Mami ist gerade 39 geworden. Mit Schrecken blickt sie einer Zukunft entgegen, in der sie ständig gefragt wird, ob sie nicht auch mal zum Yoga für Fortgeschrittene kommen will,und wo auf Partys alle so tun, als hätten sie nach einem Pinot Grigio schon »ein Schwipschen«. Aber Mami hat weder Lust auf Yoga noch darauf, nur noch für ihre Kinder zu leben und auf dem Schulhof rumzustehen, während andere Mütter mit den jüngsten außerlehrplanmäßigen Aktivitäten ihres Nachwuchses angeben oder sie mit ihrem neuesten Familienurlaub zu beeindrucken versuchen. Stattdessen greift sie bei jeder Gelegenheit zu einem großen Glas Wein und fragt sich, wo sie selbst bei all dem Familientrubel eigentlich bleibt. Bis sie sich auf eine geniale Idee von früher besinnt, die nur noch darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden …
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
aus Wien
5/5
19.01.2021
eBook (ePUB 3)
Déjà-Vu ohne Ende
Klasse Bericht einer berufstätigen Mutter mit 2 Kindern, die Job, Haushalt und Kinderbetreuung wuppen muss ohne völlig durchzudrehen!
Besonders im ersten Drittel des Buches hatte ich ständig ein Déjà-Vu. Die Beschreibung eines normalen Morgens im Hause Russell. Check! Die Tests, ob das Kind wirklich krank ist oder doch lieber nur den ganzen Tag Pokemon spielen will? Check! Die Annahme der Männer, dass Mütter mit Halbtagsjobs eh den ganzen Nachmittag frei haben. Check! Mitteillungen aus der Schule zu spät finden oder vergessen was man angekreuzt hatte? Check! Hochtrabende Pläne für Ausflüge oder Feiertage haben, für die sich die lieben Kleinen dann aber so gar nicht interessieren. Check! Versuchen, ein paar schöne Fotos fürs Familienalbum (oder Facebook) zu schießen, und nach 15 Versuchen ist immer noch kein einziger passabler Schnappschuss dabei? Check!
Snacks (und möglichst gesunde, um nicht negativ aufzufallen!) für einen einstündigen Spielplatzbesuch, weil die armen Kinder zu Hause nie trinken aber kaum fällt die Haustür hinter einem zu sofort am verdursten sind. Check! Check Check! - Ich hab schon längst ein Bingo.
Aber nicht nur, dass mir die Anekdoten von Ellen so vertraut waren (später als die Familiengeschichten hinzu kamen, nahmen die Parallelen dann eh wieder ab). Das ganze war auch noch so herrlich amüsant geschrieben. Mit genau der richtigen Prise an Humor und witzigen Metaphern. Dass solche sprachlichen Bilder, wenn sie im Übermaß gebraucht werden, sehr rasch nervend sein können, habe ich kürzlich mehrfach erfahren. Hier aber passte für mich und meinen Sinn für Humor alles. Gratulation auch an die Übersetzerin, die es geschafft hat den britischen Witz toll ins Deutsche zu übertragen!
Ich habe gesehen, dass kürzlich auch der 2. Teil im Original erschienen ist. Muss ich unbedingt lesen! Erfindet Ellen vielleicht ein Add-On zu ihrer App? Kann sie sich doch noch den Traum von einem Cottage auf dem Lande verwirklichen? Und wie geht es mit ihrer absolut unerträglichen Schwägerin weiter? Ich freue mich schon auf weitere vergnügliche Stunden mit Familie Russell. Am besten bei einem schönen Drink! Ich hab zwar ein ganz anderes Verhältnis zu Alkohol (und vor allem Gin, bähh!), als die Briten offensichtlich generell haben. Aber trotzdem fand ich es durchaus passend, gestern Abend zur Lektüre mir den letzten Rest vom Hugo zu gönnen. Der soll ja nicht schlecht werden übern Winter, ne.
