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Produktbild: Wiener Künstlermord
Band 3

Wiener Künstlermord Historischer Kriminalroman

5

13,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/12,8/3,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Marine / Champagner

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0740-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/12,8/3,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Marine / Champagner

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0740-6

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Nikolaus Lenau

    aus Wien

    5/5

    22.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Richtig gut mit gewissem Tiefgang

    Echt guter historischer Wien-Krimi! Man erfährt nicht nur einiges über die Stadt nach dem 1. Weltkrieg, sondern erhält auch einen speziellen Einblick in die Künstlerszene abseits der ganz großen Namen. Das Ende ist sehr überraschend und hinterlässt einen fast mit Entsetzen. Unbedingt mit Band 1 (WIENER HOCHZEITSMORD) beginnen, um die Familiengeschichte zu verstehen. Die zieht sich nämlich durch die einzelnen Bände durch. Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    29.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut gelungen!

    Mit dem dritten Roman aus der Dr.-Fried-Reihe spinnt Michael Ritter die private Geschichte der Hauptpersonen geschickt weiter, man fühlt sich direkt schon als Familienmitglied. Sie erfährt einen Tiefgang, dem man auch folgen kann, wenn man die bisherigen Bände nicht gelesen hat. Es kommt jedenfalls zu einem weitreichenden „Twist“, so viel kann man schon einmal verraten. Insgesamt ist der Roman der „reifste“ der bisherigen, also noch eine Steigerung auf einem ohnehin schon hohen Niveau. Der Plot liefert eine spannende Handlung mit plausiblen Vorgängen und den bekannten liebenswerten bis schrulligen Figuren. Erneut erfreut die lebendige und detailreiche Schilderung der Zeitumstände, auch die Nöte und Bedrängnisse des Ersten Weltkriegs sind plastisch dargestellt. Diesmal führt das Zeitkolorit in die Künstlerszene Wiens; Klimt und Schiele treten zwar nicht persönlich auf, aber der Geist der Secession weht durch das ganze Buch. Insgesamt also: ein Lesevergnügen, das man nicht verpassen sollte.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    14.11.2024

    eBook (PDF)

