Produktbild: Salonfähig

Salonfähig Roman - »Eine glänzende Satire.« Elke Heidenreich

8

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41706

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/2,4 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77309-1

Beschreibung

Rezension

»Eine glänzende Satire, die zeigt, was vom politischen Menschen übrig bleibt, wenn man den Menschen herausschält und nur noch die rhetorische und modische Hülle hinstellt.« ("Elke Heidenreich, Der Spiegel")
»Ein satirisches Sittenporträt von Kanzler Kurz und vor allem seiner Anhänger.« ("David Hugendick, Zeit Online")
»Der Autor reiht sich nahtlos ein in die anderen großen österreichischen Erzähler gesellschaftlicher Zeitkritik, von Thomas Bernhard über Elfriede Jelinek bis zu Michael Haneke.« ("Marc Ottiger, Der Freitag")
»Ein Roman, der seine Übertreibungen hinterfotzig in bester Erzählqualität auf dem Silbertablett kredenzt. Unterhaltsam und gruselig zugleich.« ("Bernd Noack, Der Spiegel")

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Verkaufsrang

41706

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/2,4 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77309-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    1/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Woker Mist

    Unsäglich langweilig. Kaum zu glauben, wieso dieser Autor dermassen gehypt wird. Ich habe selten so einen einfach vorhersehbaren Mist gelesen. Die 80er Jahre sind vorbei! Ich würde sogar dafür bezahlen, um die Zeit zurück zu erhalten, die ich in dieses Buch investiert habe.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    17.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Realsatire...

    Kann man nur mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen. Beunruhigend wie treffsicher hier das türkise Umfeld aufs Korn genommen wird.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    12.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist der echt?

    Ein Roman der die Gemüter spaltet. Man muss sich nur die Rezensionen ansehen, da ist alles dabei. Harter Stoff. Ein Roman, der im Kern die Realität abbildet, überspitzt, aber der Wirklichkeit so nah, dass es weh tut. Elias Hirschls namenloser Protagonist eifert seinem großen Idol mit krankhafter Akribie nach. Sein Vorbild ist der jüngste Bundeskanzlerkanditat Julius Varga. Da waren wohl Ähnlichkeiten beabsichtigt. Der junge Parteichef verkörpert alles, was auch der Protagonist sein will. Leider ist dieser nur ein kleines Licht im Parteigetriebe. Aber zumindest darf er Vargas Blumen in seiner Abwesenheit gießen. Herrlich! Unser Held kontrolliert ständig seine Haltung, der Slim-Fit-Anzug muss einwandfrei sitzen, seine Sprache exzellent sein, seine Außenwirkung ankommen, alles muss perfekt sein. Ständig ist er bemüht sich als Person zu optimieren, der Rhetorikstil wird verbessert und eingeübt. Nichts an ihm ist noch echt. Man erfährt auch nicht wirklich was über ihn. Keine Gefühle, kein eigenes Leben. Ein Soziopath der schlimmsten Sorte. Vermutlich leben solche Menschen unbemerkt neben uns und sie sind brandgefährlich. Nicht nur in der Politik. Mich hat dieser kranke Typ bis zuletzt gefesselt. Ich war abgestoßen und zugleich fasziniert. Manches in dem Roman ist stark überzogen und surreal und völlig krass. Dennoch unbedingt lesenswert.

