• Produktbild: Neue Zeiten auf der Kö – Die Journalistin
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Band 1

Neue Zeiten auf der Kö – Die Journalistin Roman | Im Düsseldorf der 50er Jahre sucht eine junge Frau nach Selbstbestimmung

Aus der Reihe Düsseldorf-Saga
23

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/3,4 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50744-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Aufwühlend, tragisch, aber schön - der Roman von Bettina Lausen ist sehr emotional und spannend.« (A) Die Burgenländerin 20240705

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/3,4 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50744-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierende Zeitreise in die Welt meiner Großeltern

    Als ehemalige Journalistin hat mich der Buchtitel sofort angesprochen. Ich war gespannt, auf welche Zeitreise mich der historische Roman mitnehmen würde und fand mich zu meiner Überraschung in der Jugend meiner Mutter und der Welt meiner Großeltern in der Nachkriegszeit wieder. Die Handlung dreht sich um Eva, mit 20 Jahren fest verlobt, die bis zur nahenden Hochzeit eine Kinderpflegeschule besucht, obwohl sie davon träumt, Journalistin zu werden wie einst ihr Großvater. Ihre Großmutter ist dabei Evas Verbündete. Ihr Vater hat dagegen eigene Pläne mit der Tochter. Zum Lichtblick in Evas Leben wird ihr Politiklehrer, durch den sie nicht nur mit der Wahrheit über das vergangene NS-Regime konfrontiert wird. Eva gerät in einen Zwiespalt mit den Werten ihrer Familie, hinterfragt ihre Rolle als „Hitlers Blumenmädchen“ und beschließt, Konsequenzen zu ziehen, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Viele Szenen und Konflikte, die die Hauptfigur Eva mit ihren Eltern durchstehen muss, erinnerten mich an Jugenderzählungen meiner Mutter. Ernüchternd ist, wie sehr Frauen damals um ihren Platz im Berufsleben kämpfen mussten – auch in der vermeintlich weltoffenen Atmosphäre einer Zeitung. Meine Autorenkollegin, Bettina Lausen, versteht es mit ihrer bildhaften, genauen Sprache meisterhaft, die Leser mitten ins Geschehen zu ziehen. Viele Orte in Düsseldorf sowie Details, bis hin zur Margarine, sind genau recherchiert, wodurch ein dichtes, lebendiges Bild dieser Zeit entsteht. Besonders gut gefallen hat mir, wie Bettina Lausen die Werte dieser Zeit spiegelt, die Figuren darum ringen oder in falschen Positionen festgefahren sind. Wie gut, dass gerade der nächste Roman der Autorin erschienen ist. Den Faden für „Die Fotografin“, Zuria, hat Bettina Lausen in Evas Welt bereits aufgenommen. Die geflohene Jüdin ist die einst verbotene Liebe ihres Bruders. Bleibt zu hoffen, dass auch für die beiden eine neue Zeit anbricht.

