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Monique bricht aus

8

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,7 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Monique s'évade

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397558-1

Beschreibung

Rezension

[...] eine klar und schonungslos geschriebene Hommage an die Mutter und absolut lesenswert. ("Aachener Zeitung")
[...] wirkt lange nach [...]. ("Kulturnews")
[...] so lebendig und eindrucksvoll ist die Erzählung, so klar und unverblümt ist Louis’ Sprachstil. Unmöglich, nicht mit den Charakteren mitzufühlen [...]. ("Vogue Bücherspecial")
Das alles beschreibt Louis mit der ihm eigenen Schmucklosigkeit, die gerade deshalb anrührend ist – und immer wieder in klarsichtige soziologische Erkenntnisse mündet. ("Kölner StadtAnzeiger")
[...] feiert [...] das Leben und die Freiheit. ("ORF")
[...] eine Hommage an seine Mutter und von großer Liebe getragen. ("dpa")
[...] klagt ohne Unterlass die Ignoranz gegenüber sozialen Fragen an und ist insofern hochaktuell. ("Frankfurter Rundschau")
[...] auf gute Weise stilistisch einfach geschrieben und von Sonja Finck wunderbar ins Deutsche hinübergeschwungen. ("WDR3 Lesestoff")
[...] bereitet allein durch seinen Stil ein tolles Lesevergnügen. [...] Eine stachlige Argumentation im Fleisch unserer auf Individualismus pochenden Zeit. ("Berliner Zeitung")
Dank seiner Nähe durchsucht der Autor die Zone der Scham, des Schweigens und lässt sie hinter sich. ("WDR Neue Bücher")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,7 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Monique s'évade

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397558-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Eines meiner Lieblingsbücher

Bewertung am 10.06.2025

Bewertungsnummer: 2512250

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Voller Bewunderung habe ich das Buch verschlungen und musste dabei das ganze letzte Kapitel über weinen, weil ich mich so für Monique gefreut habe. Édouard Louis schafft es mit einer solchen Hoffnung und Liebe über schwierige Themen zu berichten die so viel in mir heilt wenn ich eines seiner Bücher lese und dieses Buch ist meiner Meinung nach das Beste von ihm. Ich liebe Bücher, die keinen linearen Handlungsstrang haben, sondern das Leben so wie es ist - durcheinander und verzeigt - wie einen Baum, anstatt einer Holzlatte beschreiben. Dieses Buch ist eine 10/10 und ich lese es so gerne - man kann es nämlich extrem gut auch mehrmals lesen, weil es so schön ist.

Eines meiner Lieblingsbücher

Bewertung am 10.06.2025
Bewertungsnummer: 2512250
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Voller Bewunderung habe ich das Buch verschlungen und musste dabei das ganze letzte Kapitel über weinen, weil ich mich so für Monique gefreut habe. Édouard Louis schafft es mit einer solchen Hoffnung und Liebe über schwierige Themen zu berichten die so viel in mir heilt wenn ich eines seiner Bücher lese und dieses Buch ist meiner Meinung nach das Beste von ihm. Ich liebe Bücher, die keinen linearen Handlungsstrang haben, sondern das Leben so wie es ist - durcheinander und verzeigt - wie einen Baum, anstatt einer Holzlatte beschreiben. Dieses Buch ist eine 10/10 und ich lese es so gerne - man kann es nämlich extrem gut auch mehrmals lesen, weil es so schön ist.

Wow - Édouard Louis’ zweites Buch über seine Mutter, großartig!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 03.02.2025

