Produktbild: Hexen

Hexen Eine Weltgeschichte in 13 Prozessen vom Mittelalter bis heute

12

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

47589

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2504 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Witchcraft. A History in Thirteen Trials

Übersetzt von

Karin Schuler + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235220

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

47589

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2504 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Witchcraft. A History in Thirteen Trials

Übersetzt von

  • Karin Schuler
  • Thomas Stauder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235220

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  • geschichten.von.buechern

    3/5

    11.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Überzeugende Grundidee, mangelhafte Umsetzung

    Das perfekt zum Sachbuch-Genre passende Cover ist trotz seiner Schlichtheit ein echter Eyecatcher und hätte mich sofort angesprochen, wenn ich dieses Buch nicht schon seit dem Erscheinungstermin in Originalsprache auf dem Schirm gehabt hätte. An 13 Fallbeispielen ausgehend vom späten Mittelalter, über Salem bis in die Gegenwart stellt Marion Gibson die Strukturen von Hexenprozessen und den Wandel des Verständnisses von Hexerei vor. Im Fokus stehen dabei hauptsächlich christlich geprägte Territorien. Dabei zeichnet sie die Ursprünge des Verfolgungsgedankens nach, um ihre Wirkmächtigkeit bis in die heutige Zeit zu erklären. Die Autorin verfolgt mit diesem Buch ein eindeutiges Ziel und vertritt starke Meinungen. Objektivität muss man in diesem Sachbuch daher nicht suchen. Mitunter wird der Ton auch einmal passiv-aggressiv, auch wenn UnterstützerInnen der Angeklagten hier lobenswerterweise ebenso Aufmerksamkeit bekommen wie VerfolgerInnen. Die Grundidee, die Geschichte der von Hexenverfolgung betroffenen Opfer, zumeist Frauen, zu erzählen und ihnen soweit möglich, eine Stimme zu verleihen, die dem Vergessen entgegenwirkt, hat mich sofort angesprochen. Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht ganz überzeugen. Die Gliederung hat mir grundsätzlich gefallen, da die Prozesse aufeinander aufbauen. Außerdem ermöglichen die Kapitel einen Eindruck vom Alltag und Leben zur Zeit des jeweiligen Prozesses. Die Ähnlichkeiten zwischen den jeweiligen Fallbeispielen sorgen jedoch für so manche Wiederholung. Marion Gibson arbeitet mit stark vereinfachten Darstellungen der zeitgenössischen Verhältnisse. Das sorgt einerseits für gute Lesbar- und Verständlichkeit, andererseits sorgt die Fülle der behandelten Regionen, Prozesse, Zeiten und Themen so dafür, dass jeweils nur an der Oberfläche gekratzt werden kann. Manchmal ist weniger dann eben doch mehr. Größtes Manko ist jedoch der langatmige Schreibstil. Häufig werden beispielsweise viele Aufzählungen aneinandergereiht, die Informationen enthalten, die vielleicht besser in einer Fußnote aufgehoben wären. Das erscheint weder dem Lesefluss noch der Wissensvermittlung besonders zuträglich. Ich musste mich immer wieder zwingen weiterzulesen und aufpassen, dass meine Gedanken nicht abschweifen. Am Ende des Buchs existiert zwar ein Personenregister, dieses aufzuteilen und vor die jeweiligen Kapitel zu setzen, hätte meiner Meinung nach bei der Masse an Namen jedoch deutlich mehr gebracht. Wer sich bisher wenig mit dem Thema beschäftigt hat und einen feministisch motivierten Zugang zum Thema sucht, sollte hier jedoch einmal reinlesen.

