2025: Die mächtige Organisation "Red Sandstone" will die Menschheitsgeschichte zu ihren Gunsten verändern. Sie beauftragt ein dreiköpfiges Team, mit einer Zeitmaschine ins Jerusalem des Jahres 30 zu reisen, Jesus zu finden und die Entstehung des Christentums zu verhindern.
Als die drei in den Körpern ihrer Zeitreise-Avatare erwachen, ist plötzlich alles anders, als erwartet: Die Präsenz des Messias dringt vor bis in ihr Innerstes. Und beim Versuch, Jesus wie eine Schachfigur vom Brett der Weltgeschichte zu schieben, geschieht Ungeheuerliches ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
14.06.2024
eBook (ePUB)
Zeitreise mit einer Lebensveränderten Geschichte
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Red Sandstore die mächtige Organisation möchte in die Menschheitsgeschichte eingreifen, indem sie die Kreuzigung von Jesus verhindern. Drei Personen wurden Jahre ausgebildet, um mit Slots in das damalige Jerusalem zu reisen. Ausgerechnet am Tag X, als die geplante Zeitreise stattfinden soll, wendet sich die Tochter, in ihrer grössten Not an ihren Vater, der Geschichtsprofessor ist und teil von dem drei Köpfigen Team. Da die Lage im Institut ausartet, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die 16-jährige Tochter mit in das Jahr 30 in Jerusalem zu nehmen. Alles ist anders als erwartet. Ihre Avatare sind plötzlich verwundbar und es taucht immer wieder ein Mädchen auf, welches es auf die drei Avatare abgesehen hat. Was hat das alles zu bedeuten? Die Geschichte hat mich gefesselt und ich fand sie unglaublich spannend. Ich fühlte mich sehr mit den Charakteren verbunden. Es war, als ob ich auch in einem Avatar wäre und das ganze hautnah miterleben konnte. Sehr beeindruckt haben mich die jeweiligen Begegnungen von den Avataren mit Jesus. Die Geschichte wird Bibeltreu widergegeben und die Autorin hat die Bibelstellen sehr gut in die Geschichte eingefügt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine grosse Herausforderung war solch eine Geschichte zu schreiben. Eine Science-Fiction Geschichte authentisch und echt rüber zu bringen ist nicht einfach. Meinem Empfinden nach ist genau das Lydia Schwarz gelungen. Ich bin durch und durch begeistert von diesem tollen Buch. Es gab witzige, emotionale und tiefbewegende Szenen. In der Geschichte gab es einige Überraschungsmomente, welche den Lesefluss noch mehr beschleunigten. Es hat mir sehr Spass gemacht, auch wenn nur vom Sofa aus, diese Zeitreise zu machen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Könnte sogar eines meiner Jahreshighlight werden.
Bewertung
5/5
23.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein tolles Buch
Rezension
„Anastasis“ von Lydia Schwarze ist ein im Fontis-Verlag erschienener FantasyRoman, der im Jahre 2025 spielt. Ein Team aus Wissenschaftlern, Informatikern
und Forschern, angeheuert von der ominösen Organisation „Red Sandstone“, hat
das Ziel, mittels einer Zeitreise ins antike Jerusalem zu reisen und die Ereignisse
rund um Jesus so zu beeinflussen, dass die Entstehung des Christentums
verhindert werden kann.
Doch als das dreiköpfige Team in der Antike eintrifft, kommt alles anders als
geplant: Jesus in realer Gestalt zu sehen und zu erleben, bringt große Wendungen
in die Pläne der Organisation. Und als noch eine Bombe, Hass und Rache
dazukommen, kommt alles ganz anders als gedacht…
Das Buch ist aus der Perspektive verschiedener Charaktere geschrieben, sodass
man in jedem Kapitel die Geschehnisse aus Sicht aller Beteiligten verfolgen kann.
Der Leser wird zu Beginn in die Handlung hineingeworfen und kann sich so nach
und nach die Zusammenhänge erschließen. Das Buch muss man konzentriert lesen,
damit man alles mitbekommt, kann aber im Gegenzug eine sehr facettenreiche
und spannungsvolle Geschichte mitverfolgen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass durch die sehr verschiedenen
Persönlichkeiten der modernen und antiken Personen eine einzigartige
Stimmung entsteht und man durch die präzise Beschreibung der historischen
Umstände sehr immersiv mitten dabei ist; sich also viel mehr in der Geschichte
dabei fühlt als nur als Leser von außen. Schwarze erzählt in diesem Werk sehr
bildlich und anschaulich, was mir persönlich eine hohe emotionale Nähe mit der
Erzählung gegeben hat. So war man beim Lesen gefesselt und empfänglich für
die subtile, aber dennoch schnörkellose christliche Botschaft des Buches. Zu
lesen, wie alle Handlungsträger, aus verschiedensten Umständen kommend, von
Jesu‘ Liebe überwältigt werden, ist jedes Mal sehr ergreifend gewesen.
