Produktbild: Lückenleben
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Lückenleben Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich - Ein SPIEGEL-Buch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

73863

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1233 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641315757

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

73863

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1233 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641315757

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  • Bewertung

    aus Saarland

    2/5

    21.04.2024

    eBook (ePUB)

    Lückenleben

    Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Autorin auf dem roten Sofa/NDR gesehen habe und ich beeindruckt war. Das Buch ist sehr intellektuell verfasst, ständig wird auf andere Autoren verwiesen. Es ist nicht für den üblichen Leser geschrieben, der sich vielleicht Hilfe und Rat erhofft für den Umgang mit Alzheimer-Patienten in der eigenen Familie. Die Journalistin brilliert mit ihrem Wissen, sehr verkopft, aber nicht gut lesbar. Schade, ich habe mir mehr davon versprochen.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioses buch über alzheimer!

    Klare worte, packend auf jeder seite, voller l(i)eben! Vielen dank fürs teilhabendürfe Absolut empfehlenswert!! ..konvention ist in harz gegossene hilflosigkeit... Fünf jahre begleitet katrin seyfert die liebe ihres lebens durch die alzheimer-erkrankung....

  • Tine_1980

    5/5

    21.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alzheimer - Wie geht man damit um?

    Fünf Jahre hat Katrin Seyfert ihren Mann durch seine Alzheimer-Erkrankung begleitet. Als er die Diagnose bekam, war er gerade mal Anfang 50, Arzt und Vater von fünf Kindern. Auf einmal gibt es tausend Dinge zu organisieren, um die man sich vorher keine Gedanken machen musste. Und am Ende die Beerdigung! Schonungslos offen und brutal ehrlich erzählt sie davon, wie es ist, wenn der Partner immer mehr vergisst, einfachste Dinge nicht mehr beim Namen benannt werden können und man von der Ehefrau zur Pflegerin mutiert. Wie geht man damit um, wenn der Mann schon zu Lebzeiten eine Lücke hinterlässt und dann irgendwann ganz weg ist? Dieses Buch ist nicht immer einfach zu verkraften und ich finde es toll, dass Katrin Seyfert die Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter zum Thema macht und offen und ehrlich erzählt, wie sie und ihre Familie es erlebt haben, sei es das davor, wie auch das danach. Man erfährt, wie sie es erfahren haben und erlebt die Erkrankung mit, von den Anfängen bis zum bitteren Ende. Es wird der geistige Verfall beschrieben, was passiert, wenn der eigene Mann, der humorvoll war, sich gewählt ausdrücken konnte, auf einmal die einfachsten Worte nicht mehr weiß, eine Windel braucht, wegläuft und dann Weg nach Hause nicht mehr findet? Wie erklärt man den Kindern, was mit Papa passiert? Was tut man, wenn die Eltern ihres Mannes leugnen, dass er Alzheimer hat? Wann ist der Moment gekommen, wo es nicht mehr zu schaffen ist? Darf man den eigenen Mann in ein Heim geben? Wie viel Geld braucht man, um einem Alzheimer Patienten die nötige Pflege zu schenken? Und wie geht man nach dem Tod des eigenen Mannes weiter seinen Weg? So viele Fragen, so viele Antworten, so viele Gedanken, die einem durch den Kopf gehen und immer wieder bewundert man diese Familie. Was sie geleistet haben, wie sie mit der Situation umgegangen sind und wie sie das Lachen und Leben nicht verloren haben, war bewundernswert. Sie beschreibt alles sehr offen, oft konnte ich mich mit ihr identifizieren, konnte die Verzweiflung spüren, den unbändigen Willen, es so gut als möglich zu machen, doch gab es auch Momente, in denen ich nicht ganz mit ihr mitgehen konnte, aber das muss ich auch nicht, da ich es nicht selbst miterlebt habe. Der Ideenreichtum, den sie teilweise bei Ämtern oder Ärzten aufbringen musste, um alles irgendwie zu managen, um mehr Möglichkeiten zu haben, finanzielle Probleme zu umschiffen oder einen Pflegedienst zu bekommen, waren gut beschrieben. Ich fand es toll, dass sie wohl das Glück hatten, dass ihnen fast alle Freunde treu geblieben sind und sie bei ihrem Weg begleitet haben, jeder auf seine Art und Weise. Auch die Kinder haben einen großen Beitrag beigetragen, jeder hat seinen Vater auf eine ganz eigene Art begleitet und auch nach dem Tod ist jeder anders damit umgegangen. Doch waren sie seiner Mutter eine große Stütze. Der Schreibstil ist nicht zu unterschätzen, da viele Abstecher zu Wissenschaftlern, Philosophen oder medizinischen Fachbegriffen beinhaltet werden. Das Buch ist nicht mal nebenbei weg zu lesen, aber trotzdem noch im Rahmen. Es fließen viele persönliche Emotionen ein, Trauer und deren Bewältigung spielen eine große Rolle und es kann Menschen mit ähnlichen Erkrankungen helfen, indem sie merken, dass man nicht alleine ist und man sich wiederfindet. Jeder geht mit einer solchen Erkrankung und der Trauer anders um, doch erdet einen solch ein Buch immer wieder. Man genießt sein Leben wieder. Solche Geschichten sind emotionsgeladen und nicht immer einfach zu lesen, aber wertvoll, da sie einem zeigen, wie wichtig ist, jeden Tag zu genießen.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelacht, geweint, nachgedacht

