Produktbild: Doch das Messer sieht man nicht

Doch das Messer sieht man nicht Kriminalroman

16

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3529 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071423

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Format

ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3529 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071423

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  • wal.li

    4/5

    19.04.2024

    eBook (ePUB)

    Hotspot Berlin

    Im Jahr 1927 führt Anaïs Maar ein privilegiertes Leben. Obwohl ihr Start ins Leben nicht leicht genannt werden kann. Ihre Eltern kennt sie nicht. Sie weiß nur, dass ihre wohlhabende Tante sie adoptiert hat und sie an Kindes statt aufgezogen hat. Für eine schwarze junge Dame ist es ungewöhnlich, einen Beruf als Journalistin zu ergreifen, zu boxen und selbstbestimmt zu leben. Zwar sind etliche Frauen berufstätig, doch viele sind arm und verdingen sich mit Tätigkeiten, die sie unter anderen Umständen lieber nicht ausüben würden. Und nun bietet sich Anaïs die Chance, über einen Frauenmörder zu berichten, der seit kurzem sein Unwesen treibt. Mit ihrem unkonventionellen Leben lebt Anaïs mit dem Wohlwollen ihrer Tante im Rücken im Vergleich zu vielen anderen im Glück. Doch Ende der 1920er spürt sie bereits, dass in Berlin Kräfte umgehen, die ihr das Leben einmal schwer machen können. Nicht nur ihre Tante versucht sie auf einen Neustart in Amerika einzustimmen. Doch Anaïs ist Berlinerin und Journalistin. Gerade beginnt sie sich mit dem Frauenmörderartikel einen Namen zu machen. Und das soll sie einfach aufgeben? Doch sie sieht auch, dass große Armut herrscht in ihrer schönen Stadt und dass die Menschen in ihrer Not zu unlauteren Mitteln greifen. Sollte Anaïs in Gefahr schweben? Dieser historische Kriminalroman spielt in einer spannenden Zeit der deutschen Geschichte. Zum ersten Mal erlebt das Land eine Demokratie, die antidemokratische Kräfte schon wieder zerstören wollen. Doch noch ist es nicht so weit. Allerdings scheint das Land heiß zu laufen und noch ist ungewiss wie das ausgehen wird. Leider ist das Ergebnis inzwischen bekannt. Anaïs Maar bekommt relativ viele Möglichkeiten, obwohl ihr Äußeres sie von der Masse abhebt. Ihr Boxlehrer Kalle warnt schon früh, dass es in Berlin nicht gut für sie ausgehen könnte. Und auch Anaïs spürt nach und nach, dass ihre Tante sie nicht immer schützen kann. Jedoch muss zuerst der Frauenmörder gefunden werden, der ganz Berlin in Angst und Schrecken versetzt. Aus dieser Gemengelage ist ein packender Roman entstanden, der die beklemmenden Momente des Zeitgeschehens eindrücklich wiedergibt. Ein Leben wie es Anaïs Maar gegeben ist war im Deutschland dieser Zeit durchaus möglich, auch wenn man das beim Lesen nicht unbedingt denkt. Lesenswert sind auch die abschließenden Worte der Autorin. Dieser Roman kann gerne weiterempfohlen werden. Das auffällige Cover tut ein ähnliches, um die geneigte Aufmerksamkeit zu wecken. 4,5 Sterne

  • thrillertopia

    5/5

    04.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kriminalroman mit historischem Hintergrund

    Dieser historische Kriminalroman spielt in einer faszinierenden Epoche der deutschen Geschichte, und genau das hat IL. Callis deutlich herausgearbeitet. Die Story greift viele Themen auf, auch politische, und verfolgt verschiedene Handlungsstränge. Die Gewalt in der Gesellschaft wird ebenso unverblümt dargestellt wie die große Diskrepanz zwischen Wohlstand und Armut. Besonders beeindruckend ist die Verwendung der direkten Rede im Berliner Dialekt, die ab und zu im Buch auftaucht. Dadurch entsteht ein gewisses Flair. Gut gefallen hat mir der flüssige Schreibstil. Fazit: Ein Kriminalroman, der besonders für diejenigen geeignet ist, die eine Vorliebe für historische Hintergründe haben.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starke und herausstechende Hauptfiguren

    Dieser spannende Roman ist als Kriminalroman betitelt, wobei ich ihn keineswegs als typische Krimi erlebt habe. Es ist vielmehr die Geschichte einer außergewöhnlichen Protagonistin: Anais Maar, einer schwarzen Boxerin im Berlin der 20ger Jahre. Dieses Set und das schöne stilistische Bild auf dem Cover hat mich auf das Buch neugierig gemacht und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Der Erzählstil ist lebendig, die Handlung wird aus der Sicht mehrerer (sympathischer) Hauptfiguren geschildert. Der Leser kann sich in jeden einzelnen gut hineinversetzen Das Berlin der Zwanziger erwacht mitsamt dem aufkommenden Nationalsozialismus, Sexismus und Rassismus im Geist des Lesers zum Leben. Vor allem Anais, aber auch Josefine zeichnen sich durch einen starken Charakter, Mut und Feminismus aus, und sind damit ihrer Zeit weit voraus. In der direkten Rede lässt die Autorin ihre Figuren Berliner Schnauze sprechen, was den Roman noch authentischer macht. Der Spannungsbogen ist perfekt, der Schluss mit der Auflösung kam für mich unerwartet und überraschend. Da ich beide Hauptfiguren ins Herz geschlossen habe, hoffe ich auf einen zweiten Teil und empfehle diesen Thriller auf jeden Fall weiter.

