Produktbild: Schwellenangst

Schwellenangst Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

1

34,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24552

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,2/17,9/2,6 cm

Gewicht

750 g

Farbe

Weiß / Mandarine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-606-0

Beschreibung

Rezension

"Bewegend und ganz und gar unverkrampft. So feinfühlig und klar die Texte, so kraftvoll und undogmatisch sind die liebevollen Illustrationen, die das Autorinnenduo gemeinsam gestaltet hat. Man möchte sich vor Stömer und Wünsch dankbar verneigen nimmt ihr Buch doch einiges an Schwere, bricht die Sprachlosigkeit angesichts eines Vorgangs, der jedem Menschen früher oder später bevorsteht. Schwellenangst ist etwas ganz Besonderes: Es ist tatsächlich und uneingeschränkt ein Buch für alle." Beate Tröger, Freitag
„Erfrischend leichter Zugang zu einem gewichtigen Thema. Große Leseempfehlung für alle!“ Karoline Pilcz, Buchkultur

Produktdetails

Verkaufsrang

24552

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,2/17,9/2,6 cm

Gewicht

750 g

Farbe

Weiß / Mandarine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-606-0

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnliche Blicke auf die Schwellenangst!

    Die Tage zwischen den Jahren sind für mich ein Schwellenraum. Nicht mehr ganz das Alte, noch nicht das Neue. Zeit, in der Rückblick und Ausblick ineinanderfallen und in der auch die großen, oft unbequemen Fragen leiser, aber eindringlicher werden. Im Prolog des Buches schreiben Luisa Stömer und Eva Wünsch: „Schwellen teilen die Zeit in Davor und Danach oder Räume in Draußen und Drinnen.“ Dieser Gedanke trägt mich durch die Lektüre. Ich lese dieses Buch noch und vielleicht ist genau das stimmig. Denn Schwellenangst ist kein Werk, das man „abarbeitet“. Es ist ein Raum, den man betritt, verlässt und wieder betritt. Die beiden Autorinnen sind Illustratorinnen und Grafikdesignerinnen und genau diese Disziplinen funktionieren hier sowohl getrennt als auch gemeinsam. Text und Gestaltung stehen nicht im Dienst voneinander, sondern im Dialog. Wie die Autorinnen selbst. Sachliche Information und visuelle Sprache greifen ineinander, geben Halt, lassen Luft und machen ein schweres Thema zugänglich, ohne es zu vereinfachen. Sterben, Tod und Trauer sind noch immer tabuisierte Themen. „Der Tod ist und bleibt beunruhigend“, sagen die Autorinnen, „aber die Beschäftigung damit sorgt für Orientierung.“ Und genau das geschieht hier: Sachlich, klar und ausführlich werden zentrale Fragen aufgegriffen. : Darüber hinaus geht es um Bestattungsformen, um Erbe und Vermächtnis, um Trauer in all ihren nicht-linearen Ausprägungen, um Abschiedsrituale und Seelenvorstellungen. Informative Texte werden ergänzt durch kurze persönliche Berichte, Begriffs¬erklärungen, kulturelle Perspektiven und konkrete Hinweise auf Hilfen in der Not. Das Buch spricht über Emotionen und Trauer, ohne eine Nähe zu erzwingen, die überfordern könnte. Es begleitet. Es drängt sich nicht auf. Die ungewöhnliche Gestaltung und die Illustrationen öffnen immer wieder kleine Pausenräume im Lesen. Auch das ist eine Form von Fürsorge. Gerade jetzt, in dieser Zeit zwischen 2025 und 2026, empfinde ich Schwellenangst als wertvolle Einladung, ein schwieriges Thema wieder in die Mitte unseres Lebens zu holen und es zu enttabuisieren. Nicht, um Antworten festzuschreiben, sondern um Orientierung zu ermöglichen. Und Gesprächsräume.

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