Das Leben der 17-jährigen Schülerin Marie wird komplett auf den Kopf gestellt, als ihre Mutter ohne Vorwarnung einen schweren Schlaganfall erleidet.
Während für Marie früher Schule, Jungs, ihre beste Freundin, neueste Kinofilme und Fahrstunden das Wichtigste gewesen sind, prägen nun Krankheit, Angst, Missverständnisse und (Für-)Sorge ihren Alltag: Denn ihre Mutter kann weder gehen noch sprechen.
Marie droht an der Situation zu verzweifeln. Doch dann bekommt sie Unterstützung von Serafino, einem ihr zunächst Fremden …< /br>< /br>
Ein realistischer, hoffnungsvoller und mystisch angehauchter Familienroman, der auf einer wahren Geschichte beruht.
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Ich habe das Buch mit sehr großer Begeisterung gelesen. Es ist erzählt aus der Sicht einer Betroffenen und deren Angehörigen. Das Buch ist wahrlich keine leichte Kost. Es zeigt schonungslos ehrlich, wie das Leben ist, wenn ein geliebter Mensch plötzlich einen Schlaganfall erleidet und dann auch noch die Sprache verliert. Es ist ein Kampf für alle Beteiligten aus dieser Situation wieder raus zu kommen. Aber es ist nicht nur schwer und traurig, diese Geschichte zeigt, dass es immer Hoffnung gibt,. Mit Liebe, Zusammenhalt, Freundschaft und Glauben kann man Alles schaffen. Es gab einige Stellen, wo mir die Tränen kamen und ich auch das Lesen abbrechen musste, weil es mich so getroffen hat. Aber dieses Buch muss man lesen!
Melreadsbooks
5/5
01.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Schlaganfall! Und nun?
Dieses Buch hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen!
Wie fasst man in Worte, was so weltverändernd, erschütternd und betroffen macht?
Daniela Geisslein verarbeitet in diesem grandiosen Meisterwerk die Geschichte ihrer Familie. Die Mutter von heute auf morgen von der tragenden Rolle im Familienkonstrukt ausgenockt. Diagnose Schlaganfall...
Nun ringe ich um Worte, diesem Buch gerecht zu werden.
In Anlehnung an ihren familiären Schicksalsschlag schreibt die Autorin ihre Geschichte nieder, teils um das Erlebte zu verarbeiten, teils um aufzuklären und sicher auch zum Teil, weil Daniela Geisslein schon immer gerne Geschichten zu Papier bringt.
Wir begleiten die Familie von Marie durch die Höhen und Tiefen dieser schweren Erkrankung. Wir sind live dabei, wie Papa Achim seine Frau im Bett vorfindet und völlig hilflos seine 17 jährige Tochter um Hilfe bittet. Schnell wird klar, da stimmt etwas nicht. Der Notarzt kommt und schon geht die Odyssee los. Intensivstation, Not-OP, Koma. Die Diagnose erschüttert. Aphasie, ihre Mutter/Frau wird nie wieder Laufen können... Dann geht der Kampf zurück ins Leben los, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und und und. Berauschende Erfolge werden abgelöst vom herber Enttäuschung, Rückschlägen und familiärer Überforderung.
Der nächste Step REHA, aufeinandertreffen von bekannten Gesichtern aus der Intensivstation. Weitere Fortschritte und wieder einige Schritte zurück. Immer im Blick Mama muss es gut gehen. Die Familie steckt zurück.
Als nächstes die Rückkehr aus der REHA und die Herausforderung den Alltag zu meistern.
Daniela Geisslein schafft es nicht nur eindringlich alle möglichen Gefühle, denen alle Beteiligten ausgeliefert sind zu transportieren, nein sie schafft auch noch so vielseitige und wunderbar herausgearbeitete Haupt-und Nebencharaktere herauszuarbeiten, dass man meint mittendrin zu sein. Und obwohl das Thema wahrlich schwer aufs Gemüt drückt, schafft sie dennoch eine liebe- und hoffnungsvolle Atmosphäre zu weben.
Ich finde keine Worte die alledem gerecht werden. Und doch möchte ich danke sagen, dass ich Einblick in diese Welt nehmen durfte.