Leseschneckchen
aus NRW
5/5
21.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Noch ein Gläschen Wein? So…
Noch ein Gläschen Wein? So spaßig kann‘s als Mami sein! Ellen ist berufstätig, verheiratet und Mami von zwei Schulkindern. Ihr Tagesablauf ist alles andere als entspannt, denn Arbeit, Haushalt, Kinder, Hund und Mann unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Nebenbei noch etwas Zeit für sich oder die Freunde übrig zu machen, stellt sie täglich aufs Neue vor eine Herausforderung. Wenn dann auch noch die Verwandtschaft anrückt, ist das Chaos vorprogrammiert. Wie Ellen ihren Alltag ganz einfach mit einem Gläschen Wein auf humorvolle und äußerst unterhaltsame Weise meistert, zeigt sie uns in diesem Buch. Es hat nicht mehr als eine Seite gebraucht, um mich zum Lachen zu bringen, denn die gute Ellen ist eine absolut sympathische Person. Im Tagebuchstil lässt sie uns an ihrem Leben teilhaben und berichtet von ihren kleinen und großen Hürden des Alltags. Ich kann nicht zählen, wie viele Szenen mir bekannt vorkamen oder in denen ich mich selbst wiedererkannt habe. Ellens Ironie ist unschlagbar und ihre Sichtweise einfach köstlich. Die Autorin greift perfekt den alltäglichen Wahnsinn einer Mutter auf und lässt diesen auf wunderbar humorvolle Weise auf uns wirken. Ein Buch zum Abschalten und Spaß haben. Ich möchte es jeder Mami ans Herz legen. Denn es ist viel schöner, das Mamileben mit etwas Humor zu betrachten. Weil dieser Band erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon riesig auf die beiden Folgebände, die bereits erschienen sind.
Leseschneckchen555
5/5
21.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Noch ein Gläschen Wein? So spaßig kann‘s als Mami sein!
Ellen ist berufstätig, verheiratet und Mami von zwei Schulkindern. Ihr Tagesablauf ist alles andere als entspannt, denn Arbeit, Haushalt, Kinder, Hund und Mann unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Nebenbei noch etwas Zeit für sich oder die Freunde übrig zu machen, stellt sie täglich aufs Neue vor eine Herausforderung. Wenn dann auch noch die Verwandtschaft anrückt, ist das Chaos vorprogrammiert. Wie Ellen ihren Alltag ganz einfach mit einem Gläschen Wein auf humorvolle und äußerst unterhaltsame Weise meistert, zeigt sie uns in diesem Buch.
Es hat nicht mehr als eine Seite gebraucht, um mich zum Lachen zu bringen, denn die gute Ellen ist eine absolut sympathische Person. Im Tagebuchstil lässt sie uns an ihrem Leben teilhaben und berichtet von ihren kleinen und großen Hürden des Alltags. Ich kann nicht zählen, wie viele Szenen mir bekannt vorkamen oder in denen ich mich selbst wiedererkannt habe. Ellens Ironie ist unschlagbar und ihre Sichtweise einfach köstlich. Die Autorin greift perfekt den alltäglichen Wahnsinn einer Mutter auf und lässt diesen auf wunderbar humorvolle Weise auf uns wirken. Ein Buch zum Abschalten und Spaß haben. Ich möchte es jeder Mami ans Herz legen. Denn es ist viel schöner, das Mamileben mit etwas Humor zu betrachten.
Weil dieser Band erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon riesig auf die beiden Folgebände, die bereits erschienen sind.
Bewertung
5/5
03.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch für alle (unperfekten) Mütter und auch alle anderen Frauen
Ich liebe ja bekanntermaßen die Bücher aus dem Julia Eisele Verlag. Bisher hat mir jedes Buch aus diesem kleinen, aber feinen Verlag, das ich gelesen habe, ausgesprochen gut gefallen. Die Bücher sind hochwertig gemacht, sehen schön aus und decken ein Spektrum ab, was nicht zu hochgestochen und auch nicht zu banal ist. Oder wie es auf der Internet-Seite des Verlags heißt: „Als eine seit 20 Jahren erfolgreiche Büchermacherin folgt Julia Eisele dabei stets ihrem eigenen Geschmack. Dieser ist ebenso vielseitig und individuell wie der des modernen Lesers. Wie dieser fragt sie abseits der klassischen Etiketten von »Unterhaltung« und »Literatur«: Ist es besonders? Inspiriert es mich? Kann es mich und andere begeistern? Besonders häufig sind dies Romane auf der Schwelle von »U« zu »E«: Emotional berührende Texte mit einer starken Geschichte und einer besonderen Erzählstimme.“
Als ich jetzt vor Kurzem den Roman von Gill Sims entdeckt und gesehen habe, dass er mit Helen Fieldings „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ verglichen wurde, habe ich mir gedacht, es sein einmal wieder Zeit für ein wirklich lustiges Buch. Und das ist es auf jeden Fall! So viel kann ich schon einmal vorab sagen.
