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Ulrike von Bargen Buchhandlung: Thalia Bad Godesberg
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Meine letzte Rezension The Artist von Lucy Steeds
London/Provence um 1920: Der junge Engländer Joseph ist Journalist und wartet sehnlichst auf seinen großen Durchbruch. Da kommt ihm der Auftrag gerade recht, den großen, gefeierten Maler Édouard Tartuffe in der Provence zu besuchen und ihn über sein Leben und seine Kunst zu interviewen. Anders als erwartet trifft er auf einen ruppigen, wortkargen Künstler, der bereit ist, ihn im Haus zu dulden, wenn er ihm für sein nächstes Motiv Modell sitzt. Diese Herausforderung nimmt Joseph an, in der Hoffnung so dem Maler nach und nach seine Geheimnisse entlocken zu können. Zwangsläufig lernt er so auch die gute Seele des Hauses, Tartoufes Nichte Etty kennen, die sich wie ein Schatten im Hause ihres Onkels um alles kümmert, auch um das Gelingen seiner Stilleben. Es dauert nicht lange, bis Josef merkt, dass Etty nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hat. In diesem mitreißenden Roman, der das wieder hoffnungsvoll aufblühende Leben nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs genauso thematisiert wie ein neues Kunst- und Künstlerverständnis, dass auch Frauen erlaubt, ein frei(ere)s selbstbestimmtes Leben als Künstlerin zu leben. Die Autorin feiert mit ihrer Sprache die Kunst, dass es eine Wonne ist. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Ein wunderbarer Schmöcker mit Tiefgang! Das Hörbuch ist absolut sympathisch gelesen Lennart Hillmann und Sabrina Scherer!
ab 24,00 €
Produktbild The Artist
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  • Ulrike von Bargen
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The Artist

London/Provence um 1920: Der junge Engländer Joseph ist Journalist und wartet sehnlichst auf seinen großen Durchbruch. Da kommt ihm der Auftrag gerade recht, den großen, gefeierten Maler Édouard Tartuffe in der Provence zu besuchen und ihn über sein Leben und seine Kunst zu interviewen. Anders als erwartet trifft er auf einen ruppigen, wortkargen Künstler, der bereit ist, ihn im Haus zu dulden, wenn er ihm für sein nächstes Motiv Modell sitzt. Diese Herausforderung nimmt Joseph an, in der Hoffnung so dem Maler nach und nach seine Geheimnisse entlocken zu können. Zwangsläufig lernt er so auch die gute Seele des Hauses, Tartoufes Nichte Etty kennen, die sich wie ein Schatten im Hause ihres Onkels um alles kümmert, auch um das Gelingen seiner Stilleben. Es dauert nicht lange, bis Josef merkt, dass Etty nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hat. In diesem mitreißenden Roman, der das wieder hoffnungsvoll aufblühende Leben nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs genauso thematisiert wie ein neues Kunst- und Künstlerverständnis, dass auch Frauen erlaubt, ein frei(ere)s selbstbestimmtes Leben als Künstlerin zu leben. Die Autorin feiert mit ihrer Sprache die Kunst, dass es eine Wonne ist. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Ein wunderbarer Schmöcker mit Tiefgang! Das Hörbuch ist absolut sympathisch gelesen Lennart Hillmann und Sabrina Scherer!

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Wenn die Sonne untergeht
    • Ulrike von Bargen
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    5/5

    Wenn die Sonne untergeht

    So poetisch der Titel dieses neuen Buches von Florian Illies ist, so romanhaft liest sich dieses wirklich großartige Buch über die (Groß-)Familie Mann und die vielen, interessanten Menschen um sie herum. Man erhält einen außerordentlich lebendigen Eindruck über das Mannsche Familienleben, zunächst noch in München in der Poschinger Straße, dann in der Schweiz und schließlich in der äußerlichen Idylle von Sanary sur Mer. Dort nimmt Illies auch illustre Mitexilanten wie die Ehepaare Feuchtwanger und Huxley ins Visier. Sprachlich ist Illies Buch geprägt von einer wunderbaren Leichtigkeit, die aber nie die Ernsthaftigkeit und Tragik der Situation aus Blick verliert, der die Familie Mann ausgesetzt ist. Stefan Schad macht für mich dieses Hörbuch zum Besten, was ich dieses Jahr gehört habe!

