Hans Held, ein eigenbrötlerischer Uhrmacher, eingenommen von Zahlen, Ziffern und Zahnrädern, wünscht sich nichts mehr, als seine Ruhe zu haben. Schräubchen, Federn und Lünetten sind ihm die liebste Gesellschaft. Doch als eines Tages, dem 17150. Tag seines Lebens, kurz vor Feierabend, eine betagte Dame seine kleine Werkstatt betritt und ihm eine Sanduhr zur Reparatur übergibt, gerät die marottenhafte Eintönigkeit seines Daseins aus dem Gleichgewicht. Überfordert und verwirrt von dem Auftrag der Kundin, begibt er sich auf die Suche nach dem möglichen Gebrechen, kauft zu Studienzwecken diverse Sanduhren, lauscht dem Rieseln des Sandes und kommt mit so manchem Korn auf dubiose Art in Berührung. Nachdem er von ungeahnten Seiten und nach mysteriösen Begegnungen Hinweise erhält, bricht er zu einer Erkundungsreise in die Wüste auf, wo er dem Wesen der Zeit sehr nahekommt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Alexander
5/5
29.06.2024
eBook (ePUB 3)
Die Sanduhr
Als er den Auftrag bekommt, eine Sanduhr unter die Lupe zu nehmen, verändert sich so einiges im Leben des Uhrmachers Hans Held.
Er beginnt, viel über die Zeit an sich nachzudenken und begibt sich auf eine Selbstfindungsreise, die ihn bis in die Wüste führt.
Ein wunderbarer Debütroman des Standardredakteurs, der schon lange davon träumte, selbst ein Buch zu schreiben.
Bewertung
5/5
05.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman, der die Zeit anhält.
Ein gelungenes, nachdenkliches Stück Literatur, das lange im Kopf bleibt. Ein stiller, präzise geschriebener Roman über Zeit, Vergänglichkeit und das Innehalten. Hausenblas erzählt unaufgeregt, aber tief – ein Buch, das nachhaltig beeindruckt.
Kristall86
aus an der Nordseeküste
5/5
09.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein echter Lesegenuss!
Klappentext:
„Hans Held, ein eigenbrötlerischer Uhrmacher, eingenommen von Zahlen, Ziffern und Zahnrädern, wünscht sich nichts mehr, als seine Ruhe zu haben. Schräubchen, Federn und Lünetten sind ihm die liebste Gesellschaft. Doch als eines Tages, dem 17150. Tag seines Lebens, kurz vor Feierabend, eine betagte Dame seine kleine Werkstatt betritt und ihm eine Sanduhr zur Reparatur übergibt, gerät die marottenhafte Eintönigkeit seines Daseins aus dem Gleichgewicht. Überfordert und verwirrt von dem Auftrag der Kundin, begibt er sich auf die Suche nach dem möglichen Gebrechen, kauft zu Studienzwecken diverse Sanduhren, lauscht dem Rieseln des Sandes und kommt mit so manchem Korn auf dubiose Art in Berührung. Nachdem er von ungeahnten Seiten und nach mysteriösen Begegnungen Hinweise erhält, bricht er zu einer Erkundungsreise in die Wüste auf, wo er dem Wesen der Zeit sehr nahekommt.“
Als voll ausgebildete Juwelierin kann ich bei diesem Buch klar sagen: es war wirklich toll dieses Werk zu lesen und sich dahin hineinziehen zu lassen! Bravo!
Autor Michael Hausenblas zeigt uns einen Handwerksberuf auf, der genau wie andere Handwerksberufe auch, seine Eigenheiten hat. Uhrmacher sind eigen und das ist auch völlig in Ordnung so. Als gern genutztes Mittel ist es bei Uhrmacherlehrlingen im ersten Lehrjahr oft üblich ihnen eine Sanduhr vorzusetzen und diese auf Genauigkeit zu überprüfen. Finden Sie ulkig? Einerseits ist es das auch aber warum läuft so eine Uhr denn so „genau“, so ganz ohne Zahnräder und Unruh oder Batterie wie es andere Uhren nunmal tun? Liegt es an der Menge der Sandkörner, an deren Größe, an der Öffnung in der sie hindurchrieseln oder gar am Standort selbst? Schnell steht jedenfalls fest, eine Sanduhr ist viel mehr als eine „Uhr“! Sie bringt enorm viel philosophisches Denken mit sich und das will erkundet werden! Unser Protagonist steht jedenfalls vor einem kleinen großen Rätsel aber wie Uhrmacher nunmal so sind, nimmt er sich auch dem ach so kleinsten Problem an. Seine Kundin erwartet schließlich von ihm das die Uhr wieder tadellos läuft! Hausenblas zeigt dem Leser auf wirklich besondere Weise die Thematik mit der vergangenen Zeit auf und mit der die noch kommen mag. Warum vergeht eigentlich Zeit und was macht sie mit einem? Das Thema wird sehr schnell philosophisch und wenn man sich darauf einlässt, fliegt man nur so durch den Roman. Seine Worte sind wunderbar gewählt und man hält hier ein kleines Schätzchen in der Hand und darf einfach einer besonderen Geschichte beiwohnen. 5 Sterne mit Leseempfehlung hierfür!
Kristall86
aus an der Nordsee
5/5
09.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Als voll ausgebildete…
Als voll ausgebildete Juwelierin kann ich bei diesem Buch klar sagen: es war wirklich toll dieses Werk zu lesen und sich dahin hineinziehen zu lassen! Bravo! Autor Michael Hausenblas zeigt uns einen Handwerksberuf auf, der genau wie andere Handwerksberufe auch, seine Eigenheiten hat. Uhrmacher sind eigen und das ist auch völlig in Ordnung so. Als gern genutztes Mittel ist es bei Uhrmacherlehrlingen im ersten Lehrjahr oft üblich ihnen eine Sanduhr vorzusetzen und diese auf Genauigkeit zu überprüfen. Finden Sie ulkig? Einerseits ist es das auch aber warum läuft so eine Uhr denn so „genau“, so ganz ohne Zahnräder und Unruh oder Batterie wie es andere Uhren nunmal tun? Liegt es an der Menge der Sandkörner, an deren Größe, an der Öffnung in der sie hindurchrieseln oder gar am Standort selbst? Schnell steht jedenfalls fest, eine Sanduhr ist viel mehr als eine „Uhr“! Sie bringt enorm viel philosophisches Denken mit sich und das will erkundet werden! Unser Protagonist steht jedenfalls vor einem kleinen großen Rätsel aber wie Uhrmacher nunmal so sind, nimmt er sich auch dem ach so kleinsten Problem an. Seine Kundin erwartet schließlich von ihm das die Uhr wieder tadellos läuft! Hausenblas zeigt dem Leser auf wirklich besondere Weise die Thematik mit der vergangenen Zeit auf und mit der die noch kommen mag. Warum vergeht eigentlich Zeit und was macht sie mit einem? Das Thema wird sehr schnell philosophisch und wenn man sich darauf einlässt, fliegt man nur so durch den Roman. Seine Worte sind wunderbar gewählt und man hält hier ein kleines Schätzchen in der Hand und darf einfach einer besonderen Geschichte beiwohnen. 5 Sterne mit Leseempfehlung hierfür!
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