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Profilbild von Ulrike von Bargen Ulrike von Bargen Buchhandlung: Thalia Bad Godesberg
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Meine letzte Rezension Windstärke 17 von Caroline Wahl
Während in Carolines Wahls Vorgängerroman "22 Bahnen" der Leser vor allem das Leben von Tilda im Blick hat, rückt nun in "Windstärke 17" die "kleine" Schwester Ida in den Blick. Inzwischen selber eine junge Frau verläßt sie fluchtartig mit nur einem Mimimum an Gepäck nach dem Tod der Mutter die gemeinsame Wohnung und will nur weg. Ohne Ziel und ohne Plan setzt sie sich in den Zug, der das entlegenste Ziel ansteuert. So landet Ida auf Rügen. Dort trifft sie auf die Kneipenbesitzer Knut und Marianne, die sie bei sich aufnehmen, wie ihre eigene Tochter. Und sie lernt Leif kennen, einen verschloßenenen aber seelenverwandten jungen Inselbewohner. Zunächst scheint es, daß Ida nun in ein neues, schöneres Leben starten kann. Das ist allerdings schon schwer genug, da der Tod der Mutter und die Zeit davor, in der Ida mit ihrer alkoholkranken Mutter alleine klar kommen mußte, ihre Spuren hinterlassen haben. Als Ida dann jedoch erfährt, daß Marianne schwer erkrankt ist, droht ihr neues Leben aus den Fugen zu geraten. Auch dieser Roman hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Wieder ist Caroline Wahls Sprache so, daß man einfach eintauchen und mit Ida gegen den Sturm anschwimmen kann. Auch ist man beglückt über ein "Wiedersehen" mit Tilda, die weiterhin für Ida da ist, wenn ihre "kleine" toughe Schwester erneut eine schwere Probe in ihrem Leben bestehen muß. Ein starkes Buch! Unbedingte Leseempfehlung!!
ab 24,00 €
Windstärke 17
5/5
5/5

Windstärke 17

Während in Carolines Wahls Vorgängerroman "22 Bahnen" der Leser vor allem das Leben von Tilda im Blick hat, rückt nun in "Windstärke 17" die "kleine" Schwester Ida in den Blick. Inzwischen selber eine junge Frau verläßt sie fluchtartig mit nur einem Mimimum an Gepäck nach dem Tod der Mutter die gemeinsame Wohnung und will nur weg. Ohne Ziel und ohne Plan setzt sie sich in den Zug, der das entlegenste Ziel ansteuert. So landet Ida auf Rügen. Dort trifft sie auf die Kneipenbesitzer Knut und Marianne, die sie bei sich aufnehmen, wie ihre eigene Tochter. Und sie lernt Leif kennen, einen verschloßenenen aber seelenverwandten jungen Inselbewohner. Zunächst scheint es, daß Ida nun in ein neues, schöneres Leben starten kann. Das ist allerdings schon schwer genug, da der Tod der Mutter und die Zeit davor, in der Ida mit ihrer alkoholkranken Mutter alleine klar kommen mußte, ihre Spuren hinterlassen haben. Als Ida dann jedoch erfährt, daß Marianne schwer erkrankt ist, droht ihr neues Leben aus den Fugen zu geraten. Auch dieser Roman hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Wieder ist Caroline Wahls Sprache so, daß man einfach eintauchen und mit Ida gegen den Sturm anschwimmen kann. Auch ist man beglückt über ein "Wiedersehen" mit Tilda, die weiterhin für Ida da ist, wenn ihre "kleine" toughe Schwester erneut eine schwere Probe in ihrem Leben bestehen muß. Ein starkes Buch! Unbedingte Leseempfehlung!!

Ulrike von Bargen
  • Ulrike von Bargen
  • Buchhändler*in

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Windstärke 17 von Caroline Wahl

Meine Lieblingswerke

  • Vierzehn Tage von
    5/5

    Vierzehn Tage

    Es ist April im Jahre 2020. In New York nimmt die Corona-Pandemie Ausmaße an, die jede Art von alltäglichem Leben unmöglich machen. Da wird das Dach eines Mietshauses ein Zufluchtsort und Treffpunkt für dessen Bewohner. Zunächst überwiegen Zurückhaltung und Misstrauen zwischen den einzelnen Bewohnern. Aber dann beginnt eine Frau, von sich zu erzählen. Der Reigen ist eröffnet. Alle Hausbewohner tragen eine Geschichte bei, - jede von einem anderem (bekannten) Autor geschrieben. Jede ist ein dichtes kleines Meisterwerk voller Schönheit und Tiefgang und so verschieden wie die Menschen, die sie erzählen. Währenddessen wächst die Gemeinschaft fast unmerklich mehr und mehr zusammen. Wunderbar anrührend und witzig ist auch die von Douglas Preston geschriebene Rahmenhandlung. Unbedingte Leseempfehlung!

