Produktbild: Das Echo der Sommer

Das Echo der Sommer Roman | Über die Lebenswelten der Sámi ¿ von der neuen starken Stimme aus Skandinavien

74

21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30113

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

5831 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921495

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

30113

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

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5831 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

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Deutsch

EAN

9783104921495

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Ein sehr gutes Buch über die Lebenswelten der Samen

Bewertung aus Bad Münstereifel am 04.05.2025

Bewertungsnummer: 2482930

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Indigene Völker haben es schwer. Nicht nur in den USA. Auch die nordischen Länder gehen nicht gerade behutsam mit ihren Vorfahren um. Hier sind es Samen, die gegen Politik und Wirtschaft zu kämpfen haben. Immer wieder müssen sie das Fluten ihrer Dörfer erdulden. Dabei haben sie sich Hütten gebaut und leben gut vom Fischfang und ihren Rentieren. Es gibt etliche Leute, die ihre Hütten als primitiv und kaum bewohnbar ansehen. Aber Inga und ihre Lieben empfinden das ganz anders. "Das Echo der Sommer" gibt ihnen eine Stimme. Was mag in den Köpfen der Menschen vorgehen, die seit Jahrhunderten in einem Land leben? Dieses als ihr Zuhause ansehen und plötzlich geradezu überfallen werden? Wenn Leute zu ihnen kommen und behaupten, dass sie es nur gut mit ihnen meinen? Dass sie ihnen Fortschritt bringen und den Verlust ihrer Heimat mit Geld ausgleichen möchten? Nein, diese Männer und Frauen hatten keine Lobby. Sie mussten der Macht, die leider immer auch mit Geld in Verbindung gebracht wird, weichen. Das Buch ist keine leichte Lektüre, die ich innerhalb weniger Stunden „verschlungen“ habe. Zu ernst ist das Thema und das Schicksal der Samen berührte mich sehr. Immer wieder fragte ich mich, welches Recht sich diese Architekten der Industrialisierung herausnahmen. Sie sahen die Samen als einfältig an und gönnten ihnen noch nicht einmal ein Haus aus Stein. Warum nicht? Keiner weiß es. Für diesen Roman gebe ich eine Leseempfehlung und das ohne Abstriche.

Ein sehr gutes Buch über die Lebenswelten der Samen

Bewertung aus Bad Münstereifel am 04.05.2025
Bewertungsnummer: 2482930
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Indigene Völker haben es schwer. Nicht nur in den USA. Auch die nordischen Länder gehen nicht gerade behutsam mit ihren Vorfahren um. Hier sind es Samen, die gegen Politik und Wirtschaft zu kämpfen haben. Immer wieder müssen sie das Fluten ihrer Dörfer erdulden. Dabei haben sie sich Hütten gebaut und leben gut vom Fischfang und ihren Rentieren. Es gibt etliche Leute, die ihre Hütten als primitiv und kaum bewohnbar ansehen. Aber Inga und ihre Lieben empfinden das ganz anders. "Das Echo der Sommer" gibt ihnen eine Stimme. Was mag in den Köpfen der Menschen vorgehen, die seit Jahrhunderten in einem Land leben? Dieses als ihr Zuhause ansehen und plötzlich geradezu überfallen werden? Wenn Leute zu ihnen kommen und behaupten, dass sie es nur gut mit ihnen meinen? Dass sie ihnen Fortschritt bringen und den Verlust ihrer Heimat mit Geld ausgleichen möchten? Nein, diese Männer und Frauen hatten keine Lobby. Sie mussten der Macht, die leider immer auch mit Geld in Verbindung gebracht wird, weichen. Das Buch ist keine leichte Lektüre, die ich innerhalb weniger Stunden „verschlungen“ habe. Zu ernst ist das Thema und das Schicksal der Samen berührte mich sehr. Immer wieder fragte ich mich, welches Recht sich diese Architekten der Industrialisierung herausnahmen. Sie sahen die Samen als einfältig an und gönnten ihnen noch nicht einmal ein Haus aus Stein. Warum nicht? Keiner weiß es. Für diesen Roman gebe ich eine Leseempfehlung und das ohne Abstriche.

erschütternd

Nele33 am 19.06.2025

Bewertungsnummer: 2519533

Bewertet: eBook (ePUB 3)