  • Fiona

    aus Di Vito

    4/5

    05.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ideal konstruiertes Ich…

    Ein ideal konstruiertes Ich Salonfähig, geschrieben von dem Wiener Schriftsteller Elias Hirschl, ist eine Satire auf die politische Klima in Österreich. Obwohl man denken könnte, dass die Geschichte vom Bundeskanzler Julius Varga handelt, ist die Hauptfigur trotzdem ein anonymer Ich-Erzähler. Von Anfang an lernen wir, durch seine Äußerungen und Angewohnheiten, ein sehr seltsame Figur kennen. Als Regional-Funktionär der Jungen Mitte, möchte er wie sein Idol Varga sein, denn er ist laut ihm perfekt. Der namenlose Erzähler sagt uns daher nicht mehr, als er uns sagen will und manipuliert, wie in der Politik, jedes Detail seiner Existenz. Schon bald findet man heraus, dass er an einer Form von Wahnsinn leidet, die viele Sachen erklärt. Ist er aber wirklich die Person, die wir denken? Im Buch von Hirschl ist der Humor ausdrücklich anwesend. Dies bedeutet durchaus nicht, dass dieser Roman, mit seinen ziemlich kurzen Kapiteln, uns schreckliche und grauenvolle Szenen erspart. Es ist das erste Buch, bei dem die Leute nicht wissen, ob sie lachen dürfen oder nicht. Manchmal entsteht schnell ein Schuldgefühl. Es ist erstaunlich, wie der Erzähler diese Verwirrung bei uns erzeugt. Man könnte Salonfähig also einen schockierenden Satireroman nennen. „ Ich schalte das Handy anstandshalber wieder aus und trinke noch einen Schluck, als das nächste Shoah fällt.“ S. 146 „Ich wünsche mir, dass…die Brennstäbe des Kernkraftwerks Temelín durchschmolzen sind, dass der tote Metallkörper eines manövrierunfähigen Flugzeugs im Innenstadtgebiet aufgeschlagen ist…dass, während ich mir am Morgen einen Kaffee zubereitete, die Ö1-Sprecherin in apathischem Ton aus dem Küchenradio ihrem Publikum beibringen muss, dass der Stephansdom in die Luft geflogen ist. Die Oper. Das Burgtheater…dass die Staatsoper brennt, das Schloss Belvedere…Ich werden mit Menschen telefonieren, die besorgt um mich sind, und ihnen versichern, dass ich lebe, dass es mir gut geht…und sie alle werden glücklich sein…“ S. 173-174 Brauchst du wirklich das alles, damit du weißt, dass die Leute sich um dich kümmern? Das ist so krank. Darüber hinaus machen die oberflächlichen Figuren die im Alltag des Erzählers auftauchen uns verrückt. Sie reden einfach durcheinander und obwohl wir verstehen, was sie sagen, haben wir das Gefühl, dass nichts Sinnvolles dabei herauskommt. Sie entsprechen am besten der egozentrischen Welt mit den Pressekonferenzen und Wahlsiegpartys, in der sie leben. Neben diesen absurden Szenen gibt es die langwierigen Monologe des Erzählers, in dem er uns, aber auch sich selbst überzeugt, dass er authentisch und fast perfekt ist. Es geht also nicht darum, wer man wirklich ist, sondern wie Menschen uns wahrnehmen. Wie kann ich für andere der Klügste, Reichste und Wichtigste sein? Kein Wunder, dass dieser Roman eine Satire auf Politik ist. „Ich lache. Ich lache authentisch. Ich sitze am Steuer meines Porsche 911 auf dem Weg zur Bundesleitungsklausur… und übe das Lachen, damit es natürlich wirkt…“ S. 12 „ Schließen ist von großer Relevanz. Schließt man den Mund nach dem Lachen nicht mehr, kann das zu furchtbarer Verwirrung führen.“ S. 12 „Das Lachen hingegen übe ich, damit ich ganz authentisch auf einen von Julius Witzen reagieren kann…“ S.13 „Meine Rhetoriktrainerin sagt, ich wirke nicht authentisch genug…Nicht authentisch genug! Können Sie sich das vorstellen?... Ich! Und nicht authentisch!“ S. 117 Salonfähig ist wirklich ein unglaublich gutes Buch. Ich habe dazu nichts zu sagen, außer dass ich nicht die Intelligenz von Hirschl hatte, alles zu bemerken. Alles ist bis ins Detail ausgearbeitet und kontrolliert. Jedes Mal, wenn man davon überzeugt ist, dass man etwas versteht, bricht der Erzähler diese Gedanken ab. Der Leser wird bis zu den letzten Seiten auf die Folter gespant und das ist wirklich fantastisch.

