Ein existenzieller Roman über Liebe, Schönheit und Gewalt am äußersten Ende der Welt
Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern auf einer verlassenen Insel, irgendwo zwischen Australien und Antarktis. Weil das kleine Stück Land langsam vom steigenden Wasser verschlungen wird, ist das Forschungsteam, zu dem auch Dominic gehörte, längst abgereist, und bald soll auch die Familie ans Festland zurückkehren. Doch wird in einer folgenreichen Sturmnacht plötzlich eine Frau an die Küste gespült. Sie ist schwer verletzt, fast erfroren. Wer ist die Fremde? Und wie ist sie ausgerechnet nach Shearwater geraten? Während die Kinder sich von ihrer atemberaubend schönen Insel verabschieden müssen, von den Seelöwen und Albatrossen, den sturmumtosten Klippen und versteckten Senken, beginnen die fünf Menschen, einander zu umkreisen, ihre Sehnsüchte und Geheimnisse zu teilen und sich zu fragen: Welche Entscheidungen müssen wir treffen, um die Menschen zu schützen, die wir lieben?
Mit »Die Rettung« ist Charlotte McConaghy, die Bestseller-Autorin von »Zugvögel« zurück in ihrem Element: dem wilden, wunderschönen und existenziell bedrohlichen Meer.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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ich habe dieses buch förmlich verschlungen. der autorin gelingt es eindrücklich, spannung mit tiefgang und naturalistischen eindrücken in eine stimmige geschichte zu verflechten! das hallt nach!
Rettung in all ihren Facetten
BeaSwissgirl (Mitglied der Book Circle Community) am 11.08.2025
Bewertungsnummer: 2564786
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei
Obwohl dies mittlerweile der dritte Titel der Autorin ist, war es für mich das erste Buch und es wird sicher nicht das Letzte bleiben
Da ich die Geschichte grösstenteils in der Hörbuchfassung genossen habe, werde ich zuerst auf diese Version eingehen. Die Sprecherin Elisabeth Günther war mir bis anhin unbekannt, obwohl sie berühmte Schauspielerinnen, wie zum Beispiel Liv Tyler, Cate Blanchett oder Helena Bonham Carter synchronisiert. Ich habe ihrer eher tiefen, angenehmen, sanften, ruhigen, jedoch nie langweiligen Stimme sehr gerne gelauscht. Obwohl sie fünf Perspektiven interpretieren musste, wusste ich immer ohne Probleme, wer hier gerade spricht, ohne dass sie übertrieben dramatisch oder zu gewollt die Klangfarbe derjenigen Figur anpasste.
Nun aber zur Printvariante…
Der Schreibstil ist dicht, kraftvoll, atmosphärisch, teilweise sehr detailliert in denn Beschreibungen, manchmal muss man jedoch auch zwischen den Zeilen lesen. Erzählt wird, wie oben schon erwähnt aus fünf Blickwinkeln, immer am Anfang des Kapitels, die manchmal nur eine Seite umfassen, mit demjenigen Namen klar deklariert. Die Sichtweisen von Rowan und Dominic sind in der ICH- Perspektive geschrieben, die der Kinder Raff, Fen und Orly im personalen Stil.
Trotz dieser Erzählvariante, hatte ich den Eindruck alle Figuren mit ihren Facetten gut kennenzulernen. Gerade die Geschwister sind unverwechselbar dargestellt, vielleicht wirken sie manchmal mit ihrer Art auch etwas speziell, jedoch auf eine berührende und liebenswerte Weise. Es war eindrücklich mitzuerleben, wie sie ihren oft harten und herausfordernden Alltag in dieser rauen Umgebung meisterten. Wie eng und rein sie alle dennoch auch mit der Natur verbunden sind, allen voran Fen. Familientechnisch herrscht eher ein pragmatischer Umgang miteinander über Gefühle und Emotionen wird wenig bis gar nicht gesprochen. Der Erziehungsstil von Dominic äussert sich in oft strengen Regeln, was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass er als alleinerziehender Vater sicher oft überfordert war und es nicht gerade einfach ist, drei Kinder, an solch einem Ort grosszuziehen. Zusätzlich kämpft er immer noch mit dem Verlust seiner Frau, versinkt in Zweigesprächen mit ihr und stellt sich seiner Trauer nicht. Dann taucht plötzlich Rowan auf dieser Insel auf und stellt mit ihrem Erscheinen das Leben der engen Gemeinschaft auf den Kopf. Ich mochte sie ebenfalls echt gerne und verfolgte interessiert ihre Annäherungsversuche zu den einzelnen Familienmitgliedern.
Charlotte McConaghy hat ein Talent, die Natur auf dieser Insel atmosphärisch, pur und bildhaft zu beschreiben. Man spürt ihre Liebe zu Fauna, Tierwelt& Co, kann das Salz in der Luft riechen, fühlt, wie der kalte Wind durch die Glieder fährt, hört das Rauschen des Meeres und sieht wegen des stürmischen Regens kaum die Hand vor Augen. Ich mochte auch den ganzen Aufbau der Geschichte, denn, durch diese vielen offenen Fragen, die sich nur häppchenweise auflösen, klebte ich gefesselt an den Seiten. Für mich wurden alle Unklarheiten geklärt und das Ende empfand ich rund und glaubwürdig.
Ich vergebe 4,5 Sterne
Meinung aus der Buchhandlung
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Dieses Buch entführt die Lesenden auf eine windgepeitschte Insel mitten im Ozean. Nur wenige Kilometer von der Antarktis entfernt lebt die Familie Salt, deren routinierter Alltag plötzlich kopfsteht, als eine schwerverletzte Frau an ihre Küste geschwemmt wird. Am besten weiß man von diesem Buch gar nicht zu viel, bevor man zu lesen loslegt - die Geheimnisse enthüllen sich dann nach und nach beim Lesen. Nur so viel: Die Liebe der Autorin zur Natur und die Bewunderung für ihre Kraft und Einzigartigkeit wird hier mit jeder Seite spürbar.
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Auf einer verlassenen Insel zwischen Australien und der Antarktis lebt Dominic mit seinen drei Kinder allein, bis eines Tages eine junge Frau an den Strand gespült wird...
Dieser Roman hat mich überrascht und dann nicht mehr losgelassen!
Charlotte McConaghy beschreibt atmosphärisch eine wunderschöne Insel mitten im stürmischen Meer. Das Setting ist faszinierend und wirft gleichzeitig die Frage auf, warum Dominic dort allein mit seinen Kindern wohnt. Als dann eine Fremde vom Meer angespült wird folgen weitere Fragen: Wie kommt die Frau hierher? Was will sie?
Ein super packender Roman, der wirklich jedem gefallen kann! McConaghy verbindet hier Aspekte verschiedener Genres, sodass die Geschichte spannend, aber auch voller Emotionen ist und gleichzeitig zum nachdenken über unsere sich wandelnde Welt anregt.
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