Bewertungsnummer: 2402422

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich könnte sagen: Kein Leid in meiner Kindheit = keine Bücher = kein Geld = keine Freiheit.“ Nur aufgrund seiner Literatur über seine prägenden familiären Erfahrungen ist Édouard Louis in der Lage seiner Mutter helfen zu können, als diese vor einem gewalttätigen Mann flüchtet, um sich ihre eigene Existenz aufzubauen. Aber erstmal von vorne. Louis‘ Mutter verbrachte den größten Teil ihres Lebens in Nordfrankreich, in einem abgelegenen Dorf mit knapp tausend Einwohnern. Sie lernte dort den Mann kennen, vor dem sie später würde fliehen müssen. Aber auch schon Louis‘ Vater misshandelte sie. „Kurz zuvor hatte sie meinen Vater nach zwanzig Jahren Ehe rausgeworfen, zwanzig Jahre, in denen er von ihr erwartet hatte, dass sie kochte putzte einkaufte spülte die Wäsche wusch dass sie den Mund hielt, wenn er fernsah, sechs oder sieben Stunden am Tag, und wenn sie es nicht tat, rastete er aus,..“ Da sie in ihrem Zuhause keine Bestätigung bekam, verfügte seine Mutter über ein geringes Selbstwertgefühl. „Meine Mutter hat sich in ihrem Leben oft an Komplimente geklammert, die andere ihr gemacht haben; sie gaben und geben ihr das Gefühl, gesehen zu werden, in den Augen und in den Worten der anderen zu existieren und die Unsichtbarkeit zu durchbrechen, die eine Folge der Armut war und eines Lebens an der Seite von Männern, die alles daran gesetzt hatten, sie zu erniedrigen.“ Heute als erwachsener Mann versteht Louis die Not seiner Mutter, die Freude über - und den Heisch nach Aufmerksamkeit. Als sie sich endlich von ihrem aktuellen, gewalttätigen Lebensgefährten lossagt, gewährt ihr Sohn Édouard ihr Unterschlupf in seiner Pariser Wohnung. Er spürt ihre Dankbarkeit, aber nimmt auch die Müdigkeit seiner Mutter wahr. „Müdigkeit, das war im Leben meiner Mutter immer das deutlichste Anzeichen dafür gewesen, dass ihr Unrecht geschah. Müdigkeit, weil sie zu einem Hausfrauendasein gezwungen war, Müdigkeit, weil sie gedemütigt wurde, Müdigkeit, weil sie weglaufen musste, Müdigkeit, weil sie sich abrackern musste, Müdigkeit, weil sie immer wieder von vorne anfangen musste. Manche werden vom Leben getragen, für andere ist das Leben ein ständiger Kampf. Wer zur zweiten Kategorie gehört, ist müde.“ Auch finanzielle Abhängigkeit ist ein großes Thema des Buches - seine Mutter verlor durch den Einzug bei dem Mann, mit dem sie zusammen war, ihre Sozialhilfe, auf die sie nach der Trennung von seinem Vater Anspruch gehabt hatte, sowie auch ihren Halbtagsjob. Vorbei war ihre „Unabhängigkeit“. Und so kreuzt sie eines Tages unangekündigt bei Édouard auf, ohne einen Cent in der Tasche. „Wenn wir uns streiten, sagt er jedes Mal, er gibt mir zur Strafe keinen Cent mehr. Deshalb habe ich nicht mal zwei Euro, um einen Kaffee zu trinken und aufs Klo gehen zu können. Heute bin ich ein bisschen spazieren gegangen und habe mich zu weit von zu Hause entfernt. Deshalb musste ich zu dir kommen, sonst hätte ich dich in Ruhe gelassen.“ Louis sagt über die Szene selbst, „Die Scham hat ein Gedächtnis“, was ich für eine unglaublich wichtige Erkenntnis halte und auch aus eigener Erfahrung heraus bestätigen würde, denn wer kann sich mich selbst an besonders schambehaftete Situationen oder Erlebnisse erinnern?! Ich kann es. Mit zunehmender Bildung entfernte sich Louis nicht nur geistig immer mehr von seiner Familie, sondern auch körperlich. „Von dem Tag an, als ich aufs Gymnasium kam, obwohl niemand in meiner Familie Abitur hatte, von dem Tag an, als ich Bücher zu lesen, ins Theater zu gehen, mich für Filmgeschichte zu interessieren begann, wurde all dies schlagartig unmöglich. Plötzlich langweilte ich mich im Supermarkt, hasste die Nachmittage dort, empfand sie als Zeitverschwendung, verachtete Videospiele, hielt sie für dumm, begann zu sagen - den Satz hatte ich in der Uni aufgeschnappt -, dass es in Fastfoodrestaurants nach Frittierfett stinkt und das mir von dem Geruch schlecht wird.“ Es schmerzt solche Passagen zu lesen, denn man bekommt wahrhaftig mit, wie sich Louis von seiner Familie lossagt, ja lossagen will, weil sie einfach nicht in sein neues Bildungsbürger-Leben passt - Klassismus at it’s best! Schafft Louis‘ Mutter dem Abwärtsstrudel aus Gewalt, finanzieller Abhängigkeit und co zu entkommen?! Das müsst Ihr schon selber nachlesen in „Monique bricht aus“ - was ich aber verraten möchte: Es lohnt sich, denn er hat das Buch aus einem besonderen Grund geschrieben: Es war der Wunsch seiner Mutter - sie wollte, dass wir Leser*innen erfahren, welche Wendung ihr Leben genommen hat. Denn es hat sich einiges getan seit „Die Freiheit einer Frau“ - dem ersten Buch, dass Édouard Louis über seine Mutter schrieb. „Ich habe nicht entschieden es zu schreiben. Es war nicht meine Idee. Noch nie hat mir das Schreiben so große Freude bereitet.“ Unbedingte Leseempfehlung!