  • Buchliebe4

    aus Nähe Marburg

    5/5

    14.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Wahnsinns packende…

    Eine Wahnsinns packende Geschichte mit ganz viel Empathie! Ganz großartig geschrieben! Wenn man ein Buch innerhalb eines Tages durchliest und sich einfach nicht aus der Geschichte lösen kann, dann kann man das Buch wirklich nur als einen Volltreffer bezeichnen. So erging es mir bei dem Buch die Journalistin- Neue Zeiten auf der Kö von Bettina Lausen. Schon gleich auf der ersten Seite an, tauchte ich so tief in das Leben von Eva und ihrer Familie ab und der tolle Schreibstil der Autorin fühlte sich sofort vertraut an. Während die Geschichte realativ entspannt beginnt, lernt man erst einmal die wichtigsten Charaktere kennen. Eva hat mich besonders imponiert, denn obwohl ihr eigentlicher Weg von dem Vater vorgezeichnet wurde, dem sie sich ja auch gefügt hatte, brachte sie dennoch den Mut auf, die Stimme zu erheben. Sie hat viele Dinge, die sie beschäftigten beim Schopf genommen und hat diese hinterfragt und hat Stück für Stück eine Wahrheit aufgedeckt und ausgesprochen, die bewusst verschwiegen wurde. Was für viele Familien damals noch präsent und selbstverständlich war, so hat sie sich aus dem Fadennetz Stück für Stück befreit und war trotz der großen Probleme die sie dadurch hatte, war sie dennoch für ihren Bruder eine ganz große Stütze. Aber auch weitere Charaktere haben sich schnell in mein Herz geschlichen. Zum einen Johann, der junge Politklehrer, der nicht einfach geschwiegen hat, sondern aufgeklärt hat. Und auch die Großmutter , die wie ein Fels in der Brandung für Eva war und ihre Rolle, so wie ich diese noch von meiner eigenen Großmutter kenne, einnahm. Jedes Mal machte sich in mir beim Lesen eine wohlige Wärme breit. Besonders berührt hat mich das Schicksal von ihren Bruder Kurt. Auch hier hat die Autorin ein Stück Zeitgeschichte mit eingebaut und diese so gut in die Geschichte mit eingebaut und dargestellt. Die Grausamkeiten des Krieges, hat die Menschen noch jahrelang, oder besser gesagt ihr lebenlang verfolgt und viele waren gefangen in ihren Erlebnissen. Mit viel Empathie hat die Autorin alle Charaktere gezeichnet und hat ihnen nicht nur ein Gesicht gegeben, sondern hat die Nachkriegsjahre so gut dargestellt und hat sich nicht nur auf ein bestimmtes Bild beschränkt, sondern hat wie auf einem Wimmelbild alles in Bild gesetzt, was genau diese Jahre, die Nachkriegsjahre ausgemacht haben. Denn sie hat auch die Schattenseite hervorgehoben. Das Schweigen vieler Menschen, das Vertuschen der Gräueltaten der Nazis, die Fängen des Systems- die auch in den Jahren nach dem Krieg noch griffen. Sie hat die Propaganda, von der viele Menschen sich mit blenden lassen haben, genau durchleuchtet. Sie hat das Leben zu der damalige Zeit, wo die Menschen noch zwischen den vielen Trümmern lebten und gleichzeitig die Wirtschaft wieder so langsam in Schwung kam, für mich perfekt aufgezeichnet. Aber sie hat sich auch mit der Rolle der Frau beschäftigt und hat damit wieder einmal vor Augen geführt, dass das, was wir in unserer Heimat als selbstverständlich erachten, nicht immer so war und das es viele mutige Frauen gab, die innerhalb ihrer Familie ihre Stimme erhoben haben. Das muss man sich immer wieder auch mal vor Augen führen. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen, denn trotz des schwierigen und sehr tiefen Thema, hat es die Autorin geschafft, eine Balance zu finden, die den Leser mitreißt und berührt, die aber nicht lähmt. Einen solchen Sog mit einer packenden und spannenden Stück Zeitgeschichte zu verfassen, ist schwierig, ist der Autorin aber federlicht gelungen. Sämtliche Emotionen kamen hier zum tragen- und ja, besonders am Ende war die Taschentücherpackung leer. Chapeau! Fazit: 5 Sterne für ein packende Geschichte, die nicht nur berührt, sonder die haften bleibt

  • Kunde aus Menden

    aus Menden

    5/5

    22.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Roman mit einer realistischen Darstellung der 1950er Jahre

