Produktbild: Paddy Clarke Ha Ha Ha

Paddy Clarke Ha Ha Ha

9

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.11.2024

Verlag

GOYA

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,9/3,2 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Rak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8337-4843-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.11.2024

Verlag

GOYA

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,9/3,2 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Rak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8337-4843-1

Herstelleradresse

Jumbo Neue Medien + Verla
Henriettenstraße 42a
20259 Hamburg
DE

Email: customer.service@edel.com

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  • Niko

    aus Austria

    5/5

    01.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebhafte Kindheit, Abenteuer, und familiäre Herausforderungen

    Paddy Clarke Ha Ha Ha von Roddy Doyle ist ein einfühlsames Porträt eines zehnjährigen Jungen, Paddy Clarke, der in den 1960er Jahren in Barrytown, einem fiktiven Vorort von Dublin, aufwuchs. Das Buch ist eines von Roddy Doyles besten Bücher und hat 1993 den Booker Prize gewonnen. Doyle schreibt aus der Perspektive eines Kindes, was den Leser direkt in die Gedankenwelt von Paddy eintauchen lässt. Die erzählten Episoden werden nicht immer in der chronologischen Reihenfolge erzählt. Das vergibt dem Buch viel Authentizität und emotionale Tiefe. Die Charaktere sind lebendig und gut entwickelt, insbesondere Paddy. Er ist ein komplexer, vielschichtiger Charakter, voller Energie, klug und sehr neugierig. Der Autor schafft es wunderbar, Paddys Naivität einzufangen. Seine Beziehungen zu seinen Freunden und seiner Familie sind komplex und oft konfliktbeladen. Man kann während des Buches gut seinen Reifeprozess verfolgen, er beginnt, die Welt um ihn herum besser zu verstehen, erkennt die Komplexität der Erwachsenenwelt und beschäftigt sich mit den Problemen in seiner Familie. Schließlich denkt er über seine eigene Identität und seine Rolle in der Familie nach. Das Buch behandelt sehr viele Themen, die Familienbeziehungen, die Dynamik von Freundschaften, die Gemeinschaft und die Suche nach Identität während der Kindheit. Paddy wächst in Irland ist für dieses Land repräsentativ, aber gleichzeitig hat er die gleichen Probleme wie Kinder von überall, so kann man ihn leicht verstehen oder sogar kann man sich mit ihm identifizieren. "Paddy Clarke Ha Ha Ha" ist ein packender Roman über die Freuden und Herausforderungen der Kindheit und das Erwachsenwerden, erzählt aus der Perspektive eines lebhaften zehnjährigen Jungen. Roddy Doyle's Schreibstil ist ganz besonders, er schafft es, mit viel Humor ernste Themen anzusprechen. Das Buch bringt den Leser zum Lachen und macht gleichzeitig nachdenklich. Ein wertvolles Buch, das ich gerne weiterempfehlen würde.

  • meerblick

    4/5

    01.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Blick eines Zehnjährigen auf seine Welt

    Paddy Clarke zeigt uns in dem mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman 'Paddy Clarke Ha Ha Ha' von Roddy Doyler seinen Blick auf die Welt eines Zehnjährigen in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Er wächst auf im fiktiven Vorort Barrytown, einem Vorort von Dublin. Seine Sinne für seine Umwelt sind geschärft und so erlebt er eine Brutalität in der Familie, die vom gewalttätigen Vater ausgeht, die seiner Kindheit ein jähes Ende setzt, weil er versucht, mit seinen naiven Mitteln, dem elterlichen Drama zu begegnen. Paddy ist, wenn er nicht in der Schule sitzt mit seinen Freunden und seinem Bruder unterwegs, lässt keinen Streich aus, die mitunter gewalttätig, kriminell und ohne die Konsequenzen zu überdenken, ausgeführt werden. Der Autor lässt seinen Protagonisten in seiner kindlichen Sprache episodenhaft erzählen. Das erfordert zu Beginn des Romans etwas Geduld, um in die Geschichte einzutauchen und ihren Reiz zu erfassen. Das Milieu, in dem der Junge aufwächst, ist konfliktreich, spiegelt das Leben seiner Zeit authentisch wider und verfügt durchaus an Aktualität.

