"Wir sind seine Puppen in einem irren Theaterspiel."
Stell dir vor, du bist gefangen in einem Raum aus Glas. Du blickst durch die Wände, doch siehst nichts als Dunkelheit. Du spürst, dass da jemand ist. Und du begreifst, dass du Opfer eines Wahnsinnigen bist.
Kriminaloberkommissar Konrad Malter und seine Partnerin Susanne Liebert werden zu einem Grab im Koblenzer Stadtwald gerufen. Jemand hat die Leichen wie eine sich liebende Familie drapiert. Während der Ermittlungen wird klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben. Sie müssen schnell sein, denn er hat bereits eine neue Familie in seiner Gewalt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Berlin
5/5
21.01.2021
Buch (Taschenbuch)
spannend
Endlich habe ich „Gläserne Hölle“ von Andrea Reinhardt gelesen. Ich war so gespannt darauf, wie ein Buch von ihr ohne Natalie Bennett sein wird. Und ja, auch wenn ich sie vermisse, war auch dieser Thriller wahnsinnig spannend. Andrea Reinhardt ist eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen aus dem Genre und schreibt einfach unfassbar fesselnd und lässt Charaktere zum Leben erwecken. Ganz zu schweigen von dem super Plot. Danke fürs Gruseln. Und was für ein tolles Cover. Klare Empfehlung.
Lillyliebtthriller
5/5
06.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Rezension zu gläserne Hölle
Das Cover sagt schon einiges über den Inhalt aus und ist sehr ansprechend.
Das Buch ist aus verschiedenen Blickwinkel geschrieben, was es sehr interessant und spannend macht.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr fesselnd.
Die Kapitel sind relativ kurz und gut gesetzt.
Die Geschichte fügt sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Mir hat das Zusammenspiel der Kriminalbeamten sehr gefallen, da es amüsant und unterhaltsam gestaltet ist. Es ist ein Thriller voller Schmerz und Schuldgefühle. Besonders das Finale ist nichts für schwache Nerven und man hat am besten Taschentücher in greifbarer Nähe.
Ich hoffe der Inhalt entspricht nur der Fantasie der Autorin und wird nicht zu einer True-Crime-Story.
Fazit: Mich hat der Thriller richtig geflasht und er wird lange nicht aus dem Kopf gehen.
Absolute Leseempfehlung.
kirsten ateeq
aus Jenin
5/5
13.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Mitrreißend
Ein Buch nichts für schwache Nerven, es führt in die tiefsten menschlichen ??? Abgründe. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und zum Schluss lange geweint!
Susi Aly
4/5
21.05.2020
Buch (Taschenbuch)
"Gläserne Hölle ” ist ein beängstigendes Schauspiel, das direkt ans Herz und an die Nieren geht
Stille. Demütigung.Grauen. Wut.
Glas.
So zerbrechlich, so bedeutsam.
Tränennasse Augen und dazwischen Entsetzen und Unglauben.
Verstehen. Aus dieser Hölle gibt es kein entkommen.
Niemals. Nicht jetzt. Nicht morgen. Niemals.
Mein erstes Buch der Autorin und ich war einfach unglaublich gespannt darauf.
Sie schreibt sehr einnehmend, bildhaft und unheimlich fesselnd. Ich konnte es nicht einen Moment aus der Hand legen. Weil die Spannung einfach so immens hoch war.
Die Einleitung des Ganzen hätte beängstigender und grauenvoller kaum sein können.
Denn man wird sofort mit den Opfern konfrontiert, die unvorstellbares ertragen müssen.
Sie werden deutlich in den Fokus gehoben. Man erfährt mehr über sie und ihre Hintergründe. Auf diese Art bindet man sich emotional sehr stark an sie und fiebert unglaublich mit Ihnen mit.
Mir gingen diese Einzelschicksale wirklich ans Herz. Weil extrem viel Qual, Angst und Verzweiflung drinsteckt und man gerade diesen Aspekt in jeder verdammten Sekunde unglaublich intensiv erlebt.
Da ist diese Taubheit, die quälende Ohnmacht, dem Ganzen nichts entgegensetzen zu können.
Diese unheilvolle Tragik und Traurigkeit, dass dem Ganzen jegliche Hoffnung nimmt.
Doch es geht hier nicht nur um die Opfer. Denn es ist ein sehr dehnbarer Begriff.
Was macht sie zu Opfern?
Entführung, Mißhandlungen , Gewalttaten?
Das es nicht ganz so einfach ist, lernt man hier verdammt schnell.
Das hat mir hier auch besonders gut gefallen. Denn tatsächlich stellt Andrea Reinhardt eine ziemlich interessante Frage in den Raum. Die mich unentwegt beschäftigt hat.
Wir sehen nicht nur eine menschenunwürdige Situation. Um ehrlich zu sein, war es grausam, perfide und kaum mit Worten zu beschreiben.
Viel schwerer wiegt jedoch die psychologische Komponente. Wie sich das Ganze auf die Charaktere auswirkt. Nach außen und nach innen.
Und daneben haben wir auch zwei überaus sympathische Ermittler. Die alles geben, aber auch mit ihren eigenen Dämonen zurechtkommen müssen. Stück für Stück erfährt man dabei mehr aus ihrem Leben und versteht, was sie umtreibt. Die Ermittlungsarbeit hat mir dabei sehr gut gefallen. Aber sie liegt doch eher im Hintergrund, was ich hier großartig fand.
