Er spürt das Erwachen, den Duft von Jasmin, der sein Gesicht streift, und versteht die Liebe.
Jamie McHannay, Mathematikprofessor an der Universität von Toronto, kehrt 1962 in die Einsamkeit der kanadischen Wälder zurück. Bei der Beerdigung seiner Mutter trifft er seinen Stiefvater Logan Taylor wieder. Trotz der gemeinsamen Jahre auf der Farm hegt Jamie einen Groll gegen den Mann, den er aber nie ergründen wollte.
Nach der Beerdigung erhält Jamie aus dem Nachlass seiner Mutter ihre Tagebücher, und die seines leiblichen Vaters. Jamie taucht tief ein in das Leben der hart geprüften Siedler, erfährt von Katastrophen, Spannungen, Ausgrenzung, Sehnsüchten und großen, leidenschaftlichen Gefühlen...
Ein hochemotionaler Roman vor der grandiosen Ku-lisse der unendlichen Weiten Kanadas, in dem sich alle Höhen und Tiefen menschlicher Leidenschaft entfalten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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James kehrt nach Brownsville zurück. Er muss sich von seiner Mutter verabschieden. Dort wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und trift auf seinen Stiefvater Logan, den er schon immer nicht über den Weg traut.
Logan übergibt James die Tagebücher seiner Mutter. Auf dem Rückweg fängt er an zu lesen und begibt sich somit in seine Kindheit zurück.
Er erfährt viel aus dem Leben seiner Eltern. Ihren Kampf im kanadischen Winter, der Einsamkeit des Hofes, aber auch die unermüdliche Arbeit auf dem Hof.
Nachdem sein Vater durch ein Unglück starb, Logan auf dem Hof kam und das Leben dadurch angenehmer wurde......alles dies und vor allem viele Hintergründe, die er als Kind so nicht erfasste.....das alles wird ihm erst jetzt bewusst.
Wie James Leben verlief, was alles passierte ( ich kann sagen, dass ist sehr vieles und vor allem.sehr enotional) , dass verrate ich nicht........
Fazit:
Bekannt als Psychothriller/Thriller- Autorin, überraschte mich Astrid ykorten mit diesem Buch. Wahnsinnig emotional und spannend,kann man das Buch kaum US die Hand legen.
Unglaublich bildlich geschrieben, fesselnd, und auch geschichtlich wertvoll, erfährt man als Leser viel über das harte Leben in den Weiten der Wälder Kanadas.
Mich hat das Buch sehr mitgenommen und emotional gefordert. Aber ich gestehe, ich habe im Nachgang noch lange nachgedacht und mich mit der Geschichte beschäftigt.
Daher ist es mir ein Bedürfnis, dieses Buch zu empfehlen und vergeben ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Angelika Sondermann
aus Wald-Michelbach
5/5
01.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Ans Herz gehend...
Tal der Tränen...von Autorin Astrid Korten.
Er spürt das Erwachen,
den Duft von Jasmin,
der sein Gesicht streift,
und er versteht die Liebe.
Jamie McHannay, Mathematikprofessor an der Universität von Toronto, kehrt 1962 in die Einsamkeit der kanadischen Wälder zurück. Bei der Beerdigung seiner Mutter trifft er seinen Stiefvater Logan Taylor wieder. Trotz der gemeinsamen Jahre auf der Farm hegt Jamie einen Groll gegen den Mann, den er nie ergründen wollte.
Nach der Beerdigung erhält Jamie aus dem Nachlass seiner Mutter ihre Tagebücher, und die seines leiblichen Vaters.
Jamie taucht tief ein in das Leben der hart geprüften Siedler, erfährt von Katastrophen, Spannungen, Ausgrenzung, Sehnsüchten und großen leidenschaftlichen Gefühlen...
Eine wunderschöne ans Herz gehende Geschichte, die mich mitgerissen hat und verschiedene Emotionen in mir hervorgerufen hat.
Die tolle Autorin schafft es einen, abschalten zu lassen und in das Tal der Sehnsucht einzutauchen, in dem Katastrophen, Sehnsüchte, Hoffnung und Leidenschaft, diesen Roman, zu etwas ganz einzigartigem machen.
Diesen Roman, empfehle ich, natürlich gerne weiter, den muss man einfach lesen.
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
15.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Packend, ergreifend und berührend – ein Lesehighlight!
