkeit

    1051 Seiten hat das neue Buch von Karl Ove Knausgård und es ist über fünf Zentimeter dick. Hat mich das abgeschreckt? Nein. Nach dem Morgenstern wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, es ist allerdings sehr anders, als ich dachte. Also nicht schlechter, nur anders. Den überwiegenden Teil hier erzählt der junge Protagonist Syvert, als er erst achtzehn Jahre alt ist. Als er später nochmal zu Wort kommt, sind schon vierzig Jahre vergangen und einige andere Erzähler haben sich uns vorgestellt, die fast alle – direkt oder indirekt – mit Syvert zu tun haben. Oder mit dem irren Mittelteil, der wirklich schwer verdaulich ist, und ich denke, ich bin schon hart im Nehmen. Denn da geht es um die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit, die nicht sterben wollen und die – egal wie – nach Unsterblichkeit streben, koste es, was es wolle! Da werden wissenschaftliche oder pseudowissenschaftliche Experimente an lebenden, beseelten Wesen durchgeführt, die so grausam sind, dass es einen durchschüttelt, aber ich fürchte, was geht, wird (oder wurde) gemacht – und das auch in unserer Wirklichkeit. Da sollte unsere Recherche folgen … Syvert kommt vom Militärdienst, hat dort so kochen gelernt, dass einem echt das Wasser im Mund zusammenläuft. Wieder zu Hause kümmert er sich rührend um seinen kleinen Bruder Joar, denn die Mutter erkrankt schwer und der Vater ist schon lange tot. Syvert träumt vom toten Vater und er ist nicht der Einzige, der von ihm träumt, das ist schon echt gruselig. So traummotiviert findet er Kisten mit Hinterlassenschaften seines Vaters und da kommen Geheimnisse zu Tage, mit denen er nie gerechnet hätte. Denn er findet russische Briefe und lässt sie übersetzen. Syvert ist erstaunlich reif für sein Alter, nicht einverstanden mit der heimischen Politik: „Warum sollen andere über unser Leben bestimmen? […] Aber wir sind nicht frei. Weißt du, es ist durchaus möglich, es gut zu haben und gleichzeitig frei zu sein.“ (S. 27, im Gespräch mit der Mutter) Syvert macht sich Gedanken, während er durch die norwegischen Wälder fährt, entweder mit Mutters Auto oder mit dem von ihm frisch runderneuerten Moped: „Ein riesiger, mit Baumstämmen beladener Lastwagen war oberhalb von mir auf dem Weg durch die Kurve. Der Leichenwagen des Waldes.“ (S. 155) Er hört auch seinem Onkel Einar (Vaters Bruder) zu: „Dass wir im Grunde nicht älter werden. Es sieht nur so aus. Aber innerlich sind wir neunzehn, alle.“ (S. 186) Der Russland-Teil ab der Hälfte wird philosophisch und teilweise schwer verständlich und wenn es dann zu den Ewigkeitswölfen geht, ab Seite 837, da geht die Post ab, der Transhumanismus beginnt, im „literarischen“ Text der Russin Vasilisa Baranow. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Von Gier und Macht ist die Rede, von Verrat und Revolution, von dem, wozu Menschen fähig sind, wenn im Kopf alle Grenzen gefallen sind. Das Ende ist wieder versöhnlich, der Morgenstern übt eine so heilsame Wirkung auf die Erdbewohner aus und bei viel Wodka wird auf Englisch die neue Verwandtschaft gefeiert. Da erschließt sich uns der innere Zusammenhang zum Vorwerk „Der Morgenstern“, von der Verwirrung zur Erlösung, auch dokumentiert durch die Farben und Ordnung der Vögel auf den beiden Covern. Und am Ende grübeln wir über die Frage: „What is the most important thing about you, in your own eyes?“ (S. 1041) Etwa: Was ist das Wichtigste, was wir über uns selbst sagen könnten? Fazit: Ein bemerkenswertes Werk, das dem geneigten Leser unvergesslich bleiben wird. Und mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieses begnadeten Autors. Und das sage ich nicht oft. *****