  • Produktbild Nelka
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    5/5

    Nelka

    Die Ukrainerin Nelka aus Lwiw kehrt in 90er Jahren noch einmal nach Schleswig-Holstein zurück, wohin sie während des 2. Weltkriegs als Zwangsarbeiterin verschleppt worden war. Jetzt, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, möchte sie ihrem Peiniger, dem Gutsverwalter, noch einmal als freier Mensch in die Augen sehen. Eindringlich und poetisch verflicht die Autorin Vergangenheit und Gegenwart. Die Zwangsarbeiterin Nelka kann sich zunächst vor den Annäherungsversuchen des Verwalters schützen, weil sie ihm ihr vom Vater erworbenes Wissen über die Apfelzucht verrät. Mit diesem erpressten Wissen wird das Gut nach dem Krieg zu einer großen, erfolgreichen Apfelplantage. Ich habe diesen Roman mit angehaltenem Atem gelesen. Leibers wunderbare Sprache, die ergreifende Geschichte von Nelka und ihr später Triumph, ist Stoff, der unter die Haut geht und im Gedächtnis bleibt!

  • Produktbild Trag das Feuer weiter
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    5/5

    Trag das Feuer weiter

    Slimanis große Familiensaga geht weiter! Eine Lebenskrise führt die seit langem in Paris lebende Journalistin Mia nach Marokko und auf das großelterliche Anwesen zurück. Von dort beginnt sie ihre Reise in die Vergangenheit, zu ihren Erinnerungen, von denen sie bereits geglaubt hatte, sie seien ihr abhanden gekommen. Mia wächst in den 1980er Jahren behütet zusammen mit ihrer 6 Jahre jüngeren Schwester Inès in einem gutbürgerlichen, französisch geprägten Viertel von Rabat auf. Ihre Mutter, Aicha, ist Frauenärztin, und mit den Problemen der Frauen in einem muslimisch geprägten Land vertraut. Der Vater leitet eine staatliche Bank und träumt von einem liberalen, prosperierenden und europafreundlichen Marokko. Daß das Gegenteil eintrifft, muss er schließlich bitter am eigenen Leib erfahren. Mias Großmutter Mathilde, Aichas Mutter, ist eine geborene Elsässerin und hat auf der Farm ihres Mannes bereits in den 1950ern ihren eigenen Weg gefunden, als Christin in einem muslimischen Land. Sowohl Aicha als auch ihre Töchter Mia und Inès, sind geprägt von diesem Erbe. Die Mädchen besuchen in Rabat ein französisches Gymnasium. Beide finden ihren Weg nach Paris, das für sie, auf unterschiedliche Weise, die große Freiheit bedeutet, vor dem Hintergrund eines Marokko, einer Monarchie, die zunehmend ihre postkoloniale europäische Orientierung aufgibt, zugunsten einer streng muslimisch ausgeprägten Agenda. Slimani schreibt in einer poetischen, kraftvollen Sprache. Mich hat dieser Roman genauso überzeugt und fasziniert wie die beiden Vorgänger, in denen es jeweils um Mias Großeltern und im folgenden um ihre Eltern und deren Generation ging. Slimani gelingt es meisterhaft, die innerfamiliären Themen mit denen des politischen und gesellschaftlichen Marokko und Frankreich zu verbinden und beides gleichermaßen zu einem großen Leseerlebnis verschmelzen zu lassen. Deutlich wird der Zwiespalt, mit dem die beiden Mädchen aufwachsen, mit ihrer innerfamiliären französischen Orientierung in einem arabischen Land. In Paris spüren sie sehr deutlich, daß sie anders sind. So müssen sie, wie ihre Mutter und ihre Großmutter ihren jeweils ganz eigenen Weg finden. „Trag das Feuer weiter“ ist ein Roman, in den man eintauchen kann. Der Roman ist auch, dank eines hilfreichen, Personenregisters, unabhängig von den Vorgänderbänden, gut lesbar und verständlich. Er kann aber unbedingt als Empfehlung für deren Lektüre dienen!

  • Produktbild Über allen Bergen
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    5/5

    Über allen Bergen

    1942 wird der 12 jährige Vadim, Kind russisch/jüdischer Eltern aus Paris in die Berge, in den kleinen Ort Vallorcine, dicht an der Grenze zur Schweiz, verschickt. Ein junges Ehepaar nimmt ihn warmherzig auf. Nun ist er Vincent, der wegen seines Asthmas zur Erholung gekommen ist. Vincent ist fasziniert von der Natur, den Bergen, die er vorher noch nie gesehen hat, und von dem Leben der Menschen, das vom Rhythmus der Jahreszeiten, den Bedürfnissen der Tiere und der rauen, faszinierenden Landschaft geprägt ist. Immer wieder bekommt Vincent zu spüren, dass er eigentlich gar nicht zu diesen Menschen gehört, immer wieder muss er auch fürchten, entdeckt zu werden. Aber immer mehr wird er einer von ihnen. Bis eines Tages der Schutz des Dorfes vor dem Krieg nicht mehr ausreicht. In einer wunderbaren Sprache schildert Goby die Entwicklung des Jungen von dem blassen Pariser Vadim zu Vincent, der durch eine zarte Mädchenfreundschaft Skifahren und vieles mehr lernt, mit den Dorfjungen Mutproben gewinnt, und im Frühjahr beim Almauftrieb dabei ist. Der Leser lernt mit ihm, wie es ist, im Winter durch Lawinentunnel zur Schule zu gehen, ist überwältigt von dem blühenden Reichtum des Frühjahrs und der Kraft der Sonne nach dem langen dunklen Winter. Aber auch sein Heimweh und die Angst vor seiner Enttarnung sind Vincents stete Begleiter. Ein zarter Roman über die Berge und Menschen, die für Manche eine Rettung im Krieg waren.

