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Hoffnung Über ein kluges Verhältnis zur Welt

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/2,2 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28135-6

Beschreibung

Rezension

»Hoffen wir, das dieses gute Buch angenommen wird«. Christine Weber-Herfort, Psychologie heute, Juli 2025
»Indem Blom unsere Vorstellung von Hoffnung neu justiert, verleiht er so manchem Irrtum unserer Zeit Konturen.« Johannes Bruggaier, Südkurier, 15.10.24
»Historiker Philipp Blom erkundet in Briefform die Komplexität des Hoffens in einer Welt voller Krisen. Ein eindrucksvolles Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit und gegen trügerischen Optimismus.« Oliver Pfohlmann, SWR HF Buchkritik, 03.12.24
»Blom streift viele unterschiedliche Lebensbereiche, bringt Dinge in Verbindung, über die viele Menschen so wahrscheinlich noch nicht nachgedacht haben. Das ist überraschend und deshalb pure Inspiration. Diese ist bekanntlich eine wichtige Voraussetzung für Kreativität – die wiederum dabei helfen kann, schwierige Zeiten zu meistern.« Karin Pollack, Der Pragmaticus, Dezember 24

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/2,2 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28135-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch die Zeiten

    Wie wird Hoffnung definiert? Was wurde im Alten Griechenland, in den römischen Mythen und bei den Urvölkern darüber geschrieben und erzählt? Philipp Blom nimmt uns mit auf eine grosse Reise um zu zeigen, wie Hoffnung immer wieder neu gesehen und gelebt werden kann. Das menschliche Bedürfnis zu hoffen führt unweigerlich zur Frage, ob dann auch die entsprechenden Taten folgen. Nur Hoffnung auf Verbesserung reicht nicht aus- aber sie ist die Voraussetzung um Veränderungen anzugehen. Die Lektüre dieses Buches ist spannend und hilft, die aktuellen Ereignisse persönlich besser einzuordnen.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Worauf Hoffnung wachsen kann

    Wer glaubt, hier einen Optimismusratgeber in der Hand zu halten, wird enttäuscht sein. Hier geht es um den philosophischen Sinn der Hoffnung und auf welchen Grundlagen sie gedeihen kann. Vielleicht wird hier an der einen oder anderen Stelle Illusionen zerstört, aber auch vieles klarer.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    15.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trost in schweren Zeiten Ich…