  • meerblick

    4/5

    01.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Blick eines Zehnjährigen…

    Der Blick eines Zehnjährigen auf seine Welt Paddy Clarke zeigt uns in dem mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman 'Paddy Clarke Ha Ha Ha' von Roddy Doyler seinen Blick auf die Welt eines Zehnjährigen in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Er wächst auf im fiktiven Vorort Barrytown, einem Vorort von Dublin. Seine Sinne für seine Umwelt sind geschärft und so erlebt er eine Brutalität in der Familie, die vom gewalttätigen Vater ausgeht, die seiner Kindheit ein jähes Ende setzt, weil er versucht, mit seinen naiven Mitteln, dem elterlichen Drama zu begegnen. Paddy ist, wenn er nicht in der Schule sitzt mit seinen Freunden und seinem Bruder unterwegs, lässt keinen Streich aus, die mitunter gewalttätig, kriminell und ohne die Konsequenzen zu überdenken, ausgeführt werden. Der Autor lässt seinen Protagonisten in seiner kindlichen Sprache episodenhaft erzählen. Das erfordert zu Beginn des Romans etwas Geduld, um in die Geschichte einzutauchen und ihren Reiz zu erfassen. Das Milieu, in dem der Junge aufwächst, ist konfliktreich, spiegelt das Leben seiner Zeit authentisch wider und verfügt durchaus an Aktualität.

  • Bewertung

    aus Baden-Baden

    4/5

    21.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhaftes Ende einer Kindheit

    Roddy Doyle, einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Irlands, erhielt 1993 für „ Paddy Clarke Ha Ha Ha“ den Booker Preis. Nun ist der Roman in einer neuen Übersetzung wieder erschienen. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Vorort von Dublin. Hier lebt Mitte der 1960er Jahre der 10jährige Paddy mit seinen Eltern, seinem jüngeren Bruder Francis, genannt Sinbad und den beiden Schwestern. Aus seiner Perspektive bekommen wir alles erzählt. Wir lesen vom Schulalltag mit strengen Lehrern, vom Leben daheim mit den Geschwistern und Eltern und wir sind mit Paddy und seinen Freunden unterwegs auf den Straßen und Feldern. Überall herrscht ein rauer Ton, Gewalt ist omnipräsent . Die Jungs verüben nicht nur harmlose Streiche, bei denen sie ständig auf der Hut sein müssen, nicht erwischt zu werden. Nein, sie klauen, zündeln und prügeln sich und manche Aktionen sind so gefährlich, dass sich jedem Erwachsenen die Haare sträuben. Auch wenn mich die Empathielosigkeit und die Brutalität der Kinder abgestoßen hat, so weiß ich doch, dass sich hier nur die Realität widerspiegelt . Aber auch daheim steht es nicht zum Besten. Die Eltern streiten immer öfter, die Mutter weint, der Vater wird laut. Und er schlägt, nicht nur die Söhne, sondern auch seine Frau. Paddy beobachtet das alles mit Angst und Sorge. Er fragt sich, warum sich die Eltern nicht mehr vertragen; seine Mutter ist doch die beste Mutter überhaupt. Es ist rührend, wie der Junge versucht, dazwischen zu gehen, abzulenken und drohende Konflikte zu verhindern. Er überlegt sogar, abzuhauen, damit die Sorge um ihn die Eltern wieder zusammenbringt. Doch dazu kommt es nicht mehr; der Vater zieht vorher aus. Parallel zur Trennung der Eltern zerbricht auch die alte Freundesclique um Paddy. Der Junge ist auf sich allein gestellt, zuhause ist er zukünftig „ der Mann im Haus“. Der Einstieg in den Roman fiel mir nicht leicht. Das lag aber nicht an der assoziativen Erzählweise, sondern eher an der episodenhaften. Diese zahlreichen aneinandergereihten, sich im Grunde ähnelnden Anekdoten langweilten mich irgendwann. Sie zeigen zwar sehr präzise die Lebenswelt der Jungen, waren mir aber in ihrer Fülle und Ausführlichkeit zu viel. Erst als die zunehmende Zerrüttung der elterlichen Ehe in den Fokus rückte, hat mich der Roman richtig gepackt. Hier wird die seelische Not des Jungen auf unsentimentale, aber anrührende Weise spürbar. Die konsequent eingehaltene kindliche Erzählperspektive verleiht dem Roman eine große Authentizität und Wahrhaftigkeit, verlangt aber vom Leser, zwischen den Zeilen zu lesen. Vieles wird nur angedeutet, nur beschrieben, nicht erklärt. Roddy Doyle erzählt temporeich, die vielen Dialoge machen die Geschichte lebendig. Manche Szenen wirken vordergründig humorvoll, die dahinter liegende Tragik ist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Es macht Sinn, dass dieser Roman durch die Neuübersetzung nochmals ins Gedächtnis gerufen wird. Mag sich auch manches verändert haben, die Themen sind leider immer noch von erschreckender Aktualität: Gewalt in der Familie, Gewalt und Mobbing unter Kindern, Zerbrechen von alten Strukturen. Deshalb und wegen seiner literarischen Qualität sind dem Buch viele Leser zu wünschen.