In „Tal der Sehnsucht“ schildert Astrid Korten sehr eindrucksvoll, gefühlsstark und spannend das harte und entbehrungsreiche Leben einer kanadischen Farmersfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts.
Worum geht es:
Der Mathematikprofessor Jamie McHannay kehrt anlässlich der Beerdigung seiner Mutter auf die elterliche Farm zurück. Das Wiedersehen mit seinem Stiefvater Logan Taylor verläuft distanziert, Jamie kann seine negativen Gefühle ihm gegenüber nicht abschütteln. Doch dann vermitteln die Tagebücher aus dem Nachlass seiner Mutter Jamie tiefe Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt seiner Eltern.
Das Cover in den Pastelltönen sticht vielleicht nicht sofort ins Auge, doch harmoniert es vorbildlich mit dem Titel – es ist quasi „leise“, unaufdringlich, Sehnsucht ist ein leises Gefühl. Das Buch erschien 2024 und gliedert sich in zwei Teile, nämlich die Jahre, als Jamies Vater noch lebte, und jene mit seinem Stiefvater. Die insgesamt 38 Kapitel sind jeweils mit Titeln versehen und haben eine angenehme Länge. Außer Prolog und Epilog aus dem 1962 spielt die Handlung in den 1920er Jahren in Brownsville, Kanada. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, die Sprache der Zeit angepasst.
Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin, die ich bislang vor allem von fesselnden Thrillern her kannte. Wie stets bei Astrid Korten bildet auch bei dieser höchst emotionalen Familiengeschichte ausgezeichnete Recherchearbeit den Hintergrund für ein anschauliches, gut vorstellbares, mit vielen Details gespicktes Zeitbild.
Von Anfang an wurde ich regelrecht hinein gesogen in die Welt dieser kanadischen Farmersfamilie, ein Leben mit und gegen Naturgewalten, wo Waldbrände und Schneestürme Lebensgefahr bedeuten, ein Leben in Einsamkeit, in Naturverbundenheit. Die Schilderungen sind wunderbar lebendig, reich an kritischen Situationen, wo ich nicht umhin konnte, mit den Protagonisten zu leiden, mich zu ängstigen oder mit zu fiebern, dass sie der Gefahr wohlbehalten entrinnen mögen.
Abgesehen von den Spannungsmomenten nahmen mich aber vor allem die facettenreich und sehr intuitiv dargestellten Persönlichkeiten gefangen. Von einigen Randfiguren abgesehen entwickelt sich die Handlung durch das Aufeinandertreffen von sehr schwierigen, von früheren Erlebnissen geprägten Charakteren. Logan, kräftig, fleißig, durchsetzungsstark, hilfsbereit und tüchtig, trägt ebenso eine Schwachstelle in sich wie Everly, eine stolze und eigenwillige, auch leidenschaftliche Frau und Mutter, die in erster Linie das Wohl ihres Kindes sieht. Die Zentralfigur ist der empfindsame, naturverbundene Jamie, der sehr um seinen lebensfrohen und verständnisvollen Vater trauert, und der vom Stiefvater lange Zeit missverstanden und nicht so akzeptiert wird, wie er ist. Die Entwicklung, das Zueinanderfinden, die Akzeptanz jener Wesenszüge des anderen, die der eigenen Denkweise nicht entsprechen, machen den Roman zu einem besonderen Leseerlebnis.
„Tal der Sehnsucht“ hat mich einfach begeistert – ein Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen wollte, spannend und bewegend zugleich. Für dieses wunderbare Buch gibt es von mir eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.
