Produktbild: Doch das Messer sieht man nicht

Doch das Messer sieht man nicht Kriminalroman

16

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/2,9 cm

Gewicht

416 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2048-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/2,9 cm

Gewicht

416 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2048-0

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • thrillertopia

    5/5

    04.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kriminalroman mit historischem Hintergrund

    Dieser historische Kriminalroman spielt in einer faszinierenden Epoche der deutschen Geschichte, und genau das hat IL. Callis deutlich herausgearbeitet. Die Story greift viele Themen auf, auch politische, und verfolgt verschiedene Handlungsstränge. Die Gewalt in der Gesellschaft wird ebenso unverblümt dargestellt wie die große Diskrepanz zwischen Wohlstand und Armut. Besonders beeindruckend ist die Verwendung der direkten Rede im Berliner Dialekt, die ab und zu im Buch auftaucht. Dadurch entsteht ein gewisses Flair. Gut gefallen hat mir der flüssige Schreibstil. Fazit: Ein Kriminalroman, der besonders für diejenigen geeignet ist, die eine Vorliebe für historische Hintergründe haben.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starke und herausstechende Hauptfiguren

    Dieser spannende Roman ist als Kriminalroman betitelt, wobei ich ihn keineswegs als typische Krimi erlebt habe. Es ist vielmehr die Geschichte einer außergewöhnlichen Protagonistin: Anais Maar, einer schwarzen Boxerin im Berlin der 20ger Jahre. Dieses Set und das schöne stilistische Bild auf dem Cover hat mich auf das Buch neugierig gemacht und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Der Erzählstil ist lebendig, die Handlung wird aus der Sicht mehrerer (sympathischer) Hauptfiguren geschildert. Der Leser kann sich in jeden einzelnen gut hineinversetzen Das Berlin der Zwanziger erwacht mitsamt dem aufkommenden Nationalsozialismus, Sexismus und Rassismus im Geist des Lesers zum Leben. Vor allem Anais, aber auch Josefine zeichnen sich durch einen starken Charakter, Mut und Feminismus aus, und sind damit ihrer Zeit weit voraus. In der direkten Rede lässt die Autorin ihre Figuren Berliner Schnauze sprechen, was den Roman noch authentischer macht. Der Spannungsbogen ist perfekt, der Schluss mit der Auflösung kam für mich unerwartet und überraschend. Da ich beide Hauptfiguren ins Herz geschlossen habe, hoffe ich auf einen zweiten Teil und empfehle diesen Thriller auf jeden Fall weiter.

  • MrsMurphy

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar stimmiger, atmosphärisch dichter Kriminalroman mit großartigen weiblichen Protagonistinnen!

    Die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts waren ein spannendes, sehr intensives Jahrzehnt. Unglaublich prekäre Verhältnisse, große Armut, aufkeimender Nationalsozialismus, aber auch Aufbruchstimmung, Emanzipation, Demokratie. Jeder dieser Aspekte findet in I. L Callis Roman „Doch das Messer sieht man nicht“ Erwähnung. Der Kriminalfall ist angelehnt an die Morde des sog. „Jack the Ripper” im viktorianischen Londoner East End im Jahre 1888. Scheinbar lebt der Ripper noch und ist ins Berlin der Goldenen Zwanziger weitergezogen. Auf der Spur ist ihm dieses Mal nicht die Polizei, sondern die Boulevard Reporterin Anais Maar, die sich als junge, schwarze Frau in einem Männerberuf im wahrsten Sinne des Wortes durchboxen muss. Der Boxsport ist eigentlich für Frauen verboten, was Anais aber nicht stört. Die erworbenen Fähigkeiten werden sich noch als sehr nützlich erweisen. Die großartigen Frauenfiguren sind für mich das Highlight des Romans. Anais muss nicht nur in einer Männerdomäne kämpfen, sondern ist auch dem täglichen Rassismus ausgesetzt, der ihr als schwarze Frau entgegenschlägt. Die Nationalsoziallisten kriechen aus ihren Löchern und verschärfen die Situation. Durch Josefines Augen, eine weitere Protagonistin in I. L. Callis Roman, erleben wir die furchtbaren Umstände, unter denen die Arbeiterschicht leben musste: Prostitution, Kinderhandel, Mord und Todschlag. Der Nährboden, den die Nazis sich dann zu Nutze machten, um ihre Schreckensherrschaft aufzubauen. Meine Lieblingsfigur war aber Anais Tante Valerie, reiche Society Lady mit dem Herz auf dem rechten Fleck, die die Gefahr, die von den Nationalsozialisten ausgehen wird, richtig erkennt und entsprechend handelt. Die hilft dabei, dass jüdischen Menschen und Systemgegner im Allgemeinen untertauchen und aus Deutschland fliehen können. Die Mischung macht’s für mich in diesem Roman, gute Krimi-Story, verwoben mit einem atmosphärisch-dichten Setting im Berlin der Goldenen Zwanziger und großartige Protagonistinnen. Punktsieg für I. L. Callis in der ersten Runde! Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    15.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten in Berlin

