Ein verarmter Pferdehof in Brandenburg, eine große Liebe unter keinem guten Stern und eine starke junge Frau, die mit Etikette und Anstandsregeln zu kämpfen hat. Der romantische erste Band der Regency – Liebesroman-Reihe über die Familie Cossin. Preußen, 1815: Friederike von Cossin hat ein Problem: Der Hof ihrer Familie steht bei Herzog Leopold von Ritteysen tief in den roten Zahlen. Doch wenn sie es schafft, den wohlhabenden und gutaussehenden Herzog von seiner Furcht vor Pferden zu befreien, werden die Schulden erlassen. Gelingt es nicht, verliert die Familie Hof und Gestüt. Ärgerlich ist nur, dass sich die zwei nicht ausstehen können und beide Wunden aus der Vergangenheit mit sich tragen, die ihre Herzen verschlossen haben. Zwischen Stall, Kutschen und gesellschaftlichen Regeln erblüht langsam eine Zuneigung, die machtvoll genug ist, ihr Schicksal für immer zu verändern. Doch werden sie es schaffen, die Kluft in ihrem Innern zu überwinden? Eine berührende und bezaubernde historische Liebesgeschichte mit großen Gefühlen.
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Sehr guter Auftakt einer neuen interessanten Reihe
Mir hat der Auftakt der Cossin-Saga gut gefallen, für mich war es eine Mischung aus der Lilienpalais-Reihe und der Saga um Gut Friesenhain.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die junge Frederike, sie ist eine verarmte Baroness, die um das Gestüt und den Hof ihrer Eltern bangt, da sie die angehäuften Schulden nicht mehr zahlen können. Doch es kommt es zu einer ungewöhnlichen Abmachung. Sobald Herzog Leopold wieder ungezwungen mit Pferden umgehen kann, sie sogar reiten kann, sind die Schulden der Familie getilgt. Frederike nimmt die ungewöhnliche Aufgabe an und schon bald sieht sie sich einem Chaos von Gefühlen gegenüber. Leopold mochte ich auch sehr, da er nicht so eingebildet und versnobt ist. Er ist recht bodenständig und spätestens seit er sich bei der Stallarbeit beteiligt hat, hatte ich ihn in mein Herz geschlossen. Ganz im Gegensatz zu seiner Verlobten, die mir immer sehr kalt und eingebildet vorkam.
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Frederike und Leopold erzählt. Wir kommen so den beiden Protagonisten sehr nah, vor allen Dingen auch in ihrem Denken, was ich sehr gelungen fand.
Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht zu lesen, sodass ich das Buch an zwei Abenden gelesen hatte. Die Spannung ist bis zum Schluss gegeben, man bangt mit Frederike und Leopold und hofft, dass die beiden trotz aller Konventionen zueinander finden, doch dann überschlagen sich am Ende hin noch die Ereignisse und es wird dramatisch. Der Spannungsbogen ist von der Autorin gut ausgearbeitet worden.
Für mich eine schöne Liebesgeschichte mit deutschem Adel und Pferden im 19. Jahrhundert!
NiniSte
aus Kiel
5/5
22.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Grandioser Auftakt zur ,,Cossin -Saga "
,, Ein fast perfekter Herzog " von Kristina Herzog ist der erste Teil ihrer neuen Reihe ,, Die Cossin -Saga" , die den Leser ins 19. Jahrhundert nach Preußen entführt. Von Kristina Herzog habe ich bereits mit großer Begeisterung die Triologie,,Die Sternberg-Saga " gelesen , in der es um die bewegende Familiengeschichte einer jüdischen Familie geht. Nun war ich ganz gespannt, was mich mit nun in der historischen Liebesgeschichte erwartet.
Friederike von Cossin lebt mit ihren Eltern und Geschwistern auf ihrem Gut im Brandenburg. Sie liebt die Arbeit mit den Pferden, am liebsten ist sie im Stall, und träumt davon , als älteste Tochter den Hof zu übernehmen , edle Pferde zu züchten und damit das Auskommen zu sichern. Mit der Liebe hadert sie , nachdem sie eine Enttäuschung erleben musste, die sie tief im Herzen verletzt hat. Zu ihrem herzensguten Vater hat sie ein inniges Verhältnis. So vertraut er ihr an, daß auf dem Hof sehr viele Schulden lasten. Wenn diese beim Herzog Leopold von Ritteysen nicht beglichen werden können, wird die Familie ihr Zuhause verlieren und die Gemeinde wird dort dann die benötigte Schule einrichten. Das will Friederike unbedingt verhindern und sucht den Herzog in seinem Schloss auf. Das erste Aufeinandertreffen ist kühl und die gegenseitige Abneigung unverkennbar. Trotzdem wird ein Abkommen beschlossen. Leopold hat nach einem traumatischen Erlebnis große Angst und Panik vor Pferden und Kurschfahrten. Da dieses in seiner Stellung und besonders bei der bevorstehenden Jagd äußerst schwierig wird, soll Friederike ihm Unterricht geben . Sollte sie es innerhalb von 3 Wochen schaffen, ihn von seinen Ängsten zu befreien, werden die Schulden erlassen. Leopold bezieht auf dem Hof Quartier , um möglichst unbeobachtet unterrichtet zu werden. Trotz anfänglicher Distanz , schließlich gehören sie unterschiedlicher Gesellschaftsschichten an, Verschlossenheit und Kühle, ist eine seltsame Anziehung zu spüren. Eine Anziehung , womöglich eine Liebe, die nicht sein darf, schließlich wird Leopold sich nach der Jagd mit Helene verloben. Doch können sich Friederike und Leopold ihrer Gefühle füreinander entziehen? Schafft Friederike es, Leopold die Angst vor den Pferden zu nehmen, und damit ihr Zuhause zu retten?