    spannender historischer Krimi

    Ein Krimi im historischen Wien, dazu noch in der Künstlerszene – da kann ich ja nicht widerstehen :-) Hier ist die Ausgangssituation: Wir sind in Wien im Dezember 1916, der erste Weltkrieg ist seit 2 Jahren etwa im Gange, die Stadt (das ganze Land natürlich!) ist langsam kriegsgebeutelt, und Kriminaloberinspektor Dr. Fried ist im wohlverdientem Urlaub. Urlaub zuhause, aber nichtsdestotrotz – wohlverdient. Mit seinem Stellvertreter und Freund, dem Novak, will er gemeinsam 2 freie Wochen verbringen. Das Kommissariat wird in dieser Zeit vom tüchtigem jungen Hechter betreut....alles in Ordnung soweit. Somit wird auch Hechter zum Mord an dem Künstler der Wiener Secession, Michael Sterner, gerufen. Und so schwierig scheint dieser Fall auch nicht zu sein, es gibt recht schnell einen Hauptverdächtigen mit Motiv und allem, was dazu gehört. Allerdings bittet der Präsident der Künstlervereinigung, Herr Schmutzer, seinen alten Bekannten Dr. Fried ebenfalls um Hilfe, denn besagter Hauptverdächtiger in diesem Mordfall ist er selbst, und er möchte selbstredend, dass sich Dr. Fried mit dem Fall befasst und ihn entlastet. Fried ist nicht wirklich begeistert, kann aber auch schlecht ablehnen, und so entscheiden der Novak und er, in ihrem Urlaub Detektiv zu spielen und inoffiziell ihre eigenen Ermittlungen anzustellen, während die Kollegen im Kommissariat zeitgleich in ihrer Arbeit zu ganz anderen Ergebnissen kommen sollen.... interessanter Interessenskonflikt, interessante zweigleisige Ermittlungen zu ein und derselben Tat.... Im Nebenerzählstrang haben wir hier auch die Familiengeschichte der Frieds laufen – die natürlich mit den Ermittlungen verflochten ist – und die echt spannend ist. Unverhofft kehrt Schwiegersohn Max nämlich von der Front auf Erholungsurlaub zurück, denn Max ist verwundet und traumatisiert … und kann nach langer Abwesenheit mit Gattin Amalia nicht mehr so wirklich viel anfangen. Umgekehrt dasselbe. Dr. Fried, Novak und damit wir Leser beobachten dies, und ich fand, das waren psychologisch sehr interessante Einblicke in das „wahre Leben“, ich denke, dass es in jedem Krieg in so vielen Familien ähnlich ist. Mein Leseeindruck: Das war gut. Ein interessanter Fall, eine nicht alltägliche Ausgangssituation, interessante Protagonisten. Geschrieben aus der auktorialen Perspektive und meistens ganz nah an Dr. Fried dran. Die Erzählstimme war ein wenig distanziert, fand ich, aber das hat irgendwie komplett gepasst. Der Roman lies sich sehr flüssig lesen. Ich bin anfangs ein paar mal darüber gestolpert, dass der Herr Kollege Novak permanent mit „der Novak“ tituliert wurde; die einzige, die ihn mit Vornamen und „Onkel“ angesprochen hat, war Amalia, ansonsten war er tatsächlich durchgehend „der Novak“, und zwar als einziger Protagonist in dieser Form, aber A. man gewöhnt sich dran, und B., ich denke, da hab ich die Erklärung zu in den Vorgängerbänden verpasst. A propos, dies ist Band 3 einer Serie. Ich bin trotzdem gut hier ins Geschehen reingekommen, alles Relevante wird nebenbei erwähnt, aber ich hatte trotzdem ab und zu das Gefühl, was verpasst zu haben. Es gab in der Vergangenheit irgendwelche Dramen um Max und Amalia, die hätte ich gerne näher gekannt. Also, eigentlich wie immer bei Serien: es empfiehlt sich, mit dem ersten Band einzusteigen, aber man kommt prinzipiell auch als Quereinsteiger gut klar. Was mir persönlich gut gefallen hat, war, wie der Autor immer wieder seine eigene (okay, das unterstelle ich jetzt mal!) Anti-Kriegs-Ansichten hat einfließen lassen, im Sinne von allgemeinen Wahrheiten, über die beispielsweise Dr. Fried philosophiert. Dass es im Krieg eigentlich immer nur Verlierer gibt. Es gibt eine Stelle im Roman, in der die Familie Fried eine Art Vergnügungspark besucht, in dem Schützengräben nachgebildet sind, sodass die Wiener Bürger sonntags da durch flanieren können, und die Befremdlichkeit des Oberinspektors ob dieser Dinge konnte ich nur nachvollziehen....ja also: ich wiederhole mich, hat mich abgeholt, und mich zum Nachdenken angeregt. Mein Fazit: ich fand die Geschichte insgesamt sehr realistisch. Gut gezeichnete Figuren, flott lesbar – alle Daumen, bzw. Sterne hoch!

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Unterhaltung

    Dr. Fried und sein Assistenten Novak ermittelt in einem Mordfall Sehr spannend werden die Ermittlungen beschrieben. Der Autor hat die damalige Atmosphäre recht gut eingefangen. Man fühlt sich in die Zeit versetzt, als wäre man dabei. Fundiert recherchiert, lebendig und spannend geschrieben, wird die Geschichte den Leser in seinen Bann halten Man mag das Buch kaum aus der Hand legen

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    01.11.2024

    eBook (PDF)