  • MrsMurphy

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar stimmiger, atmosphärisch dichter Kriminalroman mit großartigen weiblichen Protagonistinnen!

    Die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts waren ein spannendes, sehr intensives Jahrzehnt. Unglaublich prekäre Verhältnisse, große Armut, aufkeimender Nationalsozialismus, aber auch Aufbruchstimmung, Emanzipation, Demokratie. Jeder dieser Aspekte findet in I. L Callis Roman „Doch das Messer sieht man nicht“ Erwähnung. Der Kriminalfall ist angelehnt an die Morde des sog. „Jack the Ripper” im viktorianischen Londoner East End im Jahre 1888. Scheinbar lebt der Ripper noch und ist ins Berlin der Goldenen Zwanziger weitergezogen. Auf der Spur ist ihm dieses Mal nicht die Polizei, sondern die Boulevard Reporterin Anais Maar, die sich als junge, schwarze Frau in einem Männerberuf im wahrsten Sinne des Wortes durchboxen muss. Der Boxsport ist eigentlich für Frauen verboten, was Anais aber nicht stört. Die erworbenen Fähigkeiten werden sich noch als sehr nützlich erweisen. Die großartigen Frauenfiguren sind für mich das Highlight des Romans. Anais muss nicht nur in einer Männerdomäne kämpfen, sondern ist auch dem täglichen Rassismus ausgesetzt, der ihr als schwarze Frau entgegenschlägt. Die Nationalsoziallisten kriechen aus ihren Löchern und verschärfen die Situation. Durch Josefines Augen, eine weitere Protagonistin in I. L. Callis Roman, erleben wir die furchtbaren Umstände, unter denen die Arbeiterschicht leben musste: Prostitution, Kinderhandel, Mord und Todschlag. Der Nährboden, den die Nazis sich dann zu Nutze machten, um ihre Schreckensherrschaft aufzubauen. Meine Lieblingsfigur war aber Anais Tante Valerie, reiche Society Lady mit dem Herz auf dem rechten Fleck, die die Gefahr, die von den Nationalsozialisten ausgehen wird, richtig erkennt und entsprechend handelt. Die hilft dabei, dass jüdischen Menschen und Systemgegner im Allgemeinen untertauchen und aus Deutschland fliehen können. Die Mischung macht’s für mich in diesem Roman, gute Krimi-Story, verwoben mit einem atmosphärisch-dichten Setting im Berlin der Goldenen Zwanziger und großartige Protagonistinnen. Punktsieg für I. L. Callis in der ersten Runde! Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    15.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten in Berlin

    " Doch das Messer sieht man nicht" von I.L. Callis ist ein Kriminalroman, der uns ins Berlin der Goldenen Zwanziger entführt. Dieses Buch ist aber weit mehr als nur ein spannender Kriminalfall, der gelöst werden muss, er ist eine historische Zeitreise, die die Lesenden auf so einige gesellschaftspolitische Probleme stößt, die man selten so in einem Krimi liest. Das macht es zu etwas ganz Besonderem. Anaïs Maar ist eine junge Frau, di sich eine große Karriere als Journalistin erhofft, allerdings ist sie dazu auch eine Frau, sie ist schwarz, sie ist Boxerin und sehr intelligent. Alles das zusammen ist mehr als ein Grund für Diskriminierung. Es gibt einen Mörder in Berlin, der Prostituierte im Milieu brutal ermordet. Diese Story landet auf dem Schreibtisch von Anaïs Maar und sie setzt alles daran den “Ripper von Berlin” zu überführen. Dabei wird die Story sehr geschickt aufgebaut, als Leserschaft begleiten wir abwechselnd die Opfer, meistens Anaïs Maar selber bei ihren alltäglichen Problemen und ihren Ermittlungen, aber auch den Täter selbst und andere wichtige Nebenfiguren. Dabei wird so fast nebenbei ein ganz wichtiges Zeitbild gezeichnet, der Aufstieg des Nationalsozialismus, die Armut und Arbeitslosigkeit in einigen Vierteln und auch der Glanz und Glamour in anderen. Das alles wird in einer unnachahmlichen, spannenden und bildgewaltigen, Art beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen befindet. Es wird geflucht, geboxt und auch berlinert, was das Zeug hält. Mir hat das sehr gefallen, ich fühlte mich in dieser vielschichtigen Erzählung sehr gut aufgehoben. Auch wenn der Kriminalfall öfter mal aus dem Fokus verschwand, war der sehr gut aufgebaut und die Suche nach dem Täter blieb für mich bis zum Ende spannend und nicht vorhersehbar. Ich würde sehr gerne weitere, so gut angelegte Krimis lesen und auch anderes von dieser Autorin, eine absolute Empfehlung.

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    Annett Ziegler

    Thalia Poertgen-Herder

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    5/5

    23.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin 1927 : Anais Maar-Tochter...

    Berlin 1927 : Anais Maar-Tochter eines Afrikaners u.einer Deutschen- Journalistin bei einer Boulevard Zeitung und Hobby-Boxerin- schreibt über die Serienmorde an Prostituierten. Gut recherchierter historischer Krimi und sehr spannend! Absolute Leseempfehlung !

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