Wir finden in der Story einen mystischen / gläubigen Anteil der sicherlich Geschmackssache ist. Doch ich sehe das als künstlerische Freiheit und für die Autorin einen Weg sich im Schreibprozess aus ihrer sicher schmerzhaften Erinnerung herauslösen zu können.
Außerdem möchte ich noch hervorheben wie liebevoll das Buch gestaltet ist. Von einer wunderbar zur Geschichte passenden Umschlaggestaltung, über passende Kapitel Illustrationen und berührender Poesie, die die verschieden Teile der Geschichte voneinander abgrenzt.
Man merkt mit jeder Seite und jedem Wort, dass dieses Buch eine Herzensangelegenheit ist.
Bewertung
aus Bonn
5/5
31.03.2025
Buch (Taschenbuch)
So passend der Titel - sehr berührendes Buch
Dieses Buch ist im Feuertanz-Verlag am 01.03.2025 erschienen. Ein Roman der mit persönlichen Erfahrungen der Autorin versehen ist. Marie, 17 Jahre alt, geht auf Walfahrt und trifft dort auf einen Jungen, der ihr sagt, das jemand sterben wird. Und wenige Tage später erleidet Marie's Mutter Eva einen Schlaganfall. Wird es wieder, wie geht es weiter. In diesem Buch sind Freud, Leid, Liebe und ganz viele Gefühle zu finden. Traurig, schön und bewundernswert wie die Autorin dieses Buch, auch mit ihren Erfahrungen zu einem ganz besonderen Buch macht. Lest selbst... ich kann es absolut empfehlen. Man muss sich aber bewusst sein, das wenn man eventuell betroffen ist oder war, das Buch nochmal anders wahrnimmt bzw. liest. Das Buch in fünf Abschnitte auf 359 Seiten gegliedert und bekommt von mir fünf Sterne plus.
Jürg K.
5/5
19.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real
Mir hat das Cover sehr gut gefallen. Marie ist 17-jährig als ihr Leben fast aus den Fugen gerät. Ihre Mutter erleidet ohne Vorwarnung einen schweren Schlaganfall. Früher gab es für Marie Schule, Jungs, beste Freundin, Kinofilme und Fahrstunden. Jetzt ist ihr Alltag geprägt von Krankheit, Angst, Missverständnisse und Fürsorge der Mutter. Sie kann nicht gehen und nicht sprechen. Marie droht an dem Zustand zu zerbrechen. Sie erhält Unterstützung von Serafino, einem ihr zunächst Fremden. Als ich begann dieses Buch zu lesen musste ich schnell feststellen, dass hier eine Geschichte zu lesen ist, welche jedem passieren kann. Und dies verändert unausweichlich das Leben von allen Familienangehörigen. Die Thematik wird von der Autorin sehr gekonnt mit viel Feingefühl dargestellt. Diesen Schicksalsschlag habe ich vor kurzem selbst erfahren. Dieses Buch gibt einen sehr tiefen Einblick in den Familienalltag. Man liest eine sehr bewegende und aufwühlende Geschichte. Bald muss jedem klar werden, wie wichtig Zusammenhalt innerhalb der Familie ist. Dieses Buch kann ich sehr empfehlen.
