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Was von meinem Vater bleibt

7

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,7/13,1/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Khaki / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

O que é meu

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04216-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das Buch beeindruckt [...] durch die bildhaften Erzählungen eines einfachen Mannes« Christine Moser ("Brasilien Nachrichten")
»Bortoluci fordert seine Leserinnen und Leser intellektuell heraus und berührt sie gleichzeitig emotional.« ("WDR 5")
»Vor allem aber ist ›Was von meinem Vater bleibt‹ ein warmherziges Porträt des Fernfahrers José ›Didi‹ Bortoluci, Vater des Schriftstellers.« ("Neues Deutschland")
»Bortoluci weitet die Geschichte des Vaters zur großen Sozialstudie seines Landes.« ("FOCUS")
»Dieses Buch ist eine Studie in Empathie, ganz frei von falscher Scham, von Vorwürfen, von Emanzipationsallüren, grundiert von tiefer Zuneigung.« ("zeitzeichen")
»Bortoluci profiliert sich [...] als eine Art Anti-Eribon – vor allem ist es aber [...] ein warmherziges Porträt des Fernfahrers José ›Didi‹ Bortoluci, Vater des Schriftstellers.« ("Neues Deutschland")
»Dieses schöne, lehrreiche und sehr taktvolle Buch ist vom gegenseitigen Stolz getragen, den der Vater für den Lebensweg des Sohnes und umgekehrt [...] empfindet.« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»Reizvoll ist der Kontrast zwischen Bortolucis schnörkelloser, analytischer Sprache und den im Wortlaut wiedergegeben, durchaus auch unterhaltsamen Erinnerungen des Vaters.« ("WDR 3")
»Berührend nah.« ("WELT am Sonntag")
»›Was von meinem Vater bleibt‹ berührt durch die Ernsthaftigkeit und Herzenswärme...« ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,7/13,1/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Khaki / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

O que é meu

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04216-5

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Eric

    aus Dresden

    5/5

    08.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage Vater/Sohn Beziehung

    „Was von meinem Vater bleibt“ von José Henrique Bortoluci ist eine Hommage an seinem Vater. Er nimmt den Leser*in mit auf die Straße. Der Vater war am Anfang irritiert und wenn es dem Sohn für die Karriere etwas bringt, dann soll er die seine Geschichte aufschreiben. Wie schreibe ich dieses Buch? Diese Frage stellt sich Bortoluci am Anfang. Aus Stücken der Erinnerung aus der Familie, aus Beobachtungen des Vaters/Sohns und vielen Interviews zusammengesetzt ergibt sich die Antwort: das Buch. Der Vater ist fremd und doch nah. Viel war er nicht zu Hause immer auf der Straße. Die Bindung zwischen Vater und Sohn wird während der Handlung immer enger. Viele Dinge die der Sohn nicht wusste, werden hier erzählt. Die Straße ist das neue zu Hause vom Vater. Kameradschaften entstehen, sie sind überlebenswichtig. Drogen, Alkohol, Einsamkeit und ungesundes Essen gehört zum alltäglichen Leben. Das ist die andere Seite des LKW fahren. José Henrique Bortoluci Debüt ist beachtenswertes Buch über Brasilien der vergangenen Jahrzehnte u.a. zu sozialer Ungerechtigkeit und Gewalt. Er schreibt den Essay pur, klar und keineswegs kitschig. Emotional berührt die Sprache den Leser*in. Mitunter ist er unterhaltsam. Wer auf der Straße ist, sollte den Roman währenddessen lesen.

  • Bewertung

    5/5

    04.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragend!

    Ein herausragendes Buch, das mit gerade einmal 175 Seiten einen intensiven Einblick in die brasilianische Gesellschaftsstruktur bietet und Themen wie Umweltzerstörung, Kolonisierung, Männlichkeit und Macht aufwirft. Hier sind es insbesondere jene Seiten, auf denen José Henrique Bortoluci die biografische Kluft sowie die unterschiedliche Klassenzugehörigkeit zwischen ihm und seinen Eltern reflektiert, die mir eindrucksvoll in Erinnerung bleiben werden. Es ist ein Buch, das sich liest wie ein lehrreiches Sachbuch über Brasilien, verwebt mit den persönlichen Lebensberichten eines LKW-Fahrers. Absolut gelungen!