  • geschichten.von.buechern

    3/5

    11.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Überzeugende Grundidee,…

    Überzeugende Grundidee, mangelhafte Umsetzung Das perfekt zum Sachbuch-Genre passende Cover ist trotz seiner Schlichtheit ein echter Eyecatcher und hätte mich sofort angesprochen, wenn ich dieses Buch nicht schon seit dem Erscheinungstermin in Originalsprache auf dem Schirm gehabt hätte. An 13 Fallbeispielen ausgehend vom späten Mittelalter, über Salem bis in die Gegenwart stellt Marion Gibson die Strukturen von Hexenprozessen und den Wandel des Verständnisses von Hexerei vor. Im Fokus stehen dabei hauptsächlich christlich geprägte Territorien. Dabei zeichnet sie die Ursprünge des Verfolgungsgedankens nach, um ihre Wirkmächtigkeit bis in die heutige Zeit zu erklären. Die Autorin verfolgt mit diesem Buch ein eindeutiges Ziel und vertritt starke Meinungen. Objektivität muss man in diesem Sachbuch daher nicht suchen. Mitunter wird der Ton auch einmal passiv-aggressiv, auch wenn UnterstützerInnen der Angeklagten hier lobenswerterweise ebenso Aufmerksamkeit bekommen wie VerfolgerInnen. Die Grundidee, die Geschichte der von Hexenverfolgung betroffenen Opfer, zumeist Frauen, zu erzählen und ihnen soweit möglich, eine Stimme zu verleihen, die dem Vergessen entgegenwirkt, hat mich sofort angesprochen. Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht ganz überzeugen. Die Gliederung hat mir grundsätzlich gefallen, da die Prozesse aufeinander aufbauen. Außerdem ermöglichen die Kapitel einen Eindruck vom Alltag und Leben zur Zeit des jeweiligen Prozesses. Die Ähnlichkeiten zwischen den jeweiligen Fallbeispielen sorgen jedoch für so manche Wiederholung. Marion Gibson arbeitet mit stark vereinfachten Darstellungen der zeitgenössischen Verhältnisse. Das sorgt einerseits für gute Lesbar- und Verständlichkeit, andererseits sorgt die Fülle der behandelten Regionen, Prozesse, Zeiten und Themen so dafür, dass jeweils nur an der Oberfläche gekratzt werden kann. Manchmal ist weniger dann eben doch mehr. Größtes Manko ist jedoch der langatmige Schreibstil. Häufig werden beispielsweise viele Aufzählungen aneinandergereiht, die Informationen enthalten, die vielleicht besser in einer Fußnote aufgehoben wären. Das erscheint weder dem Lesefluss noch der Wissensvermittlung besonders zuträglich. Ich musste mich immer wieder zwingen weiterzulesen und aufpassen, dass meine Gedanken nicht abschweifen. Am Ende des Buchs existiert zwar ein Personenregister, dieses aufzuteilen und vor die jeweiligen Kapitel zu setzen, hätte meiner Meinung nach bei der Masse an Namen jedoch deutlich mehr gebracht. Wer sich bisher wenig mit dem Thema beschäftigt hat und einen feministisch motivierten Zugang zum Thema sucht, sollte hier jedoch einmal reinlesen.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hexenmacht und die Angst davor