    Der Roman "Die Journalistin - Neue Zeiten auf der Kö" von Bettina Lausen spielt im Düsseldorf der 1950er Jahre und erzählt die Geschichte der jungen Eva. Mit zwanzig Jahren erfährt Eva zum ersten Mal von den Gräueltaten der Nazis und konfrontiert ihre Eltern, die immer noch den alten Zeiten nachtrauern, mit ihrem neuen Wissen. Aus dieser Konfrontation entsteht ein tiefer Konflikt, der die Grundfesten von Evas Leben erschüttert. Evas junger Politiklehrer ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen und eine Karriere als Journalistin anzustreben. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die aufgrund verschiedener Umstände verboten bleibt. Der Roman thematisiert Evas Kampf gegen familiäre und gesellschaftliche Widerstände. Das Buch ist spannend geschrieben und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Lausen versteht es meisterhaft, emotionale und dramatische Höhepunkte zu setzen, die die Entwicklung der Protagonistin und die historischen Ereignisse in Einklang bringen. Die Zeit der 50er Jahre ist realistisch und detailreich beschrieben, in manchen Situation habe ich mich an meine eigene Kindheit erinnert. Der Roman fängt die Atmosphäre und die gesellschaftlichen Umstände der Nachkriegszeit authentisch ein. Von den Haushaltsgegenständen über die politische Landschaft bis hin zu den sozialen Normen – alles wirkt sorgfältig recherchiert und lebendig dargestellt. Die handelnden Personen sind im Handlungsverlauf leicht zu erkennen und gut ausgearbeitet. Besonders die Entwicklung von Eva, die von einer naiven jungen Frau zu einer selbstbewussten Journalistin heranwächst, ist nachvollziehbar und inspirierend. Auch die Nebenfiguren, wie Evas Familie, vor allen Dingen ihre Großmutter, ihre Freunde und ihr Politiklehrer, tragen maßgeblich zur Tiefe und Glaubwürdigkeit der Geschichte bei. "Die Journalistin" ist ein packender und tiefgründiger Roman, der nicht nur die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die ihren Weg in einer von Wandel geprägten Zeit findet, sondern auch ein lebendiges Bild der 1950er Jahre zeichnet. Bettina Lausen gelingt es, die Spannungen und Herausforderungen dieser Epoche eindrucksvoll darzustellen und gleichzeitig eine ergreifende persönliche Geschichte zu erzählen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich für historische Romane und starke Frauenfiguren interessieren.

  • Gina1627

    5/5

    18.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz besonderer Lesegenuss!

    Was für ein intensives Leseerlebnis! Bettina Lausen hat mich mit ihrer fiktiven Geschichte um „Die Journalistin – Neue Zeiten auf der Kö“ durch ihre fesselnde Schreibweise und die unglaublich facettenreich dargestellten Charaktere, von denen einige mich sehr polarisiert haben, außerordentlich begeistert. Der Roman spielt in Düsseldorf in den „Fünfziger Jahren“ und der Autorin ist es hervorragend gelungen die Atmosphäre der immer noch im Aufbau befindlichen Stadt nach Kriegsende und der Wirtschaftswunderzeit zum Leser zu transportieren, genauso wie die zwiegespaltene Denkweise der Menschen nach dem Ende der Naziherrschaft unter Einbindung historischer Begebenheiten. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht Eva Brockmann, die einst als kleines Mädchen Hitler auf einer Propagandaveranstaltung einen Blumenstrauß überreicht hatte. Sie stammt aus einer gutsituierten und angesehenen Familie, deren Mitglieder mich durch ihre Vielschichtigkeit, ihre Geheimnisse, ihre persönlichen und politischen Ansichten, Zukunftsvisionen und ihre tragischen Schicksalsschläge, voll in den Bann gezogen haben. Als wohlerzogene und bisher folgsame Tochter erfährt die Zwanzigjährige während ihrer Ausbildung zur Erzieherin im Politikunterricht zum ersten Mal bewusst von den Machenschaften und Gräueltaten der Nationalsozialisten. Eva ist geschockt und sprachlos und versucht mit ihren Eltern über dieses Thema zu reden, doch diese lassen sich auf so gut wie keine Diskussion ein und blocken sie ab. Nach weiteren Unstimmigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen beginnt Eva ihre Wertevorstellungen zu überdenken und versucht ihren eigenen Weg zu gehen, begegnet der Liebe ihres Lebens, muss schmerzhafte Erfahrungen machen, verschreibt sich der Wahrheitsfindung und erfährt im Laufe der Zeit hart erkämpfte Wertschätzung und unverhoffte Erfolge. Ihr Charakter hat mich unglaublich fasziniert und ich mochte ihre rebellische, neugierige, couragierte und freiheitsliebende Art, aber auch ihre Verletzlichkeit und ihren unbändigen Willen ihr Ziel zu erreichen. Ihre Gedankengänge und Handlungen haben mir einige Denkanstöße bezüglich der Nachkriegsgeneration und deren Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit gegeben, bei denen es damals wie auch leider heute noch, uneinsichtige und ignorante Menschen gibt, die Geschehenes verleugnen. Große Antipathie und Aggressionen haben bei mir Evas Verlobter Gert und ihr Vater Heinrich durch ihre eingeimpfte Ideologie und ihre Seil- und Machenschaften aufgebaut, deren Charaktere Bettina Lausen ausgezeichnet dargestellt hat, dass sie solche Empfindungen bei mir ausgelöst haben. Als tollen Kontrast zu ihnen empfand ich Oma Ida, die Seele der Familie, die ich durch ihr liebenswertes Wesen, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Düsseldorfer Dialekt sofort in mein Herz geschlossen habe. Evas Mutter entsprach sehr gut der untergeordneten Rolle der Frau in der damaligen Zeit, die sich nicht groß gegen ihren partiarischen und empathielosen Mann gewehrt hat. Großes Mitgefühl hatte ich für Evas Bruder Kurt, der traumatisiert und ausgemergelt 5 Jahre nach Kriegsende unverhofft wieder vor der Tür der Familie steht und für den es fast unmöglich scheint sich wieder zu integrieren. Doch noch viele andere Protagonisten bereicherten diesen Roman, zu dem Evas beste Freundin Helga, Politiklehrer Johann Winkler und Evas Arbeitskollegen zählten. Nach all den aufwühlenden und fesselnden Ereignissen und offenen Zukunftsaussichten einiger Charaktere habe ich mich unheimlich darüber gefreut als ich erfahren habe, dass noch eine Fortsetzung von „Die Journalistin“ geplant ist. Mein Fazit: Bettina Lausen hat mir mit „Die Journalistin“ allerbeste Unterhaltung geboten und ich füge ihren Roman zu meinen Lesehighlights 2024 hinzu. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und hochverdiente 5 Sterne!

