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Ein Geist in der Kehle

118

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,3/11,7/3,1 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Originaltitel

A Ghost in the Throat

Übersetzt von

Cornelius Reiber + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77489-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,3/11,7/3,1 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Originaltitel

A Ghost in the Throat

Übersetzt von

  • Cornelius Reiber
  • Jens Friebe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77489-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    4/5

    09.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    zu Beginn etwas verwirrend

    Zu Beginn finde ich die Verknüpfung der sogenannten Vorgeschichte und deren Gedicht den Weg zu einer Mutter findet, die einer Tragödie nur knapp entkommt. Ich musste mich gegebener maßen erst einmal in den Schreibstil einfinden, was sich aber dann nach den ersten 100 Seiten eingefunden hat. Ich mag die Charaktere der Mutter sehr, da sie sehr gefühlvoll dargestellt ist und so einem nahe geht. Ich finde, dass es gelungen in die Tiefe geht und so eine tolle Sichtweise der Geschichte darstellt und präsentiert. Es ist keine leichte Kost und dennoch sehr ansprechend und genau das erzeugt einen Reiz auf dieses Buch ungemein. Es ist ein Zusammenspiel zwischen einer mysteriösen Geschichte und der Gegenwart, die aufzeigt wie die Verarbeitung eines Kaserschnittes dazu führt einem 300 Jahre alten Gedicht nach zu gehen und diverse Parallelen zu finden.

  • Bewertung

    2/5

    05.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viele Personen

    Eigentlich dachte ich bzgl des Klappentextes, dass mich der Inhalt des Buches ansprechen würde. Dem war nicht so. Wir wurden nicht warm miteinander und das, obwohl ich nicht einmal genau sagen kann, woran es lag. Story und Schreibweise lagen mir nicht so fern, aber ich kam nicht in den Lesefluss. Zu viele Personen, Geplänkel. Ich habe mich gemüht das Buch fertig zu lesen und so geht es mir jetzt auch. Was schreibt man über ein Buch, das einem beim Lesen nicht ansprach oder Freude bereitete. Ihr Lieben, macht euch selbst ein Bild; interessanterweise gibt es ja auch gänzlich anders lautende Rezensionen zu diesem Buch. Ist also mein ganz persönlicher Eindruck und muss nicht für euch gelten. Ach übrigens. Das Cover fand ich gelungen; tolles Stilleben in morbidem Style. Das war eigentlich auch ein Grund, das Buch zu lesen, da lasse ich mich manchmal verleiten.

  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    12.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unvergessliches Leseerlebnis: intensiv, poetisch, bewegend