  • Produktbild Moosland
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    5/5

    Moosland

    Elsa und Sola kommen 1949 aus dem kriegsversehrten Deutschland nach Island, in der Hoffnung, dort vielleicht ein neues Leben beginnen zu können oder zumindest ihre Erinnerungen an den Krieg loszuwerden. Die Freundinnen folgen einem Ruf der isländischen Regierung, die auf diese Weise einem Arbeitskräftemangel auf den entlegenen Höfen entgegen wirken möchte. Elsa wird bei ihrer Ankunft freundlich auf „ihrem“ Hof empfangen. Es wird dort nicht viel gesprochen, gearbeitet dafür umso mehr. Der Alltag ist hart, es gibt keine Wasserleitungen, von Elektrizität ganz zu schweigen. Die Weideflächen der Schafe scheinen schier grenzenlos. Die Sprache bleibt für Elsa ein Mysterium. Dennoch spürt sie mit der Zeit, dass es etwas gibt, worüber in der Familie nicht gesprochen wird. Und eines Tages fast Elsa einen mutigen Entschluss. Dieser historisch sehr gut recherchierte Roman ist in einem ganz wunderbaren Stil geschrieben, der die Kargheit des Landes, die raue Herzlichkeit der dortigen Bevölkerung und Elsa's traumatische bedingte Verschlossenheit spürbar macht. Ein gut geführter Spannungsbogen sorgt dafür, daß man mit dem Lesen kaum aufhören kann. Große Leseempfehlung!

  • Produktbild Die Riesinnen
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    5/5

    Die Riesinnen

    In dem Dorf Wittenmoos im Schwarzwald hat in den 60er Jahren alles seine Ordnung, und was oder wer nicht in diese Ordnung passt, hat es nicht leicht. So geht es Liese, die groß, dünn und rothaarig ist. Sie wird Bernhard heiraten, weil der eine Frau braucht, um weiterhin seine Metzgerei erfolgreich zu führen. Liese bleibt nicht viel anderes übrig als sich zu fügen. Als aber ihre Tochter Cora auf die Welt kommt, dünn, lang und rothaarig, wird sie zu einer Löwenmutter, die ihr Kind vor allen Unbill des Lebens schützen und verteidigen möchte.  Cora wächst in den 70er Jahren auf und will raus aus dem kleinen engen Dorf, nach Paris, London, dort wo das Leben braust und tost. Liese, die inzwischen die Metzgerei nach dem Tod Bernhards mit fester Hand führt, hält sie nicht auf. Cora genießt und lebt das neue, freie Leben ohne alle Schranken, solange, bis es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als nach Hause zu kommen.  Cora bekommt eine Tochter. Eva wächst in WIttenmoos auf, behütet von Mutter und Großmutter, lernt das Dorf und den Schwarzwald lieben. Als sie studieren möchte, muß sie widerwillig das Dorf verlassen. Dieser Drei-Generationen-Roman besticht durch seine wunderbare, poetische Sprache. Die Autorin schickt uns Leser und Leserinnen auf eine Zeitreise. Ein anrührender und herzerwärmender Roman über Dorfenge, Lebenshunger, Zugehörigkeit und Heimat.

  • Produktbild In den Scherben das Licht
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    In den Scherben das Licht

    1946, ein in Trümmern liegendes Hamburg, ein teilzerstörtes Haus mit Potential zur Wiederherstellung und eine Hausgemeinschaft, der schnell die Leserherzen zufliegen. Friede, eine ehemalige Volksschauspielerin, gehört das Haus. Der 16jährige Gert und die zwei Jahre jüngere Gisela dürfen in der Gartenlaube wohnen. Beide haben ihre Familie in den Wirren des Krieges verloren und nehmen Friedes Gastfreundschaft gerne an. Aber auch diese ist auf die beiden angewiesen. Neuer Lebenswille und Mut zum Wiederaufbau und Neuanfang ist in allen Vierteln der Stadt zu spüren. Auch in den verrauchten Redaktionsräumen der ZEIT, die Gert als Praktikant kennenlernen darf. Hoffnung und Sehnsucht nach einem würdigen Leben im Frieden und ein unbändiger Willen, sein Leben, allen widrigen Umständen zum Trotz, in die Hand zu nehmen, ist allen Figuren gemeinsam. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Mit großem Feingefühl und wunderbaren Figuren schreibt Carmen Korn über eine Zeit, in der die Menschen über sich hinauswachsen müssen, um Kraft für ein neues Leben zu finden. Wenn dies eine Hausgemeinschaft leisten kann, gibt das Hoffnung! Eine ganz große Leseempfehlung, auch für junge Menschen! Das Hörbuch ist sehr anhörenswert von Carmen Korn gesprochen!

