Produktbild: Das Echo der Sommer
- 68%

Das Echo der Sommer Roman | Über die Lebenswelten der Sámi ¿ von der neuen starken Stimme aus Skandinavien

74
68% sparen

6,99 € 21,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt.

*befristete Preissenkung des Verlages.


Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1241

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

5831 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921495

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1241

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

5831 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921495

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein sehr gutes Buch über die Lebenswelten der Samen

    Indigene Völker haben es schwer. Nicht nur in den USA. Auch die nordischen Länder gehen nicht gerade behutsam mit ihren Vorfahren um. Hier sind es Samen, die gegen Politik und Wirtschaft zu kämpfen haben. Immer wieder müssen sie das Fluten ihrer Dörfer erdulden. Dabei haben sie sich Hütten gebaut und leben gut vom Fischfang und ihren Rentieren. Es gibt etliche Leute, die ihre Hütten als primitiv und kaum bewohnbar ansehen. Aber Inga und ihre Lieben empfinden das ganz anders. "Das Echo der Sommer" gibt ihnen eine Stimme. Was mag in den Köpfen der Menschen vorgehen, die seit Jahrhunderten in einem Land leben? Dieses als ihr Zuhause ansehen und plötzlich geradezu überfallen werden? Wenn Leute zu ihnen kommen und behaupten, dass sie es nur gut mit ihnen meinen? Dass sie ihnen Fortschritt bringen und den Verlust ihrer Heimat mit Geld ausgleichen möchten? Nein, diese Männer und Frauen hatten keine Lobby. Sie mussten der Macht, die leider immer auch mit Geld in Verbindung gebracht wird, weichen. Das Buch ist keine leichte Lektüre, die ich innerhalb weniger Stunden „verschlungen“ habe. Zu ernst ist das Thema und das Schicksal der Samen berührte mich sehr. Immer wieder fragte ich mich, welches Recht sich diese Architekten der Industrialisierung herausnahmen. Sie sahen die Samen als einfältig an und gönnten ihnen noch nicht einmal ein Haus aus Stein. Warum nicht? Keiner weiß es. Für diesen Roman gebe ich eine Leseempfehlung und das ohne Abstriche.

  • Nele33

    4/5

    19.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    erschütternd

    "Das Echo der Sommer" ist der beeindruckende Debütroman der schwedischen Autorin Elin Anna Labba. Beschrieben wird in dem Roman die Situation der Samen, deren Zwangsumsiedlungen zwischen 1940 und den 70-iger Jahren ein trauriger und menschenverachtender Teil der Politik war. Begonnen wird die Geschichte von Inga, ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne. Während sie im Sommer in ihrer Kote am See leben, begeben sie sich im Winter mit den Rentierherden ins Winterquartier. Als sie im Sommer wieder zurück an ihren See kommen, finden sie ihr Dorf geflutet vor und sie versuchen zu retten, was zu retten geht. Viel bleibt nicht übrig und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Regierung Schwedens ihr Land flutet. Mir war nicht gänzlich bewusst, wie diskriminierend Schweden mit dem naturverbundenen Volk der Samen umgegangen ist. Sesshaftigkeit wurde erschwert bzw. unterbunden, da sie keine Genehmigung für festen Wohnsitz erteilt bekamen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst einmal nicht leichtgefallen, zumal die Personen für mich immer ein ganzes Stück distanziert, zu mir als Leserin bleiben, doch nach einer Weile hat mich das Buch aufgrund der Thematik dann doch gepackt. Die Autorin versteht es gekonnt, die traurige Geschichte ihres Volkes mit atemberaubender Natur zu verbinden. Ein Buch, welches lange nachhallt, nachdenklich macht und dadurch äußerst lesenswert ist.

