Möglichkeiten der Reduzierung von Zwangsmaßnahmen in der psychiatrischen Patientenversorgung
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.05.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-03405-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Klinische Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht, wie die Anwendung von Zwangsmaßnahmen in der psychiatrischen Patient:innenversorgung reduziert werden kann. Zwang und Zwangsmaßnahmen sind Handlungen, die sich über den Willen einer Person hinwegsetzen und ihr Selbstbestimmungsrecht einschränken, indem sie deren autonomen Handlungsmöglichkeiten entgegenwirken. Dies kann physisch oder verbal geschehen. Sie werden in der Praxis angewendet, um Eigen- oder Fremdgefährdung abzuwenden, wobei nicht gesetzlich zugelassene Maßnahmen als missbräuchlich gelten. Zwangsmaßnahmen können sowohl physische als auch psychische Schäden bei den betroffenen Patient:innen und dem Pflegepersonal verursachen, einschließlich schwerer gesundheitlicher Folgen. Betroffene Patient:innen berichten von Gefühlen der Hilflosigkeit, Wut und Verzweiflung, die als traumatisch erlebt werden und langfristig die psychiatrischen Grunderkrankungen verschlimmern sowie das Vertrauen in die therapeutische Beziehung und die Bereitschaft zur zukünftigen Behandlung beeinträchtigen. Ein allgemeiner Konsens besteht darin, ein Monitoringsystem für Zwangsmaßnahmen zukünftig zu empfehlen, da dies notwendig ist, um den Bedarf zu erkennen und Qualitätsindikatoren zu identifizieren. Positive Effekte komplexer Behandlungsprogramme wie dem Weddinger Modell, das verschiedene empfohlene Einzelinterventionen umfasst, werden aufgezeigt. Patient:innenorientierung und eine gute Beziehungspflege werden als zentral für erfolgreiche Behandlungsprogramme hervorgehoben. Trotz breiter Zustimmung zu vielen Interventionen gibt es Zweifel an deren Umsetzbarkeit und nachweisbarer Wirkung, beispielsweise bei Genesungsbegleitern und dem Konzept der offenen Tür. Die Feststellung der Selbstbestimmungsfähigkeit von Patient:innen bleibt problematisch und veränderlich. Abschließend wird festgestellt, dass es gute Ansätze und Konzepte gibt, die helfen können, Zwangsmaßnahmen zu reduzieren, jedoch weitere Forschung erforderlich ist, um die negativen Folgen vollständig zu vermeiden und die therapeutischen Beziehungen zu schützen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice