Produktbild: Akikos stilles Glück
Band 1

Akikos stilles Glück Roman - Der Autor von "Herzenhören" mit seiner neuen Reihe

Aus der Reihe Die Japan-Reihe
49

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19277

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

7061 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641227678

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Format

ePUB

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

19277

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

7061 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641227678

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  • Bewertung

    5/5

    17.03.2025

    eBook (ePUB)

    So zart und doch voller Sprachgewalt

    Der neue Roman von Jan-Philipp Sendker ist auf eine wunderbare Art und Weise leise. So, wie man es schon von „Das Herzenhören“ von ihm kennt, überrascht Sendker seine Leser*innen auch in seinem neuen Roman mit einer Tiefe und Aussagekraft, die es in sich hat. Die Leser*innen tauchen in die japanische Kultur ein und gehen einen lebensverändernden Weg mit Akiko, der zwar irgendwo leise vonstattengeht, dadurch aber nichts von seiner Kraft verliert. Denn genau darin liegt die Faszination an Sendkers Bücher. Die Lebensweise des Hikikomori Kento fand ich unglaublich spannend. Wie er zu einem Hikikomori geworden ist und wie sein Kontakt zu Akiko, mit ihrer ganz anderen Lebensweise, sie beide verändert hat.

  • gudrun4

    aus NWu

    5/5

    24.09.2024

    eBook (ePUB)

    Was wäre, wenn... Ich bin…

    Was wäre, wenn... Ich bin neugierig geworden, weil ein deutscher männlicher Autor über eine japanische Frau schreibt. Was ich unlängst von japanischen Autoren gelesen habe, war immer etwas ganz besonderes und hat mir sehr gut gefallen. Ich bin nicht enttäuscht worden, im Gegenteil! Dieses Buch ist ruhig und stimmt nachdenklich, steckt dabei voller wunderbarer Gedanken und vermittelt eine Ahnung von der mir fremden Kultur. Unterstrichen wird dies von dem dezenten, aber exotisch wirkenden Cover. Akiko hat sich mit 29 Jahren ihr Leben eingerichtet, sie ist bescheiden und hat keine abgehobenen Ansprüche an ihr Leben. Zwei Dinge bringen sie dazu, alles in Frage zu stellen: Einmal der Fakt, dass ihre Freundin, wie es in Japan möglich ist, “sich selbst geheiratet” und dadurch eine Menge Selbstbewusstsein gewonnen hat und zum anderen ihr ehemaliger Schulkamerad Kento mit seinen Fragen “Kennst du dich? Magst du dich?”. Akiko lässt ihr Leben Revue passieren, stellt sich auch die Frage “Was wäre, wenn…” und malt sich verschiedene Szenarien aus. Bei allem fühlt sie sich von dem hochsensiblen und zurückgezogen lebenden Kento inspiriert. Indem sie über dessen Leben und über seine Motive nachdenkt, kommt sie auch den Antworten auf ihre eigenen Fragen näher. Mir haben die Perspektivwechsel in der durchweg gut zu lesenden Geschichte gefallen: Rückblenden in Akikos eigenes Leben, Einblicke in “K.s Welt” und die von Akiko in der Ich-Form erzählte Gegenwart. Ein wunderbares Buch für Menschen, die sich auf eine phantasievolle und ruhige Geschichte einlassen wollen!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stilles Erwachen

    Ein japanisches Sprichwort besagt: „Der Nagel, der hervorsteht, wird eingeschlagen.“ Aus Angst, aufzufallen oder sich angreifbar zu machen, hat sich Akiko jahrelang in eine Rolle gefügt, die sie nahezu unsichtbar macht: ein unauffälliger Job, eine zurückgenommene Art, ein Leben wie hinter Milchglas, in dem sie aus Vorsicht kaum Raum für sich selbst – ihre Wünsche und Träume – beansprucht. Doch eine solche Fassade zu tragen, kostet Kraft. Zufällig trifft sie ihren ehemaligen Klassenkameraden Kento wieder. Als Hikikomori hat er den gegenteiligen Weg gewählt und sich radikal aus der Gesellschaft zurückgezogen. Doch in seinem selbstgewählten Schutzraum bleibt er wenigstens authentisch: Er verstellt sich nicht, spielt keine Rolle, beugt sich keinen Erwartungen und fordert nichts ein. Diese ungekünstelte Wahrhaftigkeit wirkt auf Akiko wie ein Kontrastmittel. Plötzlich erkennt sie die Masken überall – bei Kollegen, Freunden, Fremden im Zug und sogar bei ihrer Mutter. Und mit jeder dieser Erkenntnisse wird ihr klarer, wie einsam sie in ihrer eigenen Rolle geworden ist und wie sehr sie sich nach einem echten, selbstbestimmten Leben sehnt. Die Begegnung mit Kento wird zum Katalysator: Er inspiriert sie, mutiger zu werden und sich wieder Raum zu nehmen. Der Roman zeigt typische Feinheiten japanischer Alltagskultur – höfliche Distanzen, indirekte Kommunikation, das Pflichtgefühl im Berufsleben –, ohne sie je explizit zu thematisieren. Für Leser:innen, die zum ersten Mal japanische Literatur lesen, können manche Verhaltensweisen ungewohnt wirken, fügen sich hier aber stimmig in die Figurenwelt ein. Psychologisch überzeugt die Geschichte vor allem durch ihre Kerndynamik: Akiko und Kento, die auf unterschiedlichen Wegen verschwunden sind – sie in der Masse, er in der Abgeschiedenheit – und die erst durch ihre Begegnung begreifen, wie sehr Erwartungen, alte Verletzungen und falsch verstandene Rücksichtnahme das eigene Leben einengen können. Ihre Annäherung wächst in kleinen, behutsamen Momenten und wirkt gerade deshalb so wahrhaftig. „Aber vielleicht ist es nicht nur die Frage, wie gut wir uns kennen, die entscheidet, ob wir uns einem anderen Menschen nah und verbunden fühlen oder nicht. Vielleicht genügen bei manchen nur wenige Augenblicke, um ein Gefühl der Seelenverwandtschaft zu erzeugen. Ein Lächeln. Ein Schweigen im richtigen Moment. Ein Blick, ein Satz, der uns dort erreicht, wo sonst niemand hinkommt.“ (aus Akikos stilles Glück, Jan-Philipp Sendker) Akikos stilles Glück von Jan-Philipp Sendker ist ein zarter, zugleich eindringlicher Roman über zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise aus der Welt verschwunden sind – und darüber, wie heilsam es sein kann, endlich gesehen zu werden. Die Verbindung zwischen Akiko und Kento bleibt dabei wohltuend frei von Kitsch. Statt großer Liebesgesten entfaltet sich eine stille Vertrautheit, die mehr über Nähe sagt als jede Romanze. Am Ende wirkt das Buch wie eine sanfte Reflexion darüber, wie Beziehungen, Kultur und innere Blockaden uns prägen — und wie leise Glück entstehen kann, wenn man beginnt, sich selbst wieder zuzuwenden.

  • Bewertung

    aus Einsiedeln

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinataion der Einsamkeit

    Ein spannender, feinfühliger Roman über Einsamkeit, Stille und Gelassenheit. Einfühlsam und spannend, wie sich die als Single lebende Akiko und der Hikikomori Kento annähern. Die Geschichte zeigt, wie wenig es brauchen kann, um sein Leben neu auszurichten, vorausgesetzt die dazu notwendigen Impulse kommen von der richtigen Person. Angereichert wird die Geschichte mit wunderschönen Haikus, wie: Die ganze lange Nacht Das Geräusch des Wassers sagt, was ich denke. Danke Jan-Philipp Sendker für ein weiteres, wunderschönes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    10.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über Einsamkeit & den bewussten Rückzug aus der Gesellschaft

    Sogenannte Hikikomori - Menschen, die sich aus der Gesellschaft zurückziehen und ein Leben allein vorziehen - sind in Japan mittlerweile keine Seltenheit mehr. Jan-Phillip Sendker erzählt in seinem Roman, wie sich die junge Japanerin Akiko, auf die Suche nach ihrer Herkunft begibt und dabei einem alten Klassenkameraden wiederbegegnet, der sich für ein Leben als Hikikomori entschieden hat. Trotz der ruhigen Erzählweise, spricht der Roman ein sehr ernstes Thema an, wodurch der Leser einen interessanten Einblick in die japanische Gesellschaft und den sozialen Rückzug, der dort mittlerweile zum Alltag gehört, erhält. Doch der Roman regt auch zum Nachdenken darüber an, ob dieses Phänomen nicht schon längst auch bei uns zum Problem geworden ist.