  • Gina1627

    5/5

    18.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz besonderer Lesegenuss…

    Ein ganz besonderer Lesegenuss! Was für ein intensives Leseerlebnis! Bettina Lausen hat mich mit ihrer fiktiven Geschichte um „Die Journalistin – Neue Zeiten auf der Kö“ durch ihre fesselnde Schreibweise und die unglaublich facettenreich dargestellten Charaktere, von denen einige mich sehr polarisiert haben, außerordentlich begeistert. Der Roman spielt in Düsseldorf in den „Fünfziger Jahren“ und der Autorin ist es hervorragend gelungen die Atmosphäre der immer noch im Aufbau befindlichen Stadt nach Kriegsende und der Wirtschaftswunderzeit zum Leser zu transportieren, genauso wie die zwiegespaltene Denkweise der Menschen nach dem Ende der Naziherrschaft unter Einbindung historischer Begebenheiten. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht Eva Brockmann, die einst als kleines Mädchen Hitler auf einer Propagandaveranstaltung einen Blumenstrauß überreicht hatte. Sie stammt aus einer gutsituierten und angesehenen Familie, deren Mitglieder mich durch ihre Vielschichtigkeit, ihre Geheimnisse, ihre persönlichen und politischen Ansichten, Zukunftsvisionen und ihre tragischen Schicksalsschläge, voll in den Bann gezogen haben. Als wohlerzogene und bisher folgsame Tochter erfährt die Zwanzigjährige während ihrer Ausbildung zur Erzieherin im Politikunterricht zum ersten Mal bewusst von den Machenschaften und Gräueltaten der Nationalsozialisten. Eva ist geschockt und sprachlos und versucht mit ihren Eltern über dieses Thema zu reden, doch diese lassen sich auf so gut wie keine Diskussion ein und blocken sie ab. Nach weiteren Unstimmigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen beginnt Eva ihre Wertevorstellungen zu überdenken und versucht ihren eigenen Weg zu gehen, begegnet der Liebe ihres Lebens, muss schmerzhafte Erfahrungen machen, verschreibt sich der Wahrheitsfindung und erfährt im Laufe der Zeit hart erkämpfte Wertschätzung und unverhoffte Erfolge. Ihr Charakter hat mich unglaublich fasziniert und ich mochte ihre rebellische, neugierige, couragierte und freiheitsliebende Art, aber auch ihre Verletzlichkeit und ihren unbändigen Willen ihr Ziel zu erreichen. Ihre Gedankengänge und Handlungen haben mir einige Denkanstöße bezüglich der Nachkriegsgeneration und deren Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit gegeben, bei denen es damals wie auch leider heute noch, uneinsichtige und ignorante Menschen gibt, die Geschehenes verleugnen. Große Antipathie und Aggressionen haben bei mir Evas Verlobter Gert und ihr Vater Heinrich durch ihre eingeimpfte Ideologie und ihre Seil- und Machenschaften aufgebaut, deren Charaktere Bettina Lausen ausgezeichnet dargestellt hat, dass sie solche Empfindungen bei mir ausgelöst haben. Als tollen Kontrast zu ihnen empfand ich Oma Ida, die Seele der Familie, die ich durch ihr liebenswertes Wesen, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Düsseldorfer Dialekt sofort in mein Herz geschlossen habe. Evas Mutter entsprach sehr gut der untergeordneten Rolle der Frau in der damaligen Zeit, die sich nicht groß gegen ihren partiarischen und empathielosen Mann gewehrt hat. Großes Mitgefühl hatte ich für Evas Bruder Kurt, der traumatisiert und ausgemergelt 5 Jahre nach Kriegsende unverhofft wieder vor der Tür der Familie steht und für den es fast unmöglich scheint sich wieder zu integrieren. Doch noch viele andere Protagonisten bereicherten diesen Roman, zu dem Evas beste Freundin Helga, Politiklehrer Johann Winkler und Evas Arbeitskollegen zählten. Nach all den aufwühlenden und fesselnden Ereignissen und offenen Zukunftsaussichten einiger Charaktere habe ich mich unheimlich darüber gefreut als ich erfahren habe, dass noch eine Fortsetzung von „Die Journalistin“ geplant ist. Mein Fazit: Bettina Lausen hat mir mit „Die Journalistin“ allerbeste Unterhaltung geboten und ich füge ihren Roman zu meinen Lesehighlights 2024 hinzu. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und hochverdiente 5 Sterne!

