Produktbild: Bella Famiglia
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Bella Famiglia Sofia und die Kunst des Eismachens

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

552 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841234889

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

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552 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783841234889

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  • clematis

    5/5

    18.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Aus den Dolomiten Aus Val di…

    Aus den Dolomiten Aus Val di Zoldo, mitten in den Dolomiten, stammt der Eissalonbesitzer Lorenzo, der hier in München für jeweils sechs Monate köstliche Kreationen von Gefrorenem serviert, bevor er über den Winter wieder zurückkehrt in die Heimat seiner Eltern und Großeltern. Sofia, eine junge Kindergärtnerin, sitzt jeden Freitag unter der knorrigen Kastanie und bestellt Erdbeereis. Beide sind sehr ruhig und zurückhaltend, dennoch spüren sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Da Sofia einmal Venedig sehen möchte und das Meer, nimmt Lorenzo sie im Herbst mit nach Italien und erzählt ihr die Geschichte seiner Familie. Die Rahmenhandlung im Jahre 1966 umfängt frühere Geschehnisse von 1900 weg über zwei Weltkriege bis 1963. Abwechslungsreich schildert Nico Mahler die Ereignisse in unterschiedlichen Zeitebenen und zeigt, wie malerisch es in den Dolomiten aussieht, aber auch, wie karg und hart das Leben dort früher war. Durch moderne Maschinen und stete neue Erfindungen besteht immer weniger Nachfrage nach Holzkohle oder handgeschmiedeten Erzeugnissen, das (Über)Leben wird immer schwieriger. So kommt es, dass Speiseeis die Welt erobert und seinen Weg nach Österreich, Deutschland, Frankreich, ja bis in die Niederlande oder nach England findet. Herausfordernde Schicksalsschläge bestimmen das Leben der Familie Battaglia, dennoch lassen sie sich, Stehaufmännchen gleich, nicht unterkriegen. Überaus lebendige und sehr gut vorstellbare Schauplätze vom Zoldotal über Transsilvanien (Rumänien) und Wien bis nach München beherrschen die Handlung, die Figuren sind realistisch und glaubwürdig angelegt. Viel Historisches fließt wie nebenbei mit ein in die Geschichte, sodass man etliche interessante Dinge liest, ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Der Spagat zwischen wissenswerten Tatsachen und fiktiver Handlung ist jedenfalls sehr gut gelungen. Dass am Ende der Zufall vielleicht ein bisschen zu präsent ist, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Unterhaltsame Stunden, Spannendes über das Zoldotal und die Eisherstellung, dazu noch sehr persönliche Schicksale, die einem beim Lesen nahegehen – so verdient ein Roman seine fünf Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    25.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Geht in die Tiefe und nimmt historische Ereignisse mit

    Ein Roman in zwei Zeitebenen, der die Anfänge der Eisdielen und das Leben der Familien in den Dolomiten aufs Korn nimmt. Diese Ebene steht im Vordergrund und wird am Ende mit der zweiten, 1966 spielenden, vereint. Es ist ein sehr gut recherchiertes Buch, in dem es vor allem um das Begreifen geht. Man lernt viel beim Lesen, das gefällt mir eh gut. Die Zeitebene 1966 ist die einfache. Da lernt die Erzieherin Sofia in München Eis kennen, vor allem Erdbeereis, das sie sich an einem speziellen Wochentag gönnt. Lorenzo ist dreißig Jahre als und wundert sich, weil Sofia immer nur Erdbeereis isst. Mit der Zeit lernen sie sich kennen und schätzen. Lorenzo bietet ihr an, sie mit nach Venetien zu nehmen, damit sie sich Urlaub leisten kann. Für Sofia ein Erlebnis und ihr erster Urlaub überhaupt! Die zweite Ebene ist hochinteressant. Sie beginnt 1899 im Val di Zoldo in den Dolomiten und man lernt die Vorfahren Lorenzos kennen. Die erst als Köhler und Holzfäller ihr Geld verdienten und später zieht einer nach Rumänien und Wien, weil es dort mehr Geld zu verdienen gab als nach dem 1. Weltkrieg in Italien. Dessen Frau kochte gerne und vertrieb in der nächst größeren Stadt Kandiertes. Sie kommt auf die Idee mit dem „Gefrorenen“ und es in den Norden zu bringen, nach Österreich. Und es geht weiter bis 1963 ein Berghang des Monte Toc in den neu gebauten Stausee rutscht. Was zwischen den (Ur-) Großeltern Lorenzos und Lorenzo und Sofia passiert, wie Liebe auch große und längere Entbehrungen und Entfernungen überbrückt und einiges mehr, das liest man zwischen den Zeilen. Es ist keine Schnulze und kein reiner historischer Roman. Die gut recherchierte Geschichte ist tiefgehend und oft sehr anregend fürs Gehirn. Von Nico Mahler würde ich gerne zukünftig mehr lesen!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    20.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Gelungene Geschichte aus Fiktion und Realität

    Nico Mahler schreibt in diesem Buch eine beeindruckende Geschichte über die Anfänge der Eisdielen und führt den Leser abwechselnd in die Jahre 1899 und 1966. Durch die unterschiedlichen Perspektiven erhielt ich eine sehr breite Sichtweise. Und so erfuhr ich viel von dem kargen und harten Leben der Dorfbewohner im Italien der Jahrhundertwende, als sich die Menschen neue Ideen ausdenken mussten, um Geld fürs Überleben zu verdienen. Im Gegensatz dazu empfand ich den Handlungsstrang um Sofia aus dem Jahr 1966 zwar interessant, jedoch beeindruckte sie mich nicht ganz so sehr, da mir hier die Tiefe fehlte. Mit einem flüssigen Schreibstil führt der Autor durch diese Lektüre. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    4/5