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  • Zum Bewerterprofil von M. Adler

    M. Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2025

    eBook (ePUB)

    Akikos Stilles Glück

    Eine sehr tiefgründige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. In Japan, wo Solo Wedding keine Seltenheit ist, steht Akiko vor der Frage: Hält sie es mit sich selbst aus? Wie gut kennt sie sich wirklich, nicht nur oberflächlich, wer ist tief in ihrem Inneren? Eine Suche nach sich selbst und auch ihrem inneren Kind beginnt. In der Einsamkeit der japanischen Großstädte ist vieles nicht, wie es scheint. Zwischen Leihvätern und Hikikomoris liegt ein Leben voller Ruhe und Entschleunigung und zugleich Angst und Versagen. Wird Akikos zu sich selbst finden?
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hikikomori= Das leise Verschwinden

    Sendker schreibt sehr einfühlsam über Einsamkeit und besticht durch leise Umschreibungen die Gefühle des Alleinseins. Immer mehr Menschen, besonders in Japan, ziehen sich vor einer immer lauter werdenden Welt zurück in ihre sicheren, eigenen vier Wände. Akiko trifft nach langer Zeit ihre erste große Liebe Kento wieder. Langsam und behutsam führt sie ihn aus seinem Hikikomori-Dasein zurück ins Leben und er hilft ihr wiederum ihr eigenes Leben klarer zu sehen. Werden die beiden am Ende den Mut haben, sich der Liebe zu öffnen? Ein Muss für alle, die leise Bücher lieben. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von A. Richter

    A. Richter

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2025

    eBook (ePUB)

    Eine alte neue Begegnung, die das Leben verändert

    Jan-Philipp Sendker legt mit „Akikos stilles Glück“ einen feinfühligen Roman vor, der die Lesenden in das moderne Japan entführt. Die Geschichte ist eine einfühlsame und berührende Erzählung über Selbstfindung, Vergangenheitsbewältigung und die Suche nach Glück.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Spenlen

    Christine Spenlen

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei liebenswert scheue Seelen

    Die junge Japanerin Akiko lebt still, unauffällig und ihre Talente verdrängend ihren Berufsalltag, denn der "Nagel, der heraussteht, wird eingeschlagen", wie ein japanisches Sprichwort sagt. Ihr Jugendfreund Kento geht noch einen Schritt weiter, er lebt völlig isoliert und verläßt höchstens nachts seine Einsiedelei. Auch er hat seine Gaben nicht mehr weiter entwickelt, um nicht herauszustechen. Beide kommunizieren über Mails oder die Smartphonekamera, gelegentliche kurze Treffen überfordern beide schon nach kurzer Zeit. Trotzdem entwickelt sich eine immer vertrauter werdene scheue Freundschaft, vor allem Kento gelingt es, durch kurze treffsichere Fragen Akiko zu bewegen, über eine andere persönliche Entwicklung nachzudenken und die schmerzhafte Suche nach Ihrer Herkunft zu verkraften. Durch die Vorgeschichte der beiden bekommt man einen erstaunlichen Einblick in die japanische Alltagskultur, in der um des Funktionierens willen Arrangements getroffen werden, die zunächst absurd erscheinen, aber doch nach einigen Momenten des Nachdenkens nachvollziehbar sind. Ein Buch, das lange nachhallt und die wahre Größe und Seelenlage der stilleren Menschen herausstellt.
  • Zum Bewerterprofil von Jens Trappmann

    Jens Trappmann

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman voller Wärme und Hoffnung

    Akiko, eine junge Frau in Tokio, verhaftet zwischen ihrer Vergangenheit und der Suche nach Nähe und ihr Jugendfreund Kento, ein Hikikomori, ein Mensch, der andere Menschen nur schwer eträgt, versuchen gemeinsam einen Neuanfang. Dafür müssen sie sich mit Geheimnissen ihrer Kindheit auseinandersetzen. Ein poetischer Roman angesiedelt im heutigen Tokio, gleichzeitig erfährt man viel über die japanische Kultur. Einfühlsam und behutsam ezählt. Und ein sehr schöner Einband.

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