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Radio Sarajevo Roman | Vom Leben und Überleben im belagerten Sarajevo | Tragisch, aufwühlend und ehrlich | Vom Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2024 | Coming-of-Age

17

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,1 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01392-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,1 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01392-0

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Kindheit im Krieg

Marielle_liest am 04.01.2026

Bewertungsnummer: 2691534

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist einfach alles genauso passiert, wie Tijan Sila es in „Radio Sarajevo“ erzählt. 1992 beginnt der Bosnienkrieg und Tijan ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder und den anderen Kindern des Mehrfamilienhauses schläft er nachts zwischen den Keller-Verschlägen, während die Wände von einschlagenden Granaten beben. Wochen, Monate und Jahre vergehen - Tijan, seine Familie, seine Freunde, seine Heimat durchleben den Krieg. Bis sie schließlich nach Deutschland fliehen. Was ich nicht begreifen kann: Es ist alles genauso passiert. Es ist unbegreiflich. Manche Passagen sind so schlimm, dass man es kaum ertragen kann. Auf 208 Seiten rauschen wir durch knapp zwei Jahre Kindheit, die nicht Kindheit genannt werden können. Wirklich schonungslos erleben wir mit, was Tijan zu dieser Zeit im Bosnienkrieg aushalten muss. (Das sage ich so daher als Person, die niemals einen Krieg erleben musste. Denn ich kann mir denken, dass wir Lesenden vielleicht doch geschont werden - dass die ganz schlimmen Passagen vielleicht gar nicht abgedruckt sind.) Lesen kann ich diese Geschichte überhaupt nur, weil Tijan seinen Humor irgendwie behalten, retten konnte. Es ist beeindruckend und beruhigend zugleich, dass eine Kinderstimme erklingt und mir die Geschichte vorliest. Vielleicht wäre es eben doch zu schlimm, wenn ich es alleine lesen müsste. Tröstend möchte ich noch ergänzen, was Thea Dorn auf dem Klappentext sagt. Denn wie schön ist es, dass es Tijan gibt und dass er uns von seinem Leben erzählen kann, dass er diesen Horror überlebt hat, dass er uns warnen kann, dass er mahnen und erinnern kann, dass er uns vor dem Vergessen bewahrt. Es ist alles genauso passiert, ich kann das nicht begreifen. Ganz große Leseempfehlung. Es ist schlimm, aber da müssen wir durch. Es ist wichtig - und unbegreiflich.

Kindheit im Krieg

Marielle_liest am 04.01.2026
Bewertungsnummer: 2691534
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist einfach alles genauso passiert, wie Tijan Sila es in „Radio Sarajevo“ erzählt. 1992 beginnt der Bosnienkrieg und Tijan ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder und den anderen Kindern des Mehrfamilienhauses schläft er nachts zwischen den Keller-Verschlägen, während die Wände von einschlagenden Granaten beben. Wochen, Monate und Jahre vergehen - Tijan, seine Familie, seine Freunde, seine Heimat durchleben den Krieg. Bis sie schließlich nach Deutschland fliehen. Was ich nicht begreifen kann: Es ist alles genauso passiert. Es ist unbegreiflich. Manche Passagen sind so schlimm, dass man es kaum ertragen kann. Auf 208 Seiten rauschen wir durch knapp zwei Jahre Kindheit, die nicht Kindheit genannt werden können. Wirklich schonungslos erleben wir mit, was Tijan zu dieser Zeit im Bosnienkrieg aushalten muss. (Das sage ich so daher als Person, die niemals einen Krieg erleben musste. Denn ich kann mir denken, dass wir Lesenden vielleicht doch geschont werden - dass die ganz schlimmen Passagen vielleicht gar nicht abgedruckt sind.) Lesen kann ich diese Geschichte überhaupt nur, weil Tijan seinen Humor irgendwie behalten, retten konnte. Es ist beeindruckend und beruhigend zugleich, dass eine Kinderstimme erklingt und mir die Geschichte vorliest. Vielleicht wäre es eben doch zu schlimm, wenn ich es alleine lesen müsste. Tröstend möchte ich noch ergänzen, was Thea Dorn auf dem Klappentext sagt. Denn wie schön ist es, dass es Tijan gibt und dass er uns von seinem Leben erzählen kann, dass er diesen Horror überlebt hat, dass er uns warnen kann, dass er mahnen und erinnern kann, dass er uns vor dem Vergessen bewahrt. Es ist alles genauso passiert, ich kann das nicht begreifen. Ganz große Leseempfehlung. Es ist schlimm, aber da müssen wir durch. Es ist wichtig - und unbegreiflich.

