Wellenläufer, das sind Kinder, die über das Wasser gehen können. Da ist Jolly, das Piratenmädchen aus der Karibik, die glaubt, die letzte dieser "Quappen" zu sein. Aber da ist auch Munk, dessen Elternhaus auf einer Insel in der Karibik von einem fürchterlichen Wesen verwüstet wird. Jolly und Munk erfahren, dass mitten im Atlantik ein gewaltiger Mahlstrom die Existenz der Menschen bedroht. Nur die beiden Wellenläufer können den Strudel zwischen den Welten schließen.
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Wundervoller erster Band der Trilogie
Bewertung aus Heyerode am 17.02.2025
Bewertungsnummer: 2414860
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Die Wellenläufertrilogie von Kai Meyer kam im vergangenen Jahr mit wundervollem Buchschnitt heraus. Die drei Bücher ergeben gemeinsam nebeneinander einen wunderschönen Buchschnitt, der sooo toll zu den Büchern passt, dass ich echt beeindruckt bin.
Preis-Leistung genial !!!
Aber kommen wir erst einmal zum eigentlichen Buch und dessen Inhalt:
Der erste Band erzählt von einem magischen Beben, welches die Küsten der Karibik erschüttert. Kinder werden mit dem Talent geboren, über Wasser gehen zu können. Vierzehn Jahre vergehen. Jolly glaubt, dass nur noch sie es ist, die von den Wellenläufern übrig geblieben ist. Dann trifft sie allerdings Munk. Die beiden verbindet ein dunkles Schicksal. Ein riesiger Mahlstrom ist es dann, der die Wellenläufer jagen wird, der nur von den beiden geschlossen werden kann. Die beiden werden Freunde, können sie das Schicksal aufhalten ???
Ich verrate mal nicht mehr, nur so viel, dass die Geschichte durchweg so spannend ist dass ich das Buch in einem weg gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen.
Wahnsinnig fantastisch geschrieben, bildhaft und detailliert, wenn man es sich bezüglich des Verständnisses wünschte und auf den Punkt, wenn ausschweifende Betrachtungen nicht nötig waren. Hat mir sehr gut gefallen, ein typischer Meyer halt im positiven Sinne. Kai Meyer hat es halt einfach drauf.
Kurze Leseprobe: ==============
„Was kann ich für euch tun?“, fragte Silverhand und lehnte seinen gebrechlichen Körper gegen einen Stapel schwarzer Stoffballen. Jolly schätzte, dass er mindestens achtzig war, uralt für diesen Teil der Welt, wo die meistern Männer …
Super tolles Buch, Empfehlung !!! Inhalt und Design rundherum gelungen !!!
Großartiger und magischer Auftakt!
Golden Letters am 05.08.2024
Bewertungsnummer: 2260940
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Jolly wuchs auf dem Schiff des berüchtigten Captains Bannon auf und ist stolz, Teil der Piratenbande zu sein, die auf der Mageren Maddy die Karibische See unsicher macht.
Doch dann gerät Bannons Crew in einen Hinterhalt und Jolly wird von ihnen getrennt. Sie landet auf einer abgelegenen Insel, die nur von Munk und seinen Eltern bewohnt wird.
Als die beiden einen schrecklichen Fehler begehen, werden dunkle Mächte auf sie aufmerksam und sie erfahren, dass sie in der Lage sind, diese aufzuhalten, doch dafür müssen sie sich einigen Gefahren stellen!
"Die Wellenläufer" von Kai Meyer ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie und wird zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive der vierzehn Jahre alten Jolly erzählt, aber auch aus der Perspektive des gleichaltrigen Munks sowie der Piratenprinzessin Soledad durften wir lesen.
Nach dem Untergang von Port Royal im Jahr 1692 suchte ein großes Erdbeben die Stadt heim und die Kinder, die unmittelbar nach dem Erdbeben in Port Royal geboren wurden, entpuppten sich als Quappen. Sie haben die Fähigkeit, über das Wasser zu laufen und Muschelmagie anzuwenden und viele haben Jagd auf diese Kinder gemacht, sodass Jolly und Munk die letzten lebenden Quappen sind.
Jolly ist sehr von sich selbst überzeugt. Sie wuchs bei dem Piraten Bannon auf, der Vaterersatz und Mentor zugleich war, und sie kann nicht glauben, dass er und seine Bande nach dem Hinterhalt, in den sie geraten sind, tot sein sollen, obwohl alles dafür spricht. Sie ist aber auch impulsiv und mutig, eine tolle Heldin, mit der man mitfiebern kann!
Munk ist fröhlich und unbekümmert, zumindest zu Beginn. Er wuchs auf einer Tabakfarm auf und seine Eltern und er sind die einzigen Bewohner ihrer Insel. Er langweilt sich oft und träumt davon, Pirat zu werden. Aber die Ereignisse sorgen dafür, dass Munk schneller erwachsen werden muss und er verliert das Unbekümmerte. Er ist dann in sich gekehrt und verbissen.
Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr. Der charmante und leicht ungehobelte Captain der Carfax Walker, sein wortkarger Freund und Steuermann Buenaventure, die starke und mutige Piratenprinzessin Soledad, der prahlerische Griffin, oder der mysteriöse Geisterhändler. Sie alle sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich darauf, sie in den nächsten Bänden noch besser kennenzulernen!
Ich habe die Bücher vor gut fünfzehn Jahren das erste Mal gelesen und sehr geliebt. Nun war es Zeit für ein Re-Read und ich mag die Geschichte noch immer so gerne!
Die grobe Handlung war mir noch bekannt, aber ich habe viele Details neu entdeckt, wie die Tatsache, dass die Geschichte zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts spielt. Etwas, das mir damals gar nicht so bewusst war und auch die realen Orte hatte ich so nicht wahrgenommen.
Aber Kai Meyer verwebt diese wieder meisterhaft mit fantastischen Elementen, denn wir treffen in diesem Band auf Quappen, den Hexhermethischen Holzwurm, der sich als dichtenden Orakel ausgibt und natürlich auf die Diener des Mare Tenebrosum, der dunklen Macht, die es zu bekämpfen gilt.
Ich mochte das Piratensetting sehr und auch die Handlung konnte mich fesseln. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und auch auf die Wunder Aeleniums freue ich mich sehr, diese werden wir dann im zweiten Band erkunden!
Fazit:
"Die Wellenläufer" von Kai Meyer ist ein großartiger Auftakt der gleichnamigen Trilogie!
Ich mochte besonders die Charaktere richtig gerne und konnte mit ihnen mitfiebern, aber auch das Setting und die Handlung haben mir wieder richtig gut gefallen und obwohl ich die Geschichte bereits kannte, konnte ich wieder viel Neues entdecken, sodass sie mich wieder mitreißen konnte.
Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Meinung aus der Buchhandlung
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Jo, ho, steht zusammen! Hisst die Flagge, zeigt sie!
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Wenn ich an die Autoren meiner Kindheit zurückdenke, dann ist Kai Meyer definitiv mit dabei. Mit seinen Büchern habe ich die Liebe zum Lesen entdeckt. Wie auch in seinen anderen Büchern gelingt es ihm auch hier eine wunderbar fantastische Welt aufzubauen, in die man einfach eintaucht und die Realität komplett vergisst. In diesem Fall geht es in die Karibik, wo Piraten und Klabauter lauern. Muss ich noch mehr sagen? Einfach ein absoluter must read.
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Plötzlich stand ich auf dem Meer – und bin nie zurückgekehrt
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Bücher, die liest man. Und dann gibt es Bücher, die man spürt. Die einen mitnehmen, weit weg von hier – auf eine Reise, die man nicht mehr vergessen kann. "Die Wellenläufer" ist genau so ein Buch für mich. Jedes Mal, wenn ich es aufschlage, habe ich das Gefühl, wieder an Bord eines Piratenschiffs zu stehen, den Wind in den Haaren, das Salz auf der Haut.
Kai Meyer erzählt keine gewöhnliche Piratengeschichte – er erschafft eine Welt, in der das Meer lebendig ist, Stürme eine Seele haben und Schiffe aus Korallen wachsen. Magie ist hier kein Mythos, sondern so real wie die Gischt, die über die Planken spritzt. Und mitten in dieser Welt gibt es zwei Jugendliche, die mehr mit dem Ozean verbunden sind, als ihnen lieb ist: Jolly und Munk – die Wellenläufer. Sie können über das Wasser laufen, als wäre es fester Boden. Doch diese Gabe macht sie nicht zu Helden – sie macht sie zu Gejagten.
Ich liebe es, wie Kai Meyer diese Geschichte erzählt. Seine Sprache ist kraftvoll und bildgewaltig – ich kann die tobenden Wellen förmlich hören, die salzige Luft riechen und die raue Welt der Piraten spüren. Jolly ist eine Protagonistin, die sofort lebendig wird: frech, mutig, manchmal stur – aber immer voller Leben. Munk dagegen ist nachdenklich, vorsichtiger, fast zögerlich – und gerade dieser Gegensatz zwischen ihnen macht ihre gemeinsame Reise so spannend.
Doch es ist nicht nur die Atmosphäre, die mich jedes Mal aufs Neue fesselt – es sind die Geheimnisse, die Legenden, die dunklen Mächte, die unter der Wasseroberfläche lauern. In dieser Geschichte geht es um weit mehr als um Piraten und Abenteuer. Es geht um den Kampf gegen etwas viel Größeres – eine Bedrohung, die uralt ist und tief in den Meeren verborgen liegt.
"Die Wellenläufer" ist der Auftakt einer Trilogie, die mit jedem Band noch vielschichtiger wird – eine Geschichte voller Magie, Gefahren und einer unbändigen Sehnsucht nach Freiheit. Es ist eines der Bücher, zu denen ich immer wieder zurückkehre, wenn ich genau das spüren will: den Wind, das Abenteuer – und den Zauber, der in jeder Welle verborgen liegt.
Kai Meyer zeigt mit "Die Wellenläufer", warum er für mich einer der besten Phantastik-Autoren überhaupt ist. Dieses Buch ist mehr als eine Geschichte – es ist eine Welt, in die ich immer wieder zurückkehren will.
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