Das Leben des kleinen Vampirs Quentin ändert sich plötzlich von Grund auf, als seine ganze Familie in einem Feuer ums Leben kommt. Schwer verletzt überlebt er das Unglück und wird von dem Ogre Topal gefunden, welcher ihn kurzerhand mit nach Hause nimmt.
Als Topal Quentins wahre Natur entdeckt, wird ihm klar, dass sie in der Welt der Menschen nicht lange in Sicherheit wären. Er beschließt mit ihm zu dem Ort zu fliehen, wo alle dämonischen Wesen friedlich leben können: in die Hölle.
Aber schon bald muss er feststellen, dass nicht nur das Vampirkind ihm einige Schwierigkeiten einbringt, auch ein alter Verfolger hat ein Auge auf ihn und Quentin geworfen.
Welches Rätsel birgt Quentins Identität wirklich? Und wer ist ihnen auf den Fersen?
Der spannende Auftakt der Quentin-Reihe; ein Vampirroman der anderen Art.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
30.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Endlich mal was anderes!
Dieser Roman besticht durch eine fesselnde Andersartigkeit, die mich ein bisschen an 'So finster die Nacht' erinnert.
Wir haben es mit einem Kindvampir namens Quentin zu tun, der gleich zu Beginn aus seiner Wohlfühlzon gerissen und in eine neue Welt gebracht wird.
Größtenteils erfahren wir all diese damit verbundenen Eindrücke aus Quentins Perpektive, wobei man hierbei mit der Naivität und Sturheit eines Kinds konfrontiert wird, dass nicht genau weiß, was das beste für es ist.
Dem entgegen steht sein Adoptivvater Topal der Ogre, der bei dem recht frechen Fratz ganz schön die Nerven behalten muss. Aber auch Topal hat eine verschleiert angedeutete Vergangenheit, die ihm immer wieder einholt wie ein Spuk.
Mir hat gut gefallen, dass die Autorin keine einheitliche Erzählstruktur verfolgt hat, sondern immer wieder wechselt, so kommen geisterhafte Gedichteinschübe (ein bisschen wie der Chor in einem griechischen Stück) oder reine Dialogpassagen (bei denen es manchmal nicht ganz leicht ist, rauszukriegen, wer da überhaupt spricht).
Alles scheint ein großes Geheimnis zu sein, jeder verbirgt irgendwas und die Andeutungen sind verwirrend, aber auch interessant.
Was auch noch sehr ansprechend ist, sind die blutigen Szenen sowie die Liebe zumDetail bei allem Schrecklichen. Die verbotene Frucht ist wie ein Standardelement, das sehr kontinuierlich weitergetragen wird.
Ich würde dieses Buch nicht für Leser empfehlen, die einfache Storys mögen. Man wird zum Mitdenken aufgefordert und will am Ende wirklich wissen, wie alles zusammen hängt.
Bewertung
5/5
25.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannender Auftakt
Eine sehr spannend geschriebene Geschichte um den kleinen Vampir Quentin und der Auftakt in eine Reihe weiterer Bücher.
Die Geschichte fesselt, wirft einige Fragen auf, welche teils später beantwortet und teilweise offen bleiben. Da es Teil 1 einer Reihe ist, besteht also die Chance, dass die Antworten noch folgen könnten.
Durch die vielen ausdrücklichen Beschreibungen taucht man schnell in die Welt von Quentin und Topal ein und ist mit mitten im Geschehen.
Ich möchte jetzt hier nicht zu viel Erzählen, aber Spannung bis zum Ende ist garantiert! Jetzt heißt es warten auf Teil 2.
Bookimelion
4/5
11.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Rezensionsexemplar
Ich habe „Quentin I LunaZia“ von der lieben Antonie Novacki als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.
