Produktbild: E.E.

E.E.

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

E. E.

Übersetzt von

Lothar Quinkenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10139-0

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman spielt auf der Schwelle von Tradition und Moderne, Aberglauben und Wissenschaft. Hier finden sich Bilder und Formulierungen, die noch den poetischen Zauber einer Welt bewahren wollen, von dem die schnöde Technikmoderne nichts mehr wissen will.«
Mario Scalla / WDR3 Lesestoff

»[
E. E.
] ist interessant zu lesen, wir erfahren etwas über eine hysterische Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts, die sehr viel mit Irrationalismen zu tun hat.«
Tomas Fitzel / rbb radio3



»Tokarczuk stößt dem Leser eine Tür in eine andere Welt auf und legt sehr nahe, an der Schwelle stehen zu bleiben, mit einem Bein in der Realität.«

Andreas Gugau / Heilbronner Stimme




»Man kann wie in einem Reagenzglas sehen: Olga Tokarczuks Ingredienzien, die alle da sind, aber noch ein bisschen roher, als es in ihren späteren Romanen der Fall ist.«

Jörg Magenau / Deutschlandfunk Kultur




»
E. E.
ist ein kühles, beherrschtes und durchweg ernstes Buch, das die beträchtlichen erzählerischen Fähigkeiten der damals 33-jährigen Autorin zeigt.«

Jörg Plath / ORF




»Wer […] das Werden einer späteren Nobelpreisträgerin nachvollziehen will […], sollte sich dringend auf eine Séance mit Erna Eltzner einlassen«
Michael Schleicher / Münchner Merkur

»Ein eleganter literarischer Tanz zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.«
Dr. Markus Jäger /  ekz Bibliotheksservice

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

E. E.

Übersetzt von

Lothar Quinkenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10139-0

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    E.E. – ein Körper wird zum Fall

    E.E. ist kein neues Buch von Olga Tokarczuk, sondern ihr zweiter Roman, der bereits 1994 auf Polnisch erschien und 2024 endlich auf Deutsch übersetzt wurde. Für mich war es nicht der erste Roman von ihr – und wie immer war ich tief beeindruckt. Die Geschichte spielt in Breslau, Anfang des 20. Jahrhunderts, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Es ist die Zeit Freuds, die Zeit der Séancen, des Spiritismus, des medizinischen Fortschritts – aber auch der Hysterie-Diagnosen, vor allem bei jungen Frauen. Genau hier setzt der Roman an: Die fünfzehnjährige Erna Eltzner bricht plötzlich am Mittagstisch zusammen, sieht Geister und hört Stimmen. Schnell ist sie nicht mehr Tochter oder Schwester, sondern ein Fall – ein Fall für Ärzte, Okkultisten, spiritistische Zirkel, Nachbarn und neugierige Beobachter. Jeder möchte in ihr etwas sehen, etwas beweisen, etwas deuten. Nur sie selbst bleibt merkwürdig ungehört. Was mich bei Tokarczuk immer wieder erstaunt – auch hier –, ist ihre Fähigkeit, mich für Themen zu interessieren, die mich eigentlich nicht interessieren. Séancen, Okkultismus, Übersinnliches: Das wäre normalerweise nicht meine Welt. Aber Tokarczuk schreibt so klug, so vielschichtig und zugleich so literarisch klar, dass ich ganz darin eintauche. Und obwohl es kein lauter feministischer Roman ist, durchzieht ihn doch ein starkes, ruhiges Nachdenken über Weiblichkeit. Erna wird zur Projektionsfläche, zur Trägerin von Deutungen – und gerade darin liegt eine leise Kritik. Der Roman zeigt, wie Frauen – besonders junge Frauen – in einer männlich dominierten Welt gelesen, diagnostiziert, analysiert und vereinnahmt werden. Es ist kein Aufschrei, sondern ein feines, kluges Aufzeigen. Tokarczuk schreibt keinen ideologischen Roman, aber ein tief humanistisches, still feministisches Buch. Und dann ist da noch das Literarische selbst: Wie sie das Unscheinbare bedeutungsvoll werden lässt. Wie sie Figuren zeichnet, die nachklingen. Wie sie einen scheinbar belanglosen Moment mit Spannung auflädt. Ich habe schon mehrere Bücher von Tokarczuk gelesen, und jedes Mal gelingt es ihr, aus einem Stoff, der mich eigentlich gar nicht reizt, große Literatur zu machen. Olga Tokarczuk hat zu Recht den Nobelpreis gewonnen – E.E. ist ein weiteres Beispiel dafür, warum.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    03.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich absolute Meisterklasse

    Auch wenn mich Tokarczuks neuer Roman nicht ganz im selben Maße fesseln konnte, wie der Vorgänger "Empusion", so merkt man auch hier auf jeder Seite die schriftstellerische Klasse der Nobelpreisträgerin. Wie sie das Geflecht aus gegensätzlichen Intentionen gegenüber Erna aus den verschiedenen Blickwinkeln aufbaut, ist schlicht großartig. Für mich ein extrem spannender aber auch sperriger Roman.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: E.E.