Produktbild: Tage im August

Tage im August

Aus der Reihe Transfer Bibliothek
7

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2024

Herausgeber

Ingrid Ickler

Verlag

Folio

Seitenzahl

235

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/2,8 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La vacanza

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85256-894-2

Beschreibung

Rezension

„Sie gehört zu den wichtigsten Intellektuellen Italiens, wird seit Jahren für den Nobelpreis gehandelt und ist eine wahre Weltbürgerin.“
Die Welt, Marc Reichwein

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2024

Herausgeber

Ingrid Ickler

Verlag

Folio

Seitenzahl

235

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/2,8 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La vacanza

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85256-894-2

Herstelleradresse

Folio Verlagsges. Mbh
Pfarrhofstraße 2d
39100 Bozen / Italien
IT

Email: office@folioverlag.com

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jürg K.

    4/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant und spanndend

    Anna und ihr Bruder Giovanni haben endlich Ferien und werden von ihrem Vater abgeholt. Endlich können sie das Nonneninternat verlassen. Anna will die Welt erkunden und wissen wie die Liebe geht. Am Himmel dröhnen die Jagdbomber. Sie lernt in der Badeanstalt Savoia die lüsternen Blicke von jungen und älteren Männern kennen. Es folgt die erste sexuelle Erfahrung. Beim Lesen dieses Buches erfährt man einiges über ihre Familie. Der Vater ein Filou, die Stiefmutter gefallsüchtige oberflächliche Frau. Annas Erfahrung in diesen Ferien haben grösstenteils mit dem anderen Geschlecht zu tun. Als Leser erfährt man nicht, ob sie die Geschehnisse erleidet, geniesst oder einfach hinnimmt. Meine Meinung ist, dass es eine Reihung von Ereignissen ist, die das Erwachsen werden, dokumentieren. Interessant ist das Lesen gleichwohl.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    2/5

    16.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörende Handlung und langweiliger Schreibstil

    Ich muss sagen, dass ich nur selten geschockt, geschweige denn verstört bin. Dieses Buch hat mich aber sowas von verstört. Es ist total übergriffig und sowas ohne Triggerwarnung auf die Menschheit loszulassen ist grob fahrlässig. Dabei fand ich den Klappentext interessant, aber der hat für mich auch etwas anderes ausgestrahlt als die Geschichte dann an sich. Das Verhalten der Figuren war oft nicht ihrem (vermuteten) Alter entsprechend. Ich weiss, dass die Geschichte in einer anderen Zeit spielt, aber es passt wirklich nicht zusammen. Ich finde sogar, dass einzelne Figuren widersprüchlich handeln, wenn man vorherige und nachfolgende Szenen mit einbezieht. Dann noch dieser Schreibstil. Es wirkt total gelangweilt, emotionslos, distanziert und ohne Besonderheit. Manchmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich mit den Gedanken abgeschweift bin, weil es so langweilig zu lesen war. Alles in allem kann ich leider nichts sagen, was ich als positiv empfand. 232 Seiten Text, ohne wirkliche Handlung. Und die wenige Handlung, die dann vorkam, war verstörend. Ganz toll… Ausserdem: Das Buch heisst „Tage im August“, aber nach knapp der Hälfte des Textes ist September. 2 Sterne gibt es auch nur, weil ich es immerhin zu Ende gelesen habe, was durchaus nicht immer bei schlechten Büchern der Fall ist.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    2/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eher enttäuschend…

    Im Sommer 1943 holt der Vater die vierzehnjährige Anna und ihren jüngeren Bruder Giovanni aus dem Nonneninternat ab, um mit ihnen und seiner Frau in der Nähe von Rom Ferien am Meer zu verbringen. Während die Jagdbomber über sie hinwegfliegen, erlebt Anna einen Sommer, in dem sie auf der Schwelle zum Erwachsenwerden steht, bald ist sie kein Kind mehr, sondern eine Frau. Von der Autorin, die laut Buchklappe eine der wichtigsten Stimmen Italiens sowie feministische Pionierin sein soll, habe ich bis zur Lektüre noch nie etwas gehört. Gemäß dem nachträglich geschriebenen Vorwort hat sie das vorliegende Buch mit siebzehn Jahren geschrieben, erschienen ist dieses erstmalig 1961, beide Tatsachen merkt man dem Werk eindeutig an. Ich persönlich hätte das Alter der erzählenden Person sogar auf zwölf Jahre herabgesetzt, wobei ich nicht weiß, ob dies am italienischen Original liegt, oder an der Übersetzung, allerdings nicht was deren Verhalten angeht, denn dies ging weit über die Pubertät hinaus, sondern den Schreibstil und die transportierten Gefühle beziehungsweise das vollständige Fehlen letzterer. Die Erzählung kam mir wie ein Jugendbuch vor, allerdings ab 16, das aber nur mit genügend Phantasie. Ich könnte bereits jetzt nicht mehr sagen, um was es eigentlich ging, so banal empfand ich diese. Die Gespräche verwirrend, ohne echten Gehalt. Insgesamt eine tolle Verpackung, aber leider ohne lesenswerten Inhalt. Dies geht besser. Sehr leichte Unterhaltung, die mir nicht im Gedächtnis bleibt.