    Doireann Ní Ghríofa: „Ein Geist in der Kehle“ Aus dem Englischen von Cornelius Reiber (Text) und Jens Friebe (Lyrik) Was für ein Buch! Intensiv, lebensnah, intim, direkt und ausserordentlich poetisch. „Ein Geist in der Kehle“ hat auf mich eine Faszination ausgeübt, die ich kaum in Worte fassen kann. Jeder Satz ein Genuss. Doireann Ní Ghríofa, vierfache Vollzeitmutter, erinnert sich in einer herausfordernden Phase ihres Lebens an die irische Dichterin Eibhlín Dubh, die im 18. Jahrhundert ein Caoineadh, ein berühmtes, irisches Klagelied erschaffen hat. Während sie sich um die wachsende Familie kümmert, „Tausende Pflichen“ erfüllt, stillt, Milch zum Spenden abpumpt, taucht sie immer tiefer in das Gedicht und in das Leben von Eibhlín Dubh ein, beginnt den irischen Text neu ins Englische zu übersetzten und nach den Spuren Eibhlín Dubhs zu suchen. Die obsessiven Beschäftigung mit dem Caoineadh und seiner Urheberin, über deren Leben sehr wenig bekannt ist, gibt Doireann Ní Ghríofa Kraft und Halt. „Die Monate vergingen, wie Monate so vergehen, in einem Kreislauf aus Einkaufslisten, Magen-Darm-Infekten, Ostereiern, Staubsaugen und Stromrechnungen. Mein Bauch wurde dicker und dicker, bis sich mein dritter Sohn eines morphiumhellen Tages im Juli langsam seinen Weg aus meinem Bauch zu meiner Brust bahnte und ich wieder in die brutale Erschöpfung des nächtlichen Stillens geriet. In diesen Wochen der gelben Windeln, in denen sich alles um die erratische Welt der Bedürfnisse anderer drehte, waren die Zeilen des Caoineadh der einzige dauerhafte Halt.“ In ihrem Prosadebüt vermischt Doireann Ní Ghríofa geschickt und gut austariert ihr eigenes Leben als Mutter und ihre Beschäftigung mit der Dichterin Eibhlín Dubh. So verwebt sie zwei Frauenleben aus ganz unterschiedlichen Zeiten zu einem aussergewöhnlichen Kunstwerk. Obwohl zwischen dem Leben der beiden Frauen viel Zeit verstrichen ist, sind sie doch miteinander verbunden durch ihr Frau- und Muttersein. Immer wieder taucht in „Ein Geist in der Kehle“ der Satz: „Dies ist ein weiblicher Text“ auf. Als eine Art Leitmotiv weist er auf das von Frauen geschaffene, geleistete, getextete, gelebte und nicht wahrgenommene, nicht sichtbar gemachte hin. Der weiblicher Text Doireann Ní Ghríofas macht Weiblichkeit, Mutterschaft und weibliches Leben, Wirken und Schaffen sichtbar und ehrt es. Immer wieder wird dabei das auch über die Jahrhunderte Verbindende betont: „Sobald sich sein Kiefer entspannt und sich seine Augen nach hinten verdrehen, schleiche ich mich davon, erneut fasziniert vom Gedanken, wie oft einzelne Augenblicke meines Tages von unzähligen anderen Frauen in unzähligen anderen Wohnungen durchlebt werden, verbunden mit mir im Text unserer Tage. Ich frage mich, ob sie ihre Schufterei genauso lieben wie ich […]“ Noch nie habe ich einen so poetischen Text über Mutterschaft gelesen. Über alle diese Erfahrungen, Gefühle, Ängste, Schmerzen und Freuden dieser so besonderen, fordernden, einzigartigen Zeit mit kleinen Kindern. Doireann Ní Ghríofa schreibt klar, eindrücklich, schonungslos und roh. Aber nie abwertend. Und das macht das Buch für mich so einzigartig .Während in der feministischen Literatur oft alles, was mit Kindern, Care- und Hausarbeit zu tun hat, als Hindernis oder als etwas Minderwertiges dargestellt wird, das Frau daran hindert, das wirkliche, richtige Leben zu leben, lebt Doireann Ní Ghríofa ihre Mutterschaft ganz selbstverständlich, ohne sie zu bewerten, schildert die brutalen Seiten, ohne zu jammern. Ihre Beschreibungen sind voller Poesie. Statt auf Ungerechtigkeiten oder Mangel richtet Doireann Ní Ghríofa ihren Blick auf die Fülle und das das Besondere am Frau sein, ohne allerdings die schwierigen Seiten zu unterschlagen. So ist dieser Text voller Hingabe an das Leben, die Dichtkunst, Frauen früherer Jahrhunderte, an das Frausein und Muttersein und an die allgegenwärtige Vergangenheit, die unser Leben beeinflusst. „Dies ist ein weiblicher Text.“ Ein schöner Text. Ein Text mit vielen bewegenden Szenen und klugen Gedanken. Ein Text über die Kraft der Literatur. Ein Text über das Leben, die Liebe und das Loslassen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    12.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zutiefst weiblicher Text, poetisch und anrührend!