Gill Sims erzählt ihre Geschichte einer erschöpften Mutter in Tagebuchform. Ellen Russell ist 39 Jahre alt, arbeitet im IT-Bereich, ist mit dem Architekten Simon verheiratet und hat zwei Kinder - Jane und Peter, sowie einen Hund. Sie leben in einem Haus, das noch nicht abgezahlt ist. Das Buch beginnt im September. Das neue Schuljahr fängt an. Und dieses Jahr soll alles ganz anders werden. Dieses Schuljahr will Ellen endlich einmal die perfekte Mum sein. Schon bei dem ersten Tagebucheintrag musste ich laut lachen. Erst erzählt die Ich-Erzählerin, wie sie sich zukünftig ihre Tagesabläufe vorstellt. Und danach kommt die Realität. Wir folgen Ellen genau durch ein Lebensjahr. Wir lernen ihre beste Freundin Hannah kennen, die gerade Eheprobleme hat. Wir lernen die anderen Schulmütter kennen, wobei es zwei Fraktionen gibt: Vollzeitmütter gegen Mütter, die arbeiten gehen (müssen). Dazu kommt ein neuer alleinstehender Vater, für den sich natürlich alle Mütter interessieren. Wir feiern Weihnachten zusammen mit Simons Schwester, deren Mann und den sechs Kindern – einer Familie aus der Hölle – und Ellens perfekter Schwester mit ihrem Mann und den zwei ebenfalls perfekten Kindern. Also eigentlich auch eine Familie aus der Hölle. Und wir erfahren, wie es um die Ehe von Ellen steht.
Der Titel „Mami braucht nen Drink“ bedeutet nicht, dass Ellen eine Frau ist, die grundsätzlich zu viel trinkt. Wobei dieses Buch da doch typisch englisch daher kommt. Es wird schon ganz schön gebechert. Trotzdem hat es mit dem Titel eine ganz andere Bewandtnis, wie sie im Laufe des Buches feststellen werden.
Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und sicherlich mehr als einmal laut losgelacht. Die Autorin hat einen hinreißenden Stil und erzählt herrlich witzig, bitterböse und politisch unkorrekt von dem Leben einer überforderten Mutter. Ich selbst bin nun kinderlos, aber hatte bei der Lektüre durchaus das Gefühl, dass ich meine Kolleginnen mit Kindern darin wiedererkannt habe. Es beschreibt herrlich und überspitzt, wie der Alltag einer berufstätigen Mutter aussieht. Was sie für Kämpfe mit ihren kleinen Lieblingen und dem Ehemann hat. Wie beide Fraktionen der Mütter immer wieder denken, dass sie nicht perfekt sind und die jeweilige andere Fraktion beneiden, da sie meinen, dass diese es viel besser macht. Sie beschreibt, wie sich Eheleute über Kinder verlieren können, oder wie sie es schaffen, trotzdem die Liebe aufrecht zu erhalten.
Es ist einfach ein witziges Buch, das nicht nur für Mütter geeignet ist. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht. Und wem es genauso viel Spaß wie mir gemacht hat, der sollte auch den Folgeband „Mami muss mal raus“ nicht verpassen. Genauso gut!
Für Leserinnen von Helen Fielding, Sophie Kinsella u.ä..
Bewertung
4/5
19.01.2021
eBook (ePUB 3)
Wie viel Ellen steckt in dir?
Wenn man nicht manchmal Angst hätte, dass Ellen, die Protagonistin des Romans, in eine massive Alkoholsucht abgleitet und stattdessen lieber ihre Kinder erziehen sollte, würde man Tränen lachen... oder weinen. Denn jede Mutter kann sich in einem oder auch vielen Teiles Ellens wiedererkennen.
Unbarmherzig ehrlich, offen, selbstkritisch und direkt beschreibt die Autorin ein Jahr ihres Lebens mit Job, 2 Kleinkindern, Hund und Ehemann. Sehr empfehlenswert für alle Mütter, die glauben, sie alleine würden den Spagat nicht zwischen Perfektionismus und Realität schaffen!
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5/5
03.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Die perfekte kurzweilige Unterhaltung...
Die perfekte kurzweilige Unterhaltung für verregnete Sonntage.
Das aberwitzige Tagebuch einer englischen Mutter, die das Unmögliche versucht: Arbeit, Privatleben und Kindererziehung unter einen Hut zu bekommen.
Einfach köstlich...
Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte
Buchhändler*in
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5/5
24.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Ich bin schon groß das schaff ich mit links...
Mit Ende 30 Mutter!? Kein Problem das wuppe ich. Nun ja so ohne ist es dann doch nicht. Sa ist da dieser ständige Konkurrenzkampf mit den Frauen, die ihre Kinder in aller Herrgottsfrühe perfekt gestylt (die Kinder und sie selber) im Kindergarten abgeben und dann selbstverständlich den selbst gebackenen Kuchen noch als Schmankerl mit dazu reinreichen, Ich dagegen bin froh, wenn ich zwei passende Paar Schuhe für mich und mein Kind finde. Aber genug von mir...DAS müssen sie gelesen haben.
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