  • BeaSwissgirl

    Book Circle Community

    2/5

    21.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Enttäuschend

    Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei Bei diesem Buch ist mir das wunderschöne Cover sofort ins Auge gestochen, aber auch Titel und Klappentext versprachen eine sommerliche Lektüre mit Tiefgang….. Der Roman ist 1962 im italienischen Original “ La vacanza” erschienen und wurde von der 17 jährigen Dacia Mariani geschrieben, welche sich hierzu im Vorwort auch äussert. Ob es wohl am Alter der Autorin oder an der Übersetzung lag…ich jedenfalls konnte dem Schreibstil überhaupt nichts abgewinnen. Er war simpel, farblos und äusserst distanziert, obwohl aus der ICH- Perspektive der 14 jährigen( im Original ist die Protagonistin übrigens 11 Jahre alt!) Anna erzählt wird. Trotz dieser Sichtweise verspürte ich nämlich null Emotionen beim Begleiten von Anna, es war als würde ich einem Roboter oder Berichterstatter folgen!! Auch die Nebencharaktere waren blass gezeichnet, austauschbar und einfach total unlebendig. Die Dialoge waren schräg, oberflächlich und belanglos. “ Die Sonne brennt unbarmherzig, heiss sind die Tage am Meer. Auf Anna wartet die lang ersehnte Freiheit . Es ist Sommer 1943” Diese Worte stehen auf dem Buchrücken, jedoch habe ich Nichts davon wahrgenommen. Ich fühlte weder diese flirrende Hitze, noch den warmen Sand unter den Füssen, geschweigen denn die Meeresbrise oder das Rauschen der erfrischenden Wellen. Ebenso spürte ich die dauernde unterschwellige Gefahr des Krieges nicht, die immer wieder erwähnt wurde. Die einzige Emotion, die mir dieser Roman entlocken konnte war Wut, auf den “ Filou” von Vater, der seine Kinder die grösste Zeit des Jahres in einem Nonneninternat abgibt, auf die lüsternen erwachsenen Männer am Strand oder Schwimmbad und auf Anna, die alles einfach teilnahmslos, über sich ergehen lässt! Leider war dieses Buch für mich ein Fehlgriff! 2,5 Sterne

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    17.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Sommer einer Vierzehnjährigen 1943 – sehr lesenswert und eindrücklich!

    Bereits 1962 erschien dieser aufwühlende Klassiker aus der Feder der 1936 geborenen italienischen Autorin Dacia Maraini, der jetzt neu aufgelegt wurde. Sie gilt als Pionierin der feministischen Literatur. Der vorliegende Roman ist wegweisend, teilweise befremdlich im Inhalt – und heute aktueller denn je. Die Ich-Erzählerin Anna, vierzehn Jahre, und ihr um einige Jahre jüngerer Bruder Giovanni, werden zu Sommerbeginn von ihrem Vater aus dem Nonneninternat in Rom mit dem Motorrad abgeholt. Er bringt sie zu zu seiner neuen Partnerin Nina. Im Haus in Nähe des Strandes wohnen im Obergeschoss sein Arbeitgeber mit dessen Frau und dem achtzehnjährigen Sohn Armando. Die beiden fühlen sich zunächst unwohl, auch Nina findet sich erst schwer in ihre neue Rolle als Stiefmutter ein, auch wenn es sich nur um eine kurze Zeit im Sommer handelt. Denn kaum beginnt die Schule, werden sie von ihrem Vater wieder im Internat abgeliefert. Er hat seine „Schuldigkeit“ getan. Die Beziehung der Kinder zum Vater ist kühl und distanziert. Auch fragt er sie immer, ob sie ihn lieb haben und sucht damit Bestätigung für sein hilfloses Tun. Aber die beiden leben sich ein. Giovanni findet im Dorf „Freunde“, mit denen er am Strand meistens abhängt. Das Miteinander der Kinder ist aber sehr rau, beinahe toxisch. Und Anna versucht sich in ihrer aufkeimenden Pubertät zurecht zu finden. Sie beobachtet die Welt, lässt sich treiben. Die Sicht auf „Liebe“ und Sexualität ist befremdlich und verstörend. Die Suche nach ihrer Freiheit pendelt zwischen dem masturbierenden Armando und lüsteren, alten geilen Männern, die glauben, mit Geld alles kaufen zu können. Es ist das Jahr 1943. Es herrscht der Krieg, Rom wird bombardiert und die Kampfflieger der Alliierten sind oft über dem Meer zu hören. Kurzum: Anna und Giovanni sind in diesen Wochen am Meer auf sich alleine gestellt. Es kümmert sich niemand so richtig um sie, auch wenn Anna Nina im Haushalt zur Hand geht, bleibt ihre Freizeit ein Loch voller Fragen um das Leben. Der Krieg hängt wie eine dunkle Wolke über den Ferien. Die Eltern tun ihn mit einer Handbewegung ab, also könnten sie diese Wolke beiseite schieben, um die Sonne wieder durchzulassen. Es wird getrunken, geraucht und Karten gespielt, als wäre alles eitle Wonne. Erst als Armando den Stellungsbefehl bekommt, zerplatzt die Seifenblase einer schöngeredeten Welt. Es ist kein leichter Roman, oder mal schnell eine Sommerlektüre. Ganz im Gegenteil. Die Tage im August könnten leicht und unbeschwerlich, voller Sonnenschein sein. Aber Regen und Winter holen ein nicht vorhandenes Idyll ein. Die Autorin drückt der Gesellschaft ihren Stempel auf, kritisiert mit feiner Feder zwischen den Zeilen das italienische Kleinbürgertum. Es ist nicht zwingend ein Coming-of-Age Roman, sondern eine sehr gezielte Kritik am Kleingeist und am Faschismus. Ein Buch, das Eindruck hinterlässt, und auch manchmal die Nackenmuskeln ob des Kopfschüttelns während der Lektüre strapaziert. Keine leichte Kost – aber, oder eigentlich gerade deswegen, sehr lesenswert. Ganz große Leseempfehlung . Auch das Vorwort der Autorin zu dieser neuen Ausgabe möchte ich als sehr lesenswert hervorheben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

2

3

1

2

3

1

0

Bewertungen (7)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Tage im August