Kristina Herzog hat mich mit ihrem großartigen bildhaften und detaillierten Beschreibungen direkt auf den Cossin- Hof und ins Schloß von Ritteysen entführt. Das Leben in den so unterschiedlichen Familien und Gesellschaftsschichten ist so authentisch dargestellt, daß ich mir jede Szene lebhaft vorstellen konnte. Das steife Protokoll bei der Familie des Herzogs und das quirlige Familienleben auf dem Hof. Friederike und Leopold sind liebevoll und lebendig mit all ihren Charakterzügen, Ecken und Kanten , ausgearbeitet und Wirken auf mich sehr realistisch. Sehr schnell habe ich sie liebgewonnen. Friederike ist eine sympathische junge Frau, die einerseits mit Sprüchen austeilen kann, andererseits aber so feinfühlig und zuweilen unsicher ist. Darf sie ihren aufkommenden Gefühlen nachgeben? Leopold untersteht den Zwängen seiner Familie und vor allem seines Standes als Herzog und auch denen , die er sich selbst auferlegt hat. Er muss sich entscheiden, ob Kopf oder Herz die Obethand haben darf. Eine schwere Entscheidung, schließlich möchte niemand andere Menschen verletzen. Auch die weiteren Familienmitglieder und realistisch und liebevoll authentisch ausgearbeitet. Es ist wie im richtigen Leben : den einen mag man lieber als den anderen und so manche Person überrascht mit ihrer Entwicklung, zeigt sie doch eine unbekannte Seite, mit der man so nicht gerechnet hat.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die Seiten flogen nur so und ich konnte mich nicht von dem Buch lösen, bis die letzte Seite gelesen war. Durch die Perspektiven von Friederike und Leopold konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Ich konnte ihre anfängliche Abneigung und die aufkommenden Gefühle spüren , ihre Ängste und ihr Glück fühlen. Es war ein stetiges Auf -und Ab der Gefühle. Näherten sie sich an, geschah etwas Unvorhergesehenes , was sie wieder auseinander trieb. Der Spannungsbogen ist durchgehend hervorragend ausgearbeitet. Wendungen und dramatische Momente haben dafür gesorgt, daß ich vor lauter Sorge die Luft anhielt und gehofft habe, daß alles gut ausgeht.
Das Buchcover hat mich vom ersten Anblick fasziniert und neugierig auf diese historische Geschichte gemacht. Ein wunderschönes Kleid in herrlichem hellblau, welches man auch in der Geschichte wiederfindet.
Kristina Herzog hat mich mit ihrem grandiosen Auftakt zur Cossin-Saga absolut begeistert. Eine großartige gefühlvolle und mitreißende Geschichte, die mich vom ersten Augenblick an in den Bann gezogen und verzaubert hat. Schon jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil . Beim Lesen spürt man, wieviel Liebe und Herzblut sie in die Personen und in die Geschichte hinein gebracht hat
Von ganzem Herzen danke ich Kristina Herzog für diesen großartigen, emotionalen , romantischen Roman , der mich mit den Herausforderungen , welche die Protagonisten bewältigen müssen, in eine andere Zeit versetzt hat .
Dieses Lesehighlight sollte man sich nicht entgehen lassen! Eine uneingeschränkte und absolute Leseempfehlung für alle, die romantische, gefühlvolle Zeitreisen mit Spannung mögen .
Nadys Bücherwelt
aus Freiburg
5/5
22.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Für mich ein Highlight
Meine Meinung:
Friederike von Cossin lebt mit ihren Eltern und 4 weiteren Geschwistern auf dem Pferdehof der Familie. Für die junge Frau gibt es nichts Wichtigeres, als das Gestüt und ihre Liebe zu den Pferden. Von Männern möchte sie nichts mehr wissen, nachdem ihre große Liebe sie kurz vor der Verlobung sitzen ließ und eine andere geheiratet hat.
Doch dann erfährt sie, dass der Vater einen großen Schuldenberg angehäuft hat, und nun sollen die Schulden bei Herzog Leopold von Ritteysen sofort zur Zahlung fällig werden. In dem Haus der Familie von Cossin soll eine schon lange benötigte Schule eingerichtet werden.