  • Bewertung

    aus Kaiserslautern

    4/5

    09.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zynismus vom Feinsten

    Ich hatte eigentlich keinen Roman erwartet, sondern so eine Art modernen, etwas ironischen „Knigge“, war umso überraschter über die Genre-Bezeichnung auf dem Cover. Kommt davon, wenn man die Beschreibung nicht so genau liest…. Das Cover stimmt ein auf einen narzisstischen „schönen“? Mann, smart und „gebügelt“, ein wenig so, wie ich mir Dorian Gray immer vorgestellt habe. Glatte Haut, sinnliche feucht glänzende Lippen, dunkler Anzug mit weißem Hemd, strenger Kragen mit perfekt gebundener Krawatte, die linke Hand elegant angewinkelt, die rechte lässig in der Hosentasche. Schwarz, Weiß, ein wenig Gelb, gerade, sehr ordentliche strenge Print-Buchstaben, nichts, aber auch gar nichts Geschnörkeltes… Beim Lesen des Buches wird deutlich, WIE viel Zeit auf dieses perfekte Äußere verwendet wird und auf WIE groteske Weise es gepflegt, betrachtet und gehandelt wird. Ich habe das Buch verschlungen und war hin- und hergerissen zwischen Gruseln, Lachen und Heulen. NATÜRLICH ist das bitterste Satire, habe aber auch ein paar Seiten gebraucht, um es zu merken, und ich finde sie GRANDIOS umgesetzt. SO lächerlich ist, wie der Protagonist mit seiner fast hündischen (Pardon, ich möchte keine Hunde beleidigen!) Anbetung und Imitation seines Vorbildes Julius sich macht, indem er seinen Aufgaben wie Blumengießen und Kaffeeholen einen Vertrauensbonus anklebt. SO ironisch, wie er in allen Äußerlichkeiten versucht, Julius Varga zu imitieren. SO zynisch die Szene mit dem Bettler… Ich weiß nicht SO viel über die „Innereien“ der österreichischen Politik, außer dem, was man bei uns in den Medien, Nachrichten, Politsendungen so mitkriegt. Aber ich glaube, dass auch die geschilderten „Feinheiten“ NICHT sehr überzeichnet sind. Die Anspielungen auf großer Linie sind ohnehin überdeutlich. Und was solche Dinge wie die perfekte Formulierung für die angedachten Adressaten betrifft, ist wahrscheinlich so manche Partei in anderen europäischen Ländern genauso. Mir fiel beim Lesen zum Protagonisten mehrfach das Wort "Roboter" ein. Seine Handlungsabfolgen erscheinen rein mechanisch, quasi "programmiert". Gruselig auch, wie er sich mit Frauen verhält, auch hier wird ein Programm abgespult, Buchrezensionen runter gebetet etc. ohne den kleinsten Funken Empathie. In seiner mehr als perfekt technisierten Wohnung kennt er sich nicht aus, kommt er nicht zurecht, fast als ob es nicht seine wäre. Was sich dann auch als Wahrheit heraus stellt. Wundervoll und SO böse die hoch gespielten Gespräche / Streitereien unter den Parteigenossen um völlig Unwichtiges, wie z.B. die Frage, in welches Lokal man jetzt zum Essen geht. Der reale Hintergrund zum Akademikerball hat sich für mich als Nicht-Österreicherin erst später erschlossen.. Die ganze Groteske ist sehr gut beschrieben. Der Zynismus steigert sich immer weiter, viele Szenen sind regelrecht comedyreif bösartig. Gegen Ende driftet unser Protagonist bzw. die Handlung langsam, aber sicher in völlige Verrücktheit ab. Surreal? Für mich ist es Zynismus vom Feinsten. Wenn man sich mit der Thematik beschäftigen mag - absolut lesenswert.

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Bewertungen (8)

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  • Zum Bewerterprofil von Lea Hagenmeier

    Lea Hagenmeier

    Thalia Karlsruhe-Mühlburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satirisch, Humorvoll und verdammt...

    Satirisch, Humorvoll und verdammt Schräg. Hat super spaß gemacht zu lesen und den Titel "Österreichischer American psycho" wirklich verdient!

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Bewertungen (1)

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