Produktbild: Eine Frau

Eine Frau Roman - Mit einem Nachwort von Elke Heidenreich | "Mutig und modern, kraftvoll und konsequent. Der Roman einer Befreiung." Maria-Christina Piwowarski

6

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

73927

Erscheinungsdatum

25.04.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3545 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611942

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

73927

Erscheinungsdatum

25.04.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3545 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611942

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EINE FRAU – Ein zeitloser, feministischer Roman

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.12.2025

Bewertungsnummer: 2669831

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Das war mein Leben. Behandelt zu werden wie ein Gegenstand, der zu gefallen hatte, meine Seele war gefangen. Und das jeden Tag, jede Nacht, eine Nacht der anderen, ohne Aussicht auf ein Ende.”   Der autobiografisch angehauchte Roman „Eine Frau“ von Sibilla Aleramo ((im Original unter dem Titel „Una Donna“ bereits aus dem Jahre 1906 erschienen) wurde in den 1970er Jahren schon einmal ins Deutsche übersetzt. Nun liegt er in einer etwas moderneren Neuübersetzung vor.  Der Roman beschreibt die ersten fünfundzwanzig Jahre eines Frauenlebens in Italien Ende des 19.Jahrhundert/Anfang des 20.Jahrhundert. Die Geschichte entspricht in etwa dem wahren Lebenslauf der Autorin. Es ist erschreckend, wie zeitlos aktuell die Geschichte immer noch ist. Auch das Nachwort von Elke Heidenreich ist sehr lesenswert. Ich kann das Buch unbedingt empfehlen.   “Eine gute Mutter darf kein Mensch sein, der sich völlig aufopfert, so wie es meine Mutter getan hat, sie muss eine Frau, ein menschliches Wesen bleiben.”   “Warum verehren wir an der Mutterschaft vor allem die Aufopferung? Woher kommt die Vorstellung, dass die Mutter sich opfern muss? Sie wird seit Jahrhunderten von der Mutter auf die Tochter übertragen. Eine grausame Kette. Wir alle sind uns an einem bestimmten Zeitpunkt unseres Lebens bewusst darüber, wen wir unser Leben verdanken, und uns plagt das schlechte Gewissen, dass wir die Aufopferung des geliebten Menschen nicht genug geschätzt haben. Deshalb übertragen wir auf unsere Kinder all das, was wir unseren Mütter nicht geben konnten, verleugnen uns selbst und zeigen erneut ein Beispiel der Demütigung und das Selbstverleugnung. Kann diese fatale Kette nicht endlich brechen, damit eine Mutter die Frau in sich nicht mehr vollständig unterdrücken muss und das Kind in ihr das Vorbild für ein Leben in Würde sehen kann? Dann würde man verstehen, dass die Pflicht der Eltern bereits vor der Geburt der Kinder beginnt, dass ihre Verantwortung bereits davor anfängt, gerade dann, wenn das egoistische, verführerische Leben am meisten drängt. Wenn ein Paar die charakterliche Reife besitzt, ein neues, starkes und lebenswertes Leben auf die Welt zu bringen, wird dieses Leben dann nicht von diesem Augenblick an ihr Schuldner sein?”

EINE FRAU – Ein zeitloser, feministischer Roman

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.12.2025
Bewertungsnummer: 2669831
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Das war mein Leben. Behandelt zu werden wie ein Gegenstand, der zu gefallen hatte, meine Seele war gefangen. Und das jeden Tag, jede Nacht, eine Nacht der anderen, ohne Aussicht auf ein Ende.”   Der autobiografisch angehauchte Roman „Eine Frau“ von Sibilla Aleramo ((im Original unter dem Titel „Una Donna“ bereits aus dem Jahre 1906 erschienen) wurde in den 1970er Jahren schon einmal ins Deutsche übersetzt. Nun liegt er in einer etwas moderneren Neuübersetzung vor.  Der Roman beschreibt die ersten fünfundzwanzig Jahre eines Frauenlebens in Italien Ende des 19.Jahrhundert/Anfang des 20.Jahrhundert. Die Geschichte entspricht in etwa dem wahren Lebenslauf der Autorin. Es ist erschreckend, wie zeitlos aktuell die Geschichte immer noch ist. Auch das Nachwort von Elke Heidenreich ist sehr lesenswert. Ich kann das Buch unbedingt empfehlen.   “Eine gute Mutter darf kein Mensch sein, der sich völlig aufopfert, so wie es meine Mutter getan hat, sie muss eine Frau, ein menschliches Wesen bleiben.”   “Warum verehren wir an der Mutterschaft vor allem die Aufopferung? Woher kommt die Vorstellung, dass die Mutter sich opfern muss? Sie wird seit Jahrhunderten von der Mutter auf die Tochter übertragen. Eine grausame Kette. Wir alle sind uns an einem bestimmten Zeitpunkt unseres Lebens bewusst darüber, wen wir unser Leben verdanken, und uns plagt das schlechte Gewissen, dass wir die Aufopferung des geliebten Menschen nicht genug geschätzt haben. Deshalb übertragen wir auf unsere Kinder all das, was wir unseren Mütter nicht geben konnten, verleugnen uns selbst und zeigen erneut ein Beispiel der Demütigung und das Selbstverleugnung. Kann diese fatale Kette nicht endlich brechen, damit eine Mutter die Frau in sich nicht mehr vollständig unterdrücken muss und das Kind in ihr das Vorbild für ein Leben in Würde sehen kann? Dann würde man verstehen, dass die Pflicht der Eltern bereits vor der Geburt der Kinder beginnt, dass ihre Verantwortung bereits davor anfängt, gerade dann, wenn das egoistische, verführerische Leben am meisten drängt. Wenn ein Paar die charakterliche Reife besitzt, ein neues, starkes und lebenswertes Leben auf die Welt zu bringen, wird dieses Leben dann nicht von diesem Augenblick an ihr Schuldner sein?”