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  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

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    5/5

    30.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau geht ihren Weg entgegen aller Widerstände

    Ein lohnenswerter und berührender Roman über eine starke Frau, die sich gegen das in der Nachkriegszeit herrschende Rollenbild durchsetzt und einen männerdominierten Beruf erlernt. Bewegt hat mich die gut recherchierte Darstellung der Widerstände, mit denen eine Frau in dieser Zeit zu kämpfen hatte. Ähnliches hörte ich in Gesprächen mit meiner Familie. Gelungen ist auch die Darstellung einer Gesellschaft, die die schrecklichen Ereignisse des Nationalsozialismus verarbeiten und umlernen musste. Also sehr gute Unterhaltung nicht nur für Lesende, die sich für Düsseldorf interessieren, sondern auch für authentisch erzählte Zeitgeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Aufwühlend

    Eva erfährt mit zwanzig Jahren erst die Wahrheit über das Naziregime. Bis dahin hatte sie, durch das Elternhaus geprägt, ein falsches Bild von dieser Zeit. Kritisch beginnt sie vieles zu hinterfragen und ist eine unbequeme Frau, die letztendlich aber ihren Weg geht.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Mut einer jungen Frau, die ihren Traum verfolgt

    Düsseldorf zu Zeiten des Wirtschaftswunders - doch nicht jede(r) partizipiert davon, insbesondere die Stellung der Frauen ist weit entfernt davon. So kämpft Eva Brockmann gegen die gesellschaftlichen und familiären Ressentiments damaliger Zeit und setzt sich in männerherrschenden Journalistenwelt durch. Sie widersetzt sich ihrer wohlhabenden Familie, die ihr einen Ausbildungsplatz in der Kinderpflege besorgte und den passenden zukünftigen Ehemann natürlich längst ausgewählt hatte. Durch ein geheim zu haltende Liebe kommt sie zum Journalismus. Eva, eine mutige und kluge Frau, die Sie so manche Niederschläge erleidet, sich oft in Geduld und Zurückhaltung üben muss, gleichzeitig mutig genug ist, sich den Familiengeheimnissen zu stellen und um ihr Ziel zu verfolgen. Ein gut zu lesendes Stück Zeitgeschichte, sehr lebendig erzählt. Leser*innen von Eva Völler , Lisa Graf, Susanne Abel.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    09.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine junge Frau in den 50erJahren...

    Eine junge Frau in den 50erJahren in Düsseldorf, die durch eine verbotene neue Liebe Journalistin werden will und ein selbstbestimmtes freies Leben führen will.

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