Nicole
aus Nürnberg
5/5
16.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Starke Krankheit in Romanform gebracht
Meine Meinung zum Buch:
Mama sprachlos
Ein Familienroman über Schlaganfall, Glaube, Liebe und das Nicht-Aufgeben
Inhalt in meinen Worten:
Marie träumt einen Traum, wo jemand stirbt, dass das aber wirklich etwas mit ihr zu tun hat, das hätte sie nicht gedacht, bis ihr Vater sie weckt und irgendwas mit ihrer Mutter nicht stimmt, doch was ist los? Erst einmal kommt ihre Mutter in das Krankenhaus, wo direkt erklärt wird, das ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hat, was das Leben der Familie deutlich auf den Kopf stellt, gerade weil sie als Schülerin, immer bei ihrer Mutter sein möchte und zeitgleich in die Schule möchte. Und dann taucht ein mysteriöser Mensch auf, den nur Marie wahr nehmen kann, was und wer das ist, will ich nicht vorab verraten, nur dieser Mensch hat seinen eigenen Schlaganfall erlitten und geriet in die Sprachlosigkeit und Hilflosigkeit. Was das mit Marie zu tun hat? Nun das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Zuerst einmal möchte ich auf den Aufbau des Buches eingehen. Es startet mit dem Schicksal der Familie, und die Krankenhauszeit, dann die Kur, dann das erste Einleben zu Hause und dann mit dem Ende. Das Ende was jedoch nicht kein einfaches Ende ist, sondern tatsächlich gern noch länger gehen hätte dürfen, da ich mich frage, wie geht es mit Marie jetzt danach weiter? Wird die Mutter diesen Zustand, in dem sie sich befindet, immer bei sich haben, oder wird es sich noch verbessern? Was passiert mit dem Bruder von Marie, wird er glücklich oder gerät er in eine extrem starke Depression, denn Anzüge dazu sind da. Dies sind meine Fragen die für mich offen geblieben sind.
Ich fand den Aufbau angenehm, er riss mich mit, und ich wollte einfach nur wissen was als nächstes Marie erleben wird, und ob sie es schafft, mit dem neuen Leben zurecht zu kommen. Es ist aber nicht nur das was mich berührte sondern tatsächlich auch wie es mit ihrem Bekannten mit der liegenden Acht weitergehen wird, ob er seinen Auftrag wirklich bis zum Ende durchführt oder ob er irgendwann loslassen darf. Dies fand ich stark in dieser Geschichte.
Die Sprache:
Mich riss der Schreibstil der Autorin deutlich mit, er lud mich ein, das ich gern das Buch gelesen habe und auch am liebsten nicht aus der Hand gelegt hätte. Was mich etwas aus dem Lesefluss zwischendrin riss, waren die Erklärungen die direkt unterhalb der Seite zu finden waren, wenn ein Sternchen auftauchte. Dies hätte ich für mich eher an das Ende des Buches als Glossar angesetzt, doch das ist mein persönlicher Geschmack. Dann fand ich es aber auch toll, wo diese Geschichte spielt, nämlich gar nicht so weit von Nürnberg weg, sondern in Bayreuth, nicht nur, sondern an Orten, die ich entweder schon einmal gesehen habe, oder Orte die ich gern mal besuchen würde, es ist auf jeden Fall immer für Überraschungen in der Geschichte gesorgt worden, weswegen ich wirklich diese Seiten las.
Das Thema:
Krankheit. Ja ist einfach kein leichtes Thema, aber es gehört zum Leben dazu. Zudem fand ich es stark, wie die Autorin wirklich erklärend durch das Buch führte und ich mir damit von der Krankheit Schlaganfall wirklich ein Bild machen durfte, es ist aber gleichzeitig auch die Angst beim Lesen aufgetreten, wie es für Menschen ist, die nicht in einer Familie sind, sondern allein leben und dann einen Schlaganfall erleiden, der eben nicht nur Menschen 70+ treffen kann, sondern auch junge Menschen, es kommen sogar Babys auf die Welt, die schon Schlaganfälle erleiden mussten. Es ist eine Krankheit, die man kennen sollte und auch wissen sollte, wie man damit umgeht. Das find ich hat die Autorin gut aufgegriffen, zudem nannte sie eine gute Adresse am Ende des Buches, wo Menschen die es mit Schlaganfall traf und ihre Engsten Unterstützung erfahren dürfen und können.
Empfehlung:
Dadurch das es nicht nur ein Buch über eine Krankheit ist, sondern eine Geschichte wo sich das Herz verlieren darf, und wo nicht alle Charaktere natürlich sind, und sogar ein wenig der katholische Glaube erläutert wird, finden sich in dieser Geschichte für jeden Leser etwas, was ihm gefallen könnte. Ich bereue es definitiv nicht, diese Geschichte entdeckt zu haben und mich unterhalten fühlte.
Bewertung:
Ich gebe dieser Geschichte aufgrund der Spannung, des Themas, den Charakteren sowie dem gesamten Setting gerne fünf Sterne.
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