Kurzerhand reitet Friederike zum Schloss des Herzogs und möchte ihm den Vorschlag unterbreiten, die Schulden abzustottern. Die Mutter des Herzogs macht Friederike ein unglaubliches Angebot. Wenn Friederike und ihre Familie es schaffen, ihren Sohn von der panischen Angst vor Pferden zu befreien, werden die Schulden erlassen und sie können auf dem Hof bleiben.
Obwohl Friederike den Herzog alles andere als sympathisch findet, willigt sie ein, diese Herausforderung anzunehmen. Was Friederike nicht weiß, auch Leopold hat ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit und ist alles andere als mit dieser Abmachung einverstanden. Doch lässt er sich darauf ein und zieht für einige Tage auf den Hof der Cossins. Zwischen Pferde, Heu und seiner Angst erwachen jedoch zarte Gefühle für die pferdeverrückte Friederike und ihm.
Fazit:
Das Kristina Herzog eine hervorragende Autorin ist, hat sie mir mit ihrer Sternberg-Saga mehr als bewiesen. Doch mit dieser neuen Reihe „Die-Cossin-Saga“ hat sie mich nochmals mehr überrascht. Von der ersten Seite an war ich von der Story gefangen und hatte wirklich Mühe, dass Buch auf die Seite zu legen. Die Charaktere, insbesondere Friederike, waren so hervorragend ausgearbeitet, dass ich die meisten direkt in mein Herz geschlossen habe. Die ganze Geschichte und meine Gefühle gestaltet sich während dem Lesen in einem Auf und Ab. Ich kann nur sagen, so muss sich ein richtig gutes Buch anfühlen und deshalb bekommt es von mir 5 von 5 Sterne und eine große Leseempfehlung.
Gott sei Dank folgt die Fortsetzung schon im August dieses Jahres.
https://nadys-buecherwelt.de/ein-fast-perfekter-herzog-von-kristina-herzog/
Bewertung
5/5
26.08.2024
Buch (Taschenbuch)
wunderbar einfühlsamer historischer Einblick
Ich gestehe: Ich bin ein ganz großer Bridgerton-Fan und lese auch sehr gerne historische Romane. So habe ich mich gefreut, in der Geschichte „Ein fast perfekter Herzog“ von Kristina Herzog beiden Leidenschaften nachkommen zu können. Das 19. Jahrhundert ist, meiner Meinung nach, besonders spannend als Setting, weil sich in der vorangegangenen Epoche der Aufklärung so viel bewegt hat.
Ihr größter Traum ist es, einen Pferdehof zu leiten, weshalb sie schließlich widerwillig ihr Einverständnis gibt, einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt. Als Folge der Umstände ist dies ihre einzige Handlungsmöglichkeit. Doch, was erst als großes Zugeständnis scheint, soll ihr Schicksal werden, denn sie verliebt sich in den zunächst sehr unsympathischen Leopold von Ritteysen. Die Figurenzeichnung ist hier wieder einmal so gut gelungen, dass man sich in die Charaktere hineinfühlen kann und mit ihnen empfindet. Leopold ist zunächst unnahbar, man findet aber durch den Perspektivwechsel des Erzählstils auch zu ihm und kann ihn ein wenig besser verstehen, wenn man mehr über ihn erfährt. Heutzutage ist es schwer, sich in diese konventionell bestimmten Rollen hineinzudenken, gerade dies gelingt aber über diesen Roman sehr gut.
Die Gesprächssituationen und auch die Ereignisse werden humorvoll, mit vielen Emotionen belegt und sehr eingehend beschrieben, wobei eine gute Komplexität im Plot den Unterhaltungswert noch einmal erhöht. Bedingt dadurch, dass man erst zu den Figuren findet und nach und nach mehr über sie erfährt, kommt auch Spannung auf, die durch den schönen flüssigen Erzählstil der Autorin verstärkt wird.
Es wird von der Autorin eine schöne Wohlfühlatmosphäre geschaffen, sodass man auch als nicht so großer Romantik-Fan hier definitiv sehr gut unterhalten wird. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Bewertung
aus Paderborn
5/5
20.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsamer Roman
Das neue Buch "Ein fast perfekter Herzog" von Kristina Herzog bildet den Auftakt der neuen, vielversprechenden Familien Saga der Familie Cossin.
Die älteste Tochter Friederike versucht das Anwesen der Familie zu retten. Denn ihr Vater hat enorme Spielschulden angesammelt und das Haus der Familie ist an den Herzog Leopold von Ritteysen übertragen worden.
Nun liegt es an Friederike das Haus im Familiebesitz zu halten. Hierzu muss sie den jungen Herzog von seiner Angst vor Pferde und explizit vor Pferdekutschen heilen. Nichts leichter als das könnte man denken...
Viele Fallstricke tauchen auf, viele Tränen fließen, weitere Unglücke geschehen und ob es ein Happy End geben wird, ist nicht sicher.
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, genau so, wie die Länge des Romans.
Die Enttäuschungen darüber, dass das Buch leider irgendwann endet, kann der Leser mit dem Wissen um die nahende Fortsetzung der Reihe im August 2024 überwinden...
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