Die Bedeutung des Weinbaus im Spätmittelalter in der Moselregion und im Rheingau Betrachtung einer Sonderkultur als Reaktion auf Umweltveränderungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.10.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
545 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346957726
In dieser Arbeit soll in drei Hauptkapiteln die besondere Entwicklung des Weinbaus und die Initiation dieser erläutert werden. Zunächst wird der Wein als Kulturpflanze vorgestellt und wie diese zu ihrer Bedeutung und anschließend auch Marktstellung gelangte. Die zeitliche Eingrenzung und Konzentration dieser Arbeit ist auf die veränderten klimatischen Bedingungen vom 11. bis hinein in das 15. Jahrhundert zurückzuführen. Um die Verlagerung des Anbauschwerpunktes zu kontextualisieren bedarf es eingangs der Aufklärung über die Genese der Sonderkultur Wein.
Im Weiteren wird das Zutun verschiedener sozialen Schichten und Institutionen sowie das Agrarland als Hauptakteur in puncto Natur analysiert. Diese Arbeit stellt einen soziokulturellen Zusammenhang zu umweltgeschichtlichen Untersuchung in den Vordergrund. Auf klimageschichtlicher Ebene wird sich der Frage gestellt, in welchem Maße die Weinpflanze dem vorherrschenden Klima des Mittel- und Spätmittelalters angepasst ist und welche äußeren Einflüsse zum intensivierten Anbau klimaangepasster Pflanzen und Sonderkulturen führte.
Lebensmittel sind die Dinge, die Bevölkerungen seit Anbeginn der Zeit zusammenbringen. Es sind Mittel zum Leben, die sich über Sachgüter bis hin zum Essen und zu Getränken erstrecken und die Menschen in natürlicher Weise auf eine Ebene stellen. Einige Versorgungsgüter der Menschen haben einen höheren Stellenwert als andere. Sie nehmen heute wie damals eine prominente Rolle ein und haben eine besondere Bedeutung für die Allgemeinheit- sowohl als Nahrungsmittel als auch als wirtschaftliche Handelsware. Eines dieser Güter ist die Weinpflanze in seinen vielfältigen Formen und mit allen Nebenerzeugnissen.
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