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    Vierzehn Tage von
  • Treibgut von Adrienne Brodeur
    5/5

    Treibgut

    Familie Gardener lebt inmitten der malerischen Landschaft am Cape Cod. Vater Adams 70. Geburtstag steht bevor. Die Kinder Ken (Geschäftsmann), seine Frau Jenny (Freundin von Abby) und Abby (Künstlerin) sind mit den Vorbereitungen (Geburtstagsgeschenken) beschäftigt, die jeweils das beste, was in ihnen steckt, dem Vater präsentieren sollen. Gleichzeitig treiben die Geschwister ihre Karrieren voran. Auch der Vater, ein renommierter Meeresbiologe, tut alles, um weiterhin als solcher seinen Ruf aufrechtzuerhalten. Nach und nach werden die Risse innerhalb der Familie immer offensichtlicher. Und dann taucht auch noch Steph auf. EIne junge, sympathische Frau, die keiner kennt, sie aber anscheinend jedes einzelne Familienmitglied. Dieser Roman ist wunderbar geschrieben (und übersetzt), schlagfertigen Dialoge und herrlicher ironischer Sprachwitz lassen einem beim Lesen Zeit und Raum vergessen. Und falls man noch eine Urlaubsempfehlung braucht, bekommt man diese gleich mitgeliefert!

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    Treibgut von Adrienne Brodeur
  • Die Tage des Wals von Elizabeth O'Connor
    5/5

    Die Tage des Wals

    Ein wunderbarer Roman über Heimat und die Sehnsucht nach einem besseren Leben in der Fremde. O‘Connor gelingt mit diesem Buch ein eigenwilliges, wunderschönes sprachliches Kunstwerk! Ein sehr besonderes, zeitloses Buch!

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    • Buchhändler*in Thalia Bad Godesberg

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    Die Tage des Wals von Elizabeth O'Connor
  • Amrum von Hark Bohm
    4/5

    Amrum

    Der Roman Amrum von Hark Bohm, läßt einen mit Haut und Haaren in eine Kindheit eintauchen, in der die wunderbare, aber karge Natur zwischen Watt und offener See das Leben der Menschen auf der Insel bestimmte. Gerade zu Kriegsende stellt der Handel mit Naturalien, insbesondere mit Schollen (inoffiziell "Amrumwährung" genannt) eine letzte Quelle eines sehr bescheidenen Reichtums dar, dessen sich die Amrumer Bauern und Fischer erfreuen konnten. Wer jedoch selber keine Naturalien zu Verfügung hatte, mußte sich ständig die Gunst derjenigen sichern, die etwas hatten. So geht es auch Nanning, der als Akademikerkind zwar mütterlicherseits stolzer Amrumer ist, aber mit einem Vater aus Hamburg und dort geboren, doch keiner "von ihnen" ist. So besteht sein Leben zu Kriegsede fast ausschließlich darin, Essbares für die Familie, vor allem für die schwangere Mutter, zu "organisieren". Mutter und Tante verlassen sich auf ihn. Dies führt immer wieder zu abenteuerlichen Situationen, die teilweise auch nur mit Glück überlebt werden. Nanning hadert nicht eine Sekunde mit seiner Rolle als "Familienoberhaupt", solange der Vater noch im Krieg ist. Auch nicht, als er wegen seiner nazi-treuen Eltern angefeindet wird. Seine ihm zugewandte Tante Ena und die unverbrüchliche Freundschaft mit Herrmann, dem Insulaner, geben ihm immer wieder Kraft durchzuhalten. Ein dichter, atmosphärischer Roman, den man am besten zwischen rauschenden Dünen und Möwengeschrei lesen sollte!!

    Ulrike von Bargen
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    • Buchhändler*in Thalia Bad Godesberg

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    Amrum von Hark Bohm

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