    Marion Gibson schaut hier in diesem wirklich gut recherchierten Buch auf das Thema Hexen. Ein mich seit Jahren umtreibendes Thema. Denn wie geht so etwas? Gut, das mag vielleicht etwas naiv klingen. Denn der Mensch ist halt der Mensch. Dann kommt noch der patriarchal tickende Mensch hinzu. Und naja. Frauen mit Macht. Dies geht nun mal gar nicht. Und bei uns in Deutschland, Gefilden, in denen die Hexenprozesse sehr massiv wüteten, waren die Hexenjäger recht agil. Schätzungen besagen, dass es allein in Deutschland 40000 Hexenverbrennungen von 1450 bis 1750 gab, das ist mehr als die Hälfte der Hexenverbrennungen in Gesamteuropa. Und dies spricht nicht unbedingt für uns als Gesellschaft. Nun könnte man sagen, dies war damals. Doch ist dies wirklich nur auf das Damals zu beziehen? Frauen mit Macht. Frauen in Machtpositionen. Wo sind sie bei uns zu finden in Zeiten der Frauenquoten? Und wenn sie denn mal in Machtpositionen angekommen sind. Was passiert dann? Man schaue mal auf unsere ehemalige Kanzlerin. Wie ist über sie geredet worden? Was war damals ihr Erscheinungsbild wichtig? Als ob dies irgendetwas über ihre Fähigkeiten aussagt. Oder haben wir schon einmal gelesen, dass es wichtig wäre, wie unser jetziger Kanzler auftritt, was er angezogen hat. Übrigens auch jemand, der damals an Angies Macht kratzte, sägte. Wie so viele andere. Wie reden bestimmte Kreise noch heute über sie? Wie wird über Frau Baerbock und Frau Lang gehetzt? In teilweise sehr beschämender Weise! Und was passiert? Nichts. Über Frau Merkel sagte damals ein führender Politiker der unsäglichen Blauen, Wir müssen Sie jagen. Und. Was passierte? Nichts. So etwas darf man anscheinend sagen. Nun ist das keine Hexenverbrennung, aber vergleichbar ist es dennoch. Denn Frauen in Machtpositionen sehen patriarchale Kräfte nicht so gern und versuchen gegen sie vorzugehen. Marion Gibson schaut in ihrem Buch „Hexen“ auf 13 Hexenprozesse, angesiedelt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit und sie zeigt damit, dass eben jene Hexenverfolgung des Mittelalters nicht aufgehört hat, sich nur verändert hat. Marion Gibson schaut auf die Opfer, gibt ihnen Gesichter und verleiht ihnen ihre Stimme. Sie schaut auf die Gründe, auf diese unsägliche Machtgier, auf den Kolonialismus, auf die Angst vor nicht passender und/oder indigener Spiritualität, auf politische Verschwörungen. Sie schaut auf das Damals, aber eben nicht nur, denn über dieses Damals gibt es Überschneidungen ins Jetzt. Man sollte niemals glauben, dass es Hexenverfolgungen nicht mehr gibt. Sie enden halt nur nicht auf dem Scheiterhaufen. Denn mundtot gemacht werden funktioniert in recht vielfältiger Weise. Das Patriarchat ist da recht erfinderisch und wird sich niemals ohne kämpferische Aktivitäten die Macht nehmen lassen. Man braucht nur in die heutige politische Landschaft zu schauen und dann findet man sie, unsere heutigen Hexenverfolgungen. Unsere heutigen Diffamierungen an den Menschen, die an der patriarchalen Macht sägen. Dies trifft nicht nur Frauen. Siehe Habeck. Denn das Patriarchat hat auch mediale Verflechtungen und die Springer Presse agiert hier recht fleißig. Und diese Presse hat eine immense Reichweite, wie uns auch diese beschämende Covid-Zeit zeigte. Noch heute befinden wir uns in den Folgen dieser Hetzwelle, die damals und heute auf viele offene Ohren stieß und auch diese Zeit hat viele Hexenverfolgungen gezeigt. Also Obacht, denn auch heute gibt es dieses Verfolgen von Personen, die dem ach so heiligen Patriarchat gefährlich werden können. Die Angst vor dem Machtverlust gebiert fürchterliche Dinge!!! Marion Gibsons Buch „Hexen“ kann ich nur empfehlen, denn es schaut recht weit gefächert und sehr gut recherchiert auf das Damals und das Jetzt der Hexenverfolgungen. Ein wirklich erhellendes Buch!!!

