Commissaire Geneviève Morel gilt als eine der erfolgreichsten Ermittlerinnen der Pariser Polizei. Ihre Aufklärungsquote ist legendär. Kein Wunder, denn sie entstammt einer Familie von Kunstdieben und hat das Geschäft der anderen Seite von Kindesbeinen an gelernt. Doch der Familiensegen hängt schief. Welcher Meisterdieb will schon einen »Flic« in den eigenen Reihen haben? Bei der Aufklärung des Mordes am bekanntesten Pariser Bäcker muss Geneviève alle Register ziehen - und das bedeutet auch, die kriminellen Kontakte der eigenen Familie zu nutzen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Nina
aus Wien
5/5
06.05.2025
eBook (ePUB 3)
Spannend, kurzweilig
Ich mag die Heldin der Geschichte. Sie ist greifbar, sympathisch und voller Fehler. Der Fall ist spannend und ich hab mich wie auf Urlaub in Paris gefühlt...
Empfehlung auch für die nächste beiden Bände...
Bewertung
aus Oberursel
5/5
10.03.2024
eBook (ePUB 3)
originell und charmant
Commissaire Morel, das ist die erfolgreichste Ermittlerin der Pariser Polizei Geneviève Morel, und Chefin des Kommissariats am Montmartre. Und ich muss gleich erwähnen, das hier ist der erste Band um sie, es sollen noch weitere folgen: also der perfekte Zeitpunkt, um in eine Serie einzusteigen.
Morel ist zwar Polizistin, aber mit speziellem Familienhintergrund: das Vermögen der in der Cote d’Azur ansässigen kunstbessesenen Morels ist doch eher dunklen Geschäften zu verdanken, und Geneviève ist das schwarze Schaf der Familie, die sich auf der anderen Seite des Gesetzes eingefunden hat. Finde ich einen witzigen Schachzug, daher erwähne ich das mal vorab .
In Paris nun lebt sie gemeinsam mit ihrer steinreichen Großmutter Mamie hoch oben auf der „Butte“ und entdeckt auf ihrer morgendlichen Laufrunde ein Kapitalverbrechen: ihr Lieblingsbäcker liegt tot in der Backstube. Commissaire Morel und ihr Team, bestehend hauptsächlich aus der smarten Assistentin Lunette und ihrem Vize Albouyi, müssen ermitteln…. Als die Ermittlungsarbeiten stocken, muss Geneviève über ihren Schatten springen und die Kontakte ihrer Familie nutzen……
So, viel mehr zum Inhalt will ich auch gar nicht groß schreiben. Ich muss auch sagen, so wahnsinnig verzwickt war der Krimi jetzt auch nicht aufgebaut, aber: ähnlich wie im cozy crime stehen hier auch die Protagonisten mit all ihren Facetten im Vordergrund, und der Krimi lebt vom Pariser Flair, speziell von dem am Montmartre. Der Autor schreibt flüssig und bildhaft, viele Dialoge treiben die Handlung voran, und somit ist eigentlich allzeit viel los und wir haben recht viel Action. Eine Kommissarin, die aus einer Meisterdieb-Sippschaft kommt, ist natürlich auch mal was Originelles, und bietet viel Raum für witzige Konfrontationen und coole Dialoge. Mamie, die Oma, eine alte Dame, die jeder für alten Adel hält, der alle Türen der Gesellschaft offenstehen, und die ihre Lieblingsenkelin doch so gerne „auf die andere Seite“ führen würde – köstlich. Ich fand es teils echt sehr charmant und witzig.
Auch mit Lunette hat der Autor eine tolle Figur geschaffen. Lunette hat bei den Schießereien im Bataclan als Polizistin im Einsatz einst ein Bein verloren, hat sich mühsam wieder ins Leben gearbeitet, und besticht jetzt nicht nur mit Intelligenz, sondern auch mit neuem Selbstbewusstsein und - hey, wir sind in Paris – dem Chic, den man den französischen Frauen gerne zuschreibt. Das Buch hat also auch ein paar ernste Untertöne, hat mir gut gefallen.
Ich komme zu einem Fazit: ich war bestens unterhalten. Geneviève und Lunette sind ein super Team, gerne mehr davon! Und auch Mamie, jaaaa, die alte Lady ist so cool! Es war originell, es hatte viel Charme und Witz, und mir hat es ausnehmend gut gefallen. Macht Lust, einen Trip nach Paris oder an die Cote zu unternehmen .
Rita
aus Wolframs-Eschenbach
4/5
15.02.2024
eBook (ePUB 3)
Solider Paris-Krimi
Der preisgekrönte Baguette-Bäcker von Paris, Francois Beauvais liegt tot in seiner Backstube. Gefunden hat ihn die Frau seines Neffen, Natalie. Sie betreiben in der Nähe eine Patisserie. Francois hatte nur einen Feind, den Zweitplazierten beim Baguette-Wettbewerb – Baptiste Buffet. Bei dessen Aussagen gibt es einige Ungereimtheiten, so daß er verhaftet wird. Aber war er es tatsächlich? Commissaire Geneviève Morel und ihr Team ermitteln, wobei die Zweifel an dem Täter immer größer werden. Am Ende können sie den Fall natürlich lösen.
Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe. Die Konstellation reiche Commissaire mit reicher, aber krimineller Familie im Hintergrund war eine neue Idee, die mir gut gefiel. Geneviève sieht toll aus, ist clever, kämpferisch, hat sich von der Familie etwas distanziert, indem sie zur Polizei ging, genießt aber im Endeffekt schon den Reichtum und die Annehmlichkeiten, die damit verbunden sind. Vor allem ihre Großmutter, Mamsie genannt, wohnt mit ihr in einem Haus und durch sie bekommt sie auch an zweifelhafte Infos. In diesem Fall zapft sie auch die Kontakte ihres Bruders in Südfrankreich an und begibt sich dadurch im Alleingang in eine Situation, in der sie als Hero hervorgeht. Das zusammen entspringt schon mehr einem Märchen. Ihre Mitarbeiterin Lunette entwickelt sich vom Mäuschen zur toughen, wertvollen Mitarbeiterin, die sie stets mit Recherchen auf dem laufenden hält.
Dieser Cozy-Krimi läßt sich flüssig und unterhaltsam lesen.
Bewertung
4/5
14.02.2024
eBook (ePUB 3)
Krimi mit sehr viel Pariser Flair
Die Autorin ist sehr deskriptiv unterwegs: Plätze, Straßen, Läden, Wohnungen, Arbeitsplätze, Speisen, das Pariser Leben ganz allgemein wird sehr ausführlich und schön beschrieben - manche Leser schätzen das und können besonders gut in die Atmosphäre eintauchen, mir war es zuviel Beschreibung bis es dann mit der Handlung weiterging. Paris-Fans können hier allerdings schwelgen.
Mit der Heldin, Commissaire Geneviève Morel, hat sich R. Laffite viel Mühe gegeben, sie ist tough, sportlich, Motorradfahrerin, gut ausehend, mit toller Aufklärungsquote und ... krimineller Familie. Dennoch habe ich kein Feuer bei ihr gefangen, sie ist nicht unsympathisch, aber ich kam ihr nicht nahe und, wie soll ich sagen, die Autorin schaffte es nicht mein Interesse an ihr zu wecken.
Das Krimirätsel ist gut konstruiert und wird vollständig gelöst. Eine winzige Prise Romantik rundet das Buch ab.
FAZIT: Ein guter 4 Sterne-Krimi, der mich nicht wirklich packen konnte - für Paris-Liebhaber aber 5 Sterne wert sein dürfte.
Anmerkung: Die Autorin scheint übrigens Österreicherin zu sein, worauf die Verwendung des Begriffs "Mistkübel" statt des deutschen "Mülleimer" hindeutet.
Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.
Buchwurm05
5/5
23.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Humorvoller Cosy-Krimi.
Inhalt:
Commissaire Geneviève Morel ist die Leiterin der Pariser Mordkommission. Jeden Morgen besorgt sie sich bei ihrem Lieblingsbäcker in ihrem Wohnbezirk Montmartre Baguette und Croissants für sich und ihre Großmutter Mamie zum Frühstück. Doch dann hört sie schon von weitem einen Schrei aus der Backstube. Das Entsetzen ist groß. Der Bäcker Beauvais ist tot. Offensichtlich wurde er ermordet. Nathalie, von der der Schrei stammt, hat ihren Onkel gefunden. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig. Geneviève sieht bald keinen anderen Ausweg als ihre Familie um Hilfe zu bitten. Kein leichter Schritt. Denn niemand weiß, dass diese in Wirklichkeit erfolgreiche Kunstdiebe sind und deshalb Kontakte in viele Richtungen haben.....
Leseeindruck:
"Der tote Bäcker vom Montmartre" ist der erste Band einer Cosy-Krimi-Reihe um Commissaire Geneviève Morel. Sie ist das schwarze Schaf in der Familie. Eigentlich sollte sie in das Familienbusiness einsteigen, weshalb sie von ihrer Großmutter Mamie bereits alles gelernt hat, was sie für die besonderen Geschäfte der Familie braucht. Geneviève entschied sich jedoch für eine Ausbildung zur Polizistin. Durch ihr Insiderwissen erlangte sie eine hohe Erfolgsquote und ist deshalb schnell die Karriereleiter hinaufgestiegen. Mit ihrer Familie hat sie, bis auf ihre geliebte Mamie, nur den nötigsten Kontakt. Es wurde jedoch eine Art Waffenstillstand vereinbart. Von diesem Hintergrund lebt der Krimi. Ich mochte die Szenen zwischen Geneviève und Mamie richtig gerne und konnte mir oft ein Schmunzeln nicht verkneifen. Den Fall fand ich undurchsichtig und spannend, auch wenn ich eine gewisse Ahnung hatte. Man sollte allerdings alles mit einem Augenzwinkern lesen. Die kleinen Geschichten in der Geschichte oder auch manche Dialoge, haben mir das Lesen versüßt. "Nein!" "Doch!" "Oh!". Na wem kommt das bekannt vor? An Lokalkolorit wird auch nicht gespart. Man bekommt ziemlich genaue Beschreibungen, die mir die Gegend nah gebracht haben. Durch einige integrierte französische Worte hat zudem alles authentisch auf mich gewirkt.
Fazit:
"Der tote Bäcker vom Montmartre" ist ein toller Cosy-Krimi. Er versprüht einen feinen Humor sowie französisches Flair. Besonders Geneviève und ihre Großmutter haben es mir angetan. Ich jedenfalls hatte unterhaltsame Lesestunden und gebe gerne eine Leseempfehlung.
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3/5
23.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Ausbaufähiger, aber dennoch amüsanter...
Ausbaufähiger, aber dennoch amüsanter Reihenstart. Der Fokus des Autors liegt auf den Charakteren - ihre Leben & Lieben und natürlich Paris. Paris und die Kunstdiebthematik spielen dabei die Hauptrolle. Der Mordfall fungiert hierbei eher als Sidekick: "Übrigens, da ist ein Toter"
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