  • LG

    4/5

    14.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kindheit in einer sich verändernden Welt

    Ich habe „Paddy Clarke Ha Ha Ha“ von Roddy Doyle, das in neuer Übersetzung von Alexandra Rak im Goya Verlag erschienen ist, nun beendet – und wow, was für ein emotionaler Abschluss! Der Roman wird aus der Sicht des 10jährigen Paddy erzählt, der im Irland der 60er Jahre aufwächst und die Veränderungen der Zeit miterlebt. Es war eine Lektüre, die mich vor allem zu Beginn etwas herausgefordert hat, weil die Erzählweise so sprunghaft ist, ähnlich wie die Gedankenwelt eines zehnjährigen Jungen. Diese kurzen Anekdoten sind teils einfach sehr unterhaltsam, teils aber auch beunruhigend, weil sie immer wieder aufzeigen, wie stark Gewalt den Alltag von Paddy und seinen Freunden prägt. Paddy und seine Freunde treiben jede Menge Streiche, doch diese scheinen oft wie ein Ventil für die schwierige Realität zu sein. Die Dynamik zwischen den Charakteren – besonders zwischen Paddy und seinem Bruder Francis (genannt Sinbad) – hat mich zunehmend beschäftigt. Es liegt etwas Unausgesprochenes in der Luft, das mich nicht losgelassen hat. Immer wieder wird deutlich, dass die Welt der Kinder nicht von Dauer sein wird: Veränderungen und zunehmende Entfremdung zeichnen sich ab, ob durch den zunehmenden Verkehr oder die Streitigkeiten der Erwachsenen. Roddy Doyle schafft es aus meiner Sicht, eine Kindheit in all ihrer Unschuld und Härte einzufangen. Die Figuren wirken so lebendig, dass ich sie fast greifen konnte. Das Ende fand ich herzzerreißend. Ein Roman für alle, die vielschichtige Coming-of-Age-Geschichten lieben!

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.06.2025

    Hörbuch-Download

    Zeitlos

    Die Lesung des im Jahr 1993 mit dem Booker Prize ausgezeichneten Romans blieb etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Sie versetzt nach Dublin in die 60er Jahre in die Welt des zehnjährigen Patrick Clarke, genannt Paddy. Demzufolge hätte eine jugendlichere Stimme die Geschichte noch authentischer transportiert. Dennoch lässt die Handlung keine Wünsche offen. Paddy und seine Freunde vertreiben sich die Zeit mit Fußballspielen, Albernheiten und Raufereien - Kindheitserinnerungen werden geweckt. Doch sobald er nach Hause zurückkehrt, ist die Unbeschwertheit wie fortgewischt. Der gewalttätige Vater schlägt zu und die Eltern streiten sich immer häufiger. Paddy registriert die Risse im Gefüge, rutscht in die Rolle des Vermittlers und muss aufgrund einer tiefgreifenden Entwicklung in der Familie viel zu früh erwachsen werden. Eine einfühlsame und zeitlose Lektüre, die trotz Sozialkritik eine gewisse Leichtigkeit behält.

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