    Trost in schweren Zeiten Ich kann mir richtig vorstellen, wie der Autor gebeten wird, mal was Positives zu schreiben. Das gelingt, auch wenn er zunächst mit Kolumbien anfängt, wo er sich kaum aus dem Hotel traut. Aber die einheimischen Müllsammler haben trotzdem Hoffnung und setzen Kinder in die Welt. Andere produzieren wegen des enormen Gewinns Drogen. In allem Leid ist es hier nach dem Waffenstillstand immerhin besser als erwartet. Erst dann folgt eine Definition. Hoffnung ist Religion, „Opium fürs Volk“ (37), andererseits „Hoffnung bedeutet immer auch Unsicherheit“ (37). Dann wird es juristisch: „Du hast kein Recht auf irgendwas“ (38), andererseits „Menschen sind die einzigen Tiere, die Rechte innerhalb der Gruppe auf alle Mitglieder [..] ausgedehnt haben“ (38). Auch Rechte sind zeitabhängig. Wenn Blom Schülerinnen fragt, ob sie gegen Russland in den Krieg ziehen würde, es herrscht entsetztes Schweigen. Die Urgroßeltern sind noch begeistert in den 1. Weltkrieg gezogen. Blom wird sehr persönlich. Er erzählt von seinem Freund Jon, der die Lust am Leben verliert und einen Tumor nicht behandeln lässt, was ihn wütend macht. Zusätzlich berichtet er von einem Chief „( früher hätte man gesagt: der Häuptling)“ der Ureinwohner „( früher hätte man gesagt: Indianern)“ (beides 53), der seine Erinnerungen aufgeschrieben hat, um seinem Volk Hoffnung zu geben, ähnlich funktioniert die Bibel. Ähnlich wie die Träume der Indianer geplatzt sind, folgt: „Der Siegeszug der liberalen Demokratien ist zusammengebrochen. [...]Marktes und einer rechtsbasierten Ordnung sind, hat sich als Illusion erwiesen.“ (63) In der Büchse der Pandora bleibt die Hoffnung auf dem Boden liegen. Aus Pandora wird Prometheus, gedichtet von Goethe. Aus Goethe wird Nawalny. Und wieder theologische Gemeinheiten: „Paulus, der eigentliche Erfinder des Christentums“ (74) hätte die Hoffnung auf das Jenseits verlegt. Aber Religion gibt auch Sinn. „Dieser Sinn kommt in Form von Geschichten […] Diese Geschichten verbinden uns mit einer gemeinsamen Erinnerung und einer möglichen Zukunft“ (84). Doch der Mensch der Moderne leidet: „Unsere Sehnsucht nach Sinn hat kein Objekt, deswegen schaffen wir dauernd Ersatz für das fehlende Zentrum. (88) Utrecht muss ein neues Zentrum am Bahnhof haben. Dort schnorren Bettler mit Geschichten. Und dann erzählt er von der Landkarte, die genau die Größe des Landes hat, also zu gut ist. „Woher weiß ich, dass es die Antarktis gibt?“ (108) ist eine berechtigte Frage. Letztlich muss ich daran Glauben, aber Bildung kann den Glauben klüger machen. (109) Er verweist auf David Hume: „Wir glauben alles Mögliche, das wir nicht überprüfen [..] können, und wenn wir [..] darüber nachdenken […], kommen wir bald zum Schluss, dass […] unsere Überzeugungen über die Welt [...] nur ein Resultat von Erfahrung sind, von Gewohnheit, von den Überzeugungen und Haltungen, mit denen wir aufwachsen.“ (112) Auf Seite 139 will er Boden gut machen. Er vergleicht das Tempo der Veränderung mit „Schach in drei oder vier Dimensionen“. Und er zitiert Böckenförde: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist.“ Neben dem Wirklichkeitssinn sollte es auch einen Möglichkeitssinn geben. (161) Lange Zusammenfassung, kurzes Urteil. Ich habe das Buch bis auf die Religionsbeschimpfungen wie „vermeiden wir das Missverständnis, dass das Leben in Gesellschaften mit starker Transzendenz besser sei“ (175) gern gelesen. Man kann auch die Religion mit Vernunft durchdenken, Theologie nennt man das. 4 Sterne

  • yellowdog

    3/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Briefe über Hoffnung

    Dieses Buch ist noch neu und doch hat sich in der Welt schon wieder einiges geändert, die eigentlich jede Hoffnung tötet: Trumps Wiederwahl, die Ampel zerbricht, wirtschaftliche Krisen in einigen Bereichen etc. Zunächst steht für mich die Frage nach der Definition von dem Begriff Hoffnung. Hoffnung ist wichtig, kann auch Chance sein. Aber Blom gibt keine direkte, klare Definition vor. Manchmal ist Bloms Text sehr persönlich, z.B. wie er den Tod eines Freundes schildert. Bei Philipp Bloms Erzählweise hat mich gewundert, dass er mich in dem Text persönlich anspricht wie in einem Brief. Oder an wen wendet er sich? Das ist leicht verwirrend und nicht die Form, die ich mir gewünscht hätte. Zum teil finde ich es unangemessen bzw. unangenehm. Davon abgesehen ist der philosophische Ansatz ganz gelungen.

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    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

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    5/5

    25.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne Geschichte(n) keine Hoffnung

    Es ist kein hoffnungsvolles Buch, wahrlich nicht, aber Philipp Blom ist sich durchaus bewusst, ohne Hoffnung geht es nicht. Er hält uns einen Spiegel vor, beleuchtet Hoffnung im Laufe der Geschichte und auch, wie sich Hoffnung durch Erfahrungen eines Lebens verändert. Ein sehr wichtiges Buch zur Lage unserer Zeit!

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