Ein Blick auf die Weiblichkeit…

kaffeeelse aus D am 23.11.2024

Bewertungsnummer: 2921676

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf die Weiblichkeit, ein Blick auf die Misogynie Der Roman „Eine Frau“ ist ein intensives Buch. Dieses Buch blickt auf ein Frauenleben in einer vergangenen Zeit, dieses Buch blickt auf ein Frauenleben in einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft. Frauen müssen ihre eigenen Wünsche aufgeben, gehören ihren Männern, sind ihnen ausgeliefert. Werden darüber krank, aber auch das interessiert nicht, nur der Mann steht im Fokus der Welt, die Männer für sich selbst erschaffen haben. Ein wütend machendes Buch. Aber auch ein nachdenklich machendes Buch. Denn manches Gestrige hier im Buch scheint gar nicht so fern und auch manches patriarchale Denken ist immer noch in so manch einem Kopf zu finden. In Köpfen von Männern, aber leider auch in den Köpfen von Frauen, Verräterinnen des eigenen Geschlechts, wie ich finde. Aber gut. Unsere heutige Freiheit haben wir mutigen Frauen zu verdanken, die feministische Sichten für sich und für andere erkämpften. Mutige Frauen, die dafür hohe Preise gezahlt haben. Wie Sibilla Aleramo. 1876 geboren, 1960 gestorben. Eine vollkommen andere Zeit. Eine Zeit in der ich feministisches Denken wenig verortete, obwohl die Suffragetten ja auch zeitlich in etwa hierhin gehören. Aber deren Tun sich ja hauptsächlich in Großbritannien und den USA abspielte und nicht in der italienischen Provinz, wie das Leben der Sibilla Aleramo. In Mailand geboren und aufgewachsen, zieht Sibilla mit ihrer Familie 1881 in die mittelitalienische Provinz, bis 1891/1893 hat sie noch ein recht gutes Leben, doch dann holt sie das Schicksal der italienischen Frauen ein und ihr Kampf beginnt. In dem Buch wunderbar beschrieben, sehr dunkel, sehr ergreifend, sehr traurig und absolut intensiv. Denn Sibilla hat ihren Willen und nach und nach findet sie Wege, die ihr helfen selbstbestimmt zu leben. Allerdings zahlt sie einen hohen Preis dafür! Ein Buch, welches ich dringend der Leserschaft ans Herz legen möchte. Ein Buch, von dem ich mir wünsche, dass es möglichst viele Leser erreicht. Denn es öffnet Augen und Hirn, gerade in der heutigen Zeit, in der rückwärtsgewandte Kräfte wieder versuchen uns Frauen einen Platz zuzuweisen, den wir nicht wollen!

Ein Blick auf die Weiblichkeit…

kaffeeelse aus D am 23.11.2024
Bewertungsnummer: 2921676
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf die Weiblichkeit, ein Blick auf die Misogynie Der Roman „Eine Frau“ ist ein intensives Buch. Dieses Buch blickt auf ein Frauenleben in einer vergangenen Zeit, dieses Buch blickt auf ein Frauenleben in einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft. Frauen müssen ihre eigenen Wünsche aufgeben, gehören ihren Männern, sind ihnen ausgeliefert. Werden darüber krank, aber auch das interessiert nicht, nur der Mann steht im Fokus der Welt, die Männer für sich selbst erschaffen haben. Ein wütend machendes Buch. Aber auch ein nachdenklich machendes Buch. Denn manches Gestrige hier im Buch scheint gar nicht so fern und auch manches patriarchale Denken ist immer noch in so manch einem Kopf zu finden. In Köpfen von Männern, aber leider auch in den Köpfen von Frauen, Verräterinnen des eigenen Geschlechts, wie ich finde. Aber gut. Unsere heutige Freiheit haben wir mutigen Frauen zu verdanken, die feministische Sichten für sich und für andere erkämpften. Mutige Frauen, die dafür hohe Preise gezahlt haben. Wie Sibilla Aleramo. 1876 geboren, 1960 gestorben. Eine vollkommen andere Zeit. Eine Zeit in der ich feministisches Denken wenig verortete, obwohl die Suffragetten ja auch zeitlich in etwa hierhin gehören. Aber deren Tun sich ja hauptsächlich in Großbritannien und den USA abspielte und nicht in der italienischen Provinz, wie das Leben der Sibilla Aleramo. In Mailand geboren und aufgewachsen, zieht Sibilla mit ihrer Familie 1881 in die mittelitalienische Provinz, bis 1891/1893 hat sie noch ein recht gutes Leben, doch dann holt sie das Schicksal der italienischen Frauen ein und ihr Kampf beginnt. In dem Buch wunderbar beschrieben, sehr dunkel, sehr ergreifend, sehr traurig und absolut intensiv. Denn Sibilla hat ihren Willen und nach und nach findet sie Wege, die ihr helfen selbstbestimmt zu leben. Allerdings zahlt sie einen hohen Preis dafür! Ein Buch, welches ich dringend der Leserschaft ans Herz legen möchte. Ein Buch, von dem ich mir wünsche, dass es möglichst viele Leser erreicht. Denn es öffnet Augen und Hirn, gerade in der heutigen Zeit, in der rückwärtsgewandte Kräfte wieder versuchen uns Frauen einen Platz zuzuweisen, den wir nicht wollen!

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Eine Frau

von Sibilla Aleramo

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