Niederrhein, 16. Jahrhundert: Walburgis von Neuenahr, Erbgräfin der Grafschaft Moers, ist erst dreizehn Jahre alt, als sie mit dem niederländischen Grafen von Hoorn verheiratet wird. Obwohl sie versucht, ihm eine gute Frau zu sein, wird die Ehe nicht glücklich. Während Hoorn in Diensten der spa-nischen Habsburger steht, unterstützt Walburgis die Reformation. Doch dann fällt Hoorn in Ungnade und wird gefangengenommen. Die kleine Grafschaft Moers wird zum Spielball in einem schrecklichen Krieg. Finden Walburgis und Hoorn doch noch zueinander? Kann Walburgis ihre Grafschaft vor der Eroberung durch die Spanier retten?.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
28.01.2025
eBook (ePUB)
Spannend, informativ, gut recherchiert
„Die letzte Gräfin“ erzählt die Geschichte von Walburgis von Neuenahr, beginnend mit ihrer Hochzeit mit dem Grafen von Hoorn im zarten Alter von 13 Jahren. Ihr spannendes Leben zur Zeit der Reformation zwischen ihrer Grafschaft Moers am Niederrhein und den Niederlanden ist geprägt von vielen Schicksalsschlägen. Walburgis verliert dabei aber trotzdem nicht ihren Lebensmut und entwickelt sich im Laufe des Romanes zu einer gestandenen Frau, die für ihre Grafschaft einsteht.
Die Autorin versteht die Stimmung der Zeit und die Herausforderungen, denen Walburgis und die Menschen um sie herum gegenüberstanden, unterhaltsam und trotzdem informativ darzustellen.
Neben Walburgis als Person ist mir besonders ihre Grafschaft Moers und deren Schicksal sehr ans Herz gewachsen, sodass ich regelrecht mitgefiebert habe. Am Ende hatte ich das Bedürfnis noch mehr über die Geschichte von Moers herauszufinden.
„Die letzte Gräfin“ ist hervorragend recherchiert und ein Muss für jeden, der sich für historische Romane interessiert, das Augenmerk jedoch nicht nur auf Unterhaltung, sondern auch auf historische Genauigkeit und Informationsgehalt legt.
nirak
5/5
02.12.2024
eBook (ePUB)
das spannende Leben der Walburgis von Neuenahr
Walburgis von Neuenahr wächst am Niederrhein im 16. Jahrhundert auf. Das Mädchen ist die Erbgräfin von Moers. Sie muss sich dem fügen, was die Männer in ihrer Familie für sie bestimmen. Bereits mit 13 Jahren wird sie mit dem niederländischen Grafen von Hoorn verheiratet. Von der Verbindung wird erwartet, dass sie die Grafschaft sichert und es Nachkommen geben wird. Doch obwohl Walburgis alles in ihrer Macht Stehende versucht, wird ihre Ehe nicht glücklich. Ihr Mann verfolgt seine eigenen Ziele leider ohne viel Erfolg. Er fällt in Ungnade und die geliebte Grafschaft Moers entwickelt sich zum Zankapfel. Kann Walburgis ihre Grafschaft und ihre Ehe noch retten oder ist alles verloren?
Die Autorin Martina Rauen sagte mir zunächst nichts, aber die Geschichte der Gräfin Walburgis von Neuenahr hat mich neugierig gemacht. Die Autorin beginnt ihre Handlung mit einem Prolog, in dem eine Frau nach einem langen Leben zurück nach Hause findet. Mit diesen Zeilen wird gleich klar, man erlebt das Leben der Gräfin rückwirkend. Gleichzeitig war ich aber auch gespannt, wie dieses Leben wohl ausgesehen haben mag.
Martina Rauen beginnt dann auch mit der Kindheit und schildert die Lebensstationen der Gräfin detailgetreu. Sie erzählt von der Eheschließung mit dem Grafen von Hoorn, dem Verlauf der Ehe und vieles mehr. Die Autorin hat es gut verstanden, historische Daten und Fakten in ihre fiktive Geschichte rund um Walburgis zu verweben. Wer kennt schon die Lebensgeschichte der Erbgräfin Walburgis von Neuenahr aus der Grafschaft Moers oder ihre Verbindung zu den Niederlanden. Ich hatte bis zu diesem Buch noch nichts von ihr gehört oder gelesen.
Spannend schildert die Autorin nun das Leben dieser Frau. Die vielen Höhen und Tiefen und die Versuche, so auf die Männer in ihrem Umfeld einzuwirken, dass es für die Menschen der Grafschaft zu einem guten Leben führt. Die Kriege und Zerwürfnisse in ihrer Familie werden dabei genauso mit eingebunden wie das Schicksal der Gräfin. Mir hat gut gefallen, wie die Autorin das Leben dieser Frau geschildert hat. Der historische Hintergrund fließt nahtlos in das fiktive Leben der Gräfin ein. Entstanden ist eine Geschichte voller Intrigen und Verrat, aber auch mit vielen historischen Details dieser Epoche.
Fazit:
„Die letzte Gräfin“ schildert ein spannendes Frauenschicksal aus dem 16. Jahrhundert. Historische Fakten werden hier mit einer interessanten Lebensgeschichte verwoben. Ich hatte beim Lesen durchaus das Gefühl, so könnte es damals gewesen sein. Das Leben von Walburgis von Neuenahr ist für mich lebendig und nachvollziehbar geworden. Sie war eine Frau, die ihr Schicksal angenommen hat und versucht hat, das Beste aus allem herauszuholen, für sich und für ihre Grafschaft. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und spannende Details aus dem 16. Jahrhundert erfahren.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.