    Seyferts Mann bekommt Alzheimer. Die Journalistin schreibt über die Jahre mit der Krankheit - und die Zeit nach dem Tod. Das ist einerseits berührend, zugleich lehrreich: Wie gehen andere Menschen mit schwierigen Situationen und Schicksalsschlägen um. Sie schreibt ehrlich, offen, humorvoll. Ihre Erkenntnisse reichen oft über die konkrete Situation hinaus, sind durchaus gesellschaftskritisch. Wie kann ein Leben gelingen, auch wenn nicht alles nach Plan läuft? Welche Vorkehrungen könnten wir alle dafür (dagegen) treffen, dass bei uns sicher auch nicht alles nach Plan laufen wird? Was erwarten andere von uns, was wir selbst? Auf welche Stützen können wir hoffen, welche können wir selbst vielleicht sogar bauen? Klug, pointiert, lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    15.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißend und wichtig

    Das Buch ist sehr mitreißend und wichtig! Die Autorin lässt tief in ihren Alltag mit ihrem an Alzheimer erkrankten Mann blicken. Teilweise sind ihre Schilderungen echt schwer zu ertragen weil sie wahr sind. Und traurig. Einziger Kritikpunkt sind mMn die "deutschen" Worte, die österreichische Leser*innen oft nachschlagen müssen.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von I. Senske

    I. Senske

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2025

    eBook (ePUB)

    Hinterlässt bleibenden Eindruck

    Katrin Seyfert hat ihren Mann fünf Jahre lang durch seine Alzheimer-Erkrankung begleitet. Sie verschweigt dabei wenig, findet klare Worte für das, was die gesamte Familie gemeinsam durchlebt hat. Dabei ist das Buch keineswegs "nur traurig" oder Mitgefühl heischend, sondern die Autorin schafft es, auch die hellen Momente der Jahre einzufangen.
  • Zum Bewerterprofil von A. Helmstädt

    A. Helmstädt

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.07.2024

    eBook (ePUB)

    Brutal ehrlich und mitfühlend

    Die Autorin nimmt uns mit auf die Reise mit ihrem an Alzheimer erkrankten Mann. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund, was dies für sie als Ehefrau, ihren Kindern und aber auch für ihren Mann bedeutet, wenn einem Stück für Stück das Banalste genommen wird. Ebenso räumt sie mit all den Vorurteilen und Tabus auf, und zeigt wie stark Liebe und gemeinsame Erinnerungen sein können. Mich hat diese Buch sehr erschüttert, und dennoch ist es eine äußerst wertvolle Geschichte, die Mut macht, dass es okay ist, schwach zu sein, wütend zu sein - einfach all das was von der Norm abweicht.
  • Zum Bewerterprofil von Maja Morgenstern

    Maja Morgenstern

    Thalia Nienburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB)

    Plötzlich ist alles anders

    Der Mann von Katrin Seyfert bekommt mit Anfang 50 eine Diagnose, die das Leben der Familie für immer verändert: Alzheimer. Plötzlich ist nichts mehr, wie es mal war. Wut, Frust, Angst und viele Sorgen bestimmen von nun an den Alltag. Der Leser bekommt hautnah mit, wie belastend es ist, wenn der Ehepartner schwer erkrankt und man sowohl psychisch als auch körperlich an seine Grenzen stößt. Plötzlich steht nicht mehr die Liebe im Vordergrund, sondern Katrin Seyfert wird von der Partnerin zur Pflegerin. Was mir trotz der schlimmen Situation immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, war, dass Katrin Seyfert nie aufgegeben hat. Sie hat immer wieder gezeigt, wie sehr sie ihren Mann liebt und wie schön gemeinsame Zeit und gemeinsame Erinnerungen sein können. Lückenleben ist ein emotionaler, ehrlicher Erfahrungsbericht, der zu Herzen geht.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Daub

    Sabine Daub

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebes- und Dankbarkeitserklärung...

    Eine Liebes- und Dankbarkeitserklärung an den an Alzheimer erkrankten Mann, Lebensgefährten und Arzt sowie die gemeinsamen Kinder, Freunde, Nachbarn. Gleichzeitig hält die Autorin der Gesellschaft, die mit der "Krankheit des Jahrhunderts" nicht umzugehen weiß, den Spiegel vor!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In guten, wie in schlechten Zeiten...

    Die Diagnose Alzheimer stellt das Leben auf den Kopf. Katrin Seyfert muss sich dieser Herausforderung stellen, als ihr Mann erkrankt, und die Kinder noch relativ jung sind.Mit Wucht schreibt sie sich ihren Frust über manche, übergriffige Situation von der Seele.Wer die Konfrontation nicht scheut, bekommt einen ungeschönten Blick auf die Probleme und Sorgen im Umgang mit der tückischen Erkrankung. Ihre Gefühle spiegeln die ganze Bandbreite von Hilflosigkeit, Wut, Verletzung und Sarkasmus.Ein sehr direktes und persönliches Buch.

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