Wow - Édouard Louis’ zweites Buch über seine Mutter, großartig!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 03.02.2025
Bewertungsnummer: 2402422
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich könnte sagen: Kein Leid in meiner Kindheit = keine Bücher = kein Geld = keine Freiheit.“ Nur aufgrund seiner Literatur über seine prägenden familiären Erfahrungen ist Édouard Louis in der Lage seiner Mutter helfen zu können, als diese vor einem gewalttätigen Mann flüchtet, um sich ihre eigene Existenz aufzubauen. Aber erstmal von vorne. Louis‘ Mutter verbrachte den größten Teil ihres Lebens in Nordfrankreich, in einem abgelegenen Dorf mit knapp tausend Einwohnern. Sie lernte dort den Mann kennen, vor dem sie später würde fliehen müssen. Aber auch schon Louis‘ Vater misshandelte sie. „Kurz zuvor hatte sie meinen Vater nach zwanzig Jahren Ehe rausgeworfen, zwanzig Jahre, in denen er von ihr erwartet hatte, dass sie kochte putzte einkaufte spülte die Wäsche wusch dass sie den Mund hielt, wenn er fernsah, sechs oder sieben Stunden am Tag, und wenn sie es nicht tat, rastete er aus,..“ Da sie in ihrem Zuhause keine Bestätigung bekam, verfügte seine Mutter über ein geringes Selbstwertgefühl. „Meine Mutter hat sich in ihrem Leben oft an Komplimente geklammert, die andere ihr gemacht haben; sie gaben und geben ihr das Gefühl, gesehen zu werden, in den Augen und in den Worten der anderen zu existieren und die Unsichtbarkeit zu durchbrechen, die eine Folge der Armut war und eines Lebens an der Seite von Männern, die alles daran gesetzt hatten, sie zu erniedrigen.“ Heute als erwachsener Mann versteht Louis die Not seiner Mutter, die Freude über - und den Heisch nach Aufmerksamkeit. Als sie sich endlich von ihrem aktuellen, gewalttätigen Lebensgefährten lossagt, gewährt ihr Sohn Édouard ihr Unterschlupf in seiner Pariser Wohnung. Er spürt ihre Dankbarkeit, aber nimmt auch die Müdigkeit seiner Mutter wahr. „Müdigkeit, das war im Leben meiner Mutter immer das deutlichste Anzeichen dafür gewesen, dass ihr Unrecht geschah. Müdigkeit, weil sie zu einem Hausfrauendasein gezwungen war, Müdigkeit, weil sie gedemütigt wurde, Müdigkeit, weil sie weglaufen musste, Müdigkeit, weil sie sich abrackern musste, Müdigkeit, weil sie immer wieder von vorne anfangen musste. Manche werden vom Leben getragen, für andere ist das Leben ein ständiger Kampf. Wer zur zweiten Kategorie gehört, ist müde.“ Auch finanzielle Abhängigkeit ist ein großes Thema des Buches - seine Mutter verlor durch den Einzug bei dem Mann, mit dem sie zusammen war, ihre Sozialhilfe, auf die sie nach der Trennung von seinem Vater Anspruch gehabt hatte, sowie auch ihren Halbtagsjob. Vorbei war ihre „Unabhängigkeit“. Und so kreuzt sie eines Tages unangekündigt bei Édouard auf, ohne einen Cent in der Tasche. „Wenn wir uns streiten, sagt er jedes Mal, er gibt mir zur Strafe keinen Cent mehr. Deshalb habe ich nicht mal zwei Euro, um einen Kaffee zu trinken und aufs Klo gehen zu können. Heute bin ich ein bisschen spazieren gegangen und habe mich zu weit von zu Hause entfernt. Deshalb musste ich zu dir kommen, sonst hätte ich dich in Ruhe gelassen.“ Louis sagt über die Szene selbst, „Die Scham hat ein Gedächtnis“, was ich für eine unglaublich wichtige Erkenntnis halte und auch aus eigener Erfahrung heraus bestätigen würde, denn wer kann sich mich selbst an besonders schambehaftete Situationen oder Erlebnisse erinnern?! Ich kann es. Mit zunehmender Bildung entfernte sich Louis nicht nur geistig immer mehr von seiner Familie, sondern auch körperlich. „Von dem Tag an, als ich aufs Gymnasium kam, obwohl niemand in meiner Familie Abitur hatte, von dem Tag an, als ich Bücher zu lesen, ins Theater zu gehen, mich für Filmgeschichte zu interessieren begann, wurde all dies schlagartig unmöglich. Plötzlich langweilte ich mich im Supermarkt, hasste die Nachmittage dort, empfand sie als Zeitverschwendung, verachtete Videospiele, hielt sie für dumm, begann zu sagen - den Satz hatte ich in der Uni aufgeschnappt -, dass es in Fastfoodrestaurants nach Frittierfett stinkt und das mir von dem Geruch schlecht wird.“ Es schmerzt solche Passagen zu lesen, denn man bekommt wahrhaftig mit, wie sich Louis von seiner Familie lossagt, ja lossagen will, weil sie einfach nicht in sein neues Bildungsbürger-Leben passt - Klassismus at it’s best! Schafft Louis‘ Mutter dem Abwärtsstrudel aus Gewalt, finanzieller Abhängigkeit und co zu entkommen?! Das müsst Ihr schon selber nachlesen in „Monique bricht aus“ - was ich aber verraten möchte: Es lohnt sich, denn er hat das Buch aus einem besonderen Grund geschrieben: Es war der Wunsch seiner Mutter - sie wollte, dass wir Leser*innen erfahren, welche Wendung ihr Leben genommen hat. Denn es hat sich einiges getan seit „Die Freiheit einer Frau“ - dem ersten Buch, dass Édouard Louis über seine Mutter schrieb. „Ich habe nicht entschieden es zu schreiben. Es war nicht meine Idee. Noch nie hat mir das Schreiben so große Freude bereitet.“ Unbedingte Leseempfehlung!