Empfehlen kann ich „Anastasis“ jedem, der herausfinden will, wie es wohl
gewesen sein könnte, Jesus persönlich zu begegnen und den Messias live auf
seinem Leidensweg zu sehen, schwach und misshandelt und doch radikal
liebevoll, anders als alle anderen
Schneiderlein
5/5
15.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine spannende Zeitreise ins Jerusalem im Jahr 30 n. Chr.
Im Jahr 2041 soll ein dreiköpfiges Team eine Zeitreise ins Jerusalem des Jahres 30 machen, um dort die Geschichte neu zu schreiben“. Dies wird bereits im Prolog, der im Jahr 2025 spielt, als Ziel der mächtigen Organisation „Red Sandstone“ ausgegeben. Sie wollen die Kreuzigung von Jesus Christus und somit die Grundlage für das Christentum verhindern.
Doch bei dem Versuch dies zu verhindern, geschieht Ungeheuerliches. Die drei bzw. vier Zeitreisenden begegnen dann auch tatsächlich, jeder in seinem „Avatar“, Jesus Christus persönlich. Und diese Begegnung mit Jesus lässt tief in das jeweilig Innerste schauen und hat für jeden Konsequenzen.
Das Buch ist aus der Sicht von den unterschiedlichen Protagonisten geschrieben und so kommt man zwar etwas schwerer in die Geschichte hinein, dafür aber ist es sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Als Leser kann man sich gut in jede Figur hineindenken und man hat das Gefühl selbst in Jerusalem im Jahre 30 gelandet zu sein. Dies macht die Geschichte noch spannender und man mag das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich war im Vorfeld sehr gespannt, wie wohl ein Science-fiction Roman mit Zeitreisenden in Avateren christliche Inhalte haben könnte und ob es überhaupt möglich sein könnte ein glaubhaftes, gutes Buch in diesem Genre zu schreiben. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich echt sehr positiv überrascht wurde.
Mit dem Buch Anastasis ist der Autorin Lydia Schwarz nicht nur ein spannender Science-Fiction-Roman gelungen, sondern darüber hinaus ein sehr beeindruckendes Buch, das Tiefgang hat und dem Leser vor Augen führt, wie eine persönliche Begegnung mit Jesus sein könnte.
Das Buch beinhaltet alles, was für mich ein gutes Buch haben sollte: Spannung, Abenteuer, Wahrheit und christlicher Glaube.
Ich kann dieses Buch jedem der Spaß am Lesen hat sehr empfehlen.
irveliest
aus Oer-Erkenschwick
5/5
14.06.2024
Buch (Taschenbuch)
*+* Lydia Schwarz: "Anastasis" *+*
„Anastasis“ ist laut Wikipedia die Bezeichnung einer Ikone, die „bei der Auferstehung Jesu Christi nicht das Geschehen selbst, sondern dessen geistliche Auswirkung darstellt: den Sieg Jesu über Tod und Hölle.“
Diesen Buchtitel finde ich gut gewählt, denn ebendieser Sieg und seine Wirkung werden in diesem Roman thematisiert – in einer höchst ungewöhnlichen Geschichte. Die Autorin hat mich in einem gelungenen Genre-Mix einmal quer durch die Zeit geführt, vom gegenwärtigen Jerusalem hinein in das vor zweitausend Jahren.
Sie hat nicht einfach nur einen historischen Roman geschrieben, der zur Zeit von Jesu Kreuzigung spielt, nein, sie lässt einige Protagonisten zwei Jahrtausende zurück reisen, um aus Gründen, die im Buch erläutert werden, die Entstehung des Christentums zu verhindern. Geht nicht? Wir werden sehen.... Denn der Plan ist durchaus ausgefeilt und dreifach gut durchdacht! Außerdem verrate ich nicht zu viel, wenn ich sage, dass einige der Figuren zwei Gesichter haben, sprich: Sie verfolgen zusätzlich zum offiziellen Auftrag ganz einige Pläne, denn wenn der versprochene Preis höher ist als die moralischen Werte, ist so gut wie jeder bestechlich....
Für Spannung ist also definitiv gesorgt! Für die Liebe ebenfalls, glücklicherweise spielt sie – von der grandiosen Nächstenliebe und ehrlichen Fürsorge, die Jesus in die Herzen trägt, einmal abgesehen – eine zumeist untergeordnete Rolle, was ich in dieser teils hochspannenden Geschichte angemessen fand. Es hat großen Spaß gemacht, mich zwischen den atemlosen Passagen etwas „ausruhen“ zu können, um die feinen Liebesbande zwischen zwei Paaren zu verfolgen. Ebenso interessant und manchmal recht intensiv waren die Einblicke in die Gefühlswelt der Zeitreisenden.
