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Brief an mein Kind Der Bestseller aus Italien – mit dem Premio Strega Buchpreis ausgezeichnet | "Herzzerreißend." Brigitte

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

11,8/19,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Tanne / Messing

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Come d'aria

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-199-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Buch, das die unendliche Liebe zwischen Mutter und Tochter auf berührende Weise zeigt. Mit viel Gefühl und Authentizität beschreibt es die Herausforderungen, aber auch die tiefen, wertvollen Momente dieser besonderen Beziehung. Eine Erzählung, die das Herz berührt und lange nachhallt. ("Dolomiten-Magazin")
Ein ehrliches, bewegendes Zeugnis über Zauber und Verzweiflung in der Beziehung einer sterbenskranken Mutter und ihrer schwerstbehinderten Tochter. Äußerst empfehlenswert! ("Medienprofile")
D’Adamos Brief wird letztlich zu einem ermunternden Aufruf an uns alle. Dafür, sich den Wert jedes Lebens bewusst zu machen, so schwierig, herausfordernd oder unperfekt es einem mitunter auch erscheinen mag. ("SWR Kultur")
‚Brief an mein Kind‘ erzählt herzzerreißend, wie Ada d’Adamos Leben durch ihre schwerbehinderte Tochter auf den Kopf gestellt wird. ("Brigitte")
Schonungslos, ehrlich – und voller Poesie. Manche Bücher sind ein Geschenk an das Leben: Ada D’Adamos langer Brief an ihre schwerbehinderte Tochter, Daria, ist ein solches Buch. D’Adamos Roman verbindet Seltenes: Zum einen liest er sich wie ein Gesang, die genaue Sprache und scharfen Gedanken sind voller poetischer Schönheit. Auf der anderen Seite ist dieses Buch schonungslos ehrlich. ("Die Presse am Sonntag")
Schonungslos, aufrichtig und voll von Liebe. Außergewöhnlich stark. ("Kurier")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

11,8/19,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Tanne / Messing

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Come d'aria

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-199-7

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Daria ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nichts sehen, sich nicht mitteilen, nicht laufen und ist so ganz anders als viele Kinder in ihrem Alter. Ihre Mama Ada liebt sie so wie sie ist, versucht alles um ihrer Tochter das bestmögliche Leben zu ermöglichen. Sie erkennt meistens ihre Bedürfnisse, weiß wie sie ihr helfen kann. Die größte Last trägt sie, der Vater wollte sie am Anfang nicht. Doch dann bekommt Ada eine erschütternde Diagnose, auch ihr Körper kann nicht mehr leisten was bisher völlig normal vor. Ein Kampf ums Überleben beginnt und das schlechte Gewissen nicht mehr so für Daria da sein zu können beschäftigt Ada stark. Ein Roman voller Liebe an die Tochter, emotional und aufwühlend. Ada macht auf viele Probleme aufmerksam, z. B. die schwierige Inklusion in den Schulen, Menschen, die Frauen verurteilen, weil sie sich aus gesundheitlichen Aspekten für eine Abtreibung entscheiden und auch die fehlende Akzeptanz gegenüber behinderter Menschen. Die Selbstaufgabe der Mutter wird hier vorausgesetzt. Eine herzzerreißende, poetische Geschichte, die mich sehr berührt hat und immer in meinem Kopf bleiben wird. Dieses Buch wurde bereits mit dem bedeutendsten Literaturpreis in Italien ausgezeichnet, den Ada leider nicht mehr entgegennehmen konnte. Leseempfehlung

  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das emotionalste, traurigste und schmerzhafteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe!

