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Band 2461

Hier liegt Bitterkeit begraben Über Ressentiments und ihre Heilung

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

17,8/10,6/1,9 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Dunkellila / Zitronengelb

Auflage

1

Originaltitel

Ci-gît l’amer. Guérir du ressentiment

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30061-9

Beschreibung

Rezension

»Fleury ist als Philosophin und Psychoanalytikerin zurückhaltend damit, konkrete Bezüge zur politischen und gesellschaftlichen Realität explizit herzustellen. Der Begriff des Ressentiments ist jedoch so offensichtlich ein Generalschlüssel zu vielen Phänomenen der Gegenwart, dass bei der Lektüre sofort einige Schlösser aufspringen.« ("DIE WELT")

»Besonders toxisch in einem umfassenderen Sinne sind unsere Ressentiments. Da wir diesbezüglich in Blütezeiten leben, in denen sich identitärer Abgrenzungsfuror mit identitätspolitischer Opferkonkurrenz, Hate Speech oder Cancel Culture vermischen, ist das Buch
Hier liegt Bitterkeit begraben
von Cynthia Fleury das Buch der Stunde.«
("DIE ZEIT")
»... ein lesenswertes Buch über ein gesellschaftliches Phänomen, das so schnell nicht wieder verschwinden dürfte.« ("NZZ am Sonntag")
»Fleury liefert mit ihrer Studie eine aufregende Auseinandersetzung mit einem alt bewährten Trick unserer Psyche, ein Unrecht zwar korrekt wahrzunehmen, aber keine Verantwortung für dessen Überwindung übernehmen zu müssen.« ("WELT AM SONNTAG")
»Dieses Buch ist ein Ereignis. In Frankreich hat es wie ein Meteor eingeschlagen und seine Autorin in den Kreis der führenden Denkerinnen des Landes katapultiert.« ("Falter")
»Eine Erforschung des Ressentiments
und der Opferhaltung, von
der wir geheilt werden müssen,
ein mitreißendes Buch!« ("Radio France")
»Wie kann man den Teufelskreis der Verleugnung und des Ressentiments zwischen Herrschenden und Beherrschten, Schuldigen und Opfern durchbrechen? Angesichts der Exzesse der identitären Bewegungen veröffentlicht die Philosophin Cynthia Fleury ein starkes Buch.« ("Philosophie Magazine")
»Ein hervorragender Essay, der die Wut und die Hassgefühle untersucht, die für unsere Zeit typisch sind.« ("Elle")
»Scharfsinnig und schonungslos zeigt die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury, warum wir so wütend sind.« ("Sounds & Books")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

17,8/10,6/1,9 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Dunkellila / Zitronengelb

Auflage

1

Originaltitel

Ci-gît l’amer. Guérir du ressentiment

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30061-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lohnenswert

    Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    5/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oft birgt die Lektüre von…

    Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

  • nostri

    aus Hof

    1/5

    18.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade um jeden Euro

    aufgrund des Titels und einer Rezension habe ich das Buch mit großer Erwartung gekauft, da mich dieses Thema sehr interessiert. Leider finde ich das Buch nicht informativ und auch sehr umständlich geschrieben.

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Bewertungen (3)

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  • "Das Bittere



    Was der Mensch des Ressentiments erlebt



    Allgemeine Bitterkeit



    Das Ressentiment bei Individuum und Gesellschaft.



    Das Grollen des Wiederkäuens



    Definition und Äußerungsformen des Ressentiments



    Trägheit des Ressentiments und Ressentiment-Fetisch



    Ressentiment und Egalitarismus.



    Das Ende des Unterscheidungsvermögens



    Die Melancholie im Überfluss



    Was Scheler über Care sagen würde



    Ist das Ressentiment weiblich?



    Das falsche Selbst



    Die Membran



    Die notwendige Konfrontation



    Geschmack an der Bitterkeit



    Melancholiche Literatur



    Die Menge der Missratenen



    Die Fähigkeit, zu vergessen



    Auf die Welt hoffen



    Die Tragik des Thiasos



    Die große Gesundheit:



    Das Offene wählen; das Numinose wählen



    Weiterhin über die Welt staunen



    Glück und Ressentiment



    Die Starken gegen die Schwachen verteidigen



    Pathologien des Ressentiments



    Humanismus oder Misanthropie?



    Das Ressentiment mit der Analyse bekämpfen



    Der Zeit wieder einen Wert geben



    In der Gegenübertragung und der analytischen Kur



    Zu den Quellen des Ressentiments, mit Montaigne



    Faschismus



    Zu den psychischen Quellen des kollektiven Ressentiments



    Exil, Faschismus und Ressentiment. Adorno I



    Kapitalismus, Verdinglichung und Ressentiment.



    Adorno II



    Erkenntnis und Ressentiment



    Konstellare Schrift und Stumpfsinn. Adorno III



    Die Unaufrichtigkeit der einen,



    das Bescheidwissen der anderen



    Der Faschismus als emotionale Pest. Wilhelm Reich I



    Der Faschismus und ich. Wilhelm Reich II



    Historische Lektüren und zeitgenössische Psychen



    Das Leben als Erschaffung: Das Offene ist die Rettung



    Die Hydra



    Das Meer



    Eine offene Welt für den Menschen



    Die Deklosion nach Fanon



    Das Universale mit der Gefahr des Unpersönlichen



    Den Kolonisierten behandeln



    Die Dekolonisierung des Seins



    Die Kreativität wiederherstellen



    Die Therapie der Dekolonisierung



    Ein Umweg über Cioran



    Fanon, der Therapeut



    Anerkennung der Singularität



    Individuelle Gesundheit und Demokratie



    Der Angriff auf die Sprache



    Rekurse auf den Hass



    Der mundus inversus:



    Konspirationismus und Ressentiment



    Zur Ich-Erweiterung I



    Was die Trennung bedeutet



    Zur Ich-Erweiterung II :



    Demokratie, ein offenes Wertsystem



    Der Mensch des Untergrunds:



    Dem Abgrund widerstehen"