Produktbild: Vierundsiebzig

Vierundsiebzig Roman | Buch des Jahres 2024 (SWR-Bestenliste)

16

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42745

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

3792 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644016897

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

42745

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

3792 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644016897

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  • meerblick

    4/5

    03.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Dokumentation des Genozids an Jesiden

    Ronya Othmann liefert in 'Vierundsiebzig' eine ausführliche Dokumentation über den Völkermord der Jesiden. Der Buchtitel macht darauf aufmerksam, dass im August 2014 wieder Menschen der Glaubensgemeinschaft getötet, vertrieben, gefangen genommen, gefoltert wurden – zum vierundsiebzigsten Mal ist das eine historisch belegbare Tatsache. In jenen Tagen ermordeten die Gotteskrieges des Islamischen Staates in der Region Shingal im Iran Menschen, die sich nicht zum Islam bekehren lassen wollten. Die Autorin berichtet über ihre Reisen in den Iran und in die Türkei, über das Elend, welches sie in Flüchtlingscamps gesehen hat. Sie zeigt auf den Genozid der Armenier, das Massenmorden von Saddam Hussein veranlasst, aber auch auf die Folterungen in türkischen Gefängnissen. Sie möchte eine Sprache für das Unrecht finden, dass so vielen unschuldigen Menschen angetan wurde und noch wird, weil ihr Glaube nicht passend ist.

  • meerblick

    4/5

    03.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Dokumentation des Genozids an…

    Dokumentation des Genozids an Jesiden Ronya Othmann liefert in 'Vierundsiebzig' eine ausführliche Dokumentation über den Völkermord der Jesiden. Der Buchtitel macht darauf aufmerksam, dass im August 2014 wieder Menschen der Glaubensgemeinschaft getötet, vertrieben, gefangen genommen, gefoltert wurden – zum vierundsiebzigsten Mal ist das eine historisch belegbare Tatsache. In jenen Tagen ermordeten die Gotteskrieges des Islamischen Staates in der Region Shingal im Iran Menschen, die sich nicht zum Islam bekehren lassen wollten. Die Autorin berichtet über ihre Reisen in den Iran und in die Türkei, über das Elend, welches sie in Flüchtlingscamps gesehen hat. Sie zeigt auf den Genozid der Armenier, das Massenmorden von Saddam Hussein veranlasst, aber auch auf die Folterungen in türkischen Gefängnissen. Sie möchte eine Sprache für das Unrecht finden, dass so vielen unschuldigen Menschen angetan wurde und noch wird, weil ihr Glaube nicht passend ist.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    16.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    „Vierundsiebzig“ zeigt, was…

    „Vierundsiebzig“ zeigt, was Menschen erleiden müssen, die einer Gemeinschaft angehören, welche ihrem Gegenüber nicht gefällt. Jesiden gehören zum Beispiel dazu. Die Autorin Ronya Othmann hat sie alle besucht, die „Hinterbliebenen“. Das Grauen fühlt der Leser bei jedem ihrer Dokumentationen. Der Genozid am Volk der Jesiden lässt sich kaum fassen. Die Autorin reiste an die Tatorte und in die Camps. Viele der Besuchten sind Verwandte. Anhänger des IS schlachteten und wüteten damals so, dass es keinen Vergleich für diese Grausamkeiten gibt. Es wurden Väter enthauptet. Deren Köpfe in die Hände des Sohnes gelegt. Ein Datum erwähne ich hier. Es war der 03.08.2014, als die Stadt Shingal heimgesucht wurde. Für mich war das Buch schwierig zu lesen. Die Ereignisse gehen immer wieder hin und her. Und trotzdem bin ich dankbar, dass ich mehr über diese Massaker erfuhr. Es darf doch nicht sein, dass es bis heute keine Handhabe gegen diese selbsternannten „Gotteskrieger“ gibt. Für weitere Informationen gibt es ein Glossar und Quellen, die ebenfalls Grundlage für dieses Werk waren.

  • LG

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Buch

    Vierundsiebzig war für mich ein sehr dichtes und zugleich schwer auszuhaltendes Buch - im positiven Sinne. Obwohl das Buch offiziell als Roman bezeichnet wird, kam es mir immer wieder wie ein Sachbuch vor, das eine Vielzahl an Stimmen, Eindrücken und historischen Linien miteinander zu verbinden versucht. Othmann reist immer wieder in die jesidischen Gebiete, besucht Camps, Gedenkorte und Dörfer und spricht mit Menschen, die den Angriffen des IS knapp entkommen sind. Die Autorin schreibt dabei klar und präzise, fast nüchtern, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig ist Vierundsiebzig kein reines Buch über die jüngere Vergangenheit. Es geht auch um die lange Geschichte der Verfolgung der Jesiden, den Genozid an den Armeniern, die Verbrechen des Saddam-Regimes oder die Unterdrückung der Kurden. Diese Fülle an Themen hat mich durchaus überfordert und beansprucht. Vierundsiebzig ist also insgesamt kein leichtes Buch, weder thematisch noch von seiner Form her, aber es ist ein wichtiges Buch über Erinnerung und Verantwortung. Für mich war es sehr anspruchsvoll und absolut lesenswert. Mehr Menschen sollten sich insbesondere mit der Geschichte der Jesiden auseinandersetzen, z.B. mit diesem Buch.

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisch & eindringlich..

    In ihrem Dokumentar-Roman entlang der eigenen familiären Erfahrungen erkundet die irakisch-deutsche Autorin Ronya Othmann den Völkermord an den Jesiden im Jahr 2014 durch den IS: ein bewegender Text über dieses Menschheits-Verbrechen und die schmerzhaften Bedingungen des Weiterlebens im Exil.-

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    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

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    3/5

    13.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Völkermord 2014 an den Jesiden

    Ein wichtiges Buch, um auf einen in Europa kaum beachteten Völkermord aufmerksam zu machen. Ich gestehe, ich habe es nicht zu ende gelesen. Die beschriebenen Greuel waren zu furchtbar. Wie muss es erst der jungen Autorin gehen , welche familär direkt betroffen ist. Der dokumentarische Stil hat mir auch nicht so zugesagt.Aber das ist sicher dem Thema geschuldet.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    04.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Nicht leicht, aber wichtig

    Ronya Othmanns Vierundsiebzig ist ein überaus wichtiges und eindringliches Buch, das sich tief in ein oft vernachlässigtes Kapitel der Geschichte gräbt. Die Autorin verbindet persönliche Perspektiven mit sorgfältig recherchierten historischen Fakten und schafft es so, bestehende Lücken im Geschichtswissen sinnvoll zu schließen. Gerade diese Genauigkeit und der dokumentarische Anspruch machen das Buch so wertvoll – aber auch schwer zu ertragen. Die geschilderten Ereignisse gehen unter die Haut und lassen einen nicht unberührt zurück. Othmann gelingt es, das Ausmaß von Gewalt und Leid greifbar zu machen, ohne dabei sensationsheischend zu wirken. Vierundsiebzig ist kein leichtes Buch, aber ein notwendiges. Es fordert viel von seinen Leserinnen und Lesern, bleibt dafür jedoch lange im Gedächtnis und regt zum Weiterdenken an.

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