"Das Echo der Sommer" ist der beeindruckende Debütroman der schwedischen Autorin Elin Anna Labba. Beschrieben wird in dem Roman die Situation der Samen, deren Zwangsumsiedlungen zwischen 1940 und den 70-iger Jahren ein trauriger und menschenverachtender Teil der Politik war. Begonnen wird die Geschichte von Inga, ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne. Während sie im Sommer in ihrer Kote am See leben, begeben sie sich im Winter mit den Rentierherden ins Winterquartier. Als sie im Sommer wieder zurück an ihren See kommen, finden sie ihr Dorf geflutet vor und sie versuchen zu retten, was zu retten geht. Viel bleibt nicht übrig und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Regierung Schwedens ihr Land flutet. Mir war nicht gänzlich bewusst, wie diskriminierend Schweden mit dem naturverbundenen Volk der Samen umgegangen ist. Sesshaftigkeit wurde erschwert bzw. unterbunden, da sie keine Genehmigung für festen Wohnsitz erteilt bekamen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst einmal nicht leichtgefallen, zumal die Personen für mich immer ein ganzes Stück distanziert, zu mir als Leserin bleiben, doch nach einer Weile hat mich das Buch aufgrund der Thematik dann doch gepackt. Die Autorin versteht es gekonnt, die traurige Geschichte ihres Volkes mit atemberaubender Natur zu verbinden. Ein Buch, welches lange nachhallt, nachdenklich macht und dadurch äußerst lesenswert ist.

erschütternd

Nele33 am 19.06.2025
Bewertungsnummer: 2519533
Bewertet: eBook (ePUB 3)

"Das Echo der Sommer" ist der beeindruckende Debütroman der schwedischen Autorin Elin Anna Labba. Beschrieben wird in dem Roman die Situation der Samen, deren Zwangsumsiedlungen zwischen 1940 und den 70-iger Jahren ein trauriger und menschenverachtender Teil der Politik war. Begonnen wird die Geschichte von Inga, ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne. Während sie im Sommer in ihrer Kote am See leben, begeben sie sich im Winter mit den Rentierherden ins Winterquartier. Als sie im Sommer wieder zurück an ihren See kommen, finden sie ihr Dorf geflutet vor und sie versuchen zu retten, was zu retten geht. Viel bleibt nicht übrig und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Regierung Schwedens ihr Land flutet. Mir war nicht gänzlich bewusst, wie diskriminierend Schweden mit dem naturverbundenen Volk der Samen umgegangen ist. Sesshaftigkeit wurde erschwert bzw. unterbunden, da sie keine Genehmigung für festen Wohnsitz erteilt bekamen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst einmal nicht leichtgefallen, zumal die Personen für mich immer ein ganzes Stück distanziert, zu mir als Leserin bleiben, doch nach einer Weile hat mich das Buch aufgrund der Thematik dann doch gepackt. Die Autorin versteht es gekonnt, die traurige Geschichte ihres Volkes mit atemberaubender Natur zu verbinden. Ein Buch, welches lange nachhallt, nachdenklich macht und dadurch äußerst lesenswert ist.

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Das Echo der Sommer

von Elin Anna Labba

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

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5/5

Genau mein Lesestoff!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das die Indianer oder auch die Aborigines ihrer Kultur beraubt wurden wissen vielleicht noch viele. Die Uriguren erlitten Schlimmes. Das ähnliches auch den in Schweden lebenden Sami widerfahren ist war mir bis heute völlig unbekannt. Zwar auf andere Weise aber nicht minder schwerwiegend. Ein realistisch erzählter Roman der mich begeistert in seinen Bann gezogen hat. Klasse!
  • G. Knollmann-Wachsmuth
  • Buchhändler/-in

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5/5

Genau mein Lesestoff!

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Das die Indianer oder auch die Aborigines ihrer Kultur beraubt wurden wissen vielleicht noch viele. Die Uriguren erlitten Schlimmes. Das ähnliches auch den in Schweden lebenden Sami widerfahren ist war mir bis heute völlig unbekannt. Zwar auf andere Weise aber nicht minder schwerwiegend. Ein realistisch erzählter Roman der mich begeistert in seinen Bann gezogen hat. Klasse!

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Sophie Imig

Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

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4/5

Eine viel zu unbekannte Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich berührt und erschüttert: es handelt von den nomadischen Samí, dem letzten indigenen Volk Europas. Die Sommerheimat von Rávdná, Ánne und Ingá liegt an einem See in Nordschweden, idyllisch und wunderschön. Doch die schwedische Regierung erlaubt den Bau immer höherer Staudämme für ein Wasserkraftwerk und zerstört so Stück für Stück die Dörfer der Samí. Die Nomaden sind machtlos und werden immer wieder zum Schweigen gebracht - geben aber trotzdem nicht auf. Kraftvoll, poetisch und herausfordernd: ein wirklich gutes Buch über eine wahre Begebenheit.
  • Sophie Imig
  • Buchhändler/-in

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4/5

Eine viel zu unbekannte Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich berührt und erschüttert: es handelt von den nomadischen Samí, dem letzten indigenen Volk Europas. Die Sommerheimat von Rávdná, Ánne und Ingá liegt an einem See in Nordschweden, idyllisch und wunderschön. Doch die schwedische Regierung erlaubt den Bau immer höherer Staudämme für ein Wasserkraftwerk und zerstört so Stück für Stück die Dörfer der Samí. Die Nomaden sind machtlos und werden immer wieder zum Schweigen gebracht - geben aber trotzdem nicht auf. Kraftvoll, poetisch und herausfordernd: ein wirklich gutes Buch über eine wahre Begebenheit.

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