Salzwasser

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Roman

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Verkaufsrang

58044

Format

ePUB

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Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2024

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Verkaufsrang

58044

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

666 KB

Übersetzt von

Susanne Aus d. Englischen u. a. Hornfeck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406821585

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„Tränen und Salzwasser schmecken gleich“: Eine Erzählung mit ungeheurer Wucht

Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 23.04.2024

Bewertungsnummer: 2184990

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.“ Der 2017 verstorbene US-Schriftsteller Charles Simmons war sich der Macht des ersten Satzes bewusst. Und so erzählt er in seinem Roman „Salzwasser“ von eben diesem Satz an bis zum Ende wortgewaltig von Michael, der mit 15 Jahren seine erste Liebe erlebt. Diese erste Liebe ist alles auf einmal: überwältigend, berauschend, ungewohnt, beängstigend. Charles Simmons geht mit seinem jugendlichen Protagonisten nicht zimperlich um, er lässt ihn dank der geheimnisvollen Zina den Wahnsinn der ersten Liebe in sämtlichen Gefühlsfacetten spüren. Simmons‘ Erzählstil ist bemerkenswert: Er schreibt in einer sachlich-intensiven Weise, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Mühelos findet er die richtigen Worte, er braucht dabei weder Pomp noch Pathos. Ungeahnte Wendungen und scheinbar gut gehütete Geheimnisse, die dann doch keine bleiben, geben der Geschichte den richtigen Drive. Dieses kleine unscheinbare Büchlein mit seinen gerade einmal 143 Seiten entwickelt schnell eine ungeheure Wucht. Es ist eins dieser Bücher, in denen man verloren gehen kann. Der Leser hat gar keine andere Möglichkeit, als sich mit Haut und Haar in diese Geschichte fallen zu lassen. „Salzwasser“ ist ein intensives Leseerlebnis, das einen mit allen Sinnen gefangen nimmt – man hört das Rauschen der Wellen, schmeckt das Meer auf der Zunge, spürt den Wind. Gleichwohl fühlt man mit Michael, der sich nicht nur unglücklich verliebt, sondern auch seinen Vater auf tragische Weise verliert. Vor 26 Jahren erschien das Buch erstmalig im Original mit dem Titel „Saltwater“. 2002 wurde es im Verlag C.H. Beck als gebundene Ausgabe veröffentlicht. Nun, 22 Jahre danach, erschien „Salzwasser“ am 14. März 2024 als Taschenbuch bei C.H. Beck – und zwar nach den Regeln der „alten“ Rechtschreibung und mit einem wunderschönen Cover. „Salzwasser“ ist ein zeitloses Buch – weil Liebe schließlich nie aus der Mode kommt, und die Heftigkeit der ersten Liebe im Jahr 2024 dieselbe Durchschlagskraft hat wie im Jahr 1963 – das Jahr, in dem die Geschichte spielt. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für alle, die mit einer fesselnden Geschichte dem Hier und Jetzt für ein paar Stunden entfliehen möchten.
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„Tränen und Salzwasser schmecken gleich“: Eine Erzählung mit ungeheurer Wucht

Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 23.04.2024
Bewertungsnummer: 2184990
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.“ Der 2017 verstorbene US-Schriftsteller Charles Simmons war sich der Macht des ersten Satzes bewusst. Und so erzählt er in seinem Roman „Salzwasser“ von eben diesem Satz an bis zum Ende wortgewaltig von Michael, der mit 15 Jahren seine erste Liebe erlebt. Diese erste Liebe ist alles auf einmal: überwältigend, berauschend, ungewohnt, beängstigend. Charles Simmons geht mit seinem jugendlichen Protagonisten nicht zimperlich um, er lässt ihn dank der geheimnisvollen Zina den Wahnsinn der ersten Liebe in sämtlichen Gefühlsfacetten spüren. Simmons‘ Erzählstil ist bemerkenswert: Er schreibt in einer sachlich-intensiven Weise, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Mühelos findet er die richtigen Worte, er braucht dabei weder Pomp noch Pathos. Ungeahnte Wendungen und scheinbar gut gehütete Geheimnisse, die dann doch keine bleiben, geben der Geschichte den richtigen Drive. Dieses kleine unscheinbare Büchlein mit seinen gerade einmal 143 Seiten entwickelt schnell eine ungeheure Wucht. Es ist eins dieser Bücher, in denen man verloren gehen kann. Der Leser hat gar keine andere Möglichkeit, als sich mit Haut und Haar in diese Geschichte fallen zu lassen. „Salzwasser“ ist ein intensives Leseerlebnis, das einen mit allen Sinnen gefangen nimmt – man hört das Rauschen der Wellen, schmeckt das Meer auf der Zunge, spürt den Wind. Gleichwohl fühlt man mit Michael, der sich nicht nur unglücklich verliebt, sondern auch seinen Vater auf tragische Weise verliert. Vor 26 Jahren erschien das Buch erstmalig im Original mit dem Titel „Saltwater“. 2002 wurde es im Verlag C.H. Beck als gebundene Ausgabe veröffentlicht. Nun, 22 Jahre danach, erschien „Salzwasser“ am 14. März 2024 als Taschenbuch bei C.H. Beck – und zwar nach den Regeln der „alten“ Rechtschreibung und mit einem wunderschönen Cover. „Salzwasser“ ist ein zeitloses Buch – weil Liebe schließlich nie aus der Mode kommt, und die Heftigkeit der ersten Liebe im Jahr 2024 dieselbe Durchschlagskraft hat wie im Jahr 1963 – das Jahr, in dem die Geschichte spielt. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für alle, die mit einer fesselnden Geschichte dem Hier und Jetzt für ein paar Stunden entfliehen möchten.