  • ninchenpinchen

    aus Potsdam

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Gier nach Unsterblich…

    Über die Gier nach Unsterblichkeit 1051 Seiten hat das neue Buch von Karl Ove Knausgård und es ist über fünf Zentimeter dick. Hat mich das abgeschreckt? Nein. Nach dem Morgenstern wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, es ist allerdings sehr anders, als ich dachte. Also nicht schlechter, nur anders. Den überwiegenden Teil hier erzählt der junge Protagonist Syvert, als er erst achtzehn Jahre alt ist. Als er später nochmal zu Wort kommt, sind schon vierzig Jahre vergangen und einige andere Erzähler haben sich uns vorgestellt, die fast alle – direkt oder indirekt – mit Syvert zu tun haben. Oder mit dem irren Mittelteil, der wirklich schwer verdaulich ist, und ich denke, ich bin schon hart im Nehmen. Denn da geht es um die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit, die nicht sterben wollen und die – egal wie – nach Unsterblichkeit streben, koste es, was es wolle! Da werden wissenschaftliche oder pseudowissenschaftliche Experimente an lebenden, beseelten Wesen durchgeführt, die so grausam sind, dass es einen durchschüttelt, aber ich fürchte, was geht, wird (oder wurde) gemacht – und das auch in unserer Wirklichkeit. Da sollte unsere Recherche folgen … Syvert kommt vom Militärdienst, hat dort so kochen gelernt, dass einem echt das Wasser im Mund zusammenläuft. Wieder zu Hause kümmert er sich rührend um seinen kleinen Bruder Joar, denn die Mutter erkrankt schwer und der Vater ist schon lange tot. Syvert träumt vom toten Vater und er ist nicht der Einzige, der von ihm träumt, das ist schon echt gruselig. So traummotiviert findet er Kisten mit Hinterlassenschaften seines Vaters und da kommen Geheimnisse zu Tage, mit denen er nie gerechnet hätte. Denn er findet russische Briefe und lässt sie übersetzen. Syvert ist erstaunlich reif für sein Alter, nicht einverstanden mit der heimischen Politik: „Warum sollen andere über unser Leben bestimmen? […] Aber wir sind nicht frei. Weißt du, es ist durchaus möglich, es gut zu haben und gleichzeitig frei zu sein.“ (S. 27, im Gespräch mit der Mutter) Syvert macht sich Gedanken, während er durch die norwegischen Wälder fährt, entweder mit Mutters Auto oder mit dem von ihm frisch runderneuerten Moped: „Ein riesiger, mit Baumstämmen beladener Lastwagen war oberhalb von mir auf dem Weg durch die Kurve. Der Leichenwagen des Waldes.“ (S. 155) Er hört auch seinem Onkel Einar (Vaters Bruder) zu: „Dass wir im Grunde nicht älter werden. Es sieht nur so aus. Aber innerlich sind wir neunzehn, alle.“ (S. 186) Der Russland-Teil ab der Hälfte wird philosophisch und teilweise schwer verständlich und wenn es dann zu den Ewigkeitswölfen geht, ab Seite 837, da geht die Post ab, der Transhumanismus beginnt, im „literarischen“ Text der Russin Vasilisa Baranow. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Von Gier und Macht ist die Rede, von Verrat und Revolution, von dem, wozu Menschen fähig sind, wenn im Kopf alle Grenzen gefallen sind. Das Ende ist wieder versöhnlich, der Morgenstern übt eine so heilsame Wirkung auf die Erdbewohner aus und bei viel Wodka wird auf Englisch die neue Verwandtschaft gefeiert. Da erschließt sich uns der innere Zusammenhang zum Vorwerk „Der Morgenstern“, von der Verwirrung zur Erlösung, auch dokumentiert durch die Farben und Ordnung der Vögel auf den beiden Covern. Und am Ende grübeln wir über die Frage: „What is the most important thing about you, in your own eyes?“ (S. 1041) Etwa: Was ist das Wichtigste, was wir über uns selbst sagen könnten? Fazit: Ein bemerkenswertes Werk, das dem geneigten Leser unvergesslich bleiben wird. Und mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieses begnadeten Autors. Und das sage ich nicht oft. *****

  • Bewertung

    5/5

    27.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Morgenstern steht immer noch da...

