Rezension
»Alexander Wendt ist die Noblesse des gegenwärtigen Journalismus. Gründlich, genau, unbestechlich, immer mitschwingend ein menschenfreundlicher Humor – Wendt ist ein Aufklärer auf der Gegenposition zur Ideologie.«Uwe Tellkamp
»Alexander Wendt: Verachtung nach unten – ein großartiges Buch über die neue moralische Priesterkaste, die in einer Pseudomorphose linker Symbolik alles zu zerstören droht, was wir dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt und der bürgerlichen Emanzipation verdanken.«Norbert Bolz(Autor von: »Der alte weiße Mann«)
»In seinem lesenswerten und klarsichtigen Buch ›Verachtung nach unten‹ analysiert Alexander Wendt präzise und umsichtig die Mechanismen und Strategien, mit denen die selbsternannten Wohlgesinnten unsere Gesellschaft beherrschen, steuern und manipulieren.«Alexander Grau, Weltwoche
»Wohl selten ist Antonio Gramscis Begriff der ›Kulturhegemonie‹, die sich in politische und materielle Macht übersetzt hat, so genau und gleichzeitig essayistisch federnd unter die Lupe genommen und auf die aktuellen Bedingungen hin untersucht worden.«Matthias Matussek, »Junge Freiheit«
»Unbedingt lesen! Wendt hat mit ›Verachtung nach unten‹ nicht nur eine der vollständigsten Beschreibungen des Kulturkampfes der Neuzeit und dessen Ursachen vorgelegt, er gibt dem Leser auch leicht verständliche Methoden an die Hand, um in den Alltagsscharmützeln nicht den Verstand zu verlieren. Wer neu ist in der Welt der woken Grabenkämpfe, sollte übrigens mit dem Kapitel sieben, ›Der Bürger‹ beginnen. Hier rekapituliert der Autor in kompakter Form, was genau im Kulturkampf mit den Wohlmeinenden eigentlich abgeräumt werden soll und was uns blüht, sollten die Bürger diesen Kampf verlieren.«Roger Letsch in »Unbesorgt«
»Alexander Wendt ist ein Meister scharfgestellter Beschreibungen und punktgenauer Wortschöpfungen. Die laufende Übernahme der Diskurshoheit durch eine moralische Hirtenklasse bei deren gleichzeitigem Versuch, nicht genehme Meinungen in einen schalltoten Raum der Gesellschaft zu sperren, benennt er mit Enzensbergerischer Eleganz, die auf Schmähungen oder Tiraden verzichten kann. Weil eine Kaskade von Einfällen durch die Kapitel läuft, die keines Schaumes vorm Mund bedürfen.«Wolfgang Röhl, »Achse des Guten«
»Die westliche Gesellschaft an sich gerät in Wendts Blick. Was ist Identität? Was ist ein Bürger? (…) Das Buch hat acht Teile, sie kreisen wie wachsende Ringe um das Rätsel, was diese neue Gesellschaft ist und woher sie kommt. Deutlich wird, dass eine Gesellschaft nur dann stabil ist (und bleibt), wenn es ein Recht gibt, das zwischen Moral und Gesetz, zwischen Richter, Anklage und Verteidigung unterscheidet. Es stellt sich auch die Frage nach der Zukunft des Westens unter einer Ideologie, die eine Zivilgesellschaft mit NGO-Spitzeln, Treibjagden auf Abweichler zum Fortschritt, Verbotsprediger zu Wohltätern, ausufernde Bürokratie für Freiheit, den Schritt hinter die Aufklärung als progressiv erklärt.«Uwe Tellkamp in »Tichys Einblick«
»›Verachtung nach unten‹ ist eine gründlich recherchierte Mischung aus Reportage und Analyse, immer wieder durchsetzt von feinem Humor. Wendt führt die Leser … mit zahlreichen Belegen aus Geschichte, Soziologie und Philosophie zurück zu den Ursprüngen der westlichen Kultur: dem aufgeklärten, eigenverantwortlichen Bürgertum. Trotz der tiefen Brüche, die das Buch aufzeigt, endet es mit einer wohltuend optimistischen Perspektive zur Rettung der Demokratie.«Regina Bärthel in der »Jüdischen Rundschau«
»›Verachtung nach unten‹ ist der seltene Fall eines Sachbuchs, das man allein der Prägnanz und Luzidität seiner Sprache wegen lesen sollte.« Michael Klonovsky in »Acta diurna«