  • Produktbild Das Geschenk des Meeres
    • Ulrike von Bargen
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    Das Geschenk des Meeres

    Ein Dorf an der rauhen Küste Schottlands, um 1900. Dorthin hat es die Lehrerin Dorothy verschlagen. Nie ist sie richtig heimisch geworden. Selbst als sie den gutmütigen William geheiratet hat, hört das skeptische Geraune der Dorfgemeinschaft nicht auf. Und niemandem bleibt es verborgen, dass sie ein besonderes Verhältnis zu dem Fischer und Außenseiter Josef hat. Als dieser eines Tages während eines Sturms einen Jungen am Strand findet und ihn ins Dorf bringt, gibt es niemanden, der nicht an den Tag denkt, an dem Dorothys Sohn in den Fluten verschwand und Josef nur noch einen Stiefel von ihm findet. Ein wunderschöner Roman über Einsamkeit, Liebe, Verlust und die heilende Kraft der Gemeinschaft! Für mich ist Julia Kelly eine große Entdeckung!

  • Produktbild Ginsterburg
    • Ulrike von Bargen
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    5/5

    Ginsterburg

    Arno Frank hat das fiktive idyllische Städtchen Ginsterburg als Kulisse für die Zeitläufte 1935 bis März 1945 geschaffen. Mit einem Jahrmarkt beginnt der Roman. Farbenfroh und bunt, anscheinend gerne gesehen im Städtchen. Eine Wahrsagerin ist die gefragteste Attraktion. Der Junge Lothar, Sohn der Buchhändlerin Merle, ist auf dem Weg zum Chor, beobachtet das bunte Treiben und freut sich auf einen Rummelplatzbesuch zusammen mit seiner Mutter. Schon wenige Seiten später, bekommt diese Idylle Kratzer. Das dritte Reich hat bereits begonnen und wird allmählich sichtbar und spürbar, zumindest für einige. Der große Rest lebt sein Leben weiter, nimmt die Chance zu einem wirtschaftlichen (der Papierfabrikant) oder politischen (der Blumenhändler, der zum Kreisleiter ernannt wird ) Aufstieg gerne wahr oder hofft, dass alles nicht so schlimm wird, wie es bei genauerem Hinsehen, doch scheint. Mit großer sprachlicher Virtuosität und Sensibilität zeichnet Frank ein facettenreiches Bild einer Gesellschaft, die, ganz allmählich, (fast) ohne es zu merken, ihre Seele und Werte an den Nationalsozialismus verkauft und schließlich blind in ihren Untergang treibt. Frank gelingt eine Gradwanderung zwischen Komik und bitterer Realität, sprachlichem Witz und großer emotioneller Tiefe. Dieser Roman bringt den Leser zum Lachen und läßt einem gleichzeitig das Blut in den Adern gefrieren. Für mich ist er ein Meisterwerk, dem ich wünsche, das es von vielen Generationen gelesen wird.

  • Produktbild Flusslinien
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    5/5

    Flusslinien

    Jeden Tag fährt Artur (23) Margrit (102) den kurzen Weg von ihrer Blankeneser Seniorenresidenz zum Römischen Garten, dem kleinen Park oberhalb der Elbe, der Margit viel mehr bedeutet als nur ein Platz mit einem wunderbaren Ausblick auf die Elbe. Ihre Enkelin Luzie (18) ist von zu Hause abgehauen und versteckt sich im DLRG-Häuschen am Elbstrand. Sie hat niemanden dem sie vertrauen kann, außer ihre Großmutter. Während Margrit die Erinnerungen an das unkonventionelle Leben ihrer Mutter und an ihr eigenes wach ruft, kämpfen sowohl Luzie als auch Artur gegen die Dämonen an, die ihr Leben zu beherrschen drohen. Jeder von ihnen sucht auf sehr individuelle Weise nach einem Neuanfang. Mit großer Sensibilität, Tiefgang und liebevollem Humor verbindet Hagena die Leben dieser drei so unterschiedlichen Menschen! Ein wunderbares Leseerlebnis!!

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