    Die Autorin hat mit diesem Werk in meinen Augen etwas Einmaliges geschaffen. Ein literarisches Meisterwerk, in einer Symbiose aus Prosa und Poesie. Die Sprache, die Sätze, sind ein Genuss, auch wenn der Inhalt manchmal fast schon zu pathetisch erscheinen mag. „Die seltsame Stille zwischen dem Abgang eines Briefes und seiner Zustellung, die sonderbare Zeit, nachdem die Worte erdacht und aufs Papier gebracht, aber noch nicht gelesen wurden.“ - Herrlich! Es ist eine gelungene Mischung aus lyrischen, historischen und biographischen Texten, in welche sich die Autorin verliert in einer Suche nach der ursprünglichen Weiblichkeit. Es ist ihr eigenes Leben zwischen Windeln und haushälterischer Aufopferung, welches sie beschreibt. Ein Leben auf der Suche nach einer anderen Zeit, nur um zu Bemerken, wie sehr die Männlichkeit (oder nennen wir es das Patriarchat), alles (weibliche) Dagewesene in den Schatten stellt. Ausgangspunkt ist ein von Eibhlín Dubh Ní Chonaill im 18. Jahrhundert verfasstes Klagelied in 36 Strophen, das „Caoineadh Airt Uí Laoghaire“, in dem sie den Tod ihres Gefährten Art Ó Laoghaire beklagt. Aufgewühlt von diesem irischen Text begibt sich Doireann Ní Ghríofa zurück in die Vergangenheit. Sie beginnt an zu forschen, wer diese Autorin war. Sie sucht nach Gemeinsamkeiten, da sie seit ihrer Schulzeit von dem Text fasziniert, ja fast schon gefangen ist. Die beiden Leben der Frauen scheinen sich zu vermischen. Es geht hin fast bis zur Selbstaufopferung in diesem autofiktionalem Text (fast schon zu viel des Guten). Sie findet allerdings wenig, die Spur der Dichterin nach dem Verfassen des Klageliedes verblasst. Sie wird nur weitergeführt mit einer Chronologie der männlichen Nachfahren. „Dies ist ein weiblicher Text“, lesen wir sehr oft. Nicht nur zu Beginn des Buches. Immer wieder erinnert uns die Autorin an diese paar Worte. Sie gibt nachhaltig Ausdruck darüber, was ihr wichtig ist. Zu recht, denn Texte von Frauen wurden verdrängt, der Männlichkeit einverleibt (z.B. George Eliot, um überhaupt Gehör zu finden). Und auch heute noch tun sich Autorinnen in der Verlagswelt wesentlich schwerer als ihre männlichen Kollegen. Wie gesagt, der lyrische Schreibstil ist eine Wucht, man kann sich zwischen den Zeilen verlieren, und liest und liest und liest und denkt sich, das war jetzt zu schnell gelesen. Der Text ist einnehmend, übt eine Art Magie aus, beutelt einen, macht wütend und glücklich zu gleich. Ein wunderbares Werk! Lest es! Absolute Leseempfehlung!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    12.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zutiefst weiblicher Text,…