  • Nele33

    4/5

    19.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    erschütternd "Das Echo der…

    erschütternd "Das Echo der Sommer" ist der beeindruckende Debütroman der schwedischen Autorin Elin Anna Labba. Beschrieben wird in dem Roman die Situation der Samen, deren Zwangsumsiedlungen zwischen 1940 und den 70-iger Jahren ein trauriger und menschenverachtender Teil der Politik war. Begonnen wird die Geschichte von Inga, ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne. Während sie im Sommer in ihrer Kote am See leben, begeben sie sich im Winter mit den Rentierherden ins Winterquartier. Als sie im Sommer wieder zurück an ihren See kommen, finden sie ihr Dorf geflutet vor und sie versuchen zu retten, was zu retten geht. Viel bleibt nicht übrig und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Regierung Schwedens ihr Land flutet. Mir war nicht gänzlich bewusst, wie diskriminierend Schweden mit dem naturverbundenen Volk der Samen umgegangen ist. Sesshaftigkeit wurde erschwert bzw. unterbunden, da sie keine Genehmigung für festen Wohnsitz erteilt bekamen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst einmal nicht leichtgefallen, zumal die Personen für mich immer ein ganzes Stück distanziert, zu mir als Leserin bleiben, doch nach einer Weile hat mich das Buch aufgrund der Thematik dann doch gepackt. Die Autorin versteht es gekonnt, die traurige Geschichte ihres Volkes mit atemberaubender Natur zu verbinden. Ein Buch, welches lange nachhallt, nachdenklich macht und dadurch äußerst lesenswert ist.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    05.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Keine leichte Kost

    Zum Inhalt: Immer im Frühling kehren Iŋgá, ihre Mutter und ihre Tante und den Rentieren in ihr Sommerland zurück. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn ihr Dorf ist nicht mehr da. Versunken mit allem ihrem Hab und Gut, selbst das Grab des Vaters, alles geopfert für die Wasserkraftproduktion. Ein jahrelanger Kampf beginnt. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich im Grunde nichts über die Geschichte der Samen wusste, jetzt zumindest so ein bisschen, wobei man dieses menschenverachtene Verhalten der Regierung den Samen gegenüber nicht nachvollziehen kann. Ich musste bei dieser Geschichte auch immer wieder an die Geschichte von Graun denken, dass dem Reschensee weichen musste, auch wenn diese Geschichte natürlich ganz anders ist. Denn hier geht es auch darum, dass die Beteiligten endlich ankommen wollen, was ihnen aber hartnäckig verwehrt wird. Bemerkenswert ist die Hartnäckigkeit zu verfolgen, was der Herzenswunsch ist gegen alle Widerstände. Auch das unterschiedliche Vorgehen von Mutter und Tochter in späteren Jahren hat mich nicht unberührt gelassen. Fazit: Keine leichte Kost

  • Magnolia

    4/5

    23.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Schicksal dreier sámischer Frauen und deren Zwangsumsiedelung