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Eine tragische Geschichte, die nachhallt

lauras_garden_of_books am 01.04.2024

Bewertungsnummer: 2167343

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Wellen auf der Atlantikseite spritzen bis zu mir herauf. Wahrscheinlich habe ich geweint. Tränen und Salzwasser schmecken gleich.“ (S. 138) Michael verlebt die Sommermonate mit seinen Eltern wie jedes Jahr auf der kleinen Insel Bone Point am Atlantik. Das Gästehaus wird an neue Besucher vermietet und so trifft der 15-jährige Michael auf die 20-jährige Zina; Fotografin, zu Hohem bestrebt, wunderschön, selbstbewusst - und Michael verliebt sich sofort in sie. Es ist die erste große Liebe - zu einer älteren Frau, die selbst noch auf der Suche ist, was sie im und vom Leben will und was Liebe für sie bedeutet. Die beiden Suchenden verbringen Zeit miteinander, doch finden sie wirklich zueinander? Dem gegenüber steht die Ehe von Michaels Eltern, die alles andere als erfüllt und harmonisch ist. Die Beziehung zwischen Michael und seinem Vater allerdings ist sehr innig, doch auch diese wird in dieser Erzählung auf die Probe gestellt, denn die Wege der Liebe sind unergründlich... Der Roman von Charles Simmons ist eine Neuerzählung der Novelle „Erste Liebe“ von Iwan Sergejewitsch Turgenew aus dem Jahre 1860, die mir vorher nicht bekannt war. Simmons lässt die Handlung seiner Erzählung im Jahr 1963 spielen, 1998 wurde der Roman zum ersten Mal veröffentlicht und jetzt vom C.H.Beck-Verlag neu herausgebracht. Auf 143 Seiten begleiten wir den Hauptprotagonisten Michael in diesen Sommermonaten - er erzählt uns von seinen Kindheitserinnerungen auf Bone Point, vom Fischen mit seinem Vater und dann kommt Zina in sein Leben - und das verändert alles. Zwischen Strandpartys, Segeltrips und intimen Spaziergängen am Meer werden wir immer tiefer hineingezogen in den Strudel der Liebe. Verliebtheit - Liebe - was ist der Unterschied? Und die Tragik der unerfüllten Liebe stehen in diesem Roman zentral. „Man empfindet die Liebe als einen Strahl, den man auf einen anderen Menschen richtet. Manchmal wird er zurückgeworfen, manchmal nicht. Aber die Liebe ist kein solcher Strahl, sie ist ein Lichtschein, der in alle Richtungen gleichzeitig leuchtet. Den Verliebten kommt es so vor, als bescheine der Strahl ein einziges Objekt. Das liegt daran, dass er selbst nur dieses eine Objekt sieht. Wenn er sich aber umschaut, merkt er, dass viele sein Licht empfangen.“ (S. 115) Der erste und letzte Satz des Romans lassen mich nachdenklich und melancholisch zurück. Ein Sommer, der alles verändert, eine Kindheit die zu Ende geht und ein Leben. Eine tragische Geschichte, die nachhallt. 3,5 Sterne
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Eine tragische Geschichte, die nachhallt