    Hat mich nicht ganz überzeugt

    In seinem dritten Kriminalroman lässt Michael Ritter im Dunstkreis der Wiener Secession ermitteln. Man schreibt das Jahr 1917 und der Erste Weltkrieg wird trotz der (halbherzigen) Bemühungen von Kaiser Karl, der nach dem Tod von Franz Joseph nun regiert, Frieden zu schließen, noch ein Jahr weitergehen und Tausende Opfer fordern. Michael Sterner, einer der Künstler wird erstochen aufgefunden und eines seiner Kunstwerke, die Plastik einer bronzenen Gänse ist verschwunden. Blöderweise haben Sterner kurz zuvor mit dem Präsidenten der Secession lautstark gestritten, daher zählt er für den jungen Kommissar Hechter zu den Hauptverdächtigen. Nun soll Kriminaloberinspektor Dr. Otto Fried, auf Drängen seines ehemaligen Schulfreundes und nunmehrigen Präsidenten der Wiener Künstlervereinigung Secession, Ferdinand Schmutzer, nur ungern nach. Zum einem ist er auf Urlaub und zum anderen hat sein junger Kollege Hechter den Fall als leitender Ermittler übertragen bekommen. Allerdings ist Dr. Fried schon ein wenig neugierig und stellt gemeinsam mit seinem ebenfalls beurlaubten Assistenten Novak, die eine oder andere Nachforschung auf eigene Faust an. Gleichzeitig plagen ihn private Sorgen, denn Max, sein Schwiegersohn, ist eben aus dem Lazarett entlassen worden und zieht bei Dr. Fried und seiner Tochter Amalia ein. Im Schlepptau hat er Josef Wurmer, der ihm angeblich das Leben gerettet hat und sich dabei die Hände schwer verletzt hat. Dabei sind seine Hände sein größtes Kapital ist der ebenso Künstler wie der Tote. Als Wurmer dann noch in einer Branntweinlaune erklärt, dass er und Sterner ein homosexuelles Verhältnis hatten, lenkt dies Dr. Frieds Überlegungen in eine ganz andere Richtung. Doch Hechter will von seinem Hauptverdächtigen nicht abrücken ... Meine Meinung: Dieser dritte Fall für Dr. Otto Fried hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die beiden Vorgänger („Wiener Hochzeitsmord“ und „Wiener Machenschaften“). Mir ist nicht ganz klar, warum Fried und Novak ihren Urlaub nicht abbrechen können. Die aktuell gültige Regelung, dass nicht konsumierte Urlaubstage mit Jahresende verfallen, wird es wohl nicht sein. Bei ihren privaten Recherchen stolpern Fried und Novak ein bisschen durch die Geschichte. Tja, so ganz ohne die Helferleins im Büro, die für Akteneinsicht etc. geht es eben doch nicht. Hechter, zuvor noch ein sympathischer Kerl, zeigt nun Ehrgeiz und Ambitionen für höhere Weihen. Ob die Zusammenarbeit in Zukunft gut gehen wird? Der zweite Handlungsstrang rund um Schwiegersohn Max, der ja schon im ersten Fall eine Rolle gespielt hat, sowie um Josef Wurmer hat mich da fast mehr interessiert. Die mehrfache Erwähnung der sauberen Verbände an seinen Händen hat mich auf seine Spur gelockt. Wurmer ist das, was man in Wien einen Strizzi nennt. Immer wieder in Geldnöten, ist er für Kartenspiel und Branntwein gerne zu haben. Rücksichtslos manipuliert er Max und nützt dessen Naivität und Vertrauen aus. Und ja, der Krieg bringt bei den meisten das Schlechteste zum Vorschein. Ich bin schon neugierig, ob und wie es mit Dr. Otto Fried, seiner Tochter Amalia und Schwiegersohn Max weitergeht. Die nächsten Herausforderungen mit der Niederlage im Krieg, dem Zerfall der Donaumonarchie und der Spanischen Grippe stehen schon vor den Toren. Fazit: Nicht ganz so eloquent wie die beiden anderen Fälle, daher nur 3 Sterne.

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