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    03.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührendes Leseerlebnis

    „Mein Vater versteht nichts von der Welt der Universitäten, er beherrscht weder die Terminologie noch die akademischen Gepflogenheiten……Von Entfernung versteht er was“. Jose H. Bortolucis Vater ist LKW Fahrer. 50 Jahre lang sitzt er hinter dem Steuer seines Lastwagens und befördert Güter über die Straßen Brasiliens. Joses Mutter betreut, erzieht, versorgt die Kinder. In jeder freien Minute erledigt sie Näharbeiten. Trotz des unentwegten Arbeitseinsatzes gelingt es nicht, der Armut zu entkommen.

  • Bewertung

    4/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienbande

    Ich finde das Cover seltsam einnehmend, ich weiß gar nicht so genau, was daran mich so anspricht, aber es ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Obwohl Vater-Sohn-Geschichten nicht unbedingt mein Beuteschema sind, hat mich das Thema „Aufstieg eines Kindes bildungsferner Eltern“ doch angesprochen. Und tatsächlich hatte ich beim Lesen viele Aha-Momente und das Gefühl, etwas mit auf den Weg zu bekommen. Zum Inhalt: Josés Vater Didi ist LKW-Fahrer und hat von seiner Fahrerkabine aus den Wandel des Landes hautnah miterlebt, während er beim Aufwachsen seines Sohnes und vom Familienleben viel verpasst hat. Im Zuge der Coronapandemie und als sein Vater krank wird setzen sich Didi und José zusammen und blicken zurück auf dieses Leben zwischen weiter Strecke und dem, was Didi jedes Mal zurückließ. Das Buch ist kein Roman, es ist eine Biografie, ein Familien- und Gesellschaftsporträt. Der Autor schreibt hier nicht nur von seinem Vater, dessen Leben und Abwesenheit vom Familienleben, er schreibt dadurch auch viel über sich, sein Erleben und Empfinden der Beziehung zum Vater, die viel zu selten da und trotzdem Dreh- und Angelpunkt der Familie ist. Es ist ein empfindsames Werk, das gleichzeitig auch das Thema Immigration nach Südamerika, Politik und Gesellschaft aufgreift. Das Buch ist gleichzeitig eine Reise weiter in die Vergangenheit, in die Erinnerungen des Vaters. Die Schilderungen des Lebens als Fernfahrer Für mich ist das kein Buch, das man mal eben so weglesen kann. Vllt liegt es an der sprunghaften Erzählart- zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Informationen über das brasilianische System und Familienanekdoten. Es liest sich nicht direkt schwergängig, aber war für mich eher Buch, bei dem ich Zeit brauche, mich mit dem gelesenen auseinanderzusetzen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    14.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine Mischung aus Familiengeschichte und der Geschichte Brasiliens

    Ausgehend von seinem Vater schildert der Autor nicht nur dessen Lebensgeschichte, sondern auch die seiner Einwandererfamilie und den Blick seiner Eltern auf seine schulische und akademische Laufbahn. Mir hat die historische und soziologische Einordnung sehr gefallen, es sind einige interessante Analysen dabei. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie das Leben in Brasilien damals war, wie hart gearbeitet wurde und welche Glaubenssätze und Grundsätze die Menschen hatten. Ich empfand das Buch als eine Mischung aus persönlicher Geschichte und übergeordneten Themen Brasiliens, wie zum Beispiel Einwandererwellen, Bauvorhaben, Politik und vor allem die Erschließung des Amazonas Gebietes. Die Erinnerungen des Vaters an diese abenteuerlichen Fahrten und an Weggefährten fand ich sehr interessant. Seine Gesundheit wird auch ausführlich thematisiert, das hätte für mich weniger detailliert sein dürfen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch war leicht und flüssig zu lesen. Einen Abzug mache ich, da ich mir etwas mehr Übersichtlichkeit gewünscht hätte, da das Buch durch die Vielzahl der Themen etwas unstrukturiert wirkt. Ich denke, das Buch hätte von einem anderen Aufbau und etwas mehr Struktur profitiert.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    2/5

    24.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Idee ist gut, aber...

    Bortoluci tut das, was vor ihm schon viele andere taten: Er schreibt über seinen Vater. Normalerweise fängt man mich recht leicht mit solchen autobiografischen Familienerzählungen, Bortoluci aber verlor mich auf dem Weg. Zu trocken ist die Sprache, zu wissenschaftlich für das, was es zu sein versucht. Mehr Emotionalität hätten dem Buch geholfen, ebenso ein roter Faden, der durch die Kapitel führt. Am Ende war der Versuch da, aber die Umsetzung scheiterte für mich. Das, was Eribon, Louis oder Ernaux gelang, glückte ihm leider nicht: die eigene Familiengeschichte in große Literatur zu verwandeln.

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