Wichtiges und eindrückliches Buch, das eine Kindheit im Krieg schildert

Sophia am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578355

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tijan Sila ist zehn Jahre alt, als im April 1992 in Sarajevo die ersten Bomben fallen und der Krieg beginnt. Mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder wohnt er in einer kleinen Wohnung in einem Plattenbau. Zwischen Trümmern, Bombenalarm und Soldaten muss die Familie versuchen zu überleben. Auch die Flucht der Familie im Jahr 1994 nach Deutschland wird thematisiert. Er schildert die Zeit im Krieg, das Überleben, die Winter ohne Ofen, die Vorfreude auf die Schule und das Ankommen in Deutschland. Beim Cover hätte ich zuerst nicht gedacht, welche gewaltige Geschichte sich im dem Buch verbirgt. Vom Krieg in Bosnien und Herzegowina und Serbien habe ich im Schulunterricht gehört, die Bilder gehen einem immer noch unter die Haut. Ein Buch dazu und dann noch so ein persönliches habe ich aber noch nicht gelesen - umso wichtiger, dass ich "Radio Sarajevo" entdecken durfte! Tijan Sila beschreibt aus der Ich-Perspektive sein Leben als Zehnjähriger, angefangen beim ersten ersten Beschuss bis zum Einleben in Deutschland. Dabei hat er eine ganz eigene Erzählweise, als Erwachsener beschreibt er rückblickend die Zeit damals einerseits kindlich-naiv, andererseits klar und sachlich. Man begleitet ihn beim Treffen mit seinen beiden besten Freunden, beim Schule schwänzen, beim Schwarzhandel mit Soldaten der UN und in seinem Alltag mit der Familie. Was anfangs noch unvorstellbar erscheint, wird bald zum traurigen Alltag: der Beschuss auf Sarajevo wird normal für ihn, er lernt, sich mehr oder weniger in dieser grauenvollen und dunklen Zeit zu arrangieren. Oft musste ich das Buch für einen Moment beiseite legen, weil mir das Ausmaß an Zerstörung und Krieg bewusst wurde, gerade wenn von Toten und den schrecklichen Verletzungen erzählt wird. Tijan Sila gelingt es, sowohl schonungslos ehrlich als auch emotional die Brutalität und Komplexität des Krieges zu schildern. Dieses schwierige Thema, was ich bislang meist aus dem Schulunterricht kannte, wird zugänglicher und menschlicher und zeigt, was es heißt, als Kind im Krieg zu überleben. Aktueller denn je kann ich "Radio Sarajevo" nur empfehlen, trotz des schweren Themas lohnt es sich, das Buch zu lesen. Große Leseempfehlung!

Wichtiges und eindrückliches Buch, das eine Kindheit im Krieg schildert

Sophia am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578355
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tijan Sila ist zehn Jahre alt, als im April 1992 in Sarajevo die ersten Bomben fallen und der Krieg beginnt. Mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder wohnt er in einer kleinen Wohnung in einem Plattenbau. Zwischen Trümmern, Bombenalarm und Soldaten muss die Familie versuchen zu überleben. Auch die Flucht der Familie im Jahr 1994 nach Deutschland wird thematisiert. Er schildert die Zeit im Krieg, das Überleben, die Winter ohne Ofen, die Vorfreude auf die Schule und das Ankommen in Deutschland. Beim Cover hätte ich zuerst nicht gedacht, welche gewaltige Geschichte sich im dem Buch verbirgt. Vom Krieg in Bosnien und Herzegowina und Serbien habe ich im Schulunterricht gehört, die Bilder gehen einem immer noch unter die Haut. Ein Buch dazu und dann noch so ein persönliches habe ich aber noch nicht gelesen - umso wichtiger, dass ich "Radio Sarajevo" entdecken durfte! Tijan Sila beschreibt aus der Ich-Perspektive sein Leben als Zehnjähriger, angefangen beim ersten ersten Beschuss bis zum Einleben in Deutschland. Dabei hat er eine ganz eigene Erzählweise, als Erwachsener beschreibt er rückblickend die Zeit damals einerseits kindlich-naiv, andererseits klar und sachlich. Man begleitet ihn beim Treffen mit seinen beiden besten Freunden, beim Schule schwänzen, beim Schwarzhandel mit Soldaten der UN und in seinem Alltag mit der Familie. Was anfangs noch unvorstellbar erscheint, wird bald zum traurigen Alltag: der Beschuss auf Sarajevo wird normal für ihn, er lernt, sich mehr oder weniger in dieser grauenvollen und dunklen Zeit zu arrangieren. Oft musste ich das Buch für einen Moment beiseite legen, weil mir das Ausmaß an Zerstörung und Krieg bewusst wurde, gerade wenn von Toten und den schrecklichen Verletzungen erzählt wird. Tijan Sila gelingt es, sowohl schonungslos ehrlich als auch emotional die Brutalität und Komplexität des Krieges zu schildern. Dieses schwierige Thema, was ich bislang meist aus dem Schulunterricht kannte, wird zugänglicher und menschlicher und zeigt, was es heißt, als Kind im Krieg zu überleben. Aktueller denn je kann ich "Radio Sarajevo" nur empfehlen, trotz des schweren Themas lohnt es sich, das Buch zu lesen. Große Leseempfehlung!

