• Produktbild: Die Tochter
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Die Tochter Roman

27

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2,2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Kaffee / Cool Grey

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42720-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2,2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Kaffee / Cool Grey

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42720-4

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • hannihanno

    5/5

    28.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unglaublich schöne Charakterstudie

    Manchmal möchte man die Mutter anschreien, manchmal möchte man sie umarmen. Manchmal ist sie unverständlich stur, manchmal sieht sie ihre Fehler ein. In jedem Fall ist die Protagonistin aus Kim Hey-Jins Roman unglaublich realistisch charakterisiert. Ihre Entwicklung trägt die Geschichte. Große Leseempfehlung von mir!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Generationenkonflikte

    In dieser Geschichte verarbeitet Kim Hye-Jin mehrere soziale Themen. Im Fokus stehen die kulturelle Prägung der allein erziehenden Mutter, der Konflikt mit der Tochter, die sich diametral anders verhält als die Mutter erwartet und der Umgang mit alten Menschen im Pflegeheim im letzten Stadium ihres Lebens. Die Mutter arbeitet in einem Altenpflegeheim, in dem der Umgang mit den Menschen aus Kostengründen grenzwertig ist. Die Autorin beschreibt die Verhältnisse dort einschließlich der unzureichenden Pflegesituation sehr detailliert. Aus den Ausführungen geht hervor, dass die Situation in ihrem Seniorenheim typisch für Südkorea ist. Die Tochter engagiert sich als Aktivistin auf Demos und bekommt Ärger mit der Polizei. Aus Kostengründen muss sie bei ihrer Mutter einziehen und zwar zusammen mit ihrer lesbischen Freundin. Damit prallen Welten aufeinander, denen jegliches gegenseitiges Verständnis für ihre jeweiligen Lebensentwürfe fehlt. Die Geschichte wird aus der Sicht der Mutter erzählt. Mit den Protagonisten kann ich mich nicht recht anfreunden. Mutter und Tochter finden keine gemeinsame Ebene für Gespräche. Die Lebensverhältnisse in Südkorea wirken hart. Einzig die Freundin der Tochter verhält sich der Mutter gegenüber sehr zuvorkommend.

  • Bewertung

    5/5

    22.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine klare Empfehlung an alle,...

    Eine klare Empfehlung an alle, die sich für Generationskonflikte, die Spannungen zwischen Tradition und Moderne und asiatische Kultur interessieren!

  • jewi

    aus Hamburg

    5/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert!

    „Die Tochter“ von Hye-Jon Kim beschreibt die sehr distanzierte Beziehung zwischen einer koreanischen Mutter und ihrer Tochter. Die Mutter hat ihr Leben lang hart gearbeitet und pflegt eine einsame Frau im Altenheim. Gesellschaftlich ist es nicht gerne gesehen, laut seine Meinung zu sagen. Parallel dazu erfahren wir, dass die Tochter eine lesbische Beziehung hat und aufgrund von Kündigungen homosexueller Kollegen gegen diese Ungerechtigkeit demonstriert. Die Leben und Ansichten von Mutter und Tochter könnten nicht unterschiedlicher sein. Und trotzdem gibt es am Ende Dinge die sie verbinden. (Und das wie ich finde ungewöhnlich aber schön gelöst, ohne zuviel zu verraten). Da das Thema altern in dem Buch eine zentrale Rolle spielt, habe ich teilweise zum Ende hin Parallelen zum Buch „Dankbarkeiten“ von Delphine de Vigan gesehen. Mich haben die zentralen Themen, „wie geht man mit Pflegebedürftigen um“ und „Was macht Familie aus“ sehr berührt. Für mich war „Die Tochter“ ein sehr lesenswertes Buch, was ich sicherlich noch länger im Kopf haben werde.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie immer bei koreanischen Autor:innen...

    Wie immer bei koreanischen Autor:innen literarische Perfektion. Eine harte und zugleich zarte Geschichte über Mutter und Tochter und ihre zuweilen schwierige Beziehung.

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Bewertungen (27)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ciara Aileen Herms

    Ciara Aileen Herms

    Thalia Hamburg – Überseequartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Tradition und Selbstbestimmung

    Die Tochter von Hye-jin Kim erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mit ihrer Partnerin bei ihrer Mutter einzieht. Das Zusammenleben bringt lange verdrängte Konflikte an die Oberfläche und zeigt, wie unterschiedlich die beiden Generationen über Familie, Liebe und gesellschaftliche Erwartungen denken. Während die Tochter versucht, selbstbestimmt zu leben, hält ihre Mutter an traditionellen Vorstellungen fest, was immer wieder zu Spannungen führt. Der Roman überzeugt durch seinen ruhigen und eindringlichen Schreibstil. Mit wenigen Worten gelingt es Hye-jin Kim, die Gefühle und Unsicherheiten der Figuren nachvollziehbar darzustellen. Die Geschichte entwickelt sich langsam, wirkt dabei aber sehr authentisch und regt zum Nachdenken über familiäre Beziehungen, Vorurteile und den Wunsch nach Akzeptanz an. Besonders interessant ist der Einblick in gesellschaftliche Normen und den Umgang mit Homosexualität in Südkorea. Ohne zu urteilen zeigt die Autorin, wie schwer es sein kann, unterschiedliche Lebensvorstellungen miteinander zu vereinbaren und dennoch den Wunsch nach Nähe und Verständnis nicht aufzugeben. Insgesamt ist "Die Tochter" ein sensibler und emotionaler Roman über Familie, Identität und den Konflikt zwischen Tradition und persönlicher Freiheit. Das Buch eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz schätzen.
  • Zum Bewerterprofil von Salome Elia

    Salome Elia

    Thalia Mayersche Frechen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Worte ohne einen Besitzer”

    172 Seiten Monolog einer Mutter die versucht zu verstehen, warum ihre Tochter kein traditionelles Leben führen will - Denn die Tochter liebt eine Frau. Ein absolut bewegendes und brutal ehrliches Buch - Eins meiner absoluten Lieblingsbücher
  • Zum Bewerterprofil von Lea Drozdova

    Lea Drozdova

    Thalia Langenfeld – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich verstehe dich nicht. Aber ich versuche es."

    Ein eindringliches Buch über eine Mutter, die kein Verständnis für das Leben ihrer Tochter hat, denn diese ist lesbisch. Es ist aus der Sicht der Mutter geschrieben, spielt in Südkorea und zeigt unter anderem, dass sie trotz aller inneren Widerstände versucht, ihre Tochter nicht zu verlieren. Mich hat es besonders bewegt, da man wirklich nur aus der Perspektive der Mutter ließt. Die Gedanken werden sehr ehrlich und ohne Beschönigung geschildert. Es geht um Scham, Angst vor Ausgrenzung, aber auch um die Hoffnung, dass Veränderung möglich ist, selbst wenn sie nur in kleinen Schritten geschieht.
  • Zum Bewerterprofil von Natascha Nonhoff

    Natascha Nonhoff

    Thalia Mayersche Gütersloh

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mutter erzählt, dass sie...

    Eine Mutter erzählt, dass sie ihre über 30-jährige Tocher nicht mehr versteht und fragt nach dem Warum. Kim Hye-Jin macht in ihrem Werk deutlich, wie schwer es für die ältere Generation ist gesellschaftliche Veränderungen zu akzeptieren und wie abweisend die Jungend sein kann.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Generationen im Wandel

    Literarisches Kleinod aus Südkorea! Die Erzählerin hadert mit dem Werdegang ihrer lesbischen Tochter und den gesellschaftlichen Konventionen und Tabus gegen die sie ihrer Meinung nach verstößt. Der Erzählton ist emotional ganz zurückgenommen und trifft doch mit voller Wucht. Vor allem beeindruckt welche Entwicklung die Mutter durchmacht.

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