    " Doch das Messer sieht man nicht" von I.L. Callis ist ein Kriminalroman, der uns ins Berlin der Goldenen Zwanziger entführt. Dieses Buch ist aber weit mehr als nur ein spannender Kriminalfall, der gelöst werden muss, er ist eine historische Zeitreise, die die Lesenden auf so einige gesellschaftspolitische Probleme stößt, die man selten so in einem Krimi liest. Das macht es zu etwas ganz Besonderem. Anaïs Maar ist eine junge Frau, di sich eine große Karriere als Journalistin erhofft, allerdings ist sie dazu auch eine Frau, sie ist schwarz, sie ist Boxerin und sehr intelligent. Alles das zusammen ist mehr als ein Grund für Diskriminierung. Es gibt einen Mörder in Berlin, der Prostituierte im Milieu brutal ermordet. Diese Story landet auf dem Schreibtisch von Anaïs Maar und sie setzt alles daran den “Ripper von Berlin” zu überführen. Dabei wird die Story sehr geschickt aufgebaut, als Leserschaft begleiten wir abwechselnd die Opfer, meistens Anaïs Maar selber bei ihren alltäglichen Problemen und ihren Ermittlungen, aber auch den Täter selbst und andere wichtige Nebenfiguren. Dabei wird so fast nebenbei ein ganz wichtiges Zeitbild gezeichnet, der Aufstieg des Nationalsozialismus, die Armut und Arbeitslosigkeit in einigen Vierteln und auch der Glanz und Glamour in anderen. Das alles wird in einer unnachahmlichen, spannenden und bildgewaltigen, Art beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen befindet. Es wird geflucht, geboxt und auch berlinert, was das Zeug hält. Mir hat das sehr gefallen, ich fühlte mich in dieser vielschichtigen Erzählung sehr gut aufgehoben. Auch wenn der Kriminalfall öfter mal aus dem Fokus verschwand, war der sehr gut aufgebaut und die Suche nach dem Täter blieb für mich bis zum Ende spannend und nicht vorhersehbar. Ich würde sehr gerne weitere, so gut angelegte Krimis lesen und auch anderes von dieser Autorin, eine absolute Empfehlung.

  • Yernaya

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger

    Berlin 1927, eine Stadt, die sich noch nicht von den Schrecken des Ersten Weltkriegs erholt hat, während schon die Faschisten erstarken und sich mit Kommunisten und andersdenkenden Straßenschlachten liefern. Eine Stadt, in der das Nachtleben tobt, eine nie dagewesene Freizügigkeit herrscht, aber zugleich bittere Armut dazu führt, dass sich Frauen und Männer prostituieren, Familien ihre spärlichen Räume noch an Schlafgänger vermieten und Diebstahl als legitimes Mittel des Broterwerbs gilt. Eine Stadt, in der die “Besseren” rauschende Feste feiern und alles exotische attraktiv wirkt. Das Bürgertum geht in den Tiergarten zur Völkerschau oder in die Revue der zu der Zeit in Berlin gastierenden Josephine Baker. Erotik, Drogen und Spiritismus, Armut und Reichtum, bürgerliche Biederkeit und organisierte Kriminalität - in diesem historischen Setting platziert I.L.Callis ihren Kriminalroman “Doch das Messer sieht man nicht”. Nicht nur der Titel ist eine Hommage an Bertolt Brecht. Mehr als ein Krimi ist dieser Roman eine wunderbar geschriebene Sozial- und Milieustudie über die Weimarer Republik, mit jeder Zeile spannend, auch wenn der Kriminalfall dabei nicht die Hauptrolle spielt. Ein Mörder geht um, er tötet Prostituierte mit dem Messer und erhält schnell den Beinamen “Ripper von Berlin”. Vergeben hat diesen die Hauptperson des Romans, die junge Journalistin Anaïs Maar, aus “gutem” Hause stammend und doch nicht zur Gänze akzeptiert, denn sie ist nicht nur eine Frau, sondern auch noch schwarz. 1927 keine Konstellation, die einer erfolgreichen Karriere förderlich war. “Anaïs biss die Zähne zusammen. Sie war Berlinerin. Hier war sie geboren. Dies war ihre Stadt. Aber - war es denn noch ihre Heimat? War sie es jemals gewesen?” (S. 322) “Doch das Messer sieht man nicht” ist ein politisches Buch, das viele Themen aufgreift und Handlungsstränge verfolgt. Diese Komplexität ist eine Herausforderung an die Leserschaft, die sich unbedingt lohnt. Ungeschminkt beschreibt Callis die oft brutale Realität der Armut und die rohe gesellschaftliche Gewalt, die abstoßende Gedankenwelt chauvinistischer Dreckskerle und die Laszivität und Prunksucht der feinen Gesellschaft. Besonders authentisch ist die Verwendung der direkten Rede. Callis lässt jeden Protagonisten gemäß seiner Herkunft sprechen, so dass Schichtzugehörigkeit, Bildungsgrad und Provenienz deutlich werden. Callis hat diesen Roman Hejo Emons gewidmet; völlig zurecht, denn “Doch das Messer sieht man nicht” entspricht der klaren gesellschaftspolitischen Haltung des kürzlich verstorbenen Verlegers. Nicht nur deshalb eine klare Leseempfehlung!

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    Annett Ziegler

    Thalia Poertgen-Herder

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    5/5

    23.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin 1927 : Anais Maar-Tochter...

    Berlin 1927 : Anais Maar-Tochter eines Afrikaners u.einer Deutschen- Journalistin bei einer Boulevard Zeitung und Hobby-Boxerin- schreibt über die Serienmorde an Prostituierten. Gut recherchierter historischer Krimi und sehr spannend! Absolute Leseempfehlung !

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