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Monique bricht aus

von Édouard Louis

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Peter Zielke

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

Zum Portrait

5/5

Armut, Scham, Befreiung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Monique bricht aus" ist ein Buch, das Édouard Louis nicht zu schreiben plante. Es war ein Wunsch von und ein Geschenk an seine Mutter. Ein literarisches Denkmal für den langen Kampf einer Befreiung, die nun schon zum zweiten Mal stattfand. Louis beschreibt darin den Ausbruch seiner Mutter aus einer sie unterdrückenden Partnerschaft, die damit verbundenen Fesseln der Armut und die Kraft der neu erstrittenen Emanzipation. Wie alles, was ich bisher von ihm lesen durfte, war auch dieses kurze Werk eine unfassbare Bereicherung.
  • Peter Zielke
  • Buchhändler/-in

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5/5

Armut, Scham, Befreiung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Monique bricht aus" ist ein Buch, das Édouard Louis nicht zu schreiben plante. Es war ein Wunsch von und ein Geschenk an seine Mutter. Ein literarisches Denkmal für den langen Kampf einer Befreiung, die nun schon zum zweiten Mal stattfand. Louis beschreibt darin den Ausbruch seiner Mutter aus einer sie unterdrückenden Partnerschaft, die damit verbundenen Fesseln der Armut und die Kraft der neu erstrittenen Emanzipation. Wie alles, was ich bisher von ihm lesen durfte, war auch dieses kurze Werk eine unfassbare Bereicherung.

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Jolina Merkle

Thalia Sankt Augustin

Zum Portrait

5/5

,,Wie viele Menschen, wie viele Frauen würden ein anderes Leben wählen, wenn man ihnen das entsprechende Geld überwiese?"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

,,Die Freiheit einer Frau" beginnt in Paris, sie hat den gewalttätigen und alkoholkranken Ehemann in der nordfranzösischen Provinz verlassen. Sie emanzipiert sich, zieht nach Paris zu einem neuen Mann und es geht ihr besser. Die Freiheit einer Frau endet sieben Jahre später, als sie von diesem neuen Mann finanziell abhängig wird und auch dieser Mann gewalttätig wird und sie wüst beschimpft. Sie ruft den Sohn an und er hilft ihr. "Monique bricht aus" erzählt die Flucht einer Frau, die sich nicht länger beugen will. Edouard Louis findet für diesen Text so ehrliche Worte und eine nüchterne Sprache, wie man sie sonst nur bei Annie Ernaux oder Didier Eribon findet! Für mich ist es das schönste Buch, das ich bisher von Edouard Louis gelesen habe.
  • Jolina Merkle
  • Buchhändler/-in

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5/5

,,Wie viele Menschen, wie viele Frauen würden ein anderes Leben wählen, wenn man ihnen das entsprechende Geld überwiese?"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

,,Die Freiheit einer Frau" beginnt in Paris, sie hat den gewalttätigen und alkoholkranken Ehemann in der nordfranzösischen Provinz verlassen. Sie emanzipiert sich, zieht nach Paris zu einem neuen Mann und es geht ihr besser. Die Freiheit einer Frau endet sieben Jahre später, als sie von diesem neuen Mann finanziell abhängig wird und auch dieser Mann gewalttätig wird und sie wüst beschimpft. Sie ruft den Sohn an und er hilft ihr. "Monique bricht aus" erzählt die Flucht einer Frau, die sich nicht länger beugen will. Edouard Louis findet für diesen Text so ehrliche Worte und eine nüchterne Sprache, wie man sie sonst nur bei Annie Ernaux oder Didier Eribon findet! Für mich ist es das schönste Buch, das ich bisher von Edouard Louis gelesen habe.

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Monique bricht aus

von Édouard Louis

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