Wir begleiten Quentin, der von einem schweren Schicksalsschlag getroffen, von jetzt auf gleich seine gesamte Familie verliert. Der Ogre Topal findet ihn und nimmt ihn bei sich auf, ohne wirklich zu wissen, auf was er sich da einlässt, denn Quentin ist ein Vampir, der im Körper eines Kleinkindes steckt…
Die Handlung führt uns relativ schnell in die Hölle, die mit einer unfassbaren Bildgewalt beschrieben ist und mich stets neugierig darauf gemacht hat, mehr davon zu „sehen“, so wie auch Quentins kindliche Augen stets auf der Suche nach mehr Wissen über diesen neuerlichen Ort leuchten. Nachdem die ersten Kapitel sich etwas ziehen und durch die anfangs nonverbale Kommunikation von Quentin auch etwas schwerer zu verstehen sind, so entwickelt sich sowohl der Schreibstil als auch die Handlung kontinuierlich weiter. Wir begleiten Quentin stets aus der Ich-Perspektive, wohingegen andere Teilabschnitte, die z.B. Topal, der seinerseits ein Menschenfresser ist, oder Norys, den Feuerdämon mit einem etwas zu ausgeprägten Hang zu allem kindlichen und Unschuldigen, begleiten, aus der Erzählperspektive geschrieben sind. Diesen Wechsel fand ich immer wieder sehr spannend, weil er dem Leser eine stärkere Bindung zu Quentin und seinen Gefühlen gibt, als zu den anderen Charakteren.
Der Schreibstil ist sehr poetisch und gerade in den ersten Kapiteln wird vieles sehr prunkvoll und ausgiebig umschrieben, was ich anfangs zwar etwas befremdlich fand, aber durchaus stilistisch sinnvoll ist, da wir sehr viel, gerade in den Anfängen der Geschichte, aus Quentins Sicht durch seine kindlichen Augen und dadurch mit ihm gemeinsam zum ersten Mal sehen und erleben. Und die Magie dieses neuen, nie gesehenen Ortes hat den kleinen Vampir gänzlich in seinen Bann gezogen. Ich muss zwar zugeben, dass die „Kleinkindphase“ der Geschichte (Quentin wächst im Verlauf des Buches das eine ums andere Mal) sich etwas gezogen hat und auch wirklich viele Fragen aufgeworfen hat. Aber dadurch, dass wir eben die Welt größtenteils aus seiner Perspektive erleben, erleben wir eben auch die typische Geheimniskrämerei der Erwachsenen aus der ersten Reihe. Und diese erwachsenen haben eine MENGE zu verbergen. Im weiteren Verlauf der Geschichte warf sich ein sehr ausgiebiger Katalog an Fragen für mich auf, der teilweise bis zum Schluss ein Buch mit sieben Siegeln blieb. Dies ist aber denke ich Absicht, denn es handelt sich ja nun mal um Band 1 einer Reihe und da jetzt alle spannenden Fragen schon zu beantworten wäre ja Quatsch.
Ich mochte die Charakterentwicklung von Quentin und Topal sehr, wie beide enger aneinander wachsen, einander lernen zu vertrauen, aufeinander Rücksicht und Acht zu geben und auch wie aus dem kleinen süßen Vampirbaby fast schon ein starrsinniger Teenie heranwächst (seien wir ehrlich, starrsinnig ist Quentin auch als Baby schon). Es hat mir Spaß gemacht , die gesamte Reise, die die beiden miteinander bestreiten, zu verfolgen, auch wenn sowohl das Seitenlayout, als auch der Schreibstil mich am Anfang echt ein bisschen abgeschreckt haben und ich es leider nicht geschafft habe, das Buch erfolgreich so aufzudehnen, dass es sich gemütlich lesen ließ, ohne mir ein Paar Leserillen in den Buchrücken zu hauen. Nichtsdestotrotz war Quentin ein angenehmes Leseerlebnis, bei dem man zwar wirklich mit dem Kopf dabei bleiben muss, das einen dafür aber in eine zauberhafte Welt mit noch wirklich viel Potential entführt. Deswegen vergebe ich 4/5 Blutstropfen für diesen gelungenen Reihenauftakt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.