    Wir erinnern uns: Letztes Jahr erschien Knausgårds knapp 900 Seiten umfassender, herausragend guter Roman “Der Morgenstern”. Das Buch handelte von einem präapokalyptischen Zeichen am Himmel, das aus der Perspektive von neun Personen in der norwegischen Küstenstadt Bergen geschildert wird. Gleichzeitig spiegelt das Gestirn den Umbruch im jeweils persönlichen Leben der Protagonisten. Nun folgt Teil zwei, der auf fünf Bücher ausgelegten “Morgenstern”-Reihe.  Spielte “Der Morgenstern” an nur zwei Tagen, umfasst “Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit” mehrere Jahrzehnte. Auch hier schwingt ein apokalyptisches Ereignis mit: Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986.  Ähnlich wie “Der Morgenstern” eine nicht greifbare Bedrohung aussendet, ist die radioaktive Strahlung nicht sicht- oder greifbar. Und das ist es, was Knausgårds Roman so faszinierend macht: Er verknüpft rational Wahrnehmbares mit dem Phantastischen und Unheimlichen. Es wird angedeutet; aber nicht mehr, was wiederum Spannung erzeugt.  Der neue, 1050 Seiten zählende Roman, hat keinerlei Längen und erzeugt den für Knausgård so typischen magischen Sog. Auch das kennt man: die erzählerische Detailverliebtheit und die Lust am Beschreiben des Alltäglichen.  Anfangs scheinen beide Romane - außer, dass sie in Bergen spielen - nichts miteinander zu tun haben. Dann taucht der Morgenstern im Spätsommer 2023 in Moskau wieder auf.  Ein großartiger, philosophischer Roman, dessen übergeordnetes Thema die Unsterblichkeit ist. 

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    Denise Körner

    Thalia Mayersche Kamen

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    5/5

    09.05.2023

    eBook (ePUB)

    Der Wolf windet sich...

    leider kann der Folgeband des Morgenstern-Romanzyklus die, durch seinen Vorgänger, geschürten Erwartungen an ihn nicht ganz einlösen. Natürlich besticht Knausgårds Sprache und ohne Frage zieht uns sein kunstvolles Erzählen, seine detailreichen Beschreibungen von Alltäglichkeiten wieder in den Bann - und dennoch befällt den Lesenden ein entfernter Hauch von Langeweile oder vielleicht besser eine gewisse Orientierungslosigkeit in der Fortführung der Geschichte. Es "mäandert" nach meinem Geschmack ein wenig zu häufig. Und auch wenn die Konstruktion des Romans schon geschickt arrangiert ist und die Neugier bis zum Ende aufrecht hält, drängt sich mit jedem neuen Kapitel das Gefühl der Zerfaserung in die Lektüre. Diesen Eindruck aber mit Leerlauf gleichzusetzen, wäre unzutreffend. Knausgård bricht seit jeher mit konventionellen Erzähltechniken und vermengt vertraute Muster oft zu etwas völlig Neuem und damit Gewöhnungsbedürftigem. Und ein Roman in dem Menschen wie Ziolkowski, Rilke, Fjodorow und Pasternak auftauchen, in dem Sham 69 und Chrennikow eine, wenn auch marginale Rolle spielen, in dem Anabiose und das Ediacarium erklärt wird und ein Wort wie "Geschlechtsdrüsentransplantationen" Erwähnung findet, kann per se nicht langweilig oder gar schlecht sein. Auch wenn dem Autor diesmal vielleicht kein weiterer großer Wurf gelungen zu sein scheint, möchte ich "Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit" dennoch empfehlen. Die Erzählung taugt definitiv nicht als Einstieg in den Kosmos Knausgårds - aber für diejenigen unter uns, die bereits in seine Gedankenwelt eingetaucht sind, sich dort verloren und wiedergefunden haben, für diejenigen wird auch dieses Buch eine Bereicherung sein. Endgültig einzuordnen ist der neue Roman in meinen Augen sowieso erst nachdem der Zyklus vollendet wurde, denn "...wie man den Wolf auch füttert – er schaut immer zum Wald."

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