lauras_garden_of_books am 01.04.2024
Bewertungsnummer: 2167343
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Wellen auf der Atlantikseite spritzen bis zu mir herauf. Wahrscheinlich habe ich geweint. Tränen und Salzwasser schmecken gleich.“ (S. 138) Michael verlebt die Sommermonate mit seinen Eltern wie jedes Jahr auf der kleinen Insel Bone Point am Atlantik. Das Gästehaus wird an neue Besucher vermietet und so trifft der 15-jährige Michael auf die 20-jährige Zina; Fotografin, zu Hohem bestrebt, wunderschön, selbstbewusst - und Michael verliebt sich sofort in sie. Es ist die erste große Liebe - zu einer älteren Frau, die selbst noch auf der Suche ist, was sie im und vom Leben will und was Liebe für sie bedeutet. Die beiden Suchenden verbringen Zeit miteinander, doch finden sie wirklich zueinander? Dem gegenüber steht die Ehe von Michaels Eltern, die alles andere als erfüllt und harmonisch ist. Die Beziehung zwischen Michael und seinem Vater allerdings ist sehr innig, doch auch diese wird in dieser Erzählung auf die Probe gestellt, denn die Wege der Liebe sind unergründlich... Der Roman von Charles Simmons ist eine Neuerzählung der Novelle „Erste Liebe“ von Iwan Sergejewitsch Turgenew aus dem Jahre 1860, die mir vorher nicht bekannt war. Simmons lässt die Handlung seiner Erzählung im Jahr 1963 spielen, 1998 wurde der Roman zum ersten Mal veröffentlicht und jetzt vom C.H.Beck-Verlag neu herausgebracht. Auf 143 Seiten begleiten wir den Hauptprotagonisten Michael in diesen Sommermonaten - er erzählt uns von seinen Kindheitserinnerungen auf Bone Point, vom Fischen mit seinem Vater und dann kommt Zina in sein Leben - und das verändert alles. Zwischen Strandpartys, Segeltrips und intimen Spaziergängen am Meer werden wir immer tiefer hineingezogen in den Strudel der Liebe. Verliebtheit - Liebe - was ist der Unterschied? Und die Tragik der unerfüllten Liebe stehen in diesem Roman zentral. „Man empfindet die Liebe als einen Strahl, den man auf einen anderen Menschen richtet. Manchmal wird er zurückgeworfen, manchmal nicht. Aber die Liebe ist kein solcher Strahl, sie ist ein Lichtschein, der in alle Richtungen gleichzeitig leuchtet. Den Verliebten kommt es so vor, als bescheine der Strahl ein einziges Objekt. Das liegt daran, dass er selbst nur dieses eine Objekt sieht. Wenn er sich aber umschaut, merkt er, dass viele sein Licht empfangen.“ (S. 115) Der erste und letzte Satz des Romans lassen mich nachdenklich und melancholisch zurück. Ein Sommer, der alles verändert, eine Kindheit die zu Ende geht und ein Leben. Eine tragische Geschichte, die nachhallt. 3,5 Sterne

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von Charles Simmons

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Jolina Merkle

Thalia Brühl Markt

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5/5

,,Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.”

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit der Erstveröffentlichung 1998 hat sich ,,Salzwasser” von Charles Simmons fast zu einem modernen Klassiker entwickelt. Die gleiche Auffassung teilte auch der C.H. Beck Verlag und hat ihm eine neue Auflage gewidmet. Die Geschichte von Micha und seiner ersten Liebe hat mich tief in seinen Bann gezogen und das alles vor der Kulisse des Meeres, welches fast genauso unvorhersehbar ist wie die nächsten Taten der Protagonist:innen. Charles Simmons hat eine fast schon zärtliche Art zu schreiben und viele Sätze hallen weiterhin in mir nach. Es ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann. Denn obwohl sich die Sätze nicht mehr verändern, tun wir es ständig und können so immer wieder neue eigene Gedanken aus den klugen Sätzen dieses Mannes spinnen… Eine große Leseempfehlung!
5/5

,,Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.”

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit der Erstveröffentlichung 1998 hat sich ,,Salzwasser” von Charles Simmons fast zu einem modernen Klassiker entwickelt. Die gleiche Auffassung teilte auch der C.H. Beck Verlag und hat ihm eine neue Auflage gewidmet. Die Geschichte von Micha und seiner ersten Liebe hat mich tief in seinen Bann gezogen und das alles vor der Kulisse des Meeres, welches fast genauso unvorhersehbar ist wie die nächsten Taten der Protagonist:innen. Charles Simmons hat eine fast schon zärtliche Art zu schreiben und viele Sätze hallen weiterhin in mir nach. Es ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann. Denn obwohl sich die Sätze nicht mehr verändern, tun wir es ständig und können so immer wieder neue eigene Gedanken aus den klugen Sätzen dieses Mannes spinnen… Eine große Leseempfehlung!

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