    Wir sprechen von Zufällen, Schicksal, Sternenkonstellationen, Unvorhergesehenem, Unglück, menschlichen Begebenheiten - doch was das Leben für Ada bereithielt ist nur schwer mit Worten zu erfassen. Ada bringt ein Kind zur Welt, das sie sich so sehr wünscht, mit einem Mann an ihrer Seite, der zu Beginn der Schwangerschaft keine Lust hat, Vater dieser Tochter zu sein. Sie hat alles getan, was sie musste, Vorsorge für Schwangere wie aus dem Bilderbuch quasi - Untersuchungen und Tests. Doch ein Arzt hat einen Fehler gemacht, und dieses winzige Neugeborene, das ständig weint, wird mit einer schweren pränatal entstandenen Fehlbildung des Vorderhirns und des Gesichts geboren - Holoprosenzephalie (HPE), die man mit einem Ultraschall hätte diagnostizieren können - der Ada die Freiheit gegeben hätte, zu wählen. „In diesen Jahren habe ich zersplitterte Familien kennengelernt, zerbrochene Partnerschaften, Frauen, die in Depressionen versunken sind. Nicht jeder hat die körperliche Stärke, die psychologischen Mittel, die finanziellen Ressourcen oder die notwendige Bildung, um gegen die unerbittliche Bürokratie, die Grausamkeit gewisser Ärzte und die vorherrschende Unzivilisiertheit, die Einsamkeit und die Erschöpfung, und letztendlich gegen sich selbst und die eigene Unzulänglichkeit anzukämpfen. [...] Eine Abtreibung ist eine schmerzhafte Entscheidung für diejenigen, die sie treffen, aber sie ist eine Entscheidung und muss garantiert werden. Auch wenn sie mein Leben auf den Kopf gestellt hat, liebe ich meine wunderbare, unvollkommene Tochter. Aber wenn ich an jenem Tag hätte wählen können, hätte ich mich für einen medizinischen Schwangerschaftsabbruch entschieden. Den Ärzten, die Föten ohne Zustimmung der Mütter reanimieren wollen, sage ich: Verlasst die Intensivstationen und geht mit eigenen Augen sehen, was aus diesen Kindern geworden ist, in welches ewige Jetzt ihr diese Mütter verurteilt habt.“ Ein komplexes und erschöpfendes Leben beginnt, im Dienst von Daria, einem Wesen, das dazu bestimmt ist, niemals den Boden zu berühren, niemals zu gehen. Kämpfe, bürokratische Abläufe, Überlebensstrategien werden zu fast routinemäßigen Alltagsangelegenheiten, bis das nächste Schicksal erneut alles durcheinanderbringt: Ada erkrankt an Krebs. Nun wird das Überleben zur Priorität, und oft bedeutet Überleben, sich von dieser Symbiose zu lösen, die seit Darias Geburt zur Pflicht geworden war. „Ich bin nicht ich, ich bin ‚Darias Mutter‘. Besser gesagt, ich bin ‚die Mutter‘ und sonst nichts.“ Ein Buch, das real und schonungslos ist, voller Liebe und Verzweiflung. Eine Frau, die alles sein möchte, nur keine "Mutter Courage". Sie behauptet entschlossen, dass Abtreibung ein Recht ist, und wurde stark kritisiert, weil sie sagte, sie hätte abgetrieben, wenn die pränatale Diagnose ihrer geliebten Tochter Daria, die schwer behindert ist, die enormen Probleme vor der Geburt offengelegt hätte. Nach der Nominierung für den Premio Strega (Italienischer Literaturpreis) und der Aufnahme in die Longlist ist Ada verstorben an ihrer Krebserkrankung . Wieder einmal hat das Schicksal hart und grausam zugeschlagen. Die Entscheidung der Jury war es, das Buch dennoch im Wettbewerb zu belassen. Ada D'Adamo erhält den Preis posthum, da sie am 1. April 2023 stirbt, kurz nachdem sie erfahren hatte, dass sie den Premio Strega Giovani gewonnen hat. Sie hinterlässt ihre Tochter Daria in der Obhut ihres Vaters und des italienischen Gesundheitssystems. Ein erschütterndes, wahres Buch, das auch die Krankheit beschreibt, mit der die Autorin selbst konfrontiert ist, die Behandlungen, die sie nach und nach schwächen und sie von sich selbst entfernen lassen, und die Ähnlichkeit, die sich mehr und mehr zwischen ihren beiden Körpern entwickelt. Es mag wie ein Buch voller Schmerz erscheinen – und das ist es auch, zweifellos –, aber es gibt auch unendliche Liebe: zur Tochter, zum Ehemann, zum Leben selbst. Das Buch prangert die Schwierigkeiten an, die die Behinderung in den Schulen und in der Inklusion mit sich bringt, und zeigt ihre Gefühle ohne Schnörkel, genau so, wie sie sind. Inhaltlich möchte ich ein paar Triggerwarnungen aussprechen, da ich das Buch definitiv zu dem härteren emotionalen Tobak zähle. Die Fehldiagnose, die für den Mediziner ohne Konsequenzen blieb, kann sehr belastend für Leser*innen dieses Buches sein und auch die damit verbundene Hilflosigkeit von Darias Eltern, da leider in Italien kein Auffangnetz für pflegende Familienangehörige existiert. Des Weiteren sollte von der Lektüre absehen, wer Schwangerschaftsabbrüche aus medizinischen Gründen ablehnt. Auch aktuell Schwangeren sollten die Lektüre womöglich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Für mich ist „Brief an mein Kind“ zweifellos, das emotionalste, traurigste und schmerzhafteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe - und doch bin ich froh über diese Leseerfahrung, denn ich konnte viel für mich selbst mitnehmen aus der Lektüre - danke Ada D‘Adamo in den Himmel, denn meine Zeilen werden sie auf diesem Wege leider nicht mehr erreichen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoll

