Produktbild: Das Leben ist die grösstmögliche Ruhestörung

Das Leben ist die grösstmögliche Ruhestörung Roman

2

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

76774

Erscheinungsdatum

22.04.2024

Verlag

Lenos Verlag

Seitenzahl

294 (Printausgabe)

Dateigröße

3953 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783039257119

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

76774

Erscheinungsdatum

22.04.2024

Verlag

Lenos Verlag

Seitenzahl

294 (Printausgabe)

Dateigröße

3953 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783039257119

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus 21109 Hamburg

    5/5

    15.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden (Sören Kierkegaard)

    Julia Kohli lässt ihre Protagonistin Matylda Zelichowska in der Ich-Form ihr Leben erzählen. Der Autorin gelingt es überzeugend, ein Porträt einer Frau „Zwischen den Stühlen“ in unserer Zeit, unserer Gesellschaft zu zeichnen. Das Leben einer „Aufsteigerin“, aus einfachen Verhältnissen in Polen hin zu einer geschiedenen Millionärin in der Schweiz. Der ganze Text besteht aus haarscharfer Beobachtung, ironischer Kritik am osteuropäischen wie auch am westlichen, insbesondere schweizerischen Lebensstil. Mitunter vielleicht zu oberflächlich katalogisierend, zu wenig Tiefe. Und vor allem ein fast narzisstisches Selbstwert - bzw. Unselbstwertgefühl beschreibend. Entspricht es wirklich der geldschweren Realität, dass eine Frau um die 50 in einen psychischen Abgrund fällt, nur weil ein Paparazzo Fotos von ihren Cellulitis-gedellten Oberschenkeln gemacht hat und diese in der Boulevardpresse kursieren? Da kann man vielleicht etwas tiefer graben, warum wieso? Liegt es am Selbstmord der Mutter (Zitat:“ Wenn jemand Selbstmord begeht, ermordet er auch sein Umfeld“) oder daran, das Kind eines katholischen Priesters zu sein? Klar und deutlich zeigt der Roman die nicht neue Einsicht auf, dass Geld nicht glücklich macht. Man kann in Champagner baden, Kaviarpyramiden besteigen, sich an karibischen Privatstränden verlustieren, die innere Leere kann „das Geld“ nicht übertünchen. Diese führt entweder zu „helvetisierter“ Gefühlskälte, zu Papperlapapps über Autos, Villen, die Internate der Kinder und dergleichen mediokren Oberflächlichkeiten der Wichtigtuer, Banker, Schönheitschirurgen und ihrer Gattinnen, für die Kinder so etwas wie „Fruchtbarkeitspokale“ sind oder kann erst durch einen Schock bewusst gemacht werden. Wie im Falle von Matylda, die sich durch eine Kunst fördernde Stiftung vom Geld reinwaschen, befreien will. Die „Nebenfiguren“ wie die Tante Ciocia Lidia, die Freundin aus der Jugend Katarzyna, der Ex-Mann Cédric, der Vermögensverwalter und gelegentlicher „Fuckboy“ Patrick (so seine Eigenbezeichnung), die beste Freundin Antonia mit ihrer verwöhnten Tochter Gina und schamanistischer Freundin Iris, die sich mit Göttinnen-Kulten des Ewig Weiblichen identifiziert, runden dieses Kaleidoskop einer Frau ab, die sich wiederfinden muss und die einsieht, dass nicht die Fotos des Paparazzo sie zerstört haben, sondern sie sich unbewusst zerstören lassen wollte. Und das Mittel dazu war ihre Anorexie sowie innerer und äußerer Rückzug. Die Autorin beschreibt die Leben- und Gedankenwelt der Matylda überzeugend, man kann sich in sie hineinfühlen, mitfühlen.

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus Hamburg

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben wird vorwärts…

    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden (Sören Kierkegaard) Julia Kohli lässt ihre Protagonistin Matylda Zelichowska in der Ich-Form ihr Leben erzählen. Der Autorin gelingt es überzeugend, ein Porträt einer Frau „Zwischen den Stühlen“ in unserer Zeit, unserer Gesellschaft zu zeichnen. Das Leben einer „Aufsteigerin“, aus einfachen Verhältnissen in Polen hin zu einer geschiedenen Millionärin in der Schweiz. Der ganze Text besteht aus haarscharfer Beobachtung, ironischer Kritik am osteuropäischen wie auch am westlichen, insbesondere schweizerischen Lebensstil. Mitunter vielleicht zu oberflächlich katalogisierend, zu wenig Tiefe. Und vor allem ein fast narzisstisches Selbstwert - bzw. Unselbstwertgefühl beschreibend. Entspricht es wirklich der geldschweren Realität, dass eine Frau um die 50 in einen psychischen Abgrund fällt, nur weil ein Paparazzo Fotos von ihren Cellulitis-gedellten Oberschenkeln gemacht hat und diese in der Boulevardpresse kursieren? Da kann man vielleicht etwas tiefer graben, warum wieso? Liegt es am Selbstmord der Mutter (Zitat:“ Wenn jemand Selbstmord begeht, ermordet er auch sein Umfeld“) oder daran, das Kind eines katholischen Priesters zu sein? Klar und deutlich zeigt der Roman die nicht neue Einsicht auf, dass Geld nicht glücklich macht. Man kann in Champagner baden, Kaviarpyramiden besteigen, sich an karibischen Privatstränden verlustieren, die innere Leere kann „das Geld“ nicht übertünchen. Diese führt entweder zu „helvetisierter“ Gefühlskälte, zu Papperlapapps über Autos, Villen, die Internate der Kinder und dergleichen mediokren Oberflächlichkeiten der Wichtigtuer, Banker, Schönheitschirurgen und ihrer Gattinnen, für die Kinder so etwas wie „Fruchtbarkeitspokale“ sind oder kann erst durch einen Schock bewusst gemacht werden. Wie im Falle von Matylda, die sich durch eine Kunst fördernde Stiftung vom Geld reinwaschen, befreien will. Die „Nebenfiguren“ wie die Tante Ciocia Lidia, die Freundin aus der Jugend Katarzyna, der Ex-Mann Cédric, der Vermögensverwalter und gelegentlicher „Fuckboy“ Patrick (so seine Eigenbezeichnung), die beste Freundin Antonia mit ihrer verwöhnten Tochter Gina und schamanistischer Freundin Iris, die sich mit Göttinnen-Kulten des Ewig Weiblichen identifiziert, runden dieses Kaleidoskop einer Frau ab, die sich wiederfinden muss und die einsieht, dass nicht die Fotos des Paparazzo sie zerstört haben, sondern sie sich unbewusst zerstören lassen wollte. Und das Mittel dazu war ihre Anorexie sowie innerer und äußerer Rückzug. Das Bedürfnis, Erde zu riechen, Erde aus Sibirien, Patagonien, Tasmanien; Morgentau zu trinken, als Adlerin über den Metropolen zu kreisen oder ein Vampir mit vielen Geschlechtern zu sein. Vielleicht findet sie zum Schluss, nach eigener Entscheidung, Heilung in einer Klinik zu suchen, das „Diamant-Ei der Göttin“, wie es die schamanistische Iris in ihren Workshops anbietet? Es wäre ihr zu wünschen, denn irgendwie fühlt man Sympathie mit ihr. Vielleicht weil sie zweifelt, weil sie nach neuen Wegen sucht……

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Leben ist die grösstmögliche Ruhestörung