Obwohl dieser historische Glaubens-Romantasy-Thriller mehrdimensional aufgebaut ist und viel Inhalt in die verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen wirft, ist es mir sehr leicht gefallen, dem Geschehen immer und überall zu folgen – das schafft nicht jeder Autor! Der Erzählstil wechselt zwischen hohem Tempo mit packender Sogwirkung und etwas langsamer, ausführlicherer Erzählweise. Vor allem am Anfang habe ich mich gewundert, warum sich die Autorin manchmal so viel Zeit lässt, zum Schluss hin ergibt dies durchaus Sinn, denn da fallen plötzlich sehr viele Puzzle-Teilchen an ihren Platz und die meisten meiner Fragen wurden beantwortet, lediglich eine für mich historische Ungereimtheit blieb offen.
Diese Geschichte steckt voller Überraschungen und Wenden, die mich teilweise mit großen Augen zurückließen, und ist sehr lebendig erzählt!
Gut gefallen hat mir auch, dass es ein abgeschlossenes Ende gibt und jeder der kleinen Handlungs- und Themenstränge zu einem Abschluss gebracht wird, so wird aus „Anastasis“ eine runde Sache. Möge die Botschaft, die in die Herzen der Romanfiguren einzieht, viele Leser erreichen!
Wer außergewöhnliche Geschichten mit Tiefgang mag, sollte Lydia Schwarz und diesem Buch eine Chance geben. „Anastasis“ hat mich durchweg gut unterhalten, und ich habe es gerne gelesen.
Bewertung
aus Glauchau
5/5
08.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Fesselnde Zeitreise in die Zeit Jesu
„...Endlich würde er diesen auserlesenen Leuten seine Gedanken präsentieren, seine Ideen! Und sie würden ihn an die Spitze der Macht katapultieren, würden ihm helfen, seine Vision aus der Traumwelt ins Reich der Realität zu versetzen...“
Dieses Zitat aus den Prolog deutet schon auf die extreme Spannung hin, die in der Geschichte steckt.
Die Autorin hat einen besonderen Zeitreiseroman geschrieben. Der Schriftstil sorgt für die fesselnde Handlung, lässt aber auch Raum für die Emotionen der Protagonisten und ihre inneren Kämpfe. Da die Geschichte von unterschiedlichen Personen erzählt wird, bekomme ich einen guten Einblick in deren Denken und Handeln.
Seit dem Prolog sind 16 Jahre vergangen. Drei Personen, unter ihnen die Lehrerin Yael Cohen und der Geschichtsprofessor Henry McNullan, sollen ihre Avatare im Jahre 30 unserer Zeitrechnung in Jerusalem steuern. Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte behutsam zu korrigieren. Dazu sollen sie die Kreuzigung Jesus verhindern. Keiner von ihnen aber ahnt, dass im Hintergrund eine ganz andere Macht agiert, die ein weitreichenderes Ziel hat.
„...Seit 16 Jahren wartete er auf diesen Moment, war nie müde geworden, auf diesen Tag hinzuarbeiten: mental, körperlich, spirituell, in seinen Beziehungen. Und jetzt war Tag X endlich heraufgedämmert….“
Es ist ihm immer wieder gelungen, Menschen zu manipulieren. Dass er seinen Ziel so nahe ist, hat er vor allem einen Physiknobelpreisträger zu verdanken. Der kennt die Formel für Zeitreisen und hat sich bereit erklärt, das Experiment mit vorzubereiten. Trotzdem war er vorsichtig. Sein Hintergrundwissen hat er für sich behalten. Er ahnt, dass ihm das im Ernstfall das Leben retten wird.
Einer der Protagonisten ist Jassir. Der junge Mann hat seinen Bruder in seinen Armen sterben sehen. Seitdem ist er voller Hass und Wut. Doch wieder muss er erkennen, dass er nur Mittel zum Zweck ist.
„...Er war ja schließlich nur ein dummer Palästinenser mit einer unbedeutenden Familie. Wann waren die Palästinenser je für irgendetwas berücksichtigt worden? Wie Schachfiguren schob man sie auf dem Brett der Weltgeschichte herum...“
Dann aber fehlt eine der Teilnehmerinnen. Gleichzeitig erscheint Rowena, Henrys Tochter, unerwartet im Institut. Als sich dort die Ereignisse überschlagen, wird sie mit nach Jerusalem geschickt.
Alle drei Protagonisten werden Jesus persönlich gegenüber stehen und seine Präsenz spüren. Gleichzeitig steht ihr Leben auf dem Spiel, denn die Avatare sind nicht mehr unverwundbar.
Erstaunlich klarsichtig ist Claudia, die Frau von Pontius Pilatus:
„...Es sind doch nicht die Götter, die die Menschen korrumpieren, sondern die Sucht nach Macht ist die Wurzel des Problems...“
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie taucht in die Tiefe der Psyche der Protagonisten ein und ermöglicht ihnen, ihr Leben zu betrachten und wenn nötig, umzukehren. All das ist in ein fesselnde Handlung eingebettet.
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