    Ein zutiefst weiblicher Text, poetisch und anrührend! Die Autorin hat mit diesem Werk in meinen Augen etwas Einmaliges geschaffen. Ein literarisches Meisterwerk, in einer Symbiose aus Prosa und Poesie. Die Sprache, die Sätze, sind ein Genuss, auch wenn der Inhalt manchmal fast schon zu pathetisch erscheinen mag. „Die seltsame Stille zwischen dem Abgang eines Briefes und seiner Zustellung, die sonderbare Zeit, nachdem die Worte erdacht und aufs Papier gebracht, aber noch nicht gelesen wurden.“ - Herrlich! Es ist eine gelungene Mischung aus lyrischen, historischen und biographischen Texten, in welche sich die Autorin verliert in einer Suche nach der ursprünglichen Weiblichkeit. Es ist ihr eigenes Leben zwischen Windeln und haushälterischer Aufopferung, welches sie beschreibt. Ein Leben auf der Suche nach einer anderen Zeit, nur um zu Bemerken, wie sehr die Männlichkeit (oder nennen wir es das Patriarchat), alles (weibliche) Dagewesene in den Schatten stellt. Ausgangspunkt ist ein von Eibhlín Dubh Ní Chonaill im 18. Jahrhundert verfasstes Klagelied in 36 Strophen, das „Caoineadh Airt Uí Laoghaire“, in dem sie den Tod ihres Gefährten Art Ó Laoghaire beklagt. Aufgewühlt von diesem irischen Text begibt sich Doireann Ní Ghríofa zurück in die Vergangenheit. Sie beginnt an zu forschen, wer diese Autorin war. Sie sucht nach Gemeinsamkeiten, da sie seit ihrer Schulzeit von dem Text fasziniert, ja fast schon gefangen ist. Die beiden Leben der Frauen scheinen sich zu vermischen. Es geht hin fast bis zur Selbstaufopferung in diesem autofiktionalem Text (fast schon zu viel des Guten). Sie findet allerdings wenig, die Spur der Dichterin nach dem Verfassen des Klageliedes verblasst. Sie wird nur weitergeführt mit einer Chronologie der männlichen Nachfahren. „Dies ist ein weiblicher Text“, lesen wir sehr oft. Nicht nur zu Beginn des Buches. Immer wieder erinnert uns die Autorin an diese paar Worte. Sie gibt nachhaltig Ausdruck darüber, was ihr wichtig ist. Zu recht, denn Texte von Frauen wurden verdrängt, der Männlichkeit einverleibt (z.B. George Eliot, um überhaupt Gehör zu finden). Und auch heute noch tun sich Autorinnen in der Verlagswelt wesentlich schwerer als ihre männlichen Kollegen. Wie gesagt, der lyrische Schreibstil ist eine Wucht, man kann sich zwischen den Zeilen verlieren, und liest und liest und liest und denkt sich, das war jetzt zu schnell gelesen. Der Text ist einnehmend, übt eine Art Magie aus, beutelt einen, macht wütend und glücklich zu gleich. Ein wunderbares Werk! Lest es! Absolute Leseempfehlung!

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  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Lieblingsbuch in diesem Jahr!

    Ein junge, moderne Frau auf den Spuren der Eibhlin Dubh Ni Chonaill. Außergewöhnliches Thema genial umgesetzt. Absolute Leseempfehlung für Leser, die mal wieder einen besonderen Schatz genießen wollen!
  • Zum Bewerterprofil von Lenke Balaton

    Lenke Balaton

    Thalia Saarbrücken – Saarbasar

    Buchhändler*in

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    3/5

    12.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich war ich davon ausgegangen,...

    Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um einen reinen Roman handelt und zu Beginn hat mich das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Ab der Mitte wurde es mir dann zu biographisch, mit vielen Zahlen und Fakten, die für mich den Lesegenuss etwas geschmälert haben.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    13.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahrlich weiblich

    Sehr weitschweifig und lyrisch, in Form von eingefügten Gedichten, wird von einer Frau erzählt, die ihre Lebensaufgabe und den Sinn ihres Daseins darin sieht, Kinder zu bekommen und sie so lang als möglich zu stillen. Doch die Kinder werden größer und entwachsen dieser selbst gestellten Aufgabe. Weitere wird es nicht geben, ihr Mann hat sich sterilisieren lassen, um diesem Kreislauf zu entkommen. Mit überschüssiger Zeit konfrontiert, beginnt sich ihr Interesse an einer längst verstorbenen Schriftstellerin, zu deren Leben sie Parallelen zu ihrem eigenen sieht, zu einer Passion auszuwachsen. Dieses Buch ist zweifelsohne besonders, aber vielleicht bin ich im unpassenden Lebensalter zu dieser Lektüre gekommen.

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