    Ada d'Adamo war Balletttänzerin und Sachbuchautorin. Als 2005 bei ihre Tochter nach der der Geburt Holoprosenzephalie diagnostiziert wird, wird alles anders. Dann erfährt sie, das sie selbst an Krebs sterben wird. Was für ein grausames Schicksal. Dann schreibt sie den Roman, Brief an mein Kind. 2023 stirbt sie an Krebs. Es ist ein erschütternder Bericht über ihre Tochter, die nicht sprechen kann , das ist ein Hartes Los, so was kann eine Mutter ganz schön stressen. Der Roman prangert die Regierung Italiens an, das sie gegen Abtreibung ist und das Behinderte zu wenig Hilfe bekommen. Es ist ein eindringlicher Roman.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses literarische Meisterwerk kann man nicht in Worte fassen. Voller Schönheit, Liebe und Trauer.

    Ich versuche es trotzdem. Ada bekommt 2005 eine behinderte Tochter, Daria, der sie diesen Brief schreibt. Daria ist blind, kann nicht sprechen und sich auch überhaupt nicht bewegen. Ada beschreibt ihre Gedanken und Gefühle nieder, beginnend bei der Geburt bis fast zu ihrem eigenen Tod im April 2023. Vom ersten Satz an ist man komplett überwältigt von diesen Gefühlen, der Literatur und Poesie. Ich habe zwar Gefühle erwartet, aber nicht, dass es jemand schafft, so viel Schönheit in aneinander gereihte, sorgsam bedachte Worte zu verpacken. Unbedingt lesen!

  • Lisa

    4/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der Herzen berührt und Augen öffnet

    Ein zutiefst berührender Roman, der einige Tränen hervorzulocken vermag. In „Brief an mein Kind“ von Ada D’Adamo begleitet man die Autorin über mehrere Jahre hinweg durch ihren Alltag mit einer schwerbehinderten Tochter. Dabei schildert sie schonungslos die vielen Hürden, denen sie gegenübersteht: von Ausgrenzung und Bürokratie bis hin zu den Herausforderungen der Pandemie und den Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung. Währenddessen kämpft sie selbst mit einer schweren Krebserkrankung. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. D’Adamo streut immer wieder poetische Passagen ein, die zum Nachdenken anregen. Der Roman wirft tiefgehende Fragen auf, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigen werden. Dieses Buch hat mich tief berührt, und ich kann es nur empfehlen, weil es ein Bewusstsein für die Herausforderungen und Kämpfe von Familien mit behinderten Angehörigen schafft. Es öffnet den Blick für die alltäglichen Hürden, die oft unsichtbar bleiben, und für die Kraft, die nötig ist, um gegen Ausgrenzung und Vorurteile anzukämpfen. Unbedingt die Triggerwarnungen zu den Themen Tod, Krankheit und Abtreibung beachten.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Ada an Daria

    Ada D’Adamo verstarb mit nicht einmal fünfzig Jahren an Krebs. Unfassbar viele Menschen lesen seitdem dieses Buch, 2023 postum ausgezeichnet mit dem Strega-Preis, Italiens renommiertesten Literaturpreis. D’Adamo beschreibt darin für ihr mehrfachbehindertes Kind die gemeinsame Zeit, stark geprägt von der Betreuung und Förderung. Hinzu kommt bald die Sorge um die eigene Gesundheit, der Kampf gegen die schwere Krankheit und die Angst, das Kind nicht mehr beschützen zu können. Nichts wird verklärt. Oft hart und aufwühlend, immer voller Liebe. Brennt sich in die Seele, literarisch überaus ansprechend.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere Liebeserklärung

    Mit großer Offenheit erzählt Ada ihre Geschichte,von Verletzungen und schönen Momenten, Entscheidungen, was wäre, wenn...Sie schreibt von Unvollkommenheit, die wertvoll ist, nimmt die Angst vor dem Unsagbaren.Das Buch sollte von allen gelesen werden, die Unsicherheit fühlen im Umgang mit Behinderung.Die Liebe der Mutter für ihre Tochter ist in diesem kleinen Meisterwerk deutlich spürbar, und wurde zu Recht mit dem Premio Strega ausgezeichnet. Eindrücklich und bewegend!

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