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Radio Sarajevo

von Tijan Sila

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Natalie Türk

Thalia Bonn

Zum Portrait

5/5

Packend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Radio Sarajevo ist ein wirklich packendes Buch, das von einer Kindheitserinnerung aus dem jugoslawischen Krieg berichtet. Tijan Sila hat es geschafft, ein so schweres Thema mit Humor auszuarbeiten, sodass die Ernsthaftigkeit trotzdem erhalten bleibt.
  • Natalie Türk
  • Buchhändler/-in

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5/5

Packend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Radio Sarajevo ist ein wirklich packendes Buch, das von einer Kindheitserinnerung aus dem jugoslawischen Krieg berichtet. Tijan Sila hat es geschafft, ein so schweres Thema mit Humor auszuarbeiten, sodass die Ernsthaftigkeit trotzdem erhalten bleibt.

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Ulrike von Bargen

Thalia Bad Godesberg

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5/5

Ein Buch, das niemanden kalt läßt.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese autobiografische Erzählung nimmt den Leser mit in den Jugoslawienkrieg der 90er Jahre. Tijan lebt mit seiner Familie in Sarajewo mitten im Kriegsgebiet. Bomben- und Raketenattacken, wie auch das plötzliche Auftauchen von Scharfschützen und gewalttätiger Gruppen bestimmen das Leben der Zivilbevölkerung. Die Stadt gleicht längst einem Trümmerfeld. In all diesem Chaos lebt Tijan mit seinen Freunden das Leben eines Jugendlichen. In einer unsentimentalen, direkten Sprache vermag Sila, dieses Leben zwischen krampfhaft aufrechterhaltenem Schulalltag und dem Kriegsalltag mit all seiner Zerstörung, auch in den Seelen der Menschen, lebensnah, spannend und unter die Haut gehend zu schildern. Dieses Buch hat, solange es Kriege und ideologischen Fanatismus gibt, eine zeitlose Gültigkeit und sollte von jederfrau und jedermann gelesen werden! Natürlich auch, weil es so gut geschrieben ist!
  • Ulrike von Bargen
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch, das niemanden kalt läßt.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese autobiografische Erzählung nimmt den Leser mit in den Jugoslawienkrieg der 90er Jahre. Tijan lebt mit seiner Familie in Sarajewo mitten im Kriegsgebiet. Bomben- und Raketenattacken, wie auch das plötzliche Auftauchen von Scharfschützen und gewalttätiger Gruppen bestimmen das Leben der Zivilbevölkerung. Die Stadt gleicht längst einem Trümmerfeld. In all diesem Chaos lebt Tijan mit seinen Freunden das Leben eines Jugendlichen. In einer unsentimentalen, direkten Sprache vermag Sila, dieses Leben zwischen krampfhaft aufrechterhaltenem Schulalltag und dem Kriegsalltag mit all seiner Zerstörung, auch in den Seelen der Menschen, lebensnah, spannend und unter die Haut gehend zu schildern. Dieses Buch hat, solange es Kriege und ideologischen Fanatismus gibt, eine zeitlose Gültigkeit und sollte von jederfrau und jedermann gelesen werden! Natürlich auch, weil es so gut geschrieben ist!

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