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hexenmacht und die Angst…

    Hexenmacht und die Angst davor Marion Gibson schaut hier in diesem wirklich gut recherchierten Buch auf das Thema Hexen. Ein mich seit Jahren umtreibendes Thema. Denn wie geht so etwas? Gut, das mag vielleicht etwas naiv klingen. Denn der Mensch ist halt der Mensch. Dann kommt noch der patriarchal tickende Mensch hinzu. Und naja. Frauen mit Macht. Dies geht nun mal gar nicht. Und bei uns in Deutschland, Gefilden, in denen die Hexenprozesse sehr massiv wüteten, waren die Hexenjäger recht agil. Schätzungen besagen, dass es allein in Deutschland 40000 Hexenverbrennungen von 1450 bis 1750 gab, das ist mehr als die Hälfte der Hexenverbrennungen in Gesamteuropa. Und dies spricht nicht unbedingt für uns als Gesellschaft. Nun könnte man sagen, dies war damals. Doch ist dies wirklich nur auf das Damals zu beziehen? Frauen mit Macht. Frauen in Machtpositionen. Wo sind sie bei uns zu finden in Zeiten der Frauenquoten? Und wenn sie denn mal in Machtpositionen angekommen sind. Was passiert dann? Man schaue mal auf unsere ehemalige Kanzlerin. Wie ist über sie geredet worden? Was war damals ihr Erscheinungsbild wichtig? Als ob dies irgendetwas über ihre Fähigkeiten aussagt. Oder haben wir schon einmal gelesen, dass es wichtig wäre, wie unser jetziger Kanzler auftritt, was er angezogen hat. Übrigens auch jemand, der damals an Angies Macht kratzte, sägte. Wie so viele andere. Wie reden bestimmte Kreise noch heute über sie? Wie wird über Frau Baerbock und Frau Lang gehetzt? In teilweise sehr beschämender Weise! Und was passiert? Nichts. Über Frau Merkel sagte damals ein führender Politiker der unsäglichen Blauen, Wir müssen Sie jagen. Und. Was passierte? Nichts. So etwas darf man anscheinend sagen. Nun ist das keine Hexenverbrennung, aber vergleichbar ist es dennoch. Denn Frauen in Machtpositionen sehen patriarchale Kräfte nicht so gern und versuchen gegen sie vorzugehen. Marion Gibson schaut in ihrem Buch „Hexen“ auf 13 Hexenprozesse, angesiedelt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit und sie zeigt damit, dass eben jene Hexenverfolgung des Mittelalters nicht aufgehört hat, sich nur verändert hat. Marion Gibson schaut auf die Opfer, gibt ihnen Gesichter und verleiht ihnen ihre Stimme. Sie schaut auf die Gründe, auf diese unsägliche Machtgier, auf den Kolonialismus, auf die Angst vor nicht passender und/oder indigener Spiritualität, auf politische Verschwörungen. Sie schaut auf das Damals, aber eben nicht nur, denn über dieses Damals gibt es Überschneidungen ins Jetzt. Man sollte niemals glauben, dass es Hexenverfolgungen nicht mehr gibt. Sie enden halt nur nicht auf dem Scheiterhaufen. Denn mundtot gemacht werden funktioniert in recht vielfältiger Weise. Das Patriarchat ist da recht erfinderisch und wird sich niemals ohne kämpferische Aktivitäten die Macht nehmen lassen. Man braucht nur in die heutige politische Landschaft zu schauen und dann findet man sie, unsere heutigen Hexenverfolgungen. Unsere heutigen Diffamierungen an den Menschen, die an der patriarchalen Macht sägen. Dies trifft nicht nur Frauen. Siehe Habeck. Denn das Patriarchat hat auch mediale Verflechtungen und die Springer Presse agiert hier recht fleißig. Und diese Presse hat eine immense Reichweite, wie uns auch diese beschämende Covid-Zeit zeigte. Noch heute befinden wir uns in den Folgen dieser Hetzwelle, die damals und heute auf viele offene Ohren stieß und auch diese Zeit hat viele Hexenverfolgungen gezeigt. Also Obacht, denn auch heute gibt es dieses Verfolgen von Personen, die dem ach so heiligen Patriarchat gefährlich werden können. Die Angst vor dem Machtverlust gebiert fürchterliche Dinge!!! Marion Gibsons Buch „Hexen“ kann ich nur empfehlen, denn es schaut recht weit gefächert und sehr gut recherchiert auf das Damals und das Jetzt der Hexenverfolgungen. Ein wirklich erhellendes Buch!!!

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer wissen will warum Mädchen...

    Wer wissen will warum Mädchen und Frauen in unserem angeblich so aufgeklärten Jahrhundert immer noch von zu Vielen (Männern) mit Vorurteilen überschüttet und misshandelt werden lese dieses Buch. Adios Machismo, rapido !

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Petra Bleylevens-Fleck

    Petra Bleylevens-Fleck

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Marion Gibson - Hexen

    Marion Gibson spannt in ihrem Buch "Hexen" einen Bogen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Welche Bedeutung hatten Hexen in der Vergangenheit und wie wird dieser Begriff auch heute noch verwendet? Am Beispiel von 13 Prozessen zeigt Marion Gibson wie Aberglaube und auch die Angst vor Machtverlust Hexenprozesse vom Mittelalter bis in die heutige Zeit möglich machen. Eine spannende und erschütternde Lektüre zugleich.
  • Zum Bewerterprofil von L. Flack

    L. Flack

    Thalia Eberswalde – Rathauspassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Große Empfehlung auch für Sachbuch-Muffel!

    Das war ein wirklich tolles Geschichtsbuch. Durch die episodische Erzählung wird es nie langweilig und es werden sehr vielfältige Geschichten erzählt. Gibson schafft so einen tollen Spagat zwischen tiefgründig recherchierten, faktischen Darlegungen und tief emotionalen Beschreibungen der Situationen, als wäre man dort! Meine Empfehlung an Alle, die von den großen Hexenpaniken schon gehört haben und mehr wissen wollen. Ich kenne mich mit den Salem Hexenprozessen schon ziemlich gut aus, aber die Perspektive auf Salem in diesem Buch war komplett neu und total faszinierend. Auch die späteren Episoden in Afrika und die letzte über Stormy Daniels und #MeToo fügen sich so gut in den roten Faden ein. Insgesamt bin ich einfach sehr beeindruckt von der umfangreichen Recherchearbeit und dem großartigen Schreibstil und finde dieses Buch ist eine unbedingte Empfehlung, auch für Geschichtsmuffel!
  • Zum Bewerterprofil von Anja Kuhl

    Anja Kuhl

    Thalia Mayersche Dortmund

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hexen durch alle Zeiten und Kulturen

    Wie hat sich der Begriff “Hexe” im Laufe der Jahrhunderte geändert? Welche Frauen wurden typischerweise der Hexerei angeklagt? Was unterscheidet Frauen (und Männer), die sich in heutiger Zeit selbst als Hexe bezeichnen von den verfolgten Frauen und Männern vergangener Zeiten? Anhand von 13 exemplarischen Hexenprozessen vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart und von Südamerika bis an den Polarkreis arbeitet Marion Gibson die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Begriffes “Hexe” heraus. Gleichzeitig entwirft sie eine Typologie der sogenannten “Hexenjäger”. Auch diese haben mehr Gemeinsamkeiten als man zunächst vermuten würde. Insgesamt belässt die Autorin es nicht bei einer bloßen Wiedergabe der Prozessakten. Lebendig erzählt sie von den Umständen, die zu den Prozessen geführt haben. Zugegeben, ich war am Anfang skeptisch, weil ich dachte, die Geschichte kennt man ja. So wurde ich positiv überrascht, dass so viele weitergehende Aspekte aus den Bereichen Feminismus, Rassismus und Kolonialismus mit aufgenommen wurden. Für mich stellte sich das Buch als eine sehr bereichernde Lektüre heraus.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein schlüssiges und überzeugendes...

    Für mich ein schlüssiges und überzeugendes Werk. Passt in die Schiene feministischer Literatur, in der ich mich gerne bewege, und zeigt die Absurdität der Hexenverfolgung, dass sie niemals wirklich eine Grundlage hatte und alle Verbrechen nur in den Köpfer der Männer stattfanden.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Chronik der Frauenverfolgung

    Sehr spannend beschriebt Gibson Hexenprozesse vom "finsteren" Mittelalter bis hin ins 21. Jahrhundert und stellt sie in gesellschaftliche und politische Kontexte. Das wirft ein neues, modernes Licht auf die Verfolgung von "Hexen" und lässt uns die Hintergründe besser verstehen.

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