    24.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Die Geschichte vom Speiseeis

    Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen spielt sie in den 1960er Jahren. Sofia ist Erzieherin in einem Kinderheim, sie hat sich von ihrem Mann getrennt und die einzige Freude in ihrem Leben ist der wöchentliche Besuch in Lorenzos Eissalon. Die zweite Handlungsebene spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie beschreibt das harte Leben Lorenzos Familie und wie es dazu kam, dass das italienische Eis seinen Weg nach Österreich und Deutschland fand. Zum Ende verknüpfen sich beide Geschichten. Leider ist dem e-book kein Nachwort beigefügt, so kann ich nur Vermutungen anstellen. Die Handlung und die Protagonisten sind fiktiv, doch der eigentliche Weg des Eises entspricht in groben Zügen historischen Fakten. Viele der ersten Eishersteller kamen tatsächlich aus dem Zoldo Tal in den Dolomiten und trugen zur Verbreitung von Speiseeis in Nordeuropa bei. Sehr anschaulich wird dieser Weg auch im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven dargestellt, welches auch eine Migrationsabteilung hat. Wem dieser Roman also nicht ausreicht, ist dort gut aufgehoben. Dieser Roman ist also eine Kombination zwischen Fiktion und realen Hintergründen. Leider stellte sich bei mir nicht sofort ein Lesefluss ein. Ich brauchte ein wenig, um mich auf die Geschichte einzulassen, denn diese beiden Stränge ergaben für mich erstmal keinen Sinn. Zumal mir Sofias Geschichte zu farblos und belanglos erschien. Bis zum Ende habe ich zu Sofia keinen Zugang gefunden, hier fehlte mir die Tiefe. Hingegen der historische Teil sehr gelungen ist. Der Autor gewährt Eindrücke das harte Leben der Dorfbewohner und gibt diesem Part die nötige Tiefe. Das Romanende erschien mir auch zu gewollt, es gab zu viele Zufälle und dann ging alles sehr schnell. Alles in allem eher unrealistisch. Der Schreibstil von Nico Mahler ist modern und flüssig und gefällt mir gut. Die Kapitellängen sind angemessen und das Buchcover spiegelt den Zeitgeist wider. Trotz einiger Schwächen gibt es von mir 4 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kunst des Eismachens

    Sofia, die als Erzieherin in einem Kinderheim arbeitet, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und träumt von der großen Liebe. Einmal in der Woche gönnt sie sich ein Erdbeereis. Und das am liebsten im Eissalon „Bella Italia“ allein unter der knorrigen Kastanie. Doch eines Tages kommt sie doch mit dem Besitzer des Eissalons ins Gespräch. Lorenzo, der aus dem Val di Zoldo, mitten in den Dolomiten stammt, serviert hier in München für jeweils sechs Monate im Jahr köstliche Eiskreationen. Immer im Winter kehrt er dann zurück in seine Heimat. Beide sind sehr ruhig und zurückhaltend, dennoch spüren sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Da Sofia einmal Venedig sehen möchte, lädt Lorenzo sie ein, sie im Herbst mit nach Italien zu nehmen. Dort lernt Sofia Lorenzos Geschichte und die Geschichte seiner Familie kennen und beginnt auch zu verstehen, warum er manchmal so mürrisch und verschlossen ist. Die Rahmenhandlung im Jahre 1966 wird durch die Geschehnisse von etwa 1900, über zwei Weltkriege, bis 1963 erzählt. Der Autor erzählt auf wunderbar bildhafte, eindrucksvolle und berührende Weise von der italienischen Familie Battaglia, die sich aus finanzieller Not heraus entscheidet ihr Glück fern der Heimat in Österreich zu versuchen. Doch die Geschichte macht nicht nur Trauer und Leid sichtbar, sie feiert auch die Liebe, das Leben und die Kunst des Eismachens. Und so kommt es, dass das Speiseeis erfunden wird und seinen Weg in die Welt findet. Auch wenn auf diesem Weg die Familie Battaglia viele Schicksalsschläge treffen, lassen sie sich davon nicht unterkriegen. Und so führt sie ihr Weg doch auch immer wieder zurück in die Heimat. Viel Historisches fließt wie selbstverständlich und nebenbei mit in die Geschichte, ohne das man Gefühl bekommt belehrt zu werden. Dass am Ende der Zufall vielleicht ein bisschen zu gestellt wirkt, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Die Charaktere sind vielschichtig und lebensecht gezeichnet und ich habe ihre Schicksale gespannt verfolgt. Unterhaltsame Stunden beim Lesen und interessantes über die Geschichte der Eisherstellung, gepaart mit sehr persönlichen Schicksalen, die zu Herzen rühren – Lasst es Euch nicht entgehen. Definitiv eine absolute Leseempfehlung!

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    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

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    5/5

    24.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderbare Geschichte über...

    Eine wunderbare Geschichte über eine italienische Familie, die Liebe, das Leben und Sterben. Genießen Sie ein köstliches Eis dazu.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

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