    Die schwedisch-sámische Journalistin und Autorin Elin Anna Labba greift in ihrem Roman „Das Echo der Sommer“ das Schicksal der Samen auf, deren Dörfer zugunsten der Energieversorgung der Städte geflutet wurden. Dabei bezieht sie sich auf die Erzählungen der Überflutung schwedischer Dörfer, die an den Quellseen des Stora Luleälvs liegen und anderer gefluteter Gegenden in den Jahren 1923, 1939, 1940-1944 und 1972. „Wir sind am schönsten und schrecklichsten Ort der Welt gelandet“ sagt Rávdná zu ihrer dreizehnjährigen Tochter Iŋgá , als sie nach dem Winter in ihr Sommerland zurückkehren in ihre Kote hoch oben über dem Stausee, an dessen Hügeln sich sámische Dörfer angesiedelt haben. Dieser Stausee wird über Jahrzehnte hinweg in Etappen geflutet. Dabei ist es den Betreibern des Kraftwerks und letztendlich dem Staat nicht wichtig, dass die Sámi dabei ihr gesamtes Hab und Gut verlieren. Mehr noch, für sie gilt, dass sie als Nomaden kein Land besitzen dürfen und ihre Koten lediglich geduldet sind mit der Auflage, diese ausschließlich räumlich begrenzt in runder Form mit höchstens zwei Fensterluken zu bauen, zudem werden sie nicht an das nahe Elektrizitätswerk angeschlossen. Sie werden permanent ihrer Rechte beraubt. Drei Frauen sind es, die dem indigenen Volk der Samen angehören, über deren Lebenswelten und deren Zwangsumsiedelung ich lese. Rávdná, Iŋgá und ihre Tante Anne. Sie sind fest verhaftet in ihrer traditionellen Lebensweise, sie sind kunsthandwerklich geschickt, sie verkaufen ihre Fellschuhe, ihre Brieföffner, Kaffeefilter und noch so einiges mehr an Touristen. Dagegen hapert es mit dem Lesen und Schreiben, lediglich Iŋgá beherrscht dies einigermaßen, was schon auch wichtig ist, auch wenn ein Beschwerdebrief an die zuständige Behörde nichts nützt. Nicht nur hier ist die Diskriminierung der Sámi deutlich zu spüren. Obwohl das ganze Dorf mitsamt ihrer Kote im Wasser versinkt, wollen sie sich unter keinen Umständen vertreiben lassen. Es ist nicht das erste Mal, dass der See geflutet wird. Sie wissen es aus Erzählungen der Älteren, als die erste Erhöhung des Staudamms gerade mal so hoch wie ein Haus war und nun erleben Rávdná, Iŋgá und Anne, Rávdnás Schwester, die neuerliche Flutung hautnah. Es wird auch nicht das letzte Mal sein, dass sie ihre Kote dem Wasser opfern müssen. Dabei kommt es mir so vor, als ob sie sich schon lange damit abgefunden haben, dass sie wieder und wieder aufs Neue ihre Behausung ein Stück weit höher den Berg hinauf errichten müssen. Sie leben ganz selbstverständlich im Einklag mit der Natur, sie folgen den Jahreszeiten und wollen es auch weiterhin so halten und nicht zuletzt auch darum kämpfen sie um ihren Lebensraum. Elin Anna Labba hat mir eine Welt gezeigt, die mir vollkommen fremd ist. Sie lässt die sámische Sprache immer wieder kurz mit einfließen, was den Lesefluss lediglich anfangs etwas beeinträchtigt, da die Erklärung dazu dann wie nebenbei durchklingt. Das Buch lässt sich nicht einfach mal so weglesen, es fordert für sich ein gewisses Maß an Zeit ein. Die Diskriminierung indigener Völker – hier der Samen – ist hier anschaulich thematisiert, es ist ein lesenswertes Buch, das mich nachdenklich zurücklässt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

30

4

38

3

6

2

0

1

0

Bewertungen (74)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genau mein Lesestoff!

    Das die Indianer oder auch die Aborigines ihrer Kultur beraubt wurden wissen vielleicht noch viele. Die Uriguren erlitten Schlimmes. Das ähnliches auch den in Schweden lebenden Sami widerfahren ist war mir bis heute völlig unbekannt. Zwar auf andere Weise aber nicht minder schwerwiegend. Ein realistisch erzählter Roman der mich begeistert in seinen Bann gezogen hat. Klasse!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine viel zu unbekannte Geschichte

    Dieses Buch hat mich berührt und erschüttert: es handelt von den nomadischen Samí, dem letzten indigenen Volk Europas. Die Sommerheimat von Rávdná, Ánne und Ingá liegt an einem See in Nordschweden, idyllisch und wunderschön. Doch die schwedische Regierung erlaubt den Bau immer höherer Staudämme für ein Wasserkraftwerk und zerstört so Stück für Stück die Dörfer der Samí. Die Nomaden sind machtlos und werden immer wieder zum Schweigen gebracht - geben aber trotzdem nicht auf. Kraftvoll, poetisch und herausfordernd: ein wirklich gutes Buch über eine wahre Begebenheit.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Echo der Sommer