haberlei
aus Wien
5/5
15.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Packend, ergreifend und…
Packend, ergreifend und berührend – ein Lesehighlight! In „Tal der Sehnsucht“ schildert Astrid Korten sehr eindrucksvoll, gefühlsstark und spannend das harte und entbehrungsreiche Leben einer kanadischen Farmersfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts. Worum geht es: Der Mathematikprofessor Jamie McHannay kehrt anlässlich der Beerdigung seiner Mutter auf die elterliche Farm zurück. Das Wiedersehen mit seinem Stiefvater Logan Taylor verläuft distanziert, Jamie kann seine negativen Gefühle ihm gegenüber nicht abschütteln. Doch dann vermitteln die Tagebücher aus dem Nachlass seiner Mutter Jamie tiefe Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt seiner Eltern. Das Cover in den Pastelltönen sticht vielleicht nicht sofort ins Auge, doch harmoniert es vorbildlich mit dem Titel – es ist quasi „leise“, unaufdringlich, Sehnsucht ist ein leises Gefühl. Das Buch erschien 2024 und gliedert sich in zwei Teile, nämlich die Jahre, als Jamies Vater noch lebte, und jene mit seinem Stiefvater. Die insgesamt 38 Kapitel sind jeweils mit Titeln versehen und haben eine angenehme Länge. Außer Prolog und Epilog aus dem 1962 spielt die Handlung in den 1920er Jahren in Brownsville, Kanada. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, die Sprache der Zeit angepasst. Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin, die ich bislang vor allem von fesselnden Thrillern her kannte. Wie stets bei Astrid Korten bildet auch bei dieser höchst emotionalen Familiengeschichte ausgezeichnete Recherchearbeit den Hintergrund für ein anschauliches, gut vorstellbares, mit vielen Details gespicktes Zeitbild. Von Anfang an wurde ich regelrecht hinein gesogen in die Welt dieser kanadischen Farmersfamilie, ein Leben mit und gegen Naturgewalten, wo Waldbrände und Schneestürme Lebensgefahr bedeuten, ein Leben in Einsamkeit, in Naturverbundenheit. Die Schilderungen sind wunderbar lebendig, reich an kritischen Situationen, wo ich nicht umhin konnte, mit den Protagonisten zu leiden, mich zu ängstigen oder mit zu fiebern, dass sie der Gefahr wohlbehalten entrinnen mögen. Abgesehen von den Spannungsmomenten nahmen mich aber vor allem die facettenreich und sehr intuitiv dargestellten Persönlichkeiten gefangen. Von einigen Randfiguren abgesehen entwickelt sich die Handlung durch das Aufeinandertreffen von sehr schwierigen, von früheren Erlebnissen geprägten Charakteren. Logan, kräftig, fleißig, durchsetzungsstark, hilfsbereit und tüchtig, trägt ebenso eine Schwachstelle in sich wie Everly, eine stolze und eigenwillige, auch leidenschaftliche Frau und Mutter, die in erster Linie das Wohl ihres Kindes sieht. Die Zentralfigur ist der empfindsame, naturverbundene Jamie, der sehr um seinen lebensfrohen und verständnisvollen Vater trauert, und der vom Stiefvater lange Zeit missverstanden und nicht so akzeptiert wird, wie er ist. Die Entwicklung, das Zueinanderfinden, die Akzeptanz jener Wesenszüge des anderen, die der eigenen Denkweise nicht entsprechen, machen den Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. „Tal der Sehnsucht“ hat mich einfach begeistert – ein Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen wollte, spannend und bewegend zugleich. Für dieses wunderbare Buch gibt es von mir eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.
Trixi
aus Kissing
5/5
11.06.2024
Buch (Taschenbuch)
spannungsgeladene, tiefsinnige Familienerzählung
Beendet ☺️
Meine Rezension zu
Tal der Sehnsucht
Von Astrid Korten
Eigentlich kenne ich so manches Buch von Astrid Korten, allerdings tatsächlich bisher eher im Genre Krimi/ Thriller. So war ich extrem gespannt und neugierig darauf, etwas vollkommen anderes von ihr zu lesen.
Bereits zu Beginn fühlte ich mich gefangen in den tiefen Wäldern Kanadas, Logan, Jamie und seine Geschichte. Sehr emotional und tiefgreifend wird aus der Sicht von Jamie und seiner Kindheit/ Jugend erzählt. Die Tagebücher seiner Mutter wühlen sein Innerstes wieder auf. Vieles stellt sich ihm nun nach den vielen Jahren anders dar, als er es damals erlebt, gefühlt hat und in Erinnerung hatte.
Das Buch hat mich völlig überrascht, kannte ich bisher noch keine romantischen Bücher der Autorin. Die emotionale und ergreifende Geschichte wird in einem sehr flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil erzählt. Trotzdem spürt man zwischen den Zeilen eine immense Spannung, also doch ein bisschen "Krimi-Stil", aber gerade das hat es für mich zu einem ganz besonderen Buch gemacht. Es wurde nie langatmig oder klischeehaft, sondern eine sanfte, gefühlvolle, tiefsinnige Romantik gepaart mit spannungsgeladenen, fesselnden Szenen.
Von mir eine eindeutige Empfehlung.
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