Im Laufe der Handlung rücken immer mehr Puzzleteilchen an ihren Platz und es ergibt sich ein sehr komplexer Kriminalfall, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Denn was hier zum Vorschein kommt hat mich sprachlos gemacht. Diese Brutalität und Perfidität dahinter. Dieses Kalkül, die Berechnung. Die fehlende Empathie.
Ohne Frage muss jeder mit seinem Leben zurechtkommen und das Beste daraus machen. Aber letztendlich entscheidet jeder selbst, in welche Richtung dies geht.
Und da ist leider schon meine Kritik. Denn der Täter selbst blieb für mich zu unscheinbar. Wenig greifbar. Wie ein Phantom, der im Hintergrund agiert, aber nicht zu fassen ist.
Ich hätte mir da noch mehr Details gewünscht. Denn einiges blieb für mich leider angesagt.
Dafür haben mich die anderen Charaktere absolut begeistert. Sie haben gekämpft, nie aufgegeben und sich einfach mit der Story weiterentwickelt. Sich ihren Dämonen und Ängsten gestellt und gezeigt, dass sie nicht kleinzukriegen sind.
Dabei erfährt man auch die unterschiedlichsten Perspektiven. Zumeist werden dabei die Opfer hervorgehoben. Was die Beklemmung beim Leser nur noch verstärkt.
Währenddessen lebt die Story von einigen Wendungen, die dem Ganzen eine völlig neue Dimension verleihen.
Bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar. Aber wie so oft, trügt auch hier der Schein.
Und am Ende kommen Dramatik und Tragik ins Spiel und eine Situation, die erschüttert und gleichzeitig zum nachdenken bringt.
Mir hat die Story unglaublich gut gefallen.
Denn hier wird intrigiert und manipuliert, was das Zeug hält und dazwischen diese düstere und nervenzehrende Atmosphäre.
Eine Story die nach Rache dürstet und Gerechtigkeit verlangt. Wir sehen Seelen die zersplittern und nie wieder heilen können.
Der Autorin ist hier ein sehr interessanter und unglaublich spannender Thriller gelungen.
Er hat mich beschäftigt, ging mir unter die Haut.
Mir persönlich hätte es noch etwas besser ohne Ermittler gefallen.
Denn das hätte die Intensität, diese Dramatik und Hoffnungslosigkeit noch mehr hervorgebracht.
Fazit:
"Gläserne Hölle ” ist ein beängstigendes Schauspiel, das direkt ans Herz und an die Nieren geht .
Ein großartiger Thriller, der unentwegt beschäftigt und eine sehr wichtige Frage in den Raum stellt.
Unbedingt mehr von der Autorin.
Buchwurm05
3/5
07.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Rasant und überraschend
Stell dir vor du wachst in einem gläsernen Zimmer auf. Mit bei dir ein Mann und eine Frau, die behaupten deine Eltern zu sein. So ergeht es dem 9-jährigen Paul Steigert. Noch ahnt er nicht was das zu bedeuten hat....
Gleichzeitig werden Kriminaloberkommissar Konrad Malter und seine Kollegin Susanne Liebert zu einem Leichenfund im Koblenzer Stadtwald gerufen. Drei Tote. Vater, Mutter, Kind. Schnell wird ihnen klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben und die Zeit drängt......
"Gläserne Hölle" ist nach der dreiteiligen Natalie Bennet Reihe der vierte Thriller von Andrea Reinhardt. Eines muss man der Autorin lassen. Sie hält sich nicht lange mit Vorreden auf, sondern katapultiert ihre Leser*innen direkt mitten ins Geschehen. So habe auch ich mich, genau wie die Protagonisten, in einem gläsernen Zimmer wiedergefunden. Was erst einmal viele Fragezeichen hinterlassen hat. Erst nach und nach wurde mir klar, welch ein perfides Spiel mit den Figuren gespielt wird und vor allem warum. Allerdings sind mir einige Dinge nicht immer ganz logisch erschienen. Zudem kamen einige Szenen wie aus dem Nichts oder haben sich meinem Empfinden nach wiederholt. Ab der Mitte des Buches wurde das aber besser und vor allem immer spannender. Mit einem Ende, dass typisch Andrea Reinhardt ist und eine Überraschung parat hat. Ich dazu gerne noch ein paar Details erfahren hätte. Womit ich aber trotzdem leben kann. Die Protagonisten selbst konnte ich nicht immer greifen. Hier hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Tiefe gewünscht. Vielleicht hätte ich so die Dialoge innerhalb des Ermittlerteams anders empfunden. Diese haben zwar zur Auflockerung beigetragen, fand ich persönlich unter Kolleg*inn*en grenzwertig.
Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der ziemlich rasant daher kommt. Mir an manchen Stellen etwas die Tiefe gefehlt hat. Weshalb ich wahrscheinlich nicht immer alles nachvollziehen konnte. Neben dem Fall erfährt man auch einiges an Privatem zu den Ermittlern. Den eingebauten Humor in den Dialogen des Teams muss man mögen. Zeugt aber wohl daher, dass sie sich gut kennen. Auch wenn der Thriller nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